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Harry Potter und die heilige Twilight Saga

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
06.04.2021
08.04.2021
6
6.371
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08.04.2021 1.022
 
Zwei warme Hände, tasteten sich an ihrem Körper entlang, ehe Edward ihren Bauch umklammerte. Dann sprach er mit einer süßlichen Stimme „Guten Morgen“, während er sanft ihre Schulter küsste.

Noch nie fühlte sich Bella so geborgen, wie in seinen Armen. Sie erwiderte sein „Guten Morgen“, blieb dann in seinen Armen ruhen. Durch die enge Berührung, fühlte sie sich wohl. Es hatte etwas tolles an sich, einen festen Freund zu haben.

„Wie hast du geschlafen, Bella?“, wollte er wissen und sie küsste ihn auf die Wange, lächelte dann und erwiderte mit einem fröhlichen „Gut, nur etwas kurz.“ Sie musste nicht fragen, wie Edward schlief, denn er schlief nachts nicht. Er schlief gar nicht.

„Kein Wunder, redeten wir doch gestern die ganze Nacht lang. Du bist heute Nacht genau um fünf Uhr schlafen gegangen. Vier Stunden Schlaf, wäre mir damals zu wenig gewesen“, sagte er und lachte kurz. Obwohl er kaum Rücksicht auf sich nahm, nahm er jede Menge Rücksicht auf seine Freundin.

Es war ihm wichtig gewesen, dass es ihr gut geht. „Edward, sag mal, was machst du eigentlich die ganze Nacht lang?“, wollte sie wissen. Es war ihr schleierhaft gewesen, was ihr Freund die ganze Nacht lang tat. Es muss doch auf Dauer langweilig sein, ständig wach zu sein und nicht schlafen zu können. Sie wusste schon nicht, was sie am Tag tun soll, aber er besaß die Nacht auch noch vor sich.

„Was soll ich schon großartig tun?“, lächelte er. „Ich spiele Klavier. Ab und zu, lese ich auch noch Bücher. Aber meistens bin ich damit beschäftigt, abtrünnige Vampire zu jagen, die auf Menschen losgehen.“

„Das ist deine Beschäftigung? Warte mal, wieso nimmst du mich da nicht mit dir mit?“, wollte Bella wissen und Edward lachte über ihren Leichtsinn.

„Weil es abtrünnige, gefährliche Vampire sind und man dein kostbares und süßes Blut über ganz Forks verstreut riechen kann. Was glaubst du, wie schnell die Vampire hinter dir her wären, wenn sie deinen Standpunkt wissen würden? Du würdest mir nur mehr Probleme machen, als sie ohnehin schön wären. Nichts für ungut, Bella, aber ich müsse dich noch mehr beschützen, als ich ohnehin schon tue.“

„Verstehe. Aber mal angenommen, ich wäre ein Vampir, würdest du mich dann mitnehmen? Bei der Geburt kam es schon beinahe dazu, dass du mich hättest verwandeln müssen, Edward“, erinnerte sie ihn daran, wie sie mit Renesmee in den Wehen lag und Schmerzen besaß, die ein normaler Mensch nicht hätte ertragen können. Immerhin brachte sie ein Vampir–Baby, Edwards Vampir–Baby, zur Welt. Bei dieser Geburt wäre sie beinahe hops gegangen, um es mal weniger schlimm auszudrücken.

„Darüber haben wir schon eine Milliarden Mal geredet, Bella, aber meine Entscheidung steht nach wie vor fest, dass ich dich nicht verwandeln werde!“ Es hörte sich genervter an, als er es eigentlich war.

„Dann machen wir daraus eine Milliarde–Mal und eins daraus! Verwandle mich doch einfach, Edward!“, war sie stur dabei geblieben, aber Edward wollte es nicht tun. Besaß er doch zu viele Bedenken dabei.

„Nein, Bella!“, bellte Edward.

____


Gestern war ein verrückter Tag gewesen, denn gestern hätte Harry aus Versehen eine unschuldige Frau und deren Freunde nach Askaban gebracht. Er musste sich beim nächsten Mal sicher sein, dass er keine Unschuldige einbuchtet. Nur, weil er die Frau fragte, ob sie ein Todesser war oder nicht, konnte er mit Sicherheit wissen, was als nächstes geschehen sollte. Jetzt in diesem Moment, saß er Jacob gegenüber, der mit bloßen Händen ein Steak aß.

„Lass es dir schmecken“, sagte Harry und Jacob sah ihn an, deutete mit dem Finger auf Harrys Teller.

„Isst du denn gar nicht? Ich habe es heute selbst gefangen, bevor es auf den Grill landete. Iss ruhig“, forderte er seinen Gast dazu auf. Aber aus irgendeinem Grund, besaß Harry keinen Hunger. Eigentlich würde er jetzt bei seiner Familie sein, aber Jacob war so gastfreundlich, dass er Harry zu sich nach Hause, in das Indianerreservat einlud.

„Danke, hab keinen Hunger“, antwortete Harry kurz.

„Aber man wird nur stark, wenn man was isst! In diesem Falle: Fleisch“, meinte Jacob Black und hievte sich noch mehr Fleischstücke auf seinen Teller. Harry wollte schon etwas sagen, aber er verkniff es sich, denn er besiegte Jacob ja auch mit links, ohne davor etwas gegessen zu haben.

„Sag mal, leben hier nur Werwölfe?“, Harry schob seinen Teller beiseite und öffnete eine Karte, die ihm Bella in die Hand drückte. Sie zeigte Forks und deren Umgebung an. Bei der Jagt nach Todessern wäre sie ja vielleicht nützlich, irgendwann. Wer weiß?

„Hier ist das Indianerreservat. Einen Vampiren wirst du hier nicht finden, weil sie unsere natürlichen Feinde sind. Nur Werwölfe finden hier ihre Ruhe.“, beantwortete Jacob und Harry nickte daraufhin nur.

„Vampire?“, wollte Harry wissen. „Leben den welche in der Kleinstadt Forks?“, ergänzte Harry seine Frage und Jacob sah ihn nur an. Hörte er denn noch nie was von Vampiren? Natürlich leben hier welche.

„Klar, eine ganze Familie sogar! Gib acht, dass sie dich nicht in ihren Kreis aufnehmen. Ich kenne sogar die Familie, von der ich gerade rede“, Jacob nahm sich ein Taschentuch und wischte sich den Mund sauber. Als Harry neugierig wurde, wer es sein könnte, dachte er noch kurz selbst darüber nach.

„Und woher kennst du die Familie?“, wollte Harry wissen.

„Meine Vorfahren lebten schon lange hier im Reservat, genau wie die Vampire aus Forks. Als die Werwölfe und die Vampire aufeinander trafen, wurde ein Vertrag vereinbart, der besagt, dass die Vampire keinen Menschen beißen, aber auch, dass wir die Familie nicht jagen dürfen. Und so hält sich jeder daran“, erklärte der Werwolf Jacob Black.

„Was ist das für eine Familie? Wer sind sie?“, wollte Harry wissen. Von Vampiren, hörte er nur in der Schule, während der Unterrichtsstunde, aber er sah noch nie einen echten Vampiren. Wie sie wohl waren? Harry hörte mal von Hagrid, dass er eine Auseinandersetzung mit einem Vampiren hatte.

Jetzt sah ihn Jacob nochmals an und sagte dann: „Die Familie, die mit uns als erstes den Vertrag unterschrieb, damit wir sie nicht jagen, trug den Namen Cullen“, und damit sah Jacob wieder auf seinen Teller, um weiter zu essen. Währenddessen dachte Harry nach, ob ihm der Name etwas sagte.
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