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Editor | l.r.h

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
06.04.2021
14.05.2021
16
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06.04.2021 1.893
 
Kapitel 2 – Aussehen bei Technik hat die Oberste Priorität

Ich zog meine Tasche vom Beifahrersitz und schulterte sie. Nachdem meine Tasche gestern das Zeitlich gesegnet hatte, hatte ich gestern noch meinen alten Schulrucksack raus gekramt und ihn gepackt. Zum Glück, war dieser neutral und nicht pink mit Blümchenmuster.
Ich schloss meinen Wagen ab und trottete über den Hof, Richtung Gebäude. ,,Z.'' rief jemand und ich erkannte Lucys Stimme. Ich drehte mich in die Richtung, aus der ihre Stimme kam. Sie legte ihren Arm über meine Schulter und trottete mit mir zusammen, zum Gebäude. ,,Du überdenkst die Entscheidung immer noch oder ?'' Ich nickte kurz. ,,Aber wieso ?'' jammerte sie. Sie ließ ihren Arm von meinen Schultern rutschen und drehte sich zu mir. ,,Ich weiß nicht. Ein Jahr getrennt von Mum, von dir..'' murmelte ich. Sie seufzte. ,,Deine Mum unterstützt dich so sehr und ich dich auch. Ich würde es dir so gönnen.'' Ich zog die Luft scharf ein. ,,Außerdem, gibt es Skype und wir können auch weiterhin Kontakt halten.'' Sie grinste mich zufrieden von der Seite an. ,,Aber..-'' Sie stoppte mich. ,,Nichts aber.'' Ich schloss kurz die Augen. ,,Und..-'' fing Lucy an, stoppte kurz und grinste ,,Könnte ich dich auch mal in London besuchen kommen.'' Ich seufzte ein weiteres mal auf. ,,Hab dich nicht so, Z. Das wird bestimmt toll.'' Sie schubste die Tür vor uns auf und ließ mich vorgehen. ,,Ich weiß doch noch gar nicht ob ich dabei bin Luc.'' lächelte ich. Sie zuckte kurz mit den Schultern. ,,Ich glaub fest dran, dass du genommen wirst.'' Und damit endete unser Gespräch, da sie rechts in den Gang abbiegen musste und ich weiter gerade aus, in den großen Hörsaal musste.

Es war eine Qual, alles per Hand mitzuschreiben. Immer wieder fing meine Hand an zu krampfen, tat weh oder zuckte manchmal sogar einfach. Frustriert ließ ich mich in der Cafeteria an einen Tisch nieder. Ich schlug mein Notizbuch auf und seufzte kurz auf. Ich konnte meine eigene Schrift kaum lesen, da ich mich beim schreiben so beeilt hatte. ,,Na, kleines.'' Ich drehte meinen Kopf in die Richtung aus der die Stimme kam. ,,Hey Juli.'' ich lächelte ihn kurz an und drehte mich dann wieder zu meinen Notizen. Juli und ich Studierten beide Mediendesign, daher kannten wir uns. ,,Zoe, wenn du magst, kann ich dir meine Mitschriften ausdrucken. Dann kannst du sie wenigstens lesen.'' Ich klappte mein Notizbuch zu und nickte dankend. ,,Was würde ich nur ohne dich machen.'' Seufzte ich und stocherte mit meiner Gabel im Essen rum. ,,Wahrscheinlich würdest du dann von wem anders Hilfe bekommen.'' grinste er und klopfte mir auf die Schulter.

,,Hast du dich für das Praktikum beworben ? Ich musste bei der Mail gestern sofort an dich denken.'' Ich konnte nicht antworten, da mir Lucy zuvor kam. ,,Jap, hat sie, aber sprich nicht zu viel darüber, sonst versucht sie dir auch noch weiß zumachen, das sie nicht genommen wird.'' lachte sie und setzte sich zu uns an den Tisch. Er schaute mich entgeistert an. ,,Zoe wird so was von genommen.'' grinste er zufrieden in Lucys Richtung. Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen. ,,Hört auf.'' jammerte ich. Beide fingen kurz an zu lachen, ließen mich dann aber Gott sei Dank in Ruhe.

,,Weißt du den schon, welcher Laptop es werden soll ?'' fragte mich der junge Mitarbeiter im Technikshop. Ich schüttelte den Kopf. Bei Technik war ich schon immer raus gewesen. ,,Ok.'' Er überlegte kurz. ,,Wofür nutzt du ihn hauptsächlich ?'' Ich erklärte ihm kurz, wofür ich ihn so brauchen würde und danach führte er mich Richtung Laptop Abteilung. Das einzige, was ich an einem Laptop Beurteilen konnte, war das Aussehen, danach hörte es bei mir auch schon wieder auf. Er zeigte auf ein Modell. ,,Aufgrund seiner Bildschirmgröße super geeignet, für Text Mitschriften oder auch neuste Grafikprogramme, trotzdem noch klein und leicht, für den Transport.'' Ich nickte. So ging das noch zehn Minuten weiter. Am Ende hatte ich mich für einen Entschieden, der meiner Meinung nach, alles konnte, was ich brauchte.
Zufrieden mit meiner Entscheidung, ließ ich mir die Tüte mit dem teuren Teil reichen und verließ, fast fluchtartig, den Laden. Ich wollte so schnell wie Möglich nach Hause, um alles wieder einzurichten, wie ich es hatte. Dafür würde ich mit Sicherheit noch Stunden brauchen.

,,Hey Zoe, Maus.'' grinste Mum mir entgegen, als ich die Wohnung betrat. Etwas überrascht schaute ich sie an. Sie fing an zu grinsen. ,,Ich hab den Restlichen Tag frei.'' Ich nickte kurz. ,,Was ist mit deinem alten Laptop ?'' fragte meine Mum verblüfft, als ich anfing den neuen Laptop auszupacken. ,,Ach, der hat schon länger Probleme gemacht und gestern hat er dann den Kampf aufgegeben.'' Sie nickte wissend. ,,Gibt es sonst was neues ?'' lächelte sie und setzte sich mit ihrer Tasse Kaffee zu mir an den Tisch. Ich zuckte kurz mit den Schultern, da ich so konzentriert auf meinen Bildschirm starrte. Der Laptop war so schnell im Hochfahren, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, das ich ihn tatsächlich schon angemacht hatte. ,,Unsere Uni bietet ein Praktikum an.'' gab ich nebenbei von mir. ,,Ach wirklich.'' kam es interessiert von meiner Mum. ,,Worum geht es da ?'' ,,Grafikdesign. In einer Firma, in London.'' Ich hatte nicht wirklich drüber nachgedacht, als ich es ihr erzählt hatte. Erst als ich das laute, geschockte schlucken meiner Mutter hörte, war ich mir meiner Aussage bewusst geworden. ,,Wie lang ?'' Ich spürte, wie sie versuchte, eine ruhige Stimmlage beizubehalten. Meine Mutter würde es mir niemals verbieten, nach London zu gehen, trotzdem war ich mir Bewusst, dass auch sie mit Sicherheit daran zu knabbern hätte, mich ein ganzes Jahr nicht sehen zu können. Mir erging es da ja nicht anders. ,,Ein Jahr.'' murmelte ich. Sie ließ ihre Tasse sinken, zog kurz die Luft ein und fing dann an zu grinsen. Ich war kurz etwas überrascht über die Reaktion. ,,Wow, dass ist lang, aber das wäre doch wundervoll.'' Ich nickte. ,,Ich glaube nur nicht, dass ich genommen werde.'' gab ich ehrlich zu. Sie winkte ab. ,,Maus, mach dir da mal keinen Kopf drüber. Du hast das Können.'' Ich konzentrierte mich wieder auf meinen Bildschirm. ,,Ich weiß nicht.'' Ich sah, wie sie ihren Kopf lächelnd schüttelte. ,,Dein Dad war auch immer so pessimistisch.'' Ich zuckte mit den Schultern.
Dad hatte ich schon länger nicht mehr gesehen. Meine Eltern haben sich zwar erst vor zwei Jahren getrennt, aber danach war er nach Sydney gezogen und viel Geschäftlich Unterwegs. Für mich war die Trennung ok, da ich schon lang damit gerechnet hatte. Letztes Jahr, zu Ostern habe ich ihn das letzte mal gesehen. Wir stehen aber in regelmäßigem Kontakt, können uns aufgrund seiner Arbeit aber einfach nicht so oft sehen.

,,Wann kriegst du Bescheid ?'' erst war ich verwirrt, bis ich wieder wusste, worüber wir eben geredet hatte. ,,Ende der Woche. Also in drei Tagen.'' ,,Ich drück dir die Daumen, Maus.'' Ich musste anfangen zu lächeln. Sie unterstützt mich bei allem, gab mir immer Ratschläge und war immer für mich da. ,,Hast du es Dad schon erzählt ?'' Ich schüttelte den Kopf. Das hatte ich total vergessen. Ich war froh drum, dass meine Eltern ein gutes Verhältnis zueinander Pflegten. Sie haben sich damals nicht im Streit getrennt, sondern Einvernehmlich, aufgrund der Tatsache, dass sie zu wenig Zeit füreinander hatten und gemerkt haben, dass sich jeder in eine andere Richtung entwickelt hatte. ,,Ich schreib ihm später mal.'' Sie nickte zufrieden und brachte ihre leere Tasse in die Küche. Auch der Laptop war soweit eingerichtet, dass ich ihn Morgen in der Uni wieder ganz normal nutzen konnte und nichts mehr Handschriftlich machen musste. Zufrieden klappte ich ihn zu und ging in mein Zimmer.

Es war endlich Freitag. Die restlichen Tage hatten sich wie Kaugummi gezogen und waren kaum rum gegangen. Durch meinen neuen Laptop hatte ich ein ganz neues Lebensgefühl entwickelt, da alles so viel schneller und einfacher ging, als bei meinem alten. Die ganzen Programme liefen flüssiger und ich hatte nicht mehr das Problem, dass sie abstürzten. ,,Hast du schon eine Mail bekommen ?'' fragte Lucy mich, die auf mich zugerannt kam. Ich zuckte mit den Schultern. Ich hatte tatsächlich, aus Angst, den ganzen Tag schon mein E-Mail Postfach gemieden. Zu groß, war die Angst über eine Absage. Sie rollte mit den Augen. ,,Ich hab einfach nur Angst.'' gab ich zu. ,,Ich hab die halbe Nacht nicht geschlafen, weil ich so aufgeregt bin und du hast noch kein einziges mal in deine Mails geschaut ?'' rief sie entgeistert. Ich zuckte mit den Schultern. ,,Oh man. Gib deinen Laptop her.'' Befahl sie mir und riss ihn mir schon aus den Fingern. Im gehen, klappte sie diesen auf und öffnete das E-Mail Programm. Ich lief verdutzt hinter ihr her. Sie tippte kurz Rum und auf einmal blieb sie stehen. Ich lief in ihr rein und ein erschrockenes ,,Au'' entfuhr mir. Sie drehte sich zu mir um, hüpfe auf der Stelle und quiekte ,,Du bist dabei, Z. Du gehst nach London.'' Ich realisierte nicht was sie sagte, riss ihr den Laptop aus den Händen, ließ in dann auch noch fast fallen, was mir einen kurzen Schock bot, da ich mir keinen neuen hätte Leisten können und starrte selbst die Mail an. Und da stand es, schwarz auf weiß.

Sehr geehrte Frau McFee,

vielen Dank, für die Zusendung Ihrer Unterlagen, für das Praktikum in unserem Londoner Unternehmen.
Ihre Bewerbung hat uns von Ihren Qualitäten und Ihrer Freude am Grafikdesign überzeugt und somit möchte wir Sie herzlich dazu Einladen, an unserem Praktikum teilzunehmen.

In einem persönlichen Gespräch mit Ihnen, würden wir gerne schon vorab die Grobe Planung und den Ablauf besprechen.

Alle anderen Details können Sie den Anhängen entnehmen.

Wir würden uns über eine kurze Rückmeldung Ihrerseits freuen.

Mit freundlichen Grüße,

Frau Cornelia Weiss

Ich war baff. Konnte mich auch nicht mehr Bewegen. Ich hatte tatsächlich eine Zusage. Meine Gedanken waren wirr, fanden keine Ruhe und schwirrten nur so umher. ,,Kneif mich.'' flüsterte ich. Nur Sekunden später entfuhr mir ein ,,Au.'' und ich rieb mir die Stelle am Arm. ,,Du wolltest es so.'' Ich nickte. Klappte den Laptop zu und war noch immer nicht in der Lage, einen Schritt zu gehen. ,,Du kannst von mir aus auch hier festwachsen, aber ich würde dann denn nach Hause weg antreten. Wir sehen uns, Z.'' grinste meine Beste Freundin, gab mir einen kleinen Stupser und lief schon Richtung Ausgang.

Ich sammelte kurz, all meine Gedanken und hechtete meiner Besten Freundin hinter her. ,,Lucy, ich gehe nach London.'' rief ich. Sie fing an zu lachen und nickte mir zu. ,,Schön das du das jetzt auch erkannt hast.''
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Somit geht ein weiteres Kapitel zu Ende. Ich hoffe es hat euch gefallen.
Ich bin eine Granny der Technik und muss mich hier noch ein wenig zurecht finden. Tüdelü
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