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Vater wider willen

von Maya00
GeschichteFamilie / P16 / Gen
OC (Own Character) Severus Snape
08.04.2021
04.05.2021
6
5.400
9
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
13.04.2021 804
 
Hey!
Vielen Dank für die Reviews und die Empfehlungen! Ich bin überglücklich!
Und SORRYYY, dass dieses Kapitel App kurz ist. Das nächste mal wird es Extra lang, versprochen! Bitte seid mir nicht böse... :(
Jetzt aber genug von mir!
Viel Spaß beim Lesen und schreibt mir gern ein Review =D
Eure Maya^^

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Als an diesem Abend wieder Abendbrot bevorstand, begann überraschenderweise Emely das Gespräch. "Können Sie-", begann das Kind, wurde jedoch prompt unterbrochen. "Nenn mich doch bitte Severus und duze mich", bat der Tränkemeister und versuchte dabei ruhig zu klingen. Dieses ewige gesieze in den Ferien nervte. Im Rest des Schulgebäudes? Ja. Aber doch nicht hier, in seiner eigenen Wohnung. Währenddessen schien Emely zu zögern, doch schließlich nickte sie langsam. Der Professor nahm dies seinerseits mit einem nicken zur Kenntnis. "Was war denn deine Frage?", fragte er dann. "Können Sie, ähm, Ich meine, kannst du...mich obliviieren?"
"Was!.?", stieß Severus aus. Zum einen geschockt über das eben gehörte, zum anderen überrascht darüber, dass das Mädchen überhaupt von Obliviation wusste, antwortete er mit kühler Stimme "keineswegs" und verließ eilig den Raum. Die Regel, Emely nicht allein zu lassen, war schon längst in Vergessenheit geraten.

Seufzend lag Severus weniger später im Bett und dachte nach. Vor einigen Jahren, genau genommen 1981, hatte auch er darum gebeten, obliviert zu werden. Er konnte diese eine Erinnerung nicht länger mit sich tragen... Doch keiner hatte es getan, und so wurde der Professor selbst heute noch gelegentlich von Alpträumen  heimgesucht. Betrachtete man es genauer, schien Emely das selbe Problem zu haben wie Severus. Sie wollte sich nicht daran erinnern, was passiert war. Unwillkürlich tat das Mädchen ihm leid und er bereute so vorschnell gehandelt zu haben. Doch andererseits war "Obliviate" viel zu gefährlich. Erneut seufzend rieb Severus sich die Schläfen. Seit wann interessierte ihn eigentlich der Kram anderer Menschen?
Plötzlich hörte er vor der Tür ein leises Rascheln. Was war das nur? Interessiert stand Severus auf, öffnete die Tür - und wurde von einem Schockzauber getroffen. Danach, war alles schwarz.

Als Severus erwachte, spürte er, wie sein Kopf dröhnte. Doch es war ihm egal, er hatte nur eine Sorge. "Emely", flüsterte der Professor, sprang auf und stürmte in das Zimmer Mädchens. Und zu seinem großen Schrecken bewahrheitete sich seine Vermutung: Das Zimmer war leer. Und die Fische? Tot. Doch wo war Emely? Schuldgefühle machten sich in ihm breit. Und ein anderes Gefühl... Bedauern? Nein, das war es nicht... Es war Trauer. Ohne es zu bemerken, schien Severus sich an das Mädchen gewöhnt zu haben, sie gar zu mögen. Diese Erkenntnis traf ihn wie einen Schlag, doch erstaunlicherweise stand er dazu. Und er wollte es dem Mädchen sagen. Ihr sagen, dass er sie gern hatte, und für immer auf sie aufpassen würde. Deshalb musste er Emely finden.
Eine Weile suchte er noch in der Wohnung nach ihr, doch schließlich gab der Tränkemeister es auf und ging stattdessen hinaus in die Gänge von Hogwarts, um eine bestimmte Person aufzusuchen.

"Professor Dumbledore, sie müssen mir helfen!", keuchte Severus, als er in das Büro des Schulleiters eintrat. "So?", fragte der alte Mann amüsiert und blickte über seine Halbmondbrille hinweg in Severus' blasses Gesicht. Als der Tränkemeister jedoch erklärte was passiert war, wich das amüsierte Gesicht des Schulleiters purem Entsetzen.
"Ich glaube, Severus, ich habe da das richtige...", murmelte der Ältere nach einem kurzen Schockmoment und ging eine Reihe kleiner Phiolen durch. "Ah, das ist es", stellte er nach einer Weile fest und und nahm eine Phiole mit lilafarbenem Inhalt hervor. "Was...ist das?", fragte der Tränkemeister, offensichtlich verwirrt, dass es einen ihm unbekannten Trank gab. "Das ist der Trank, des Einfühlungsvermögens", erklärte Dumbledore. "Wenn zwei Personen sich nahestehen, erlaubt dieser Trank dem einnehmenden sozusagen den Eintritt in den Körper des anderen. Man sieht, hört und fühlt dann, was der andere fühlt. Eine wichtige Frage jedoch wäre... Stehen die und Miss Emely sich nahe?" Bei dieser Frage zögerte Severus mit seiner Antwort. Er wusste sie zwar, allerdings war dies eine der Angelegenheiten, welche er eher ungern mit Dumbledore besprach. Doch dann nickte Severus schließlich. Das Wohl des Kindes ging in diesem Fall vor, und er bereute beinahe schon wieder, so lang pber die Antwort nachgedacht zu haben. "Gut. Dann nehmen sie bitte diesen Trank und versuchen zu erfahren, wo das Kind sich befindet. Jedes Detail könnte hilfreich sein", befahl der Schulleiter und reichte dem stumm nickenden Severus die Phiole, welche der Mann mit einem Mal leer trank.
Einen Moment passierte nichts, doch dann wurde dem Tränkemeister plötzlich schwarz vor Augen. Geradeso konnte er noch auf einen Stuhl sinken, bevor die Welt um ihn verschwand und eine andere auftauchte.

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Review Please(?) <3
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