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Harry Potter und die heilige Twilight Saga

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
06.04.2021
08.04.2021
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06.04.2021 1.055
 
Das Stottern des Motors und der schwarze Rauch, der in die Nacht aufstieg, versetzte die Brünette namens Bella Swan in Panik.

„Oh nein. Komm schon, Lucy, lass mich jetzt nicht im Stich! Wir haben nur noch ein paar Kilometer vor uns.“, flehte sie. Unglaublich, aber ausgerechnet jetzt ließ der Motor nach, dabei hatte sie noch so viele Kilometer vor sich. Die Straße sah auch nicht besonders angenehm aus. Alleine der Gedanke daran, hier zu Grunde zu gehen, ließ sie erschaudern. War doch diese Gegend bekannt für die Einführungen von so einigen Menschen.

Es blieb ihr nichts anderes übrig, als ihr Motorrad zu schieben, denn die Anzeichen auf einen kaputten Motor ließen sich sehen. Sie seufzte, stieg von dem Motors ab und beschloss, in Richtung Telefonzelle zu gehen.

Zum Glück kannte sie die Nummer ihres Vaters. Notfalls würde sie noch die Cullens anrufen. Irgendwer würde sie schon abholen kommen. Und wenn nicht, blieb ihr immer noch die Option übrig, das Motorrad in einer Werkstatt reparieren zu lassen. Oder aber, die Blacks besaßen Zeit, sie aufzugabeln. So oder so, sie wäre nicht alleine auf sich gestellt. Sie schob das Motorrad zur Telefonzelle, welches sich einige Schritte weiter befand. Als sie ankam, nahm sie den Hörer ab, griff in die Tasche und stellte fest, dass sie keinen Cent bei sich dabei hatte. Auch ihr Geldbeutel schien leer zu sein.

„Verdammt!“, rief Bella aus, denn sie war wütend gewesen. Wütend auf sich, wütend auf ihr Motorrad und wütend auf die Tatsache, das sie mal wieder pleite war. Scheinbar lag ihr Geld noch bei ihrem Vater Zuhause.

Abermals seufzte sie, knallte den Hörer zurück auf die Telefongabel und trat dann wütend mit ihrem Fuß gegen ihr Motorrad. Ihr blieb wohl nichts anderes übrig, als ihr Motorrad zu schieben. Alles auf der Welt, wäre ihr lieber gewesen. Aber so packte sie nochmal das Lenkrad des Motorrades, ehe sie es zu schieben begann.

War sie doch gerade noch mit ein paar Freunden auf einer Party gewesen, auf der einige ihrer Lieblingslieder gespielt wurden. Dort wurden einige Biere getrunken, einige der Jungs baggerten sie an, es wurde gelacht und viel Lärm veranstaltet. Jetzt war sie dabei gewesen, ihr altes Motorrad zu einer Werkstatt zu schieben.

Wie das Schicksal doch bloß spielte. Hätte sie doch bloß Edward mitgenommen. Dann wäre sie jetzt nicht alleine. Aber Edward hielt nichts von Alkohol oder Partys. Zwar hielt Bella auch nichts davon, aber ihre Freundin rief sie mitten in der Nacht an, sie solle vorbeikommen. Es wäre spaßig und nur Bella würde bei so einer Party fehlen.

Edward Cullen, ihr Freund, sah sie nur an und sagte nur: „Amüsiere dich ruhig. Vielleicht ist es nicht so verkehrt, wenn du mal abschaltest.“ Und hier war sie nun: Hungrig, durstig und entnervt, weil ihr Motorrad den Geist aufgab. Hätte sie doch bloß einen Burger gegessen, den man ihr dort angeboten hatte. Aber nein, Bella war ja zu nervös gewesen, um es sich zu nehmen.

Ihr Motorrad war eh schon alt gewesen. Früher oder später hätte sie es zur Werkstatt bringen sollen, und so wurde es eben ein früher daraus. Aber was würde ihr eine Werkstatt bringen? Besaß sie doch kein Geld bei sich. Selbst wenn sie es reparieren würden, was sie annahm, konnte sie nicht die Rechnung dafür bezahlen.

Verdammt aber auch! Dann fiel ihr ein, dass sie ja noch das Handy dabei hatte. Das sie nicht eher darauf kam? Schnell blieb sie stehen, griff in ihre Jackentasche und fingerte das alte Handy, ein Nokia 105 – in blau – heraus. Sie entsperrte den Bildschirm, sah auf den Akku und eine Welle an Erleichterung überschwemmte sie.

Das Handy hatte noch genau 63 Prozent. Irgendwo musste sie doch Glück haben. Und selbst, wenn es nur bei dem Akkustand war, aber immerhin. Sie wählte die Nummer von ihrem Vater. Er hieß Charlie Swan. Vielleicht hatte sie Glück, denn es war bereits mitten in der Nacht gewesen. Es ertönte ein Freizeichen, ehe es piepte und die Mailbox ran ging. Wieder fluchte Bella innerlich, denn es war wirklich kalt und zu ihrem Pech, ging ihr Vater nicht an das Handy ran. Macht nichts, sie wählte einfach die Nummer von den Cullens. Zwar hatte ihr Freund Edward kein Handy, aber dafür hatten die Cullens immerhin ein Festnetztelefon. Und Bella kannte für alle Notfälle die Nummer der Familie. Als sie die Nummer wählte, klingelte es nur ein paar Mal.

Wieder ging keiner ran. Langsam machte sich Bella Gedanken, wie sie nach Hause kommen sollte. Letzter Versuch: Sie wählte die Nummer der Familie Black. Jacob versprach ihr, egal wie spät es werden würde, er würde ran gehen. Also erwartete sie, dass sie ihn anrufen konnte. Wieder klingelte es nur ein paar Mal.

Aber es ging wieder keiner ran. Jetzt musste sie sich Sorgen machen. Sie stand da, mit dem alten, kaputten Motorrad, und konnte sich an niemanden mehr wenden. Und irgendwie fing es an, auch noch zu regnen.

Der Wind blies und es regnete auch noch. Es war wirklich ein tolles Wetter, um draußen rum zu gammeln. Zum allen Überfluss, hatte sie immer noch Hunger und Durst. Und wieder dachte sie an den Burger, welchen sie nicht annahm und fluchte innerlich laut auf.

Jetzt musste sie wirklich zu Fuß laufen. Aber vielleicht sollte sie sich erstmal einen Unterschlupf suchen, solange es regnete. Sie schnappte sich ihr Motorrad, knüpfte davor die Jacke zu, und schob es weiter an. Kaum fing sie an, zu schieben, schon klingelte ihr Handy. Überglücklich ging sie ran, denn vielleicht war es ja Charlie oder einer der Familien, die sie anrief.

„Bella Swan, mit wem spreche ich hier?“, meldete sie sich zu Wort, als sie den Anruf entgegen nahm.

„Hey, Bella! Ich bin es – Edward“, gab der junge Mann an und Bella freute sich über diesen Anruf. „Du hast uns versucht anzurufen. Ich rufe dich von Carlisels Telefon an. Was gibt es denn? Geht es dir gut, Bella?“, fragte er sie und wollte schon fragen, wo sie steckte, aber sie kam ihm zuvor und unterbrach ihn dann schnell.

„Ich bin auf dem Highway 101 in Richtung Forks. Mein Motorrad hat den Geist aufgegeben. Es regnet und mir ist kalt. Kannst du mich bitte abholen kommen?“, flehte Bella ihren festen Freund an, der schon dabei war, seine Jacke anzuziehen. Er schnappte sich seinen Schlüssel und lief aus dem Haus, steuerte dann auf sein Auto zu.
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