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Der vergessene Digiritter

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Koushirou "Izzy" Izumi und Tentomon OC (Own Character) Taichi "Tai" Yagami und Agumon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon
08.04.2021
25.07.2021
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08.04.2021 2.623
 
Della-

„Mhmmm“, stöhnte ich als ein gleichmäßiges leichtes Hüpfen auf meinem Bauch mich aus dem Schlaf riss. „Della, Della, du musst aufstehen“, ertönte ein leise und piepsige Stimme. Ich kniff die Augen zusammen und legte mir den Arm über das Gesicht, um die Sonnenstrahlen, die durch die Fenster schienen auszublenden. Meine Muskeln schmerzten und erinnerten mich an die vergangenen Tage, die hauptsächlich aus Kisten ein- und wieder auspacken bestanden hatten. Traurigkeit breitete sich in mir aus, als ich an mein Zuhause in den Staaten denken musste, welches wir nun wegen der Versetzung meines Vaters verlassen hatten. Vorgestern waren wir in mit dem Großteil unseres Hausstandes in Japan angekommen und hatten unser neues Zuhause bezogen. Es war ein wirklich wunderschönes Haus, welches an einen Wald angrenzte, einen großen Teich und schöne Blumenwiesen hatte. Als meine Eltern mir das erste Mal Fotos gezeigt hatten, war ich irritiert, da es das komplette Gegenteil von unserem bisherigen Zuhause war. Boston war eine Großstadt und wir wohnten seit meiner Geburt in einem großen Appartement im 29. Stock. Man konnte also sagen, dass ich ein Großstadtmädchen durch und durch war, weshalb ich froh war, dass das neue Haus zwar in einem ruhigen Viertel, aber trotzdem in Tokio lag. Langsam öffnete ich die Augen und ließ meinen Blick durch mein neues Zimmer wandern. Überall stapelten sich Kartons mit meinen Habseligkeiten und ich beschloss diese nach der Schule in die noch leeren Schränke und Kommoden einzusortieren. Der Gedanke, dass ich bereits heute meine neue Schule besuchen musste, jagte mir einen Schauer über den Rücken. Was konnte es für ein Mädchen in der Oberstufe Schlimmeres geben, als plötzlich die Neue zu sein. Glücklicherweise beherrschte ich die japanische Sprache, da es die Muttersprache meines Vaters war und er viel Wert darauf legte, dass ich Japanisch und Englisch fließend beherrschte.  Nervös verkrampfte sich bereits mein Magen bei dem erneuten Gedanken an die Schule und ich drückte mir mein Kissen auf das Gesicht und stöhnte laut hinein. „Della, was ist denn los“, erklang erneut die Stimme. Es war Moonmon, mein Digimon. Ich nahm mir das Kissen vom Gesicht und schaute zu ihr, wie sie noch immer auf meinem Bauch auf und ab hüpfte. Ein leichtes Lächeln umspielte mein Gesicht, wenn ich daran dachte wie viel Freude sie hier in ihrem neuen Zuhause haben würde. Im Gegensatz zu Boston würde Moonmon unserem neuen Garten jede Menge erleben ohne das sie sich verstecken musste. „Guten Morgen“, begrüßte ich sie und streichelte ihren Kopf.

Dieses kleine Wesen war ein absoluter Wirbelwind und hatte Energie im Überfluss. Mit 10 Jahren hatte ich ein kleines gelbes Ei auf dem Spielplatz gefunden und es mit nach Hause genommen. Meine Eltern waren zuerst gar nicht begeistert gewesen, dass ich es einfach mit nach Hause geschleppt hatte, gaben aber letztlich nach. Monatelang kümmerte ich mich um das kleine Ei und meinen noch unbekannten Freund darin und sah unserem ersten Kennenlernen entgegen. Kurz vor meinem 11. Geburtstag hatte ich mit meinem Vater eine Höhle aus Kissen und Decken gebaut. Meine Mutter hatte Lichterketten darin aufgehangen und Popcorn gemacht, damit wir zusammen ein paar Filme schauen konnten. Während meine Eltern nur mit dem Oberkörper in der Höhe Platz fanden, hatten das Ei und ich uns es besonders gemütlich gemacht. Ganz vertieft in den Film hatte ich es fest an mich gedrückt und gestreichelt, bis ein Knacken uns alle aufschrecken ließ. Mein Vater hatte den Film sofort angehalten, während meine Mutter das Ei und mich mit großen Augen beobachtete. Weiteres Knacken ertönte bis sich das Ei in zwei Hälften teilte. Mit zitternden Fingern und angehaltenem Atem hatte ich die obere Schale langsam hochgehoben und wurde von zwei großen schwarzen Augen angestarrt. Das kleine Wesen, welches wie der Kopf eines weißen Teddybären ohne Nase aussah, sprang daraufhin aus der übrigen Schale und platzierte sich zwischen mir und meinen Eltern. Ich erinnerte mich noch gut daran, dass wir alle nichts zu sagen wussten und es nur fasziniert beobachteten. In der Schale, die ich noch in meinem Schoß festhielt befand sich ein hellblaues Gerät. Leider wussten wir auch hier nicht was es war und es schien kaputt zu sein, da sich ein Riss quer über die Vorderseite befand. Meine Eltern hatten lange Recherchen angestellt, um herauszufinden was dieses Wesen eigentlich war, hatten jedoch nie brauchbare Informationen gefunden. Ich hatte mich mit ihm besonders schnell angefreundet und daraufhin beschlossen meine Eltern, dass wir es behalten und geheim halten würden. Bei einem Gespräch welches ich zwischen ihnen belauscht hatte, sprachen sie darüber was passieren könnte, wenn wir jemandem davon erzählen würden. Mein Vater hatte Sorge, dass man es mir zwecks Durchführung von Experimenten wegnehmen würde und sie entschieden sich für die Geheimhaltung, da es auch ihnen bereits ans Herz gewachsen war. Daraufhin wurde es ein fester Bestandteil unserer Familie unter der Bedingung, dass es unser Appartement nicht verlassen durfte. Das kleine Wesen konnte nicht sprechen und gab lediglich piepsende Geräusche von sich, aber mit den Jahren lernten wir, wie wir uns mit ihm verständigen konnten. Drei Jahre nach unserer ersten Begegnung hatte es sich über Nacht jedoch plötzlich verändert. Ich war gerade wach geworden und es lag zusammengerollt neben mir auf dem Kissen. Es war nun kein kleines weißes Knäul mehr, sondern hatte einen violett-bläuliche Farbe und ähnelte einem Wassertropfen. Fasziniert hatte ich mich aufgesetzt und es angestupst, damit es wach wurde und ich es besser betrachten konnte. Gähnend hatte es sich aufgesetzt und mein erstauntes Gesicht betrachtet. „Warum guckst du mich so an“, waren seine ersten Worte und mir klappte die Kinnlade herunter. Auch es selbst hatte seine Worte gehört und erstaunt an sich herabgeschaut. Daraufhin fing es wie wild an zu hüpfen. „Ich bin digitiert!“, hatte es immer wieder gerufen, bis auch ich endlich wieder meine Stimme fand. „Warum hast du dich über Nacht verändert?“ „Della, schau! Ich bin digitiert! Ich bin jetzt Moonmon.“ An diesem Tag konnte Moonmon etwas Licht ins Dunkel bringen und mir und meinen Eltern erklären was sie eigentlich genau war. Sie erzählte, dass sie ein Digimon und ich ihre Partnerin sei. Warum ich sie im Park als Ei fand, warum sie sich nach drei Jahren verändert oder was es mit dem kaputten Gerät auf sich hatte, konnte sie jedoch nicht erklären. Wir wussten also bis heute nicht, warum wir zusammen gefunden hatten.

„Della, bist du schon aufgeregt? Ich würde auch so gerne in die Schule gehen. Du wirst bestimmt ganz viele tolle neue Menschen kennen lernen.“ Ihre Stimme holte mich aus meinen Erinnerungen und hielt mir vor Augen, dass ich mich nun schleunigst fertig machen sollte, bevor ich zu spät zur Schule kam. Das würde ein neues Level der Peinlichkeit erreichen: Die Neue, die am ersten Tag zu spät kommt. Nein, danke. „Moonmon, ich muss mich beeilen. Kannst du mir schon mal die Schuluniform holen? Mama hatte sie gestern schon abgeholt und irgendwo muss sie hier liegen.“ Ich warf die Decke zu Seite und sprang aus dem Bett, während Moonmon suchend über die Kartons hüpfte. Schnellen Schrittes betrat ich das Badezimmer und band mir meine langen dunkelblonden Haare zu einem hohen Zopf. An den Seiten zupfte ich ein paar Haarsträhnen heraus, die mir locker ins Gesicht fielen. Mit einer Hand drehte ich das Wasser auf, wusch mir mein Gesicht und putzte meine Zähne. Danach blickte ich zufrieden auf mein Spiegelbild und lächelte. Vielleicht würde der Tag heute gar nicht so schlimm werden, wie ich mir in meinen Gedanken ausmalte. Außerdem war heute Freitag und sollte es ein furchtbarer Tag werden , so hatte ich das ganze Wochenende Zeit mich in meinem Zimmer zu verstecken und zu schmollen. Ein lautes Poltern aus meinem Zimmer ließ mich zusammenfahren und ich verdrehte die Augen. Meine Einrichtung litt schon immer unter Moonmons unendlicher Energie und es würde wohl kaum in Japan ein Ende finden. Langsam öffnete ich die Tür des Badezimmers und warf einen Blick in mein Zimmer. Einer der Kartons war umgefallen und jede Menge Bücher verteilten sich auf meinem Fußboden. Der Bücherberg bewegte sich und Moonmon trat darunter hervor. „Nichts passiert! Schau mal, hier ist die Uniform. Oh, Della! Sie ist so schön“. Ich trat näher und betrachtete die Uniform. Sie bestand aus einer weißen Bluse mit einem kurzen schwarzen Faltenrock sowie einer roten Schleife und schwarzen Strümpfen. Es war so, wie man sich Uniformen für Mädchen in Filmen tatsächlich vorstellte und ich musste kichern. In Boston musste ich in meinen gesamten 17 Jahren noch nie eine Uniform tragen, freute mich aber über die neue Erfahrung. Ein Blick auf meinen Wecker, verriet mir, dass ich mich nun wirklich beeilen sollte, da ich die Dauer des Schulweges noch nicht so gut einschätzen konnte. Innerhalb von wenigen Minuten hatte ich mich in mein neues Outfit geschmissen und betrachtete mich im Spiegel, während Moonmon freudig um mich herum sprang. „Hey, irgendwie gefällt es mir. Was sagst du?“, grinste ich sie an. „Ich finde es auch wunderschön.“ Einen letzten Blick warf ich noch auf mein Spiegelbild und griff dann nach meinem Handy und meiner Tasche. „Okay, Moonmon. Ich muss jetzt los. Schau du dir doch heute schon mal den Garten an. Wenn ich nach Hause komme, packen wir dann die Kartons aus“. Der kleine Wirbelwind nickte und verabschiedete sich glücklich von mir. Erneut musste ich daran denken, wie viel besser es ihr hier in Japan gefallen würde.

„Ich möchte euch eure neue Mitschülerin Della Tsukino vorstellen. Sie ist erst gestern aus Amerika nach Japan gezogen. Willkommen, Della.“ Die Stimme meines Lehrers Herr Mizushima verstand ich kaum, so laut rauschte mir das Blut in meinen Ohren. Mein Magen hatte sich so fest zusammengezogen, dass ich kaum atmen konnte. Alle Blicke waren auf mich gerichtet und ich spürte die Röte auf meinen Wangen. Mit zitternder Stimme brachte ich nur ein leises „Hallo“ heraus. Herr Mizushima deutete auf den einzigen Platz im Klassenraum, der noch frei war. „Setz dich einfach auf den Platz hinter Taichi.“ Mit gesenktem Kopf schritt ich durch den Gang und zu dem freien Platz, auf dem ich meine Tasche ablegte und mich hinsetzte. Immer mehr Blicke richteten sich nun nicht mehr auf mich, sondern auf den Lehrer, sodass mein Herzschlag sich langsam beruhigte und ich wieder zur Ruhe kam. Das Schlimmste hatte ich hinter mir und ich atmete erleichtert auf. „Schlagt schon einmal Seite 121 in unserer aktuellen Lektüre auf. Ich werde Della noch schnell ein Buch besorgen“, ertönte die Stimme von Herrn Mizushima und er verließ den Klassenraum. Direkt steigerte sich die Lautstärke im Zimmer, da alle Schüler begannen wild durcheinander zu sprechen. Ein Quietschen vor mir erweckte meine Aufmerksamkeit. Der Schüler vor mir hatte sich mit seinem Stuhl zu mir nach hinten gebeugt und balancierte auf den hinteren Stuhlbeinen. Sein Gesicht war sonnengebräunt und makellos und ihm fielen einzelne braune Haarsträhnen hinein, sodass ich sie ihm am liebsten aus dem Gesicht gestrichen hätte. Er strahlte mich mit einem großen freundlichen Lächeln an und zeigte mir eine Reihe perfekter weißer Zähne. Seine Augen hatten einen kastanienfarbenen Ton und strahlten eine solche Wärme aus, dass ich mich hätte in ihnen verlieren können. „Hey, ich bin Taichi Yagami, aber du kannst mich gerne Tai nennen. Willkommen in Japan.“ Seine Stimme riss mich aus meiner Starre und ich spürte erneut wie mir das Blut in meine Wangen schoss. „Das ist lieb, vielen Dank, Tai“, brachte ich mit einem Lächeln schließlich noch zustande. Gerade als er noch etwas sagen wollte, betrat bereits Herr Mizushima wieder den Klassenraum und reichte mir das Buch. Dankend nahm ich es entgegen und war Tai nochmal einen Blick zu, als er sich lächelnd wieder umdrehte. Wow. Sein Lächeln hatte mich wirklich getroffen und während der gesamten Stunde wünschte ich mir, dass er sich wieder umdrehen würde, um mir erneut dieses Grinsen zuzuwerfen. Gemeinsam hatte die Klasse die aktuelle Lektüre gelesen, wo ich jedoch nur schwerfällig mithalten konnte und mir vornahm, sie bis zur nächsten Stunde gelesen zu haben. Da ich nur wenig im Unterricht beitragen konnte, ließ ich den Blick wieder zu meinem Vordermann schweifen. Für sein Alter hatte er einen offensichtlich gut trainierten Körper, was man durch das enganliegende Hemd deutlich erkennen konnte. Die Ärmel seines Oberteiles hatte er an den Unterarmen hochgekrempelt und seine gebräunten Arme standen im starken Kontrast zur weißen Uniform. Auf dem Boden neben seinem Tisch lagen zwei Taschen. Einmal seine Schultasche und scheinbar eine Sporttasche, was seinen Körperbau erklären konnte. Da schrille Klingeln der Schulglocke durchbrach meine Beobachtung und ich fühlte mich sofort ertappt. Hoffentlich hatte niemand gesehen, dass ich mir Tai beinahe sabbernd von oben bis unten eingeprägt hatte. Mit hochroten Kopf packte ich schnell alles in meine Tasche und warf einen Blick auf meinen Stundenplan. „Wohin musst du jetzt?“, drang wieder seine klare Stimme durch den Nebel meiner Gedanken. Er war aufgestanden und blickte auf mich und den Stundenplan in meiner Hand hinunter. „Ich habe Biologie in Raum C.32, aber ehrlicherweise habe ich keine Ahnung wo das ist und wie ich dahin komme“. Sein Gesicht erhellte sich und sein Lächeln wurde tatsächlich noch breiter. „Na das trifft sich ja gut. Da muss ich auch hin“, erwiderte er und zwinkerte mir zu. „Komm lass uns gehen. Bei Frau Yuriko willst du wirklich keine Sekunde zu spät sein.“ Er schulterte seine beiden Taschen und wir betraten den Schulflur. Mit einer Handbewegung zeigte ich auf seine Sporttasche. „Was für einen Sport machst du?“, begann ich das Gespräch auf dem Weg zum Klassenraum. „Fußball“, sagte er mit einem Strahlen im Gesicht. „Ich trainiere gerade für ein paar kommende Spiele, bei denen Talentscouts anwesend sein werden. Möglicherweise ist dann ein Stipendium für ein Sportstudium drin.“ Er war einen knappen Kopf größer als ich und ich blickte zu ihm auf und warf ihm ein Lächeln zu. „Das klingt wirklich toll. Da drücke ich dir die Daumen, dass du die Scouts  von dir überzeugen kannst“, erwiderte ich. Er schien ein beliebter Schüler zu sein, da auf dem Weg immer wieder Schülerinnen und Schüler ihn begrüßten oder ihm für das letzte Fußballspiel anerkennend auf die Schultern klopften. Mir war es auch nicht entgangen, wie einige Mädchen ihn mit schwärmenden Blicken beäugten und mir im selben Moment einen hasserfüllten Blick zuwarfen. Nachdem er einem Mannschaftskollegen noch schnell etwas zugerufen hatte, schenkte er mir wieder seine Aufmerksamkeit. „Und was machst du sportliches?“ Irritiert blickte ich ihn an. „Ach Della, habs direkt gesehen als du in die Klasse gekommen bist. Lass mich raten. Läuferin?“ Er hatte es direkt gesehen? Mir wurde unfassbar heiß bei dem Gedanken, dass er mich so genau betrachtet hatte, als ich vor der Klasse stand um mich vorzustellen. Bei dem Outfit konnte man ja nun auch wirklich kaum etwas verstecken. Ich zupfte am Saum meines Rockes und nickte, „Ja ich laufe sehr viel. Ich freue mich schon, auf meinen ersten Lauf hier. Es gibt sicherlich ganz tolle Strecken.“ Tais Schritte verlangsamten sich, da wir wohl beim Klassenraum angekommen waren. Gerne hätte ich mich noch länger mit ihm unterhalten. Seine Stimme und sein Lächeln könnte ich mir dauerhaft anhören und ansehen, weshalb ich eine weitere Schulstunde bereits verfluchte. Er öffnete mir die Tür zum Biologieraum. „Ich kann dir gerne ein paar Strecken zum Laufen zeigen. Außerdem bist du sicherlich ziemlich schnell und kannst mich so bei meinem Training unterstützen“, zwinkerte er mir zu. Gerade in diesem Moment konnte ich mir nichts Schöneres vorstellen, als mit ihm ein paar Kilometer Seite an Seite zu laufen. Die Realität schickte mich jedoch wieder vor einen ganzen Klassenraum mit neugierigen Blicken. „Ah, sie müssen unsere neue Schülerin sein“, kam es von Frau Yuriko. Ich seufzte. So würde es nun den ganzen Tag weitergehen. Tai glitt an mir vorbei zu seinem Platz und warf mir ein aufmunterndes Lächeln zu, während ich vorne neben Frau Yuriko stehen blieb, um mich erneut vorzustellen. Diesmal war es aber deutlich einfacher, da ich meinen Blick auf ein bestimmtes Paar brauner Augen richtete.
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