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Moonwhite-a Marauders Fanfiction

von Drakruby
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
James "Krone" Potter Lily Potter OC (Own Character) Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
06.04.2021
24.04.2021
9
10.340
 
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
07.04.2021 1.113
 
Erst einmal ein riesen Dankeschön an TheFellows und MaraudersPrincess für die super lieben Reviews und Selina Inuzuka19 für den Favoriten Eintrag. Ich hab mich mega gefreut. Danke euch dreien <3

Scarlet
Als Elpis sich wieder beruhigt hatte, aber immer noch ein lächeln auf den Lippen trug, fragte sie weiter :,,Möchtest du mir jetzt vielleicht erklären warum du inmitten eines Kraters, der bestimmt einen Radius von zwanzig Metern hatte, in einem kalten, verschneiten Wald, welcher wohlgemerkt mitten im nirgendwo liegt, in einfachen Jeans, Pullover und vor allem nur Socken, bewusstlos herumlagst. Ich habe dich erst heute morgen, auf meinem Weg ins Dorf, völlig unterkühlt gefunden. Und auch nur weil einige Bäume kreisförmig umgerissen waren und ich der Spur der Zerstörung in das Zentrum gefolgt bin, um dann ein junges Mädchen bewusstlos vorzufinden. Das einzige was ich in deiner Näheren Umgebung finden konnte war ein Stab, der einsam und alleine im Schnee herumlag. Ich hab dich sofort mit zu mir genommen und dich erstmal aufgewärmt. Du merkts, das ich da einige unbeantwortete Fragen habe, nicht?'' Jetzt war das lächeln wie weggewischt, von ihrem in die Jahre gekommenen Gesicht. Ich musste mich erst einmal räuspern, zu sehr wühlte mich der Gedanke Menschen, sicherlich keine besonders guten, aber dennoch Menschen die vielleicht eine Familie zuhause hatten, die nun für immer auf sie warten würden, getötet zuhaben. Vielleicht hatte einer eine kleine Tocher, der ihr Vater jetzt nie wieder Die Märchen von Beedle dem Barden oder Quidditch im Wandel der Zeiten vorlaß  oder sie am Gleiß neun dreiviertel verabschiedete, wenn sie ihr erstes Jahr nach Hogwarts fuhr. Und zwar hatte ich ihn so getötet, dass nicht einmal ein Staubkörnchen von ihnen übrig war. Die kleine hätte nicht mehr von ihrem Vater. So wie ich damals.

,,Ich..'', Ich stockte mit meiner Erklärung, musste ich doch erst die Gedanken an meine Vergangenheit abschütteln und wusste ich doch, dass ich ihr nicht alles anvertrauen konnte. Vael den ich ihn zu kraulen aufgehört hatte, öffnete sein Auge und schaute mich an. Nachdem ich tief durch geatmet habe, fing ich erneut an zu sprechen :,,Weißt du ich bin ein Halbblut. Es war eigentlich ein ganz normaler Abend. Ich hatte gerade Zielle, meine, ähm Katze, gefüttert und wollte nun selbst etwas essen, als sie plötzlich durch meine Haustür herein stürmten. Sie waren auf einmal überall. Der einzige Fluchtweg der mir noch einfiel war Apparieren. Ich weiß ich bin noch nicht volljährig, aber das war ein Notfall. Bis jetzt habe ich aber auch nur über das Apparieren gelesen und ich bin sehr froh das ich noch alle Gliedmaßen habe und nicht zersplittert bin. Perfekt war aber nicht, denn ich bin nicht an meinem gewünschten Zielort angekommen, sondern irgendwo im nirgendwo gelandet. Ich wollte eigentlich in den tropfenden Kessel apparieren. Drei von denen haben es aber geschafft mich zu verfolgen, ich habe ehrlich keine Ahnung wie.'' Und weil ich nicht damit gerechnet hatte hat es einer geschafft mich zu entwaffnen, aber das durfte sie nicht wissen, denn dann würde ich das mit der Krater nicht mehr erklären können. ,,Also bin ich gerannt. So schnell ich konnte. Aber es hat nicht gereicht um sie abzuschütteln und so hab ich dann aus lauter Panik zwischen den ganzen anderen Zaubern den Expulso benutzt. Ich hab einmal zu viel nach hinten geschaut, bin auf dem Schnee, Tollpatschig wie ich bin, ausgerutscht und der Zauber ist unter mir in den Boden eingeschlagen. Der Expulso Zauber hat mich hochgeschleudert und ich bin wohl Bewusstlos geworden, als ich wieder auf dem Boden aufgekommen bin. Was mit ihnen passiert ist weiß ich nicht, aber entweder haben sie das nicht überlebt oder sie dachten ich hätte das nicht überlebt.'' Das war zwar nicht die ganze Wahrheit und der Schluss hörte sich nicht ganz realistisch an, aber mehr konnte ich ihr nicht sagen.  

Elpis schwieg kurz und ich hob das erste mal, seit ich begonnen hatte zu sprechen, den Blick. Sie starrte mich überlegend an und glaubte mir offensichtlich nicht ganz. ,,Wer waren den sie?'', war ihre erste Frage nach ihrem kurzen schweigen. Wieder Räusperte ich mich, keine Ahnung das wievielte mal seit ich aufgewacht war. ,,Es waren Todesser.'' Wieder herrschte stille. Nun räusperte sich Elpis. ,,Oh.'', sie wusste wohl nicht was sie sagen sollte und ihr war anscheinend klar wie knapp ich dem Tod, oder schlimmerem entkommen war. Mir wurde jetzt erst mal richtig bewusst wie verdammt knapp das ganze war, vermutlich wäre ich Geschichte gewesen, wenn ich einen Moment zu spät reagiert hätte und ohne mit ihm angefangen zu haben es zu trainieren, so das ich wenigstens eine einfache Welle zustande brachte, auch wenn sie komplett unkontrolliert ist. Um mich abzulenken fing ich wieder an Vael zu kraulen. ,,Und'', sie stockte ,,Was ist mit deinen Eltern?'' Die Antwort kam mir als leises Flüstern über die Lippen :,,Tod.'' Als ich merkte das sie das auch auf gestern beziehen konnte, fügte ich schnell hinzu :,,Aber nicht wegen den Todessern. Ich lebe schon länger mit Zielle alleine, weil ich auch keine anderen Verwandten mehr habe. Ich bin aber auch nur in den Sommerferien zuhause. Sonnst immer in Hogwarts. Dumbledor hat es mir ermöglicht, als ich vierzehn war, in meinem alten zuhause zu bleiben, nachdem meine Eltern gestorben waren, wenn ich in den Sommerferien nicht in Hogwarts bleiben kann.'' Und wieder war sie still, aber ich traute mich auch nicht ihr ins Gesicht zuschauen, aus Angst was ich in da sehen würde. Lieber schaute ich Vael zu, wie er sich schnurrend kraulen ließ.

Zeitgleich mit Elpis räuspern, klopfte es auf einmal an der Haustür. Mein Kopf ruckte in Richtung Tür herum. Vael sprang von meinem Schoß und tappte zur Tür. Seine Ohren waren gespitzt und sein Schwanz zuckt aufmerksam. ,,Bleib hier, Scarlet.'', Elpis stand auch auf und folgte ihrem Kater zur Haustür, ihren Stab gezückt. Sie hatte wohl die selbe Sorge wie ich. Wenn die Todesser mich beim Apparieren verfolgen konnten, warum dann nicht auch zu Elpis? Meine Hand umgriff angespannt meinen Stab und zog ihn aus meiner Tasche, in welcher ich ihn zuvor verstaut hatte. Inzwischen hatte Elpis mit Vael die Tür erreicht. Sie drückte die Türklinke vorsichtig herunter. Als Elpis die Tür einen Spalt geöffnet hatte, sprang auf einmal ein weißer Fellbüschel herein und rannte Vael fast um. Dieser konnte grade noch so fauchend zur Seite springen und wollte dem Eindringlich nachsetzen, da ließ ihn, eine mir sehr bekannte Stimme, seinen Kopf zurück zur Tür schnellen. ,,Ah schönen guten Tag Elpis, dir ist nicht zufällig ein junges Mädchen mit auffallend hellem Haar über den Weg gelaufen?''
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