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Rein subjektiv, kann ich Sie nicht leiden

KurzgeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
06.04.2021
06.04.2021
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06.04.2021 451
 
Ich bin schwanger. Ich bin tatsächlich schwanger. Ist dies ein guter Satz ...? Gehen wir mal auf bestimmte Faktoren ein.

Der Erzeuger zum Beispiel. Ist er ein netter Kerl, ehrlich und rücksichtsvoll oder vertrauenswürdig?

Die meisten sagen „Ja", aber woher diese Einstimmigkeit?

Weil er dir ein Getränk ausgegeben hat? Weil du ihn zufällig getroffen hast, sagen wir in einer Bar, oder du ihn durch einen Freund kennst, wobei sogar dein Freund nur gute Worte über ihn abgibt.

Das sagt einiges über einen Freund aus, die Sache mit dem Vertrauen.

Liebe ist auch nur ein Wort.

„Liebe". Lies es selbst, hier noch mal „Liebe".

Aber tatsächlich ist es mehr, mehr als nur ein Begriff aussagt, mehr als das Gefühl ausmacht. Liebe kann ein Leben sein sowie auch über dem Leben stehen.

Es kann in der Ewigkeit existieren, einem helfen oder auch einen in den Abgrund ziehen, sich selbst verlieren.

Eins muss jedem aber klar werden, dass Liebe immer in einem besteht, in einem. Deswegen vergewissere dich gut, ob der gegenüber sich deinem auch fügt, damit du dem Irrsinn nicht folgst, er dich nicht dein Leben lang belügt.

Tatsächlich sollte es ein Fach geben im Unterricht, das den Kids Charakterstärke vermittelt, sie über Unfug und Tugend gelehrt werden und somit nicht zerbrechen, später an innerlichem Schmerz sterben.

Sandra Beck kannte ich, seitdem Sie klein war.

Ein süßes Mädchen mit Backen eines Hamsters.

Sie war eine gute Freundin, die es aber im Leben nicht leicht hatte.

Ich lernte Sie damals erst kennen, als Sie nebenan bei uns einzog.

Ihr Vater ein kräftig großer Kerl, Ihre Mutter Tanzlehrerin und leicht muskulös. Sie eröffneten in unserer Umgebung eine Tanzschule. Dort, von wo sie herkamen, ergab sich nicht die Möglichkeit, denn die Mieten stiegen, die Arbeitslosigkeit bestand fast bei jedem.

So erhofften sie sich hier mehr für ihre Anstrengungen, eine stolze Familie mit gewissen Zielen. Sie kam als die Neue in unsere Klasse.

Stellte sich bei jedem vor per Handschlag, so wie es sich auch in Ihrem Haus gehörte. Natürlich gab es paar freche Gören, die Sie anfangs nicht mochten.

Doch Ihr Schein vermachte Gefallen, Ihre Nettigkeit war jedem fremd, so ein Mädchen in jungen Jahren, sehr fromm mit solch strenger Norm, und wiederum einzigartig, ich verstand nicht, warum mögen Sie manche nicht.

Meine eigene Mutter wollte immer schon, dass ich mich für Sport interessiere. Ballett oder Handball, irgendwas, mit dem ich mich fit halten sollte.

Ich war jetzt nicht dick oder pummelig nur eher leicht faul.

Als Kind weiß man nicht, wo sollte man den hin. Meine Mutter lernte erst Ihre Mutter kennen, lud sie zu uns ein, neue Nachbarn mit einer Tochter, so wie wir, dann fingen die Gespräche wegen Sport an.
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