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Plötzlich Mitschüler

GeschichteAllgemein / P16 / Het
Inu-Yasha Kagome
08.04.2021
25.11.2021
35
126.896
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25.11.2021 2.858
 
34.Kapitel: Hoffnungen





Auch nach zwei Wochen, die sie mittlerweile im Krankenhaus lag, zeigten sich noch keine Verbesserungen. Es gab keinerlei Anzeichen, dass Kagome bald aufwachen würde. Was InuYasha wahnsinnig machte. Mit jedem Tag, der verging, den sie nicht aufwachte, wuchsen seine Sorgen nur noch. Doch er wollte und konnte ihr nicht von der Seite weichen. Weshalb er sich nun auch nachts in ihr Zimmer schlich, dafür immer das Fenster offen ließ, bevor er ging.

Weil er kaum noch wusste, was er machen sollte, während er neben ihr saß und auf eine Reaktion wartete, egal welche, blätterte er gerade durch ihr Fotoalbum. Sie führte es weiter, seit sie wieder hier war.
Er sah sich die Bilder aus ihrem Alltag an, mit ihren Freunden. Von dem Tag, an dem er, Shippō, Ayame und Kōga, bei ihrer Familie eingeladen waren. Vom Nachmittag mit Ayame und ihren Freundinnen. Beim Training. Vom Sommerfest. Von der Klassenfahrt. Von der Sportstunde beim Surfen. Von ihren Wettbewerbsrunden und von Halloween. Auch...von den Vorbereitungen des Schulfestes und...danach.
Das letzte Foto im Album war neu. Sicherlich druckten ihre Freundinnen es aus und klebten es dann ins Album.
Es zeigte Kagome in ihrem Kostüm, ihn und ihre Freundinnen.
Direkt nach der Aufführung.

InuYasha sah zu ihr.
Sie war ein gesundes, junges und lebensfrohes Mädchen. Eine Oberschülerin, die Spaß am Leben hatte, das sie genoss, sie lebte gerne. Sie hatte Familie, Freunde, die sie liebten. Er liebte sie.
Und um ein Haar...wäre sie...
„Du musst endlich aufwachen, Kagome.“ Er legte das Album weg, griff nach ihrer Hand. „Es machen sich alle Sorgen um dich.“ Keine Reaktion. „Du verpasst ziemlich viel in der Schule und wirst viele Tests nachholen müssen. Das ärgerte dich damals doch immer so. Und jetzt willst du hier lieber rum liegen, statt zur Schule zu gehen?“ versuchte er es scherzhaft. Und das erste Mal seit zwei Wochen, konnte er zumindest für einen Moment, wieder lächeln. „Shippō nervt zu Hause total. Jeden Tag, wenn ich wieder da bin, fragt er mich nach dir. Keh, als ob ich es ihm nicht gleich sagen würde, wenn du wach wärst.“ Zwar beruhigte es ihn auch, dass die Maschinen ihm sagten, dass ihre Werte gut waren und ihr Herz gleichmäßig schlug. Aber noch viel lieber hätte er sie wieder in wachem Zustand. „In einem Monat ist Weihnachten, Kagome.“ Ihr erstes, gemeinsames Weihnachten. „Das schönste Geschenk für deine Familie wäre es, wenn du dann schon zu Hause wärst.“
Er wollte dieses Fest, dieses besondere Fest, mit ihr feiern. Mit dieser hübschen, klugen, witzigen und starken, selbstbewussten Frau. Die so warmherzig und verständnisvoll war, vor allem ihm gegenüber. Sicherlich würde sie ihm auch verzeihen, was passierte. So wie er sie kannte, wäre sie einfach nur froh, zu sehen, dass es ihm gut ging, dass er noch lebte.
„Es tut mir wirklich leid, Kagome.“ Der Griff um ihre Hand wurde fester, ohne ihr dabei weh zu tun. Sein Blick wanderte über ihren Körper, der in diesem Krankenhausbett lag, seinetwegen. Mit dem eingegipsten Bein, der Infusion, dem Monitor, der ihre Werte und Herzschläge überwachte.
Und auch dank des Feuerrattenfells, hatte sie wirklich Glück.
Kam, abgesehen von den zahlreichen Schnittwunden, mit einem gebrochenen Bein und einem leichten Schädel-Hirn-Trauma davon. Ansonsten hatte sie noch zwei gebrochene Rippen, schwere Prellungen, innere Blutungen. Die in einer Not-OP versorgt werden mussten. Genauso wir ihr Teile seines Motorrads aus einigen Körperteilen gezogen werden mussten. Die sie sich dadurch einfing, dass sie ein paar Mal, nach dem Aufprall, über den Asphalt rollte, ehe sie schließlich zum Liegen kam. Daher auch einige tiefe Schnittwunden und die Blutlache.
Sein Suikan rettete ihr das Leben.
InuYasha schüttelte mit dem Kopf. Er wollte dieses Bild nicht noch einmal vor seinem inneren Auge sehen. Nicht wieder an diese Situation denken.
„Bitte, Kagome, wach auf.“ wieder rang er mit sich. „Ich weiß, ich versagte erneut dabei, dich zu beschützen. Ich brach mein Versprechen, dass ich dir damals in deinem Zimmer gab. Nur wegen mir liegst du hier. Und es ist egoistisch, das von dir zu verlangen. Aber bitte, komm wieder zu mir zurück. So, wie du auch damals immer zu mir zurückkamst. Egal, wie oft ich dich verletzte. Ich...wusste immer, dass du wieder zu mir zurückkommst. Und ich verspreche dir...dass ich dir nie wieder von der Seite weichen und dich nie wieder allein lassen werde. Dass ich dich...für immer beschützen werde, Kagome.“
Aus einem seiner Augen löste sich eine einzelne Träne. Die auf ihre Hand tropfte, die er hielt.

„Kagome?“
In dem Moment begann ihr Herz schneller zu schlagen. Was durch das Gerät, an das sie angeschlossen war, deutlich hörbar war. Ihr Herzschlag beschleunigte sich immer mehr. Bis auf dem Monitor zu erkennen war, dass das nicht richtig und gesund war und es wohl sofort einen Alarm meldete.
Da im nächsten Moment auch schon ein Arzt und Schwestern in ihr Zimmer platzten. Den Han'yō von ihrem Bett wegzerrten. Und sich zwischen dieses und ihn stellten.
„Was ist los?“ wollte er sofort wissen, sichtlich besorgt.
„Herzfrequenz der Patientin zu schnell.“
„Was ist mit ihr?“ wollte er wissen, erhielt jedoch keine Antwort.
„Beruhigungsspritze, schnell.“
InuYasha's Augen weiteten sich. Immer wieder sahen sie zwischen dem Bildschirm, auf dem er ihr rasendes Herz nachvollziehen konnte, zu Kagome, zum Arzt, zu den Schwestern.
Und wieder hatte er das Gefühl, nicht atmen zu können. Seine Hände begannen zu schwitzen. Angst sich in seinem Körper auszubreiten.
//Kagome...//
„Was haben Sie mit der Patientin gemacht?“ riss ihn eine der Schwestern aus seinen Gedanken, dann sah er den finsteren Blick des Arztes.
„Nichts, ich war nur bei ihr, redete mit ihr, bat sie aufzuwachen.“
„Sie müssen gehen.“ Die Schwester schob ihn augenblicklich Richtung Tür. Sodass er nur noch einen kurzen Blick auf Kagome werfen konnte, ehe sie aus seinem Blickfeld verschwand. „Die Patientin benötigt Ruhe.“
„Können Sie mir wenigstens sagen, ob man schon eine Prognose dafür stellen kann, ob und wann sie bald wach wird?“
„Nein, und eine solche Aufregung wie eben, ist dem auch sicher nicht zuträglich.“

„InuYasha?“ Shippō war überrascht, dass der Han'yō schon wieder zu Hause war. Die Besuchszeiten waren noch lange nicht um.
Kirara lief sofort Richtung Haustür, der Kitsune folgte ihr.
Und als er den leeren Ausdruck im gesenkten Gesicht seines Freundes sah. Dessen Augen zudem vom Schatten seines Ponys verdeckt wurden und der nicht auf Kirara reagierte, die zu ihm hochsah, miaute, um seine Beine lief, sich an diesen rieb, ahnte der Kitsune schon, dass etwas schrecklich schief gelaufen sein musste.
„Was ist mit Kagome?“ Bei der Erwähnung des Namens seiner besten Freundin, zuckte der Körper des Han'yō auf einmal kurz, der bis dahin wie versteinert wirkte.
Und von einem Sekundenbruchteil zum nächsten, rannte InuYasha plötzlich, ohne ein Wort zu sagen, die Treppe nach oben. So schnell, dass Shippō ihm kaum folgen konnte.
Als er oben ankam, sah er nur noch im Augenwinkel, wie die Zimmertür seines Freundes und Mitbewohners zufiel. Sehr laut zufiel.
InuYasha lehnte sich an seine Tür. Seinen Blick hielt er gesenkt. Sein Kopf fühlte sich leer an. Er dachte einfach an gar nichts. Sein Körper war wie versteinert, begann dann aber doch zu zittern. Während er das Gefühl hatte, nicht mehr atmen zu können.
´´Was ist los, InuYasha? Was ist passiert? Was ist mit Kagome?`` hörte er Shippō's Stimme durch seine Tür und diesen Schleier, der ihn umgab. Der alles, wie Watte in seinen Ohren, dämpfte.
Er wusste, dass nicht besonders viel passiert war. Dass es ihr gut ging. Dass sie nur ein Beruhigungsmittel bekam.
Aber dieses Bild.
Wie der Arzt und die Schwestern um sie herumstanden. Wie sie ihn von ihr wegzerrten. Wie der Monitor ihres EKGs, rot aufzuleuchten begann und ihr Herz plötzlich raste.
Und er wusste, er war dafür verantwortlich. Auch wenn er nicht wusste wie. Er tat nichts anderes als in den letzten zwei Wochen.
´´InuYasha?`` hörte er Shippō vorsichtig und leise fragen.
„Halt deine Klappe und lass mich in Ruhe!“

Der Han'yō brauchte einige Momente, ehe wieder Regung in seinen Körper und sein Bewusstsein kamen. Die Shippō vor seiner Tür wartete. Umgeben von der schweren Ruhe, die in der Zwischenzeit herrschte.
Und die in der nächsten Sekunde von einem lauten Poltern durchbrochen wurde.
Sofort riss Shippō die Zimmertür seines Freundes auf und blieb erstarrt im Türrahmen stehen, als er sah, dass InuYasha gerade sein ganzes Zimmer auseinandernahm.
„InuYasha, was...“
„Ich kann sie hier überall riechen.“ Shippō sah, wie sein bester Freund leicht zitterte.
Er riss sein Bettzeug von seinem Bett, zerfetzte das Kissen. Er trat seinen Schreibtischstuhl um. Mit seiner Faust schlug er mehrmals gegen eine der Türen seines Kleiderschrankes.
„InuYasha, hör auf!“ Shippō stürzte auf ihn zu, legte seine Arme von hinten um ihn und unter seine Achseln, sodass er ihn festhielt und der Han'yō sein Zimmer nicht noch mehr zerstören konnte. Wogegen sich dieser vehement wehrte.
„Lass mich los, du Nervenzwerg!“
„Nein.“ InuYasha's Knöchel an seiner Hand bluteten bereits. Blutige Flecken waren auch an der Kleiderschranktür zu erkennen. „Sag mir endlich, was los war.“ bat er seinen besten Freund.
InuYasha hielt plötzlich inne und regte sich nicht mehr.
„Ich hätte Kagome fast umgebracht!“ Er riss sich aus Shippō's Griff los. Seine Atmung ging schnell und flach. Als wäre er lange gerannt. Sein Körper war sichtlich angespannt. „Reicht das nicht? Dass sie wegen mir fast auf dieser elendigen Straße verreckt wäre?“
Für den Kitsune sah es fast so aus, als würde InuYasha frieren. Da er sich auch seine Hände an seine Oberarme legte und langsam über diese strich.
Und immer wieder musste der Han'yō daran denken, dass er fast das Leben der Frau auf dem Gewissen hätte, die ihm wichtiger als alles war. Wichtiger, als sein eigenes Leben, mit dem er ihr einst versprach und sich schwor, sie zu beschützen.
Shippō erinnerte sich an damals. Als sie beide dachten, ihre Freunde durch Mukotsu's Gift verloren zu haben. Und an Kikyō's Tod.
Doch das hier schien seinem Freund noch viel tiefer unter die Haut zu gehen. Auf der sich seine kleinen, feinen und kaum wahrzunehmenden Härchen aufstellten.
„Sagst du mir jetzt noch, was vorhin im Krankenhaus passierte?“ fragte er noch einmal ganz ruhig nach...

3 Tage gutes Zureden, durch Shippō und auch Kagome's Mutter und Bruder, ihren Freundinnen, war notwendig, damit der Han'yō sich wieder zu ihr ins Krankenhaus begab.
Dennoch blieb er, in Begleitung ihrer Mutter, erst mal auf Distanz, als sie Kagome's Zimmer betraten.
Natürlich rief der Arzt noch am selben Tag, nachdem InuYasha das Krankenhaus verließ, bei der Mutter der Patientin an, um sie über den Zwischenfall zu unterrichten und ihr zu sagen, dass es ihrer Tochter wieder besser ging.
Umso erstaunter und überraschter war InuYasha deswegen auch, wieso ihre Mutter wollte, dass er Kagome wieder besuchen ging. Nachdem sie wegen ihm schon fast gestorben wäre.
„Weißt du...“ begann sie zu reden, während sie neben dem Bett ihrer Tochter stand und sie ansah, riss ihn aus seinen Gedanken. „...ich bin der Meinung, dass es ein Zeichen von Kagome war. Dass sie dir sagen wollte, dass sie weiß, dass du da bist. Dass sie es spüren konnte. Wer sonst...“ Mit einem glücklichen und warmherzigen Lächeln sah sie zu ihm. „...sollte ihr starkes Herz so aus dem Takt bringen?“
„Ich hätte sie auch gefährden können.“ Seine Arme waren verschränkt. Er wich ihrem Blick aus. „Was, wenn ich damit ihren Genesungsprozess zurückwarf?“
„Das hätten die Ärzte uns sicher mitgeteilt.“ Er blieb weiterhin stur, direkt vor ihrer Zimmertür stehen. „Weißt du, wir besuchten sie alle. Ich, Sōta, ihr Großvater. Ihre Freundinnen und Hōjō. Eure Freunde, Ayame und Kōga. Shippō-kun. Aber bei niemandem von uns, reagierte sie jemals wirklich oder auch nur annähernd so deutlich. Nur bei dir. Sie spürt, dass du bei ihr bist. Du solltest sie wissen lassen, dass das jetzt nicht anders sein wird.“
InuYasha sah zu ihrem Bett, sah zu Kagome. Die noch immer in diesem lag. Sich nicht rührte, keine Reaktionen von sich gab.
Langsam und vorsichtig, als wäre sie aus Glas und mit jedem seiner Schritte bestünde das Risiko, dass sie zerbrechen könnte, näherte er sich ihrem Bett. Bis er vor diesem stand.
„InuYasha-kun ist jetzt auch wieder hier, um dich zu besuchen, Kagome.“ sprach ihre Mutter zu ihr und strich ihr liebevoll eine Strähne hinter ihr Ohr.
Dieser biss sich kurz auf seine Unterlippe, als Frau Higurashi zu ihm sah. Ihn aufmunternd ansah.
„Kagome, ich...“ brachte er nur abgebrochen hervor. „Es tut mir leid, was letztes Mal passierte, als ich hier war. Egal, was ich machte, um das bei dir auszulösen, ich wusste nicht, was ich damit bei dir anrichtete. Es tut mir leid, Kagome.“
Ihre Mutter schien in seinem Gesicht lesen zu können, wie in einem offenen Buch.
„Weißt du, Kagome, du solltest bald wieder aufwachen. InuYasha-kun ist ziemlich unglücklich und einsam ohne dich. Er vermisst dich.“ Dabei wurde der Han'yō kurz rot um seine Nase und wich ihrem wissenden Blick aus. „Außerdem verpasst du so viel Zeit, die du mit deinen Freundinnen verbringen könntest. Und wir vermissen dich auch zu Hause.“
InuYasha stand die ganze Zeit nur neben ihr, sah zu Kagome. Alles in ihm verlangte danach, sie zu berühren. Zumindest ihre Hand halten zu können. Aber... Seine Angst war zu groß, dieselbe Reaktion noch einmal bei ihr auszulösen.
„Ich denke nicht, dass das noch einmal passieren wird.“ schien sie seine Gedanken zu lesen, ohne ihn dabei anzusehen, den Blick von ihrer Tochter zu nehmen. „Ist so ein Gefühl.“
Er musste kurz schlucken, vor Nervosität und Unsicherheit. Doch dann überwand er sich dazu, seine Hand auf ihre zu legen. Den Griff ein wenig fester werden zu lassen. Ohne ihr weh zu tun.
„Ich bin wieder hier, Kagome. Gomene, dass ich...die letzten 3 Tage nicht bei dir war. Du bist deswegen jetzt sicher sauer auf mich. Und das hab ich verdient. Ich bin wirklich ein Baka. Du darfst mich auch anschreien, wenn du wieder wach bist.“

Noch ein bisschen verstärkte er den Druck um ihre Hand. Um sie wissen zu lassen, dass er da war. Dass er für sie da war. An ihrer Seite.
Und dann zuckte er plötzlich zusammen.
„Was ist los, InuYasha-kun?“
„Kago...me... Sie...“ Er sah zu dem Mädchen im Krankenbett. Seine Augen weiteten sich leicht. „Ich könnte schwören...dass sie eben...meine Hand drückte. Ein klein wenig.“
Nun sah ihre Mutter ihn überrascht an und dann zu ihrer Tochter.
„Kagome...“ Ihr kamen die Tränen, die man ihrer Stimme auch anhörte. „Kannst du uns hören, Kagome? InuYasha-kun ist auch da.“
„Kago...me.“ kam ihr Name nur gehaucht über seine Lippen. „Kannst du...mich hören?“ Noch einmal drückte er leicht ihre Hand.
Und dieses Mal spürte er es noch deutlicher. Sie erwiderte diese Geste. Sie drückte seine Hand. Er spürte ihre Finger um seine. Wenn auch nur leicht.
Der Monitor neben ihrem Bett zeigte auch an, dass ihr Herz schneller zu schlagen begann. Was den Han'yō kurz unruhig werden ließ. Doch es zeigte sich schnell, dass das Gerät dieses Mal keinen Alarm schlug. Dass ihr Herz nur langsam begann, schneller zu schlagen. Dann auch gleich wieder einen normalen Rhythmus annahm.
„InuYasha-kun, sieh nur.“ Von Kagome's Hand, die seine noch leicht drückte, richtete sich sein Blick zu ihrem Gesicht. Und seine Augen wurden noch größer, als er sah, dass ihre Augenlider leicht zuckten. Leicht schienen sich auch ihre Lippen zu bewegen.
Der Han'yō bekam gar nicht mit, wie ihre Mutter plötzlich zur Tür lief. Erst als sie diese öffnete. Er sah fragend zu ihr.
„Ich werde kurz nach einem Arzt suchen, der sie untersuchen soll.“ InuYasha nickte nur, ihre Mutter verschwand durch Kagome's Zimmertür.
Er sah wieder zu ihr.
Zwar drückte sie seine Hand nicht mehr. Aber dafür zuckten ihre Augenlider noch.
„Kagome, kannst du mich hören? Wenn du mich hören kannst....dann bitte. Wach bald wieder auf. Ich will einfach nur sicher sein können, dass es dir...wieder besser geht.“ Dabei drückte er noch einmal ihre Hand.
Doch statt dort eine Reaktion zu bekommen, sah er nur, wie nun auch ihre Lippen begannen, sich mehr, wenn auch undeutlich, zu bewegen.

Im nächsten Moment stand auch schon eine Ärztin in ihrem Zimmer.
Sofort untersuchte sie Kagome's körperliche Reaktionen. Sah sich ihre Werte an.
InuYasha sah zu ihrer Mutter, die dabei neben ihm stand, als sie der Ärztin zusahen. Er sah zu ihr, weil sich ihre Finger plötzlich in den Ärmel seines Hemdes krallten.
Dann wandte sich die Ärztin an die beiden Besucher ihrer jungen Patientin.
„Ich kann Ihrer Tochter eine gute Prognose geben, Higurashi-san.“ Die Gesichter der beiden Besucher erhellten sich und die Überraschung war ihnen in diese geschrieben. „Ich kann noch nicht genau sagen, wann, aber dass ich davon ausgehen kann, dass Ihre Tochter in den nächsten Tagen aufwachen könnte.“
Beide sahen sie zu dem Bett der jungen Oberschülerin.
//Kagome...//




Noch ein Monat bis Weihnachten.
Da ist es doch eine gute Nachricht, dass sie endlich wieder aufwachen könnte. Jetzt heißt es nur noch, zu warten.
Bis nächste Woche zum Lesen^.<
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