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Harry Potter und die heilige Twilight Saga

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
06.04.2021
08.04.2021
6
6.371
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07.04.2021 1.043
 
„Ich verstehe ja, dass du unglücklich bist. Ich bin es doch auch manchmal, aber ich dachte, dass wir zusammen glücklich werden könnten. Wir als Familie müssen doch zusammenhalten und uns verstehen können. Aber da habe ich mich wohl geirrt!“, und mit diesen Worten marschierte Ron weiter, ohne sich noch einmal umzudrehen. Während Hermine ihm hinterherrief, nahm er das alles zwar wahr, aber er ignorierte ihre Rufe, denn er war einfach nur enttäuscht.

„Harry, sag doch auch mal was!“, appellierte sie an ihn, aber dieser wollte nicht sagen, denn es würde eh nichts ändern können. Aus irgendeinem Grund fühlte sich Hermine so unendlich traurig und sie hasste sich dafür.

„Bedaure, aber klärt das lieber unter euch aus“ Harry sah auf die Uhr, die an seinem Handgelenk befestigt war. Es war ein Geschenk von Arthur Weasley zu Ginnys und seiner Hochzeit. Und bis jetzt erwies sie sich immer als nützlich. Komisch, normalerweise hielt Harry nichts von sowas, denn in der Zauberwelt gab es nun mal keine Muggelware oder zumindest nicht allzu viel, aber Harry gefiel die Uhr so sehr, dass er sie behielt.

„Ich weiß jetzt schon, dass Ronald sich wieder betrinken und sehr spät nach Hause kommen wird, nur um mit mir zu streiten“, sah Hermine bereits ohne die Hilfe einer Wahrsagerin voraus. Bei dem Gedanken stöhnte sie auf.

Aber Harry lernte, sich aus den Angelegenheiten der beiden rauszuhalten, denn sie würden es auch ohne seine Hilfe schaffen können, irgendwie. Nochmals warf er einen Blick auf die Uhr, bald müsse er zurück zu Ginny und seinen Kindern, denn er müsse seiner Tochter noch eine Gute Nacht Geschichte vorlesen.

„Und dabei wird er nach Bier stinken und wieder über meine Kochkünste herziehen“, Hermine kniff die Augen zusammen. „Ja, kann sein, dass ich nicht kochen kann, aber ich lernte sowas auch nie wirklich irgendwo!“

Harry seufzte. „Soll ich mit ihm reden, Hermine?“, schlug er vor und Hermine sah ihn dankbar an.

„Das würdest du machen, Harry?“, war sie ihm unendlich dankbar dafür gewesen. Immerhin stritten sie sich fast jeden Tag und noch so einen Krach konnte sie nicht ertragen. Vielleicht müssten sie mal zu einem Eheberater gehen oder zu einer guten Paartherapie.

„Ja, ich werde das schon irgendwie hinbekommen“, war sich Harry sicher gewesen. Immerhin schafften es Ginny und er ja auch irgendwie, ein stabiles Paar zu sein.

„Danke, Harry!“, bedankte sie sich bei ihm und Harry winkte nur ab, denn es wäre sowieso eine Kleinigkeit für ihn gewesen. Irgendwo war er dankbar dafür, dass es mit ihm und Ginny alles so reibungslos funktioniert hatte.

Klar, hatten die beiden auch mal Probleme miteinander, aber sie redeten vernünftig darüber und fingen keinen Streit an. Wie jedes Paar, hatten auch die zwei Streitereien, Stress, Auseinandersetzungen, aber mit dem Unterschied, dass sie alle Probleme gemeinsam lösten und bewältigten. Sie halten einander fest und verstehen sich, geben sich Kraft und lieben sich.

„Kein Problem, Hermine“, winkte Harry ab und Hermine lächelte ihn an. „Jetzt müssen wir aber den letzten Todesser suchen, denn meine Frau wartet Zuhause auf mich und meine Kinder“, sagte Harry und Hermine nickte nur zustimmend, ehe sie los gingen, um ihn zu suchen. Es war nur noch ein einziger gewesen.

Sie marschierten los, denn er könnte überall sein. Zu ihrem erstaunen, befand sich der letzte Todesser auf einer Bushaltestelle. Sie waren nach langem marschieren endlich in Forks angekommen und entdeckten den Todesser bereits vom weiten, wie er da saß und sich ein Bier genehmigte. Neben ihm standen sechs weitere Flaschen und Harry nahm an, dass der Mann diese leer trank. Ohne ihn anzugreifen, marschierten die zwei auf den Todesser zu.

Als sie vor ihm stehen blieben, erhob dieser schwankend seinen Kopf, blickte in das Gesicht von Harry Potter. „Wen – hiecks – haben wir den da? Harry – hiecks – Potter!“, sagte der Mann und Harry verzog sein Gesicht. Als der Mann aufstehen wollte, schaffte er es nicht und blieb sitzen. Harry roch die Fahne von dem Mann und ihm wurde von dem vielen Alkohol schlecht.

„Würden sie bitte mitkommen?“, sagte Harry und der Mann versuchte nochmals aufzustehen, schaffte es aber wieder nicht. Und nachdem sie ihm geholfen haben, aufzustehen, nahmen sie ihn mit sich mit, um seinen Auroren zu befehligen, die zwei Männer festzunehmen.

____


Nachdem die beiden Männer festgenommen wurden, musste Harry zu seinem Freund Ronald nach Hause. Natürlich begleitete ihn Hermine dabei, denn sie müsse ebenfalls heim. Dafür flogen sie mit dem Besen durch die Städter, um so schnell wie möglich nach Hause zu kommen. Aus irgendeinem dummen Grund, hatte Hermine ein unangenehmes Gefühl verspürt.

Harry hingegen, wollte es so schnell wie möglich erledigen und zurück zu seinen Kindern und seiner Frau fliegen. Aber als sie ankamen, lagen Koffer und Gepäck vor dem Haus von Hermine und Ronald Weasley.

Etwas irritiert, nahm Hermine den Schlüssel zu ihrer Haustür heraus und versuchte damit, die Tür zu öffnen, aber der Schlüssel wollte nicht die Tür öffnen.

„Aberto!“, versuchte Hermine mit einem Zauber die Tür zu öffnen, aber ohne jede Chance. Die Tür ließ sich nicht öffnen. Dann sah sie auf die Koffer herab. Als sie diese öffnete, erkannte sie darin ihre Kleidung.

Ein Zettel lag ebenfalls dabei, denn sie öffnete und sich durchlas.

„Hermine,
Ich weiß nicht, wie ich es dir schreiben soll, aber es wäre besser, wenn du heute Nacht woanders schlafen könntest. Deine Worte von heute verletzten mich und es baute eine unendliche Wut in mir auf. Es wäre also besser, wenn wir heute Nacht nicht mehr miteinander reden würden. Deine Sachen habe ich dir gepackt. Sie liegen in dem Koffer, aber wahrscheinlich hast du ihn bereits gesehen, denn dort lag auch dieser Brief. Bitte versuche nicht zu mir durchzudringen, denn es würde alles nur noch schlimmer machen.

MfG Ron Weasley“

Hermine konnte seine Wut verstehen, aber trotzdem, er warf sie förmlich auf ihrem Zuhause! Sprachlos stand sie da, mit dem Brief in der Hand und blickte dann zu Harry, der sie musterte. „Ronald hat mich aus meinem Zuhause rausgeworfen“, brachte sie nur noch heraus.

Auch Harry war etwas irritiert gewesen, denn schließlich stritten die beiden doch immer wieder einmal, aber dieses Mal meinte es sein Kumpel Ron wohl wirklich ernst. Also bot Harry ihr an, sie könne vorerst zu ihm.

Hermine war ihm sehr dankbar dafür. Sie machten sich auf, zu Harry nach Hause zu fliegen.
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