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Das Leben kommt, wie es kommt und manchmal auch mit einem Stripper an der Hand

von Yayori
GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / MaleSlash
Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
08.04.2021
08.04.2021
1
3.200
 
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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08.04.2021 3.200
 
Titel:
Das Leben kommt, wie es kommt und manchmal auch mit einem Stripper an der Hand

Disclaimer:
Mir gehören weder Naruto und die anderen Charaktere aus Naruto, noch verdiene ich Geld beim Schreiben dieser Fanfic.

Ideen und Zufälle:
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich viele Bücher lese und ebenso viele Filme sehe. Das heißt, dass die eine oder andere Idee unabsichtlich ähnlich mit jenen aus einigen Büchern oder Filmen sein kann.

Summary:
Seine beste Freundin wird heiraten und Naruto wäre nicht Naruto, wenn er nicht den besten Junggesellenabschied organisieren würde, den sie je erlebt hätte und da durfte ein Stripper in seiner To-Do Liste nicht fehlen.
Sasuxnaru ~ boyxboy ~ Don’t like don’t read ~

Info:
Uploads unregelmäßig, wegen RL, was sonst…
Kleinere Rechtschreibfehler bitte ich zu ignorieren. Die etwas größeren oder auch Logik Fehler jederzeit per DM oder Review schreiben, da meine Rechtschreibung zu wünschen übriglässt. Aber wie sagt meine Mum: ‚Übung macht den Meister’ und jetzt…
… wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen. ^.^

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Der Tanz


Mir war heiß, so unendlich heiß. Obwohl die Raumtemperatur am Thermostat angenehme 22 °C anzeigte, spürte ich davon nichts. Was ich vor mir sah, ließ mein Herz viel zu schnell schlagen, als ich es für möglich gehalten hätte. Die Musik, die ich vor ein paar Minuten als zu laut und zu dominant wahrgenommen hatte, erklang nur noch dumpf im Hintergrund. Ich hörte ein regelmäßiges, lautes Pochen in meinen Ohren. Als ob mein Herz nach oben gewandert wäre und sich denkt, ‚jo lass das mal in einen Hip-Hop Beat verwandeln‘. Meine ganze Konzentration lag auf die Person, die mir Gegenüber stand. Diese Person hatte gerade sein Hemd auf eine Weise auszogen, die jeglichen Jugendfreien Gedanken aus meinem Gehirn verbannte. Das Kleidungsstück lag jetzt auf dem Boden, aber ehrlich gesagt interessierte es mich auch nicht. Denn das, was vor mir abspielte, war definitiv um einiges ansehnlicher als so ein lappiges weißes Hemd. Sein makelloser, definierter Oberkörper war direkt vor mir, wenn ich mich nur leicht nach vorne beugen würde, könnte ich ihn berühren.
Zittrig begann ich langsam ein und auszuatmen, um mich wieder ins hier und jetzt zu befördern. Doch dieser ließ mir keine Zeit meine Gedanken neu zu ordnen, geschweige die jetzige Situation, die sich vor mir gerade abspielte, richtig wahrzunehmen. Der Schwarzhaarige streckte seine Hüfte nach vorne, um seine Hüfte in Takt der Musik kreisen zu lassen. Scheiße, das machte er ganz sicher nicht zum ersten Mal. Er drehte sich und streckte mir seinen Hintern entgegen, man brauchte keine große Fantasie, um zu erkennen, dass sich unter seiner engen Jeans ein knackiger Po befand. Er machte seinen Job echt gut, den es funktionierte, ich wurde geil. Doch ich war wie erstarrt, konnte nicht glauben, in welcher Situation ich hier mich gerade befand. Die dunklen, fast schwarzen Augen, die mir immer wieder einen intensiven Blick zuwarfen und mich mit Blicken auszogen, machte die Situation nicht gerade leichter, aber dafür freute sich mein Schwanz umso mehr.

Seine Hände bewegten sich gekonnt auf seinen Oberkörper auf und ab und zwickten gespielt in seine linkte Brustwarze. Bei dem ganzen Szenarium sah er mich weiterhin mit gesenktem Blick an und versank ansonsten ganz in den Genuss seiner eigenen Massage. Plötzlich hörte er auf und beugte sich hinunter und pustete mir ins Ohr, erschrocken japste ich auf und sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an.
Er nahm meine Hände in seine und dirigierte sie auf seinen Knopf und hielt mich weiterhin fest. Immer wieder stieß er noch vorne und bewegte seine Hüfte. Endlich kam Bewegung in mir, ich krallte mich in seine Hose und atmete einmal tief ein. Ich befolgte schlussendlich seinen Forderungen und öffnete den Knopf. Doch ich brauchte glatte zwei Versuche, damit ich den vermaledeiten Hosenknopf aufmachen konnte. Zur Beruhigung streichelte er mir sanft durch mein blondes Haar, was mir nur eine fette Gänsehaut am ganzen Körper bescherte. Keine Hilfe, man.
Als der Knopf offen war nahm er meine Hand und dirigiert sie zu seinem Reißverschluss. Es war nur eine kleine Bewegung nach unten und in Normalfall nicht mal zu benennen, aber das was ich spürte war definitiv nennenswert. Sein Schwanz war nicht mal annähernd hart, doch das allein reichte mir schon, um meinen Atem stocken zu lassen. Sein Blick war verdammt sexy, wie er zu mir herabsah und schließlich ganz schloss. Immer wieder befeuchte er seine volle Unterlippe und bis sanft hinein. Ehe ich auf weitere Tuchfühlungen gehen konnte, nahm er meine Hände weg und lies sie los.

Ehe ich es nur realisieren konnte, kniete er vor mir. Sein Blick ruhte genau auf meinen Schwanz, der nicht gerade untätig war. In Gegensatz zu seinem pochte er wie verrückt und wollte nun endlich auch seine Aufmerksamkeit. Abgelenkt bemerkte ich nicht, wie er seine Hände auf meine Knie legte und sie spreizte. Aus Reflex zog ich meine Beine wieder zusammen. Aber er hielt sie eisern auseinander, sodass ich nicht einmal die Chance gehabt hätte sie erneut zusammenzuziehen.
Überrascht sah ich in sein Gesicht und musste kräftig Schlucken. Fuck. Jetzt war ich endgültig hart. Der Anblick, den er mir bat war Porno pur. Sein Blick lag auf meiner leichten Erhebung und sah, dass einer seiner Mundwinkel leicht nach oben wanderte. Und das machte ihn noch attraktiver als ohne hin schon. Er genoss sein Spielchen in vollen Zügen, dass konnte man ihn ansehen. Seine Wangen waren im Gegensatz zu seiner restlichen Haut gerötet, aber das tat seiner Schönheit keinen Abbruch. Er bewegte sich mit einer Eleganz und einer solchen Erhabenheit, dass man meinen könnte, dass die Musik mit ihm tanzte und nicht umgekehrt. Ich konnte kaum den Blick von ihm abwenden und verlor mich so ganz in seine Welt.

Und plötzlich verstummt die Musik. Einen Moment verharrte der Schwarzhaarigen noch auf meine Knie, als er schließlich aufstand. Ich starrte ihn immer noch wie einen notgeilen Jungen an, wie er sein Hemd schnappte und es sich wieder überzog. Ein Klatschen erfolgte und ich wachte nun endgültig in meiner Trance ähnlichen Zustand auf. Ich drehte mich um und sah Ino an, die strahlend zum Schwarzhaarigen sah und freudig mit den Händen klatschte.

„Wow, wow, wow. Das. War. So. Heiß. Wie Sie sich bewegt haben und du Naruto wie du in angeschmachtet hast. Zu Göttlich,” Ino, die anscheinend während der Show auf einen Stuhl saß, stand sofort auf und kam mit ihren High-Heels auf uns zu. Sie betonte jedes einzelne Wort und mit einer künstlerischen Pause deutlich, um die Wörter noch mehr hervorzuheben. Ihre weißen Zähne strahlten um die Wette, sie war hellauf begeistert, dass sah man ihr an. Sie quietschte sogar ein wenig und das passiert nur, wenn sie in ihren Fangirl-Modus war. Das kam zwar immer mal wieder vor, aber noch nie mit mir in der Rolle.

Urplötzlich wurde mir meine Lage, in der ich war, bewusst. Was ich getan, nein besser gesagt mein Körper ohne meine Einwilligung getan hatte. Mein Kopf wurde in Sekundenschnelle feuerrot. Ein leises Lachen war zu hören, dass definitiv in Richtung vom Schwarzhaarigen kam. Lacht der Typ mich etwa aus? Wütend hob ich meinen Kopf, kniff die Augen zusammen und ließ imaginäre Todespfeile auf ihn schießen. Doch durch meinen roten Kopf und meiner verwirrten Ausstrahlung kam dieser nicht wie gewünscht an. Ein kleines Lächeln stahl sich auf die Lippen, ehe er sich von mir abwandte um anschließend seine Polizeimütze aufhob, die am Anfang seines Striptease direkt von sich warf. Ich zwang mich regelrecht den Blick abzuwenden und blieb bei Ino hängen. Doch das war auch nicht besser, diese blieb neben mir stehen und sah mich an. Ich hob meinen Kopf eine wenig und sah ihr dreckigstes Lächeln auf ihren rosaroten geschminkten Lippen. So ein kleines Miststück.

„Los, her mit dem Vertrag. Wo kann ich hier unterschreiben?“ Sie zauberte aus ihrer schwarzen Michael Kors Fake Handtasche einen vergoldeten Kugelschreiber heraus und wackelte mit ihm hin und her. Dieser ging auf einen Tisch zu auf der eine Tasche stand. Ohne ein Wort zu sagen, holte der Stripper eine unscheinbare blaue Mappe aus seiner Aktentasche heraus, um sie schließlich Ino zu überreichen.

“Hier stehen die wichtigsten Informationen zu unserem Etablissement. Außerdem habe ich zudem gleich den Vertrag mitgebracht. Gehen Sie einfach die Unterlagen sorgfältig durch und füllen Sie alles aus was gefordert wird. Wenn Sie fragen haben können Sie uns jeder Zeit anrufen oder eine E-Mail schreiben, diese steht auf der ersten Seite des Vertrages.“ Vorsichtig lugte ich in die Unterlagen hinein, die Ino sich bereits von den Schwarzhaarigen gereicht bekommen hatte. Was ich sah, langweilte mich nur etliche Paragrafen und Information zum Geschäftsabschluss. Auf den letzten Seiten wurde ich dann doch aufmerksamer, als eine Seite voll mit Bildern bedruckt waren. Das waren bestimmt die unzähligen Stripper, die man buchen konnte. Die Seite war hauptsächlich von männlichen Gesichtern dominiert, was mich wunderte. Waren nicht überwiegend Frauen in diesen Beruf tätig? Naja egal. Immer wieder ertappte ich mich dabei, nach seinem Gesicht Ausschau zu halten. Als Ino die vierte Seite und somit die letzte der männlichen Stripper aufschlug, war er auch nicht zu finden. Verwirrt runzelte ich die Stirn. Komisch. Ich hätte schon gerne seinen Namen erfahren bzw. wie teuer er für einen Abend kostete, so blöd es sich auch anhört.

„Wie ihr gerade seht, sind das alle unsere Tänzer und Tänzerinnen, die in diesen von Ihnen vereinbarten Termin noch zur Verfügung stehen. Sie können gerne einzeln sowie auch als Gruppe gebucht werden. Je nachdem wie hoch euer Budget ausfällt. Ich hoffe, mein exklusiver Auftritt hat euch überzeugt und erwarte eine positive Antwort von Ihnen.“ Seine Stimme klang danach sehr geschäftsmäßig und klärte uns weiter über ein paar Rechtliche Dinge auf, diese aber natürlich alle im Vertag stehen würden. Ino und ich nickten verstehend und überflog nochmal den Vertrag, ehe sie ihn in die Tasche steckte. Ein kleines Zwinkern kam mir entgegen, sodass meine Wangen wieder unangenehm warm wurden und mich schnell abwandte. Was konnte ich den dafür, dass ich so empfindlich auf die Show von eben reagiert hatte. Meiner Meinung nach war das eine natürliche Reaktion meines Körpers, denn er weiß welchen Blick oder welche Hüftbewegungen er machen musste, um einen Menschen zu reizen.

„Natürlich werden wir uns bei Ihnen melden. Wir freuen uns schon auf die Show. Stimmt’s Naruto?“ und pikste mich mit ihren meterlangen künstlichen Fingernägeln in die Seite. Autsch!
Wütend starrte ich sie an und rieb mir die schmerzende Stelle. Ich drehte mich seitlich von ihr weg und verschränkte meine Arme vor der Brust. Benahm ich mich wie ein kleines Kind? Vielleicht. war mir das in den Moment egal? Ja!

„Ach mein kleiner, du brauchst doch nicht beleidigt zu sein. Selbst ich wäre rollig geworden bei dem heißen Auftritt vorhin.“ Vorsichtig tätschelte sie mir meine Schulter, doch ich zog sie beleidigt weg. So eine miese Verräterin. Ich wollte mich doch gar nicht auf den Stuhl setzen, sie war es doch die mich regelrecht gezwungen hatte.

„Außerdem ist es auch nicht schlimm, wenn man wären dessen hart wird. Das kommt sehr häufig vor und für uns heißt das nur das wir unseren Job richtig gemacht haben. Obwohl ich zugeben muss, dass du sehr empfindlich auf meine Berührungen reagiert hast und hart geworden bist, also ob du ...,“ kurz stockte er und sprach danach weiter „aber das war schon echt niedlich“, endete er seinen Satz. Fest biss ich die Zähne aufeinander. Dieser Bastard, mich noch mehr bloßzustellen, nur weil ich halt mal empfindlicher reagiert habe. Außerdem war da gar nichts niedlich daran, es war einfach nur peinlich.

„Du bist, was!” Ino packte mich an den Schultern und drehte mich zu ihr, um mich ungeniert auf den Schritt zu starren. Ihr Augen wurden minimal größer, als sie meine Beule sah und fing erneut an laut loszulachen. Sofort riss ich mich los und stürmte nach draußen. Ich hörte nur noch, wie Ino nach mir schrie das wie eine Entschuldigung klang, aber das war mir auch egal. Soll sie doch schreien, bis sie ihre Stimme verlor. Mir doch egal. Ich stampfte wütend die Treppen hoch, bis ich zum Ausgang kam und endlich wieder draußen war. Verwirrt sahen mich einige Leute an, es kam bestimmt nicht oft vor, dass ein blonder junger Mann aus einem Haus stürmte mit einem feuerroten Schädel. Hektisch blickte ich nach links und rechts, bis ich die Bushaltestelle entdeckte und darauf zusteuerte. Als ich dort war, holte ich mein Handy aus meiner Hosentasche und checkte wann die nächste Linie ging. Mist, erst in 10 Minuten. Seufzend setze ich mich auf die Bank, die im Bushäuschen stand und wartete. Aus dem Augenwinkel sah ich eine blonde Person auf mich zu gehen und keine Minute später stand sie vor mir mit verschränkten Armen. Beleidigt starrte ich auf den Boden und versuchte sie zu ignorieren. Ich war sauer und das sollte sie auch zu spüren bekommen. Mit einem leisen Seufzer setzte sie sich neben mich. Ich konnte ihren Blick auf mir spüren, doch da hat sie sich den falschen ausgesucht. Ich beschloss mich abzulenken und Musik zuhören, meine IPods waren im Rucksack. Routiniert griff ich nach den Schultergurten, doch leer. Erschrocken taste ich meine Rücken ab. Nein er war weg. Panisch stand ich auf um mich suchend nach meinem Rucksack umzusehen, aber er war nicht hier. Fuck, ich hatte ihn dort liegen lassen…

„Wenn du deinen Rucksack suchst, der ist noch im Gebäude, aus dem du geflüchtet bist. Sorry, ich habe auch nicht mehr dran gedacht. Ich bin dir so schnell es geht hinterhergerannt." Bestätigte Ino meinen Verdacht und zuckte mit den Schultern. Das konnte doch echt nicht wahr sein, wie viel Pech kann man haben! Wütend sah ich sie an.

„Das ist alles deine Schuld, wenn du mich nicht dazu überredet hättest mich auf den scheiß Stuhl zu setzen und live einen Striptease zubekommen, wäre das alles nicht passiert und ich hätte nicht meinen Rucksack vergessen.”

„Meine Schuld?! Kann ich doch nichts dafür, dass du vor Geilheit einen Ständer bekommst und dann wie eine geschockte Henne aus den Laden rennst!"

„Henne? Ich glaube bei dir Hackt’s. Mir war das nur peinlich, weil ihr mich aufgezogen hattet. Außerdem sei du mal lieber ruhig, wie du ihn angegeiert hast ist es ein Wunder, dass unter dir keine Pfütze lag.“ Empört schnappte sie laut nach Luft, doch das war mir egal was sie noch sagen würde, denn es war die Wahrheit. Ich hatte keine Lust mehr auf weiteren Streit mit ihr, also stand ich ohne ein weiteres Wort auf und ging in Richtung Club.

„Was machst du jetzt schon wieder, Naruto”, schrie mir Ino hinterher, die komplett aus dem Konzept gebracht worden war, als ich aufstand.

„Was wohl. Meinen Rucksack holen, ohne den gehe ich nicht weg. Du kannst schon mal fahren. Ich schaffe das allein. Tschau.” Ich hob die Hand zum Abschluss und ging, ohne auf die weiteren Rufe von Ino zu reagieren. Schließlich stand ich vor der unscheinbarer Stahltüre und drückte die Klingel. Ich wartete auf das Brummen und hoffte, dass er noch da sein würde, sonst hätte ich ein gewaltiges Problem. Mein gesamtes Leben hing davon ab. Wie konnte ich auch nur so dumm sein und meinen Laptop mitzunehmen und ihn dann auch noch vergessen. Nicht nur das der Laptop Schweine teuer war, nein dort war auch meine Seminararbeit gespeichert, die ich heute um 24 Uhr abgeben muss. Natürlich ohne eine weitere Kopie oder wie jeder normale Mensch es machen würde, wenn es um wichtige Dateien ging, auf meine Cloud abzuspeichern. Also wäre ich richtig am Arsch, denn noch einmal zu schreiben würde mich in tiefe Depressionen ziehen und könnte sie erst nächstes Semester abgeben.

Als endlich das erlösende Brummen ertönte, drückte ich fest dagegen und ging hinein. Ich beschritt den gleichen Weg wie eben. Die Inneneinrichtung des Gebäudes unterschied sich enorm zur äußeren Fassade des Hauses. Während die Verkleidung außen eher rustikal und alt aussah, hatte im inneren eine komplette Renovierung stattgefunden. Im Boden wurde eine spezielle Dekorboden eingegossen. Durch dieser einzigarten Farbe, schaffte es der Boden verschiedenste, marmorierte und durchscheinende Farbeffekte zu haben, die ähnlich den Schattierungen von Natursteinen hatten. Dieser zog sich durch den ganzen Club und gab ihnen einen teuren und exklusiven Touch. Aber es wirkte dennoch nicht zu dunkel, denn an den Seiten des Bodens wurden Lampen eingebaut, diese den Luxus des Clubs noch mehr hervorhebt. Die Wände waren in einem angenehmen Hellgrau gestrichen, ohne Bilder. Der Innenarchitekt hatte diesen Ort wirklich Glamour eingehaucht und so spiegelte es sich das im ganzen Club wider. Da ich beim ersten Mal die Fassade nicht richtig betrachten konnte, ging ich ein wenig langsamer, um mir alles genauer anzusehen. Der Tresen, an den man die Eintrittskarten kaufen konnte, wurde mit dem gleichen Material gegossen, wie der Boden. Verrückt wie so etwas Einfaches so wertvoll aussehen konnte, wenn man es nur gut verkleidete. Anschließend bog ich um die Ecke, die zu einer Treppe führte. Jeder dieser Treppenstufe wurden links und rechts von einer Bodenlampe beleuchtet. Da das die einzige Beleuchtung war, wirkte dieses dämmrige Licht mysteriös und schrie schon einen schon entgegen, dass am Ende der Treppe eine heiße Überraschung auf einen wartete. Und das konnte ich nur bestätigen, den keine drei, vier Meter weiter gelang man schon in die Haupthalle. Bevor man in den Raum gehen konnte, ging man durch einen riesigen steinigen Türbogen. Dieser sicher von sehr begabten Handwerken von Hand gemacht worden war. Vorsichtig sah ich im Raum herum, konnte meinen Laptop auf den ersten Blick nicht finden, also ging ich weiter hinein.

Ich sah mich um und betrachtete den „Sex Raum“ wie ich ihn nannte genauer. Jeder der reinkam stellte auf den ersten Blick fest, dass dieser Raum ein Stripp Club war. Die Hauptbühne, die am Ende des Raumes stand, war mit zwei Eisenstangen versehen. Für Pole Dance Auftritte oder ähnliche Sachen, die ich nicht weiter nachdenken wollte. Es waren noch kleiner Bühnen oder Podeste im Raum mit einer Poledance Stange gesetzt worden, damit die Besucher näher an den Tänzerinnen und Tänzer waren und sie somit besser betrachten könnten. Alle Podest Böden waren aus unsichtbarem Material gemacht worden, eventuell um die Show mit lichtern oder anderen Schnickschnack noch hervorzuheben. Außen rum waren die Stühle und kleine runde Tische so aufgestellt worden, dass sie auf die Bühne oder den kleinen Podesten zeigten, um den perfekten Blick auf die Stripper:innen zu haben. Links von mir stand eine große Bar die auch mit dem gleichen Material wie dem Boden verkleidet war und locker sechs Meter des Raumes füllte. Die Regale der Bar waren wie erwartet voll mit Spirituosen und teuer aussehenden Gläser und Dekorationen. Die teuersten Flaschen standen extern in einer beleuchteten Glaskiste aufgereiht. Damit man sich einen weiteren Luxus am Abend gönnen konnte. Und um allen noch die Krone aufzusetzen war links neben der Bar ein riesiges Aquarium in die Wand eingearbeitet. Ich kannte mich nicht mit Fischen oder anderen Meerestierbewohner aus, aber ich denken diese waren auch nicht gerade billig gewesen. Ich sah die buntesten Fische und ich glaubte zu sehen, dass ein oder zwei Nemos sich hinter einer Koralle versteckten. Man(n) müsste denken, dass sich ein Aquarium nicht in einen Stripp Club passte, doch diese Fische verpasste den Raum eine noch gemütlichere Atmosphäre, sodass man sich wie zu Hause fühlte. Ich musste schon zugeben ein perfekter Raum für solche Veranstaltungen.
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