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Mehr als ein guter Freund?!

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P18 / Het
Balin Elrond Legolas OC (Own Character) Tauriel Thranduil
06.04.2021
06.04.2021
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Dieses Kapitel
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06.04.2021 522
 
Hi ihr Lieben das ist meine neue FF die sich um Thranduil, Tauriel und Legolas dreht. Ich hatte die Idee erst gestern und sie ließ mir einfach keine Ruhe. Vielleicht gefällt es euch ja. Manche Kapitel werden kürzer andere länger. Viel Spaß mit dem ersten Kapitel :)
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Geschockt stand Thranduil vor vielen, toten Elben seines Heeres. Dann merkte er wie einer der Stellvertretenden Heerführer mit etwas Abstand zu ihm gekommen war. „Ruf deine Männer zurück!“, befahl er ihm kühl, ohne ihn anzusehen. Damit ging der Elb schweigend davon. Dann machte sich Thranduil voller Angst und Sorge auf die Suche nach seinem Sohn. Er betete das dieser unverletzt oder viel mehr noch am Leben wäre. Würde er seinen Sohn Legolas unter den Toten finden, so würde er nicht wissen, wie er es verkraften sollte. Sein Sohn bedeutete ihm alles, auch wenn er es ihm nie wirklich seit dem dieser erwachsen war gezeigt hatte. Das bereute er jetzt. Er und sein Sohn hatten zwar ein respektvolles, aber angespanntes Verhältnis.


Ihm war bewusst schon vor dieser Schlacht das sein Sohn ein ganz andres Verhalten als König an den Tag legen würde als er. Sein Sohn war Verantwortungsbewusst und konnte sowohl streng als auch kühl sein aber… Er hatte etwas an sich was er Thranduil wohl über die Jahre ganz verloren oder verdrängt hatte. Gefühle und Emotionen. Diese Mischung konnte in manchen Situationen als König hinderlich und gefährlich sein. Auf der anderen Seite jedoch auch sehr hilfreich. Er war nicht besonders beliebt weder bei seinem eigenem Volk noch in vielen Teilen von Mittelerde. Eben weil er so kühl und streng und herzlos erschien. Zugegeben er konnte auch nicht wirklich leugnen das es nicht so war. Viele seiner Untertarnen mieden es mit ihm zu sprechen, ihm zu schreiben oder seinen Botschaftern Nachricht an ihn zu überbringen, was das Kommunizieren und das Erkennen von Problemen in seinem Volk nicht grade leicht machte.


Er konnte sich noch gut daran erinnern wie geschockt Legolas war als er den Okr getötet hatte nach dem dieser ihm alles gesagt hatte, was er wusste. Der Ork hatte ihm vertraut als er ihm versprach, dass er ihn befreien würde. „Du hast gesagt du würdest ihn befreien!“, hatte sein Sohn schon beinahe vorwurfsvoll zu ihm gesagt und dabei den abgetrennten Kopf des Orks in der Hand gehalten. Sein Sohn hatte Mitleid in seinen Augen gehabt als er dies zu ihm sagte. „Das habe ich! Ich habe seinen Kopf von seinen erbärmlichen Körper getrennt!“, hatte er seinem Sohn darauf geantwortet. Aber was hatte Legolas denn unter befreien verstanden? Ihn freilassen? Das wäre viel zu gefährlich gewesen. Aber was hätte sein Sohn an seiner Stelle getan? Wie hätte er, wenn er das Versprechen gegeben hätte, gehandelt? Ja Legolas würde definitiv manches anders und vielleicht sogar besser machen als er. Wenn er noch lebte. Thranduil war inzwischen an einer Hölle angekommen. Langsam und vorsichtig ging er hinein und sah sich suchend um. Auch hier lagen viele Tote Elben. Vorsichtig und langsam stieg er über die toten Körper. Aber… Keine Spur von seinem Sohn. Er wollte die Hölle grade wieder verlassen als er plötzlich leise Schritte hinter sich hörte.
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