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Editor | l.r.h

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
06.04.2021
19.04.2021
11
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07.04.2021 1.649
 
Kapitel 3 - Abschieds-Filme-Popcorn-Party

Aufgeregt tippte ich mit meinen Finger auf dem Laptop Rum. Gleich wäre das persönliche Gespräch und ich war super nervös. Eigentlich konnte mir nichts mehr passieren, das Gespräch diente lediglich dazu, zu klären, wann das Praktikum beginnen würde, wann ich nach London kommen sollte und wie es drüben dann Ablaufen soll. Ich schluckte, als die Nachricht aufploppte, dass der Organisator der Besprechung beigetreten war. ,,Hallo, Zoe Ich bin Ben West.'' lächelte er freundlich in die Kamera. Ich begrüßte ihn freundlich und lächelte ebenfalls in die Kamera, meines Laptops. ,,Du kannst mich gerne Ben nennen. Die Frau Weiss kommt auch sofort dazu. Sie hat nämlich die nötigen Informationen.'' Ich nickte und dann kam Frau Weiss auch schon zu dem Gespräch dazu. Sie Begrüßte uns ebenfalls und bot mir auch direkt das ,,Du'' an. Sofort fühlte ich mich bei den beiden wohl. Sie waren freundlich und sehr aufgeschlossen. Auch jede Frage von mir wurde beantwortet.

,,Ich werd dir alle Unterlagen natürlich noch per Mail zukommen lassen.'' erklärte Cornelia, die aber lieber Conny genannt werden möchte. Ich nickte. Ben wäre hauptsächlich für mich zuständig. Er war mein Teamleiter und würde mich das Jahr über Begleiten. Er hatte schon angedeutet, dass es eine kleine Überraschung für mich geben würde, sobald ich da bin. In einem Monat geht es los. Ich fliege eine Woche vor Praktikumsbeginn hin, um mich einleben zu können und vielleicht auch schon etwas Erkunden zu können. Flugtickets, sowie eine Unterkunft werden mir dort gestellt. Diese wird Fußläufig von der Firma zu erreichen sein, so dass ich mich nicht mit der U-Bahn herumärgern musste. Es klang viel zu schön um war zu sein. Nachdem Gespräch war es für mich noch immer nicht Real, dass es passieren würde.

Lucy:          Z, wie liefs ?

Ich grinste, als ich Ihre Nachricht endlich lesen konnte. Ich hatte mich das ganze Gespräch über nicht getraut, mein Handy in die Hand zu nehmen. Obwohl Ben, sowohl als auch Conny, immer mal wieder ihr Handy in der Hand hatten, um dort nach etwas zu schauen.

Zoe:          In einem Monat geht es los. Luc, ich bin so aufgeregt...

Ich fing erneut an zu Zittern. In den letzten Tagen hatte ich wirklich viel und oft Zittern müssen, vor lauter Aufregung. Nur schwer, schaffte ich es, ohne Tippfehler, in der Google Suchleiste ,,London'' einzugeben. Ich wollte mich etwas Informieren und würde auch kurz vor Anreise, die Firma Googeln, in der ich für ein Jahr Praktikum machte.

Lucy:          Ich freu mich so für dich. Ich komm dich auf jeden Fall Besuchen !

Ihr grinsen konnte ich praktisch fühlen. Lucy war einfach die Beste und ich würde sie, neben meiner Mutter natürlich, mit am meisten Vermissen. Sie war die nächste Bezugsperson, mit der ich über alles reden konnte und die mir auch immer Zuhörte. Andersherum natürlich genauso.

Zoe:          Ich bitte drum.

Ich legte mein Handy wieder beiseite und Recherchierte ein wenig weiter. London sah auf den Bildern, die ich bisher gesehen hatte, so schön aus und ich fing langsam an, mich auf die Reise zu freuen.
Ich schlug die Tür meines Wagens zu und ging grinsend Richtung Uni Gebäude. ,,Zoe, kleines.'' Ich drehte mich zu Juli. Er war der einzige Typ, der mich ,,kleines'' nennen durfte. Mein Ex Freund hatte mich auch immer so genannt, daher hat es auch sehr lange gedauert, bis ich Juli erlaubt hatte, mich so zu nennen. Davor hat er immer sehr Böse Blicke und ein zischen von mir bekommen. Die Beziehung zu meinem Ex hielt nicht sehr lang, nachdem ich gemerkt hatte, das er mich nach Strich und Faden ausnutzt, habe ich Schluss gemacht. Es hat noch mindestens zwei Monate gedauert, bis er mir nicht mehr ständig Nachrichten geschickt hatte oder versucht hatte mich telefonisch zu erreichen. Wir waren sechs Monate zusammen und alleine in diesen sechs Monaten, hat er mich mindestens vier mal Betrogen. Da ich darin keine Zukunft gesehen hatte, musste ich es einfach beenden. Heute frag ich mich, wie ich es überhaupt sechs Monate mit ihm ausgehalten habe. ,,Super.'' grinste ich. ,,In einem Monat geht es los.'' Ich konnte nicht wieder aufhören zu grinsen. ,,Das freut mich so. Ich wusste das du es schaffst.'' Jeder der von meiner Anmeldung wusste, war der Überzeugung gewesen, dass ich angenommen werden, ausgenommen von mir.

,,Ein Monat geht einfach so schnell Rum.'' murmelte Lucy. Wir saßen in der Cafeteria und genossen unsere Mittagspause. Sie war dabei, die nächsten Wochenende, vor meiner Abreise zu Planen. Ich grinste zufrieden in unsere kleine dreier Runde. ,,Ich wäre ja für eine kleine Abschiedsparty.'' ,,Luc, so viele Freunde hab ich nicht, das daraus eine Party werden könnte.'' Ich fing an zu lachen. Ich war glücklich darüber, nur wenige, wahre, Freunde zu haben. ,,Dann machen wir einen Abschieds-Filme-Abend-Popcorn-Party.'' rief Juli freudig. ,,Wir drei, Popcorn, Filme, ein guter Wein für uns Mädels und Bier für Juli.'' grinste Lucy zufrieden. Damit konnte ich auf jeden Fall leben. Sie klatschte Freudig in die Hände und klappte ihren kleinen Kalender wieder zu. Ich schaute erwartungsvoll zu ihr rüber. ,,Ich hab alles genaustens geplant. Mach dir keine Sorgen.'' sie lächelte glücklich und packte ihren Kalender zurück in ihre Tasche. Ich schüttelte nur lachend den Kopf, dass kann ja was werden.

,,Morgen Shoppen ? Neue Klamotten für London.'' Ich zuckte mit den Schultern. ,,Ich brauch zwar nichts, aber gerne.'' Ich lächelte und Juli stöhnte nur genervt auf. ,,Mädelskram, ich geh dann mal.'' Wir lachten und verabschiedeten uns von ihm. Er musste sicherlich zum Fußball Training.

Lucy konnte nicht still sitzen bleiben, als wir auf dem Weg zu mir waren. ,,Hast du Hummeln im Hintern ?'' fragte ich sie belustigt. Sie schüttelte den Kopf. ,,Ich glaub ich hab bald ein Date.'' ,,Du glaubst ?'' fragte ich verwirrt. Ich parkte den Wagen und schaute sie fragend an. ,,Ja, also..ja..ähm..es..ist...ein...Date.'' druckste sie Rum. ,,Oh das ist doch super. Wer ist der Glückliche ?'' ,,Der Typ, in der Bar, wo ich mal gearbeitet habe. Jonas.'' Ich grinste. ,,Oh mein Gott. Er ist der süßeste Typ den du abkriegen konntest. Aii..'' Lucy entspannte sich und fing auch an zu grinsen. ,,Ich hoffe, dass er auch auf langer Sicht, so süß ist.'' Ich nickte nur. Wir gingen hoch in die Wohnung und machten uns was zu Essen. Soweit ich Informiert war, Studierte Jonas auf der selben Uni wie wir, aber wenn ich es damals richtig verstanden hatte, Studierte er It-Systemintegration.

,,Willst du deswegen Shoppen gehen ?'' Sie nickte. ,,Ich weiß nicht was ich anziehen soll und du bist eine so gute Beratung, dass ich einfach deine Hilfe brauche.'' Ich gab ihr einen Stupser gegen die Schulter. ,,Na gerne doch.''

Sie zeigte auf einmal aufgeregt auf den Fernseher. ,,Von denen hab ich letztens schon mal was gehört. Die Musik ist echt gut.'' Verwirrt blickte ich auf den Fernseher. Zu sehen waren vier Jungs, ungefähr in unserem Alter. Sie kamen auch aus Australien. Gehört hatte ich noch nie von ihnen, zumindest kam mir keines ihrer Gesichter bekannt vor und auch das Lied, welches im Hintergrund lief, kam mir nicht bekannt vor. ,,Wer ist das ?'' Lucy überlegte kurz. ,,5 seconds of..'' Sie stockte. ,,Rain oder so.'' Ich nickte kurz und beließ es dabei.

,,Nein, Summer.'' rief sie aufgedreht. Ich schreckte auf. Verwirrt schaute ich sie an, ich wusste gar nicht mehr worum es eigentlich ging. Viel zu vertieft, war ich in die Instagram Stories von Freunden versunken. Sie schlug mir mit der Flachen Hand mehrmals gegen die Schulter. ,,Die Band. 5 seconds of summer.'' Ich rollte mit den Augen und schubste ihre Hand von meiner Schulter. Ich rieb mir über die Stelle, auf die sie jetzt mindestens fünf mal drauf gehauen hatte. Ich würde jetzt mit Sicherheit einen Blauen Fleck bekommen. Danke, Lucy.

,,Ich glaub, wenn das mit Jonas nichts wird, nehme ich auch wohl das Goldlöckchen da.'' Sie zeigte auf einen der vier, die inzwischen auf einem Sofa platziert waren. Die Moderatorin hatte sich absichtlich weit vor gelehnt, so dass alle vier einen guten Blick, in ihren Ausschnitt hatten. Ich rollte mit den Augen. Ich wusste nicht genau, was sie sich daraus erhoffte.

Das ,,Goldlöckchen'' trug seine Haare lockig und sie waren Blond mit einem leichten Goldstich. Er schien sportlich zu sein, da seine Arme, die man aufgrund seines T-Shirts gut sehen konnte, Trainiert aussahen. Sie lächelten alle in die Kamera und wahrscheinlich rasteten grade abertausende, von jungen Mädels vor ihren Bildschirmen aus. Wenn man ganz ehrlich zu sich war, würde man keinen von ihnen, von der Bettkante stoßen.

Ich fing an zu lachen. ,,Die Wahrscheinlichkeit, das du an jemanden ran kommst, der im Fernsehen zu sehen ist, ist gering.'' Sie zuckte nur mit den Schultern und nahm einen großen Schluck von ihrem Cappuccino. ,,Träumen darf man ja noch.'' Witzelte sie. ,,Genau wie tausend andere Mädels auch.'' grinste ich und stopfte mir den Rest vom Keks in den Mund. ,,Liebes, du kannst mir nicht sagen, dass du einen davon nicht attraktiv findest.'' Resigniert schaute ich sie an. Recht hatte sie. ,,Nur weil sie gut aussehen, heißt es ja nicht, das der Charakter stimmt.'' Sie seufzte.
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Und schon wieder ist ein Kapitel zu Ende gegangen. Ich hoffe es hat gefallen. Tüdelü..
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