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Moonwhite-a Marauders Fanfiction

von Drakruby
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
James "Krone" Potter Lily Potter OC (Own Character) Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
06.04.2021
24.04.2021
9
10.340
 
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
10.04.2021 1.240
 
Vielen Dank an MaraudersPrincess für deine liebe Review und an Arya Lynn Black für deinen Favoriten Eintrag.

Scarlet
Am nächsten Morgen wachte ich ausgeschlafen und mit jeder menge neuer Energie auf. Ich setzte mich auf und wäre fast aus dem Bett gefallen, weil Zielle sich über Nacht so breit gemacht hatte, dass ich mich am Bettrand befand. Mich aus der Decke befreiend, die um meine Beine gewickelt war, wie eine Schlange, welche ihr Opfer erwürgen wollte, stand ich von dem Bett auf und torkelte schlaftrunken auf meinen Koffer, denn ich gestern Abend noch mit in das Zimmer genommen hatte, in welchem ich die Nacht verbracht hatte, zu. Mir schon meine Schuluniform raussuchend, beobachtete ich wie auch Zielle langsam aus ihrem Traumland erwachte und sich kurz suchend nach mir umschaute, bis sie mich am Boden hockend vor meinem Koffer fand. ,,Verwandle dich doch bitte wieder in deine Katzenform, ja?'' Keine zwei Sekunden später, stand vor mir kein Hund mehr und Zielle steckte wieder in ihrer Katzen Form. Zufrieden schaute ich wieder auf meinen Koffer hinab, zog mir meine Schlafsachen aus und packte diese in meinen Koffer. Kurz darauf steckte ich in meiner Schuluniform und schloss meinen Koffer wieder. Ich nahm noch schnell meinen Stab von dem kleinen Nachtschränkchen neben dem Bett und hing mir kurzerhand meine Umhänge Tasche um und hob mit der anderen Hand meinen Koffer hoch. Als nächstes steuerte ich die Tür des Zimmers an und öffnete diese. Zielle kam hinter mir aus dem Zimmer stolziert und ich schloss die Tür wieder. Den Koffer und meine Umhängetasche stellte ich, zu der Transportbox von Zielle, neben die Haustür der Hütte. Danach folgte ich dem geklappert aus der Küche nur um Zielle, welche wohl eben direkt zur Küche gelaufen war, auf einem der vier Stühle, die um einen kleinen Tisch standen, sitzend vor zu finden. Elpis stand vor einem Herd und wendete irgendwas, was ich von meiner Position im Türrahmen nicht sehen konnte, in der Pfanne. ,,Guten Morgen! Ich hoffe du hast gut geschlafen nach der ganzen Aufregung Gestern. Wir liegen noch gut in der Zeit, und deswegen hab ich ein paar Pfannkuchen gemacht. Ich hoffe die magst du.'', Sie hatte mich wohl in die Küche kommen gehört und drehte sich nun zu mir herum, mit einem Teller voller Pfannkuchen. Ich stockte kurz. Wie lange war es her, seit dem mir morgens jemand Frühstück gemacht hatte, während ich noch schlief oder überhaupt etwas gekocht? Da letzte mal war glaub ich, mit Ausnahme von Hogwarts, vor Jahren und das auch nur von einer Heimmutter. Mit einem ehrlichem lächeln auf dem Gesicht antwortete ich :,,Ja, sehr sogar. Danke!'' Elpis stellte den Teller voller Pfannkuchen auf den Tisch mit den vier Stühlen, an dem Zielle schon platzgenommen hatte. Erst jetzt merkte ich, das der Tisch schon mit zwei Tellern, Besteck und jeweils einer Tasse Earl Grey gedeckt war. Mein lächeln wurde noch ein Stück breiter. Ein Tasse Earl Grey am morgen, hält fern Kummer und Sorgen! Wie ich zusagen pflegte. Eplis wand sich noch mal zum Herd um, um den letzten Pfannkuchen aus der Pfanne zu holen und auf den Berg, der schon auf dem Tisch stand, aufzustapeln. Währenddessen ging ich langsam auf den gedeckten Tisch zu und ließ mich auf den Stuhl rechts neben Zielle gleiten. Eplis setzt sich auf den Stuhl links von mir, nachdem sie die Pfanne vom Herde genommen hat und in die Spüle gestellt hatte. ,,Ach hab ich ganz vergessen!'', sie steht nochmal auf und läuft zu der Theke links vom Herd, nimmt irgendwas und stellt es auf den Boden. Als Eplis zurück zum Tisch kommt und Zielle aufspringt, erkenne ich das es ein Napf ist, der mit Katzen Futter gefüllt ist. ,,Vael ist ein chronischer Langschläfer. Den lässt nicht einmal ein Drache vor zehn Uhr aufstehen, deshalb bin ich es nicht gewohnt morgens schon ein Kätzchen zu Füttern.'' ,,Danke Elpis'', und ich meinte es noch mehr als ich es ausdrücken könnte.

Nach dem Frühstück, was übrigens ausgezeichnet geschmeckt hat, machen wir uns bereit zum Gleis neun dreiviertel zu Apparieren. Das heißt Elpis zieht sich ihren Winter Mantel an und ich mache das selbe, packe aber noch meine Umhängetasche und hänge mir diese um. Den Koffer nehme ich auf den einen Arm und Zielle springt mir auf die Schulter und krallt sich fest. Elpis ist so nett und nimmt in eine Hand die Transportbox von Zielle und die andere greift nach meiner freien Hand. Als sie sich versichert hat das ich alles habe, appariert Elpis. Am Gleiß neun dreiviertel herrscht noch nicht ganz soviel treiben wie sonst. Das Elpis mir hiermit einen meiner Größten kindheitswünsche erfüllt, kann sie nicht wissen. Aber ich hab mir damals immer gewünscht, dass mich jemand zum Gleiß neun dreiviertel begleitet und nach Hogwart verabschiedet. Ich hatte mich eigentlich schon damit abgefunden, dass ich das niemals haben werde und jetzt wurde mir dieser Wunsch ganz unverhofft erfüllt. Eine Leichtigkeit erfasste mein Herz und ließ es in meiner Brust einen Satz machen, es war aber gleichzeitig mit einer Schwere erfüllt und zog sich zusammen, weil es nicht meine Eltern sind oder jemals sein werden, welche mich verabschieden. Ich kann mir richtig vorstellen wie mein Vater und meine Mutter mich zu meinem ersten Hogwarts Jahr verabschiedet hätten. Mein Vater mit vor stolz geblähter Brust und meine Mutter mit einem Sorgenvollen Blick. Ich wie ich ihr einen Kuss auf die Wange drücke und ihr verspreche, dass mir schon nicht passiert, immerhin sind dort massig Lehrer die auf uns Schüler aufpassen. Und wie sich ihre Sorgenfalte auf ihrer Stirn geklättet hätte und sie mir mit einem lächeln im Gesicht antworten würde, dass sie sich keine Sorgen um mich, sondern um Hogwarts machen würde. Wie ich wüste, dass das gelogen ist, sie in die Arme nehmen würde und ihr noch einen Kuss auf die Wange geben würde. Ich mich meinem Vater zuwenden würde und ihm-. Meine Träumereien werden von Elpis unterbrochen, als sie mich an der Schuler an tippt und mich mit einem schmunzeln fragt :,,Hörst du mir eigentlich zu, Sacrlet?'' Ich schüttelte kurz meinen Kopf, um wieder vollkommen in die Realität zurück zukehren und um nicht mehr die lächelnden Gesichter meiner Eltern zu sehen. ,,Äh, ja, natürlich!'', ich lächelte sie unschuldig an. ,,Aber könntest du vielleicht nochmal deinen Satz wiederholen? Ich hab es akustisch nicht ganz verstanden.'' Elpis musste lachen. ,,Ja klar! Akustisch nicht ganz verstanden. Die Ausrede muss ich mir merken, die ist gar nicht mal schlecht.'' Auf dem Bahnsteig war mittlerweile reges treiben. Schüler die sich von ihren Eltern verabschieden und in den Hogwarts Express einstiegen, Eltern die am Bahnsteig zurückbleiben und ihren Kinder hinterherschauend. ,,Ich wollte dir eigentlich sagen, dass du ruhig einsteigen kannst. Früher waren die besten Abteile immer ganz schnell besetzt. Wir sehen uns bestimmt mal wieder, kleines.'', Elpis lächelte mich an und ich erwiderte es vollkommen ehrlich. ,,Danke! Bis irgendwann mal?'', und mit meinem Danke meinte ich nicht nur, dass sie mich gestern im Walt aufgegabelt und mitgenommen hatte, sondern auch, dass sie mir für kurze Zeit das Gefühl gegeben hatte nicht ganz so alleine zu sein, wie ich mich manchmal fühle. Ihr lächeln wurde weicher und sie tätschelte mir den Kopf :,,Immer wieder gerne, Scarlet.'' Damit nahm ich Zielles Transportbox aus ihrer Hand entgegen, drehte ich mich um und ging auf den Hogwarts Express zu.
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