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Wo Will ist

von Sabe
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P16 / Gen
Louisa "Lou" Clark William "Will" Traynor
07.04.2021
23.06.2022
23
75.477
6
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23.06.2022 3.212
 
„Sieh dich an!“ sagte Mom während ich mein Spiegelbild im Ganzkörperspiegel ansah und lächelte. Unter der Abschlussrobe, trug ich ein hellgelbes Sommerkleid und weisse Pumps.

„Sie sieht grossartig aus“, sagte Will als ich ihn ansah und seine Grübchen erschienen auf seinen Wangen. Er trug einen grauen Anzug, ein weisses Hemd, eine schwarze Krawatte und hatte ein passendes Taschentuch in der Brusttasche des Anzughemds, ein schwarzer Gürtel, graue Socken und hoch polierte schwarze Lederschuhe. Er hatte einen Bartschatten und seine Haare waren zurückgekämmt.

„Danke“, sagte ich mit einem leichten Knicks und er hob seine Augenbraue.

„Nur eine Sache“, sagte er und bewegte den Rollstuhl näher. „Trägst du deine schwarz gelb gestreiften Hummel Strumpfhosen?“

„Nein“, sagte ich aber er sah aus als würde er es nicht glauben.

„Du trägst sie nicht Liebes?“ fragte Mom.

„Ich habe nein gesagt“, grummelte ich schmollend. „Sie sind in der Wäsche.“

„Dann ist es gut, dass ich dir ein neues Paar gekauft habe“, sagte Will als ich die Kiste die in weisses Papier gepackt war und eine goldene Schleife hatte auf seinem Schoss bemerkte. Ich hob die Kiste von seinem Schoss, schlug das Papier zur Seite und öffnete die Kiste. Ich nahm ein Paar schwarz gelb gestreifter Hummel Stumpfhosen heraus, sah zu Will und er grinste. Ich beugte mich hinüber, küsste seine Wange dann ging ich ins Badezimmer um mich umzuziehen.

Es dauerte einige Minuten bis ich sah wo Ami, Kari, Marcy, Karen und Merida sassen, während ich bei den anderen Absolventen sass und den Ansprachen zuhörte. Ich wusste Will sass mit unseren Familien, den Kindern und Nathan in der Nähe und ich jubelte als Ami hoch ging um ihr Diplom zu holen. Marcy war die nächste, dann Karen, Merida dann war ich an der Reihe. Ich ging die Treppe hoch, dann zu Schulleiter Parks, er lächelte mich an und reichte mir das Diplom.

„Gut gemacht“, sagte er und ich war überrascht als er mich umarmte. „Gut gemacht.“

Nickend, sah ich zu den Dozenten, meinen mit Studenten und unseren Familien und Freunden als ich Will sah und er sah so stolz aus.

„Yay Mommy!“ rief der kleine Will während er neben dem Rollstuhl stand und klatschte.

„Ja! Yay Mommy!“ schrie Will und ich lachte.

Schulleiter Parks lächelte als ich mit den Schultern zuckte, dann ging ich die Treppe hinunter. Ich wusste, dass ich direkt zurück zu meinem Platz sollte, aber ich machte einen kleinen Umweg, beugte mich vor und küsste Wills Lippen.

„Glückwunsch Clark“, sagte er leise gegen meine Lippen während unsere Stirnen sich berührten und blinzelte die Tränen aus seinen Augen. Ich küsste seinen Lippen nochmal, wuschelte leicht durch seine Haare, dann setzte ich mich hin.

Wills Abschlussgeschenk waren nicht nur meine neuen Strumpfhosen sondern eine Reise nach Mauritius. Der Flughafen war geschäftig während Nathan mit der Flugbegleiterin darüber sprach Will zuerst ins Flugzeug zu lassen und Treena und ich checkten unsere Reiseroute während Thomas ein Spiel auf seinem Handy spielte.

„Mommy, Daddy hat Hunger“, hörte ich den kleinen Will sagen, ich sah zu ihnen und Will sah mich traurig an. Ich griff in die Windeltasche und holte einen Plastikbehälter mit Will freundlichen Snacks hervor und wollte Will füttern. „Nein! Ich will!“

„Du willst Daddy füttern?“ fragte ich und er nickte. Ich nahm den Deckel vom Plastikbehälter, ich hielt den Plastikbehälter, er griff hinein und nahm ein Apfelstück heraus. Er legte das Apfelstück in Wills Mund, Will kaute und schluckte dann öffnete er wieder den Mund. „Vergiss nicht nur ein Stück auf einmal.“

„Ja. Daddy ist nicht schnell“, sagte er und Will lachte leicht.

„Er kümmert sich wirklich gern um Daddy“, sagte die Frau hinter mir und ich sah sie an.

„Ja tut er“, sagte ich und sah wie Will ein Apfelstück ass.

„Wie alt ist er?“

„Er wird drei“, sagte ich und sie lächelte.

„Mommy. Daddy braucht etwas zu trinken“, sagte er und machte den Deckel wieder auf den Plastikbehälter.

„Warte“, sagte ich als ich den Plastikbehälter zurück in die Windeltasche steckte, dann nahm ich die Plastikflasche und er griff danach. Ich sah zu wie er den Strohhalm in Wills Mund steckte und Will zwinkerte mir zu während er etwas Wasser schlürfte.

„Wieso gehen wir zuerst?“ fragte der kleine Will nachdem unser Flug aufgerufen wurde und er auf Wills Schoss sass.

„Das ist damit Daddy seinen Stuhl einnehmen kann“, sagte Nathan und sah zu ihm hinunter.

„Daddy ist in seinem Stuhl“, sagte er und deutete auf den Rollstuhl.

„Du hast recht, aber wenn ich in diesem Stuhl sitze, muss ich da sitzen wo die Leute durchgehen müssen und sie würden nicht zu ihren Plätzen kommen“, sagte Will.

„Oh“, sagte er dann sah er zur Flugbegleiterin. „Ich helfe Daddy Platz zu nehmen.“

„In Ordnung“, sagte die Flugbegleiterin während sie mich ansah and wir lächelten beide.

„Hallo!“ sagte Nadil als er kam um uns zu Begrüssen und ich lächelte.

„Hallo Nadil“, sagte Will während Nadil ihn leicht umarmte dann kam er um mich zu umarmen. Obwohl Will gegen die Idee war den Hut zu tragen, denn Nadil ihm gegeben hatte, trug er ihn und Nadil lächelte ihn an.

„Hallo Mister Nathan und Miss Treena“, sagte Nadil, umarmte sie dann sah er zu Thomas. „Ah ist das Master Tom?“

„Hallo“, sagte Thomas.

„Und wer ist das?“ fragte Nadil und sah den kleinen Will und Angel an.

„Das ist unser Sohn Will und unsere Tochter Angel“, sagte Will.

„Willkommen“, sagte Nadil mit einer Verbeugung. „Und ich habe Neuigkeiten. Ich bin nun Direktionsassistent!“

„Das ist grossartig!“ sagte ich und umarmte ihn.

„Kommt. Lasst mich euch eure Zimmer zeigen“, sagte er und wir folgten ihm den Gang hinunter.

Ein Lüftchen wehte durch unsere Haare während Nadil uns den Pfad hinunter führte und Will sass in seinem speziellen Rollstuhl. Wir gingen zu unserem Baum als ich sah, dass jemand Lichterketten um den Stamm geschlungen hatte und ein weisser Stuhl und ein Tisch standen unter dem Baum. Ich hielt Angel fest während unser Sohn auf Wills Schoss sass und Nadil zog den Stuhl zurück damit ich mich setzen konnte.

„Ist es in Ordnung für den kleinen Master Will und die kleine Miss Angel auf Mommys und Daddys Schoss zu sitzen?“ fragte Nadil.

„Ja es ist in Ordnung“, sagte Will und Nadil nickte und ging davon.

Ich sah zu meinen Jungs, die beide weisse Anzugsjacken, weisse Hemden, weisse Ledergürtel, weisse Hosen und weisse Ledersandalen trugen. Angel und ich trugen weisse Sommerkleider und weisse Sandalen und unsere Haare wurden durch weisse Haarbänder zurückgehalten. Die Lichterketten waren hell genug, dass ich mit meinem Handy ein Foto meiner Jungs machen konnte aber beide sahen mich etwas ausdruckslos an.

„Gott, seht ihr nicht ernst aus“, sagte ich lachend.

„Vielleicht haben wir keine Lust zu lächeln“, sagte Will.

„Kein Lächeln“, wiederholte der kleine Will kopfschüttelnd und ich sah sie etwas überrascht an.

„Oh“, sagte ich während sie lachten und ich verdrehte die Augen und machte ein Foto von ihnen wo sie lächelten. Nadil kam mit unserem Essen zurück, er stellte die Teller hin und ich sah ihn an. „Nadil würdest du bitte ein Bild von mir und Angel machen? Ich habe bereits eines von Will und unserem Sohn gemacht.“

„Natürlich!“ sagte er während ich ihm mein Handy reichte und ich war überrascht, dass Angel lächelte während er das Foto machte. Dann merkte ich, dass Will Fratzen für sie machte, lachte ich leise und Nadil reichte mir mein Handy. Er ging weg während ich versuchte wie ich Will füttern sollte während ich Angel auf meinem Schoss hielt und er unseren Sohn auf seinem Schoss hatte.

„Wie werden wir das machen?“ fragte ich.

„Ich füttere Angel. Mommy füttert Daddy“, sagte der kleine Will während er auf sie zeigte. Ich war nicht sicher ob es funktionieren würde während ich den Stuhl bewegte damit wir nahe genug sassen um einander zu erreichen und Will sah mich besorgt an.

„Braucht ihr Hilfe?“ fragte eine Stimme, ich sah wie Nathan, Treena und Thomas näher kamen und drei Angestellte folgten ihnen mit Stühlen.

„Ja, bitte“, sagte Will und sie setzten sich nachdem die Angestellten die Stühle platziert hatten. Treena nahm mir Angel ab und begann sie zu füttern und Nathan hob den kleinen Will hoch. Wir genossen unser Abendessen während die Lichterketten um uns funkelten und Will hatte einen Zufriedenen Ausdruck auf dem Gesicht.

Angel sass halb zwischen Wills Bauch und Brust während sie mit der Plastik Schildkröte über seine Brust hüpfte und Will lächelte zu ihr hoch. Er lag auf dem speziellen Liegestuhl während er hinuntersah und Angel kicherte.

„Was ist das?“ fragte Will und sie sah ihn an.

„Schiköte“, sagte sie. Wie unser Sohn hatte sie früh angefangen zu sprechen und Will sah zu wie sie die Plastik Schildkröte bewegte.

„Und Schiköte läuft auf Daddy?“

„Ja.“

Keiner von ihnen bemerkte, dass ich sie mit meinen Handy filmte während er zu sah wie sie die Plastik Schildkröte über seinen Arm bewegte aber er bemerkte Nathan, Treena, unseren Sohn und Thomas die am Strand spielten. Wir wussten beide, dass er nicht zur Wasserlinie konnte, er sah mich an und ich legte das Handy weg.

„Braucht Master Will etwas zu trinken?“ fragte Nadil und kniete sich neben den Liegestuhl.

„Nein Danke“, sagte Will und ich sah wie Nadil Angel anlächelte die die Schildkröte über Wills Schulter hüpfen liess.

„Will die kleine Miss Angel etwas zu trinken?“ fragte er und Angel schüttelte den Kopf.

„Nadil kannst du uns einen Gefallen tun?“ fragte ich und er sah mich an. Ich flüsterte in sein Ohr, er sah zu Nathan, Treena, Thomas und dem kleinen Will, dann stand er auf.

„Ich werde sehen was ich tun kann“, sagte er als er weg ging und Will sah mich verwirrt an. Ich bin nicht sicher wie, aber er fand plötzlich heraus was ich vorhatte und er zog seine Augenbrauen hoch.

„Bist du sicher Clark?“ fragte Will.

„Ja“, sagte ich grinsend.

„Was tut ihr?“ fragte Nathan während ich Angel und eine grosse Decke trug und Nadil trug einen Metall Stuhl bedeckt mit roten Kissen. Ein muskulöser Angestellter trug Will, dann hielt er inne und ich legte die Decke hin nachdem ich Nathan Angel gereicht hatte. Nadil stellte den Metall Stuhl auf die Decke, während ich mich setzte und Will wurde auf mich gelegt so, dass sein Kopf fest unter meinen Kinn war. Seine Fersen berührten den Sand und er so zu dem muskulösen Mann hoch.

„Danke, Oogim“, sagte Will und Oogim lächelte.

„Ich werde beim Baum warten, wenn Sie bereit sind zum Hotel zurückzugehen“, sagte er dann gingen er und Nadil weg.

„Nochmal was tut ihr?“ fragte Nathan während er Angel neben uns legte und Will sah ihn an.

„Mir wurde langweilig dort drüben zu sitzen also hat Louisa gefragt ob wir hier rüber kommen und bei euch sein können“, sagte Will und ich schlang meine Arme um seine Schultern.

„Ja, Daddy kann zusehen wie ich mein Schloss baue!“ sagte der kleine Will und Will blickte auf die Sandburg.

„Hat sie einen Graben?“

„Ja!“ sagte er als Angel zu der Sandburg krabbelte und seine Augen weiteten sich. „Nein! Nicht anfassen!“

„Lass sie spielen“, sagte ich und er runzelte die Stirn.

„Sie wird sie kaputt machen“, sagte er als Angel die Plastik Schildkröte in den Graben warf und sie schwamm auf dem Wasser. Sie setzte sich auf ihren Hintern während sie klatschte und Will ansah.

„Daddy!“ sagte sie und deutete darauf.

„Ja, Schiköte schwimmt“, sagte Will.

„Bist du sicher, dass es dir gut geht?“ fragte Nathan als er sich hinkniete und Will sah zu mir hoch.

„Oh, ja, es ist sehr bequem“, sagte er lächelnd und ich wischte sanft die Haare aus seinen Augen.

„Was ist mit dir Lou?“ fragte Nathan und sah mich an.

„Mir geht es gut“, sagte ich und Nathan nickte und stand auf. Ich hatte nicht bemerkt, dass Trenna ihr Handy benutz hatte um alles zu filmen,  aber ich bemerkte wie Angel zu Will krabbelte und sie hatte einen Plastik Spaten und einen Plastik Eimer in ihrer Hand.

„Daddy?“ fragte Angel als sie den Plastik Spaten in seine Hand legte und ihren Kopf schräg legte. Mein Herz schmerzte als sie versuchte Wills Hand zu bewegen aber der Plastik Spaten fiel immer wieder in den Sand.

„Warte“, sagte Thomas als er sich in den Sand kniete und vorsichtig Wills Finger um den Griff des Plastik Spaten legte. Thomas sah zu Nathan und Nathan nickte. Thomas bewegte Wills Hand vorsichtig während Sand den Plastik Spaten füllte und Angel drehte den Plastik Eimer zur Seite damit der Sand darin landete. Nachdem ansehen des Videos sah ich das Will Tränen in den Augen hatte aber dass er es genoss mit seiner Tochter im Sand zu spielen. Treena hatte auch ein Foto davon gemacht wie Will gegen mich lehnte, die Kinder sassen neben uns und Wills lächeln war unbezahlbar.

Die warme Brise wehte durch die Vorhänge während ich dem sanften pochen von Wills Herz lauschte und meine Finger über seine Seite bewegte. Ich wusste das er es nicht fühlen konnte, aber er seufzte leicht und ich lächelte.

„Bist du glücklich Clark?“ fragte er plötzlich und ich runzelte die Stirn.

„Ja bin ich“, sagte ich. „Du?“

„Oh, ja“, sagte er und seine Stimme vibrierte in meinem Ohr. „Der Grund wieso ich frage ist weil ich an dieses Mädchen mit Feen Schuhen gedacht habe welche sich entschieden hatte in einer kleinen Stadt zu leben anstelle hinaus zu gehen und die Welt zu sehen. Ein Mädchen, dass dachte sie sei nur gut genug um Kaffee zu servieren oder sich um jemanden zu kümmern, der des Lebens müde geworden ist. Dieses Mädchen ist zu einer unglaublichen Frau geworden und ich bin so stolz auf sie.“

„Ich bin auch stolz auf dich“, sagte ich während ich mich aufsetzte und er sah mich an. „Du bist nicht mehr so miesepetrig. Ich sehe dich ohne Grund Lächeln oder Lachen. Ich sehe, dass du nicht länger in deinem Kopf verschwindest und den Erinnerungen lebst wie du gewesen bist. Du gehst mehr hinaus und begegnest Menschen. Es kümmert dich kaum wenn dich jemand ansieht. Vor allem hast du aufgehört dich schuldig zu fühlen wenn etwas schief läuft oder ich etwas nicht tun kann, weil du krank wirst.“

Er wurde kurz still während ich sah wie sich seine Augen bewegten während sein Hirn verarbeitete was ich gesagt hatte dann grinste er.

„Du hast recht. Das habe ich alles getan“, sagte er. Er schien mir noch etwas sagen zu wollen als er einen Kloss in seinem Hals schluckte und seine Lippen zu einem dünnen Strich zusammen presste. „Ich muss dir etwas sagen.“

„In Ordnung.“

„Es war kurz nachdem du zur Schule gingst. Mir wurde langweilig. Also habe ich meinen alten Boss, Martin, angerufen und habe gefragt ob es etwas gibt was ich zuhause tun kann. Er war nicht sicher ob es eine gute Idee ist aber ich habe ihm versichert, dass es in Ordnung ist. Wir haben etwa zwei Stunden gesprochen dann hat er nachgegeben und hat mir etwas einfaches gegeben. Es hat nicht lange gedauert bis ich herausgefunden habe was ich tun muss und der Deal ging durch.“

„Macht es dem Typ der dich ersetzt hat etwas, dass du sein Revier einnimmst?“

„Nein, er weiss nicht, dass ich zurück bin.“

„Nun, ich habe mich gefragt woher das Geld kam das du benutzt hast um Wills und Angels Konten zu machen.“

„Es tut mir leid, dass ich es vor dir geheim gehalten habe. Ich…“

„Du wolltest nur dein Leben wieder leben.“

„Ja.“

„Stell nur sicher, dass du dich nicht übernimmst.“

„Ich übernehme nur einen Fall auf einmal. Wenn es zu stressig wird, übergebe ich ihn jemand anderes, werde aber trotzdem bezahlt“, sagte er und ich beugte mich herüber um seine Lippen zu küssen. Er vertiefte den Kuss als wir beide das Gefühl bekamen, dass wir beobachtet wurden. Ich zog mich zurück und sah unseren Sohn neben dem Bett stehen und er sah uns an. Er trug ein weisses T-shirt und weisse Unterhosen mit Cartoon Dinosaurier und einige seiner Haare standen von seinem Kopf. „Hallo.“

„Hattest du einen schlechten Traum Liebling?“ fragte ich als ich unseren Sohn hochhob und ihn auf meinen Schoss setzte.

„Nein“, sagte der kleine Will kopfschüttelnd. „Du und Daddy habt mich geweckt.“

„Oh! Entschuldige“, sagte Will als unser Sohn von meinem Schoss krabbelte und sich unter der Decke an ihn kuschelte. Will hatte einen Ausdruck purer Freude auf seinem Gesicht als er mich ansah und lächelte. „Tut es dir Leid Mommy?“

„Ja“, sagte ich als ich aufstand, unter die Decke kroch und mich an sie kuschelte. Wir schliefen kurz darauf ein der Kopf unseres Sohn ruhte auf Wills Brust und mein Arm lag über ihnen beiden.

Zwei Wochen später kamen wir nachhause und die kleine Kopie von Wills Hut und ein kleiner Strohhut mit kleinen Plastik Blumen lagen auf dem Erinnerungsregal neben Wills Hut. Ich hatte auch die neuen Fotos von mir und Will mit den Kinder hinzugefügt und ein kleiner in einem Piloten Outfit sass neben Andre. Angel hatte den Bären von der Flugbegleiterin bekommen weil sie zum ersten mal geflogen war und der kleine Will hatte ein paar Plastik Piloten Flügel bekommen.

„Hallo“, sagte Will als er ins Wohnzimmer kam und Ami, Kari, Marcy, Karen und Merida ihn ansahen. „Was habt ihr vor?“

„Wir arbeiten an unseren Lebensläufen“, sagte Ami.

„Und sprechen darüber ob es nicht cool wäre unser eigenes Mode Geschäft zu eröffnen“, sagte Kari.

„Weiss eine von euch wie man ein Geschäft führt?“ fragt Will.

„Ich habe Wirtschaftskurse besucht“ sagte Marcy.

„Ich habe Marketing-, Computer- und Werbekurse besucht“, sagte Karen.

„Hat jemand Rechts-, Buchhaltungs- oder Finanzkurse besucht?“ fragte Will aber wir schüttelten die Köpfe.

„Deshalb haben wir entschieden, dass es vielleicht keine gute Idee ist“, sagte ich.

„Wenn ihr euer eigenes Geschäft eröffnen könntet, wie würdet ihr es nennen?“ fragte Will.

„Wir haben hier eine Liste von Namen“, sagte Merida während sie aufstand und Will die Liste mit Namen zeigte die wir ausgesucht hatten.

„Mir gefällt Angel Bees Fashion“, sagte Will grinsend.

„Uns auch“, sagte Ami und runzelte die Stirn. „Aber worum geht es?“

„Es geht darum, dass ihr es tun wollt“, sagte Will und ich bemerkte den Ausdruck in seinen Augen. „Ich weiss wie schwer es für jemanden ist ein neues Geschäft zu eröffnen. Es braucht Kapital. Es braucht Zeit. Aber am wichtigsten es braucht Energie und Entschlossenheit.“

„Glaubst du wir haben das?“ fragte Merida.

„Ja!“

„Denkst du wir sollten es tun?“ fragte Karen.

„Ja!“

„Was denkst du sollten wir zuerst tun?“ fragte Kari.

„Das erste was ihr braucht ist eine Geschäftslizenz. Danach solltet ihr klein anfangen. Vielleicht einen Onlineshop eröffnen und eure Designs zeigen. Wenn euch jemand kontaktiert und bekommt genaue Masse um sicher zu stellen, dass das Kleidungsstück passt, macht ihr das Kleidungsstück und schickt es ihnen.“

„Und wenn das funktioniert?“ frage Marcy.

„Dann zieht ihr in ein richtiges Geschäftsgebäude. Von da wer weiss“, sagte Will und ich grinste ihn an.

„Uh, wirst du uns helfen anzufangen?“ fragte Ami.

„Ja, du könntest unser stiller Partner sein“, sagte Karen.

„Nicht zu still. Wir wissen wirklich nicht was wir tun“, sagte Marcy.

„Bitte Will. Hilf uns“, sagte Merida und Will sah mich an. Ich bemerkte den Ausdruck in seinen Augen, der bedeutete, dass er die Sache durchdachte, er lehnte seinen Kopf an die Kopfstütze und sah uns ausdruckslos an.

„Ich werde es machen aber nur wenn ihr es „Angel Bees Fashion“ nenn“, sagte er mit einem Grinsen.
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