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Avatar and the black Lotus

MitmachgeschichteFreundschaft, Action / P16 / Mix
05.04.2021
08.04.2021
2
3.139
 
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08.04.2021 1.964
 
Es ist nun schon fast zwei Wochen her seit Kyle mit seiner Schwester Yui flüchten musste. Man hatte sie noch 3 Tage verfolgt und Kyle musste öfters kämpfen um die Verfolger loszuwerden. Seitdem lebten sie auf der Straße und Kyle verdiente Geld indem er an Straßenkämpfen teilnahm. Yui war nach wie vor traurig über die ganze Situation sie wollte ihre Mutter wiederhaben. Kyle versprach ihr dass sie ihre Mutter schon noch wiedersehen würde. Er würde alles dafür tun.

Nun wo der Abend einbrach mussten sie sich wieder auf den Weg machen da es für sie zu gefährlich war längere Zeit an einem Ort zu bleiben. Gerade als sie weiter wollten stellten sich ihnen 2 Personen in den Weg. Kyle erkannte sie. Die wurden von dieser Frau geschickt um sie zu fangen. Jetzt hieß es also wieder kämpfen.

Ein paar Stunden früher wachte Jiyū Ming Wu gerade aus einem seltsamen Traum auf. Sie wusste nicht was dass zu bedeuten hatte. Sie und ein paar weitere Leute waren zusammen in einer Lagerhalle oder sowas. Sie waren alle bereit zu kämpfen aber der Gegner vor dem sie standen strahlte eine ungeheure Macht aus. Kurz bevor sie ihren Gegner sehen konnte war der Traum allerdings vorbei und sie musste den nervigen Wecker ausschalten. „Seltsamer Traum…“ Sie stand auf und machte sich fertig für den Tag.

Am Frühstückstisch saß schon ihre Mutter, Sakura Ming Wu, die etwas zu Essen bereitgestellt hatte. „Guten Morgen Jiyū. Gut geschlafen?“ „Hmm… es geht so. Nur ein seltsamer Traum aber ansonsten war nichts. Was hast du für heute den so alles geplant?“ „Nichts besonderes. Ich muss heute noch Einkaufen und dann werde ich wahrscheinlich nichts mehr großartig machen. Wie sieht es mit dir aus Schatz? Hast du irgendwas mit deinen Freunden geplant? Es ist Samstag da solltest du dich mit deinen Freundinnen treffen finde ich.“ „Ich weiß noch nicht was ich heute machen werde aber ich werde definitiv im Viertel spazieren gehen.“

Wenige Minuten später war dass Mädchen mit dem rückenlangen blonden Haar, mit den grünen Augen. Ihre Haut war recht hell. Viele Jugendliche hatten gefallen an ihr gefunden aber sie hatte bisher jeden Verehrer oder Verehrerin höfflich abgelehnt da sie an keinem von ihnen bisher Gefallenen gefunden hatte und sie ihnen keine falsche Hoffnung machen wollte. Sie fühlte sich zwar geehrt dass so viele gefallen an ihr hatten aber trotzdem.

Sie war auf dem Weg zum Schwimmbad um etwas schwimmen zu gehen. Sie liebte es ein paar Runden im Wasser zu ziehen. Dabei konnte sie all ihre Sorgen und Gedanken von sich stoßen und sich entspannen. Möglich dass dies daran lag dass sie eine Wasserbändigerin war, so wie ihre Mutter, dies war ihr allerdings herzlich egal.

In dem Schwimmbad waren nicht viele Leute an diesem Tag sie konnte also ohne Probleme ihre Bahnen ziehen. Es waren auch ein paar Kinder da. Sie beobachtete die Kinder mit einem lächeln. Sie liebte Kinder über alles. Sie hatte sich früher immer ein kleinen Bruder oder eine kleine Schwester gewünscht aber dieser Wunsch wurde ihr leider nie erfühlt

Nach ein paar Stunden war es dann Zeit wieder nach Hause zurück zu gehen. Sie zog sich um und war gerade auf dem Weg zu ihrem Haus als aus einer der Gassen eine gigantische Flammenexplosion hervorkam und dort zwei Menschen rausgerannt kamen. Es waren ein Junge und ein kleines Mädchen. Sie sahen so aus als ob sie vor irgendetwas auf der Flucht waren. Der Junge drehte sich noch einmal schnell um und schickte noch einmal eine Feuersäule in die Gasse. Dann rannte er zu dem kleinen Mädchen nahm sie auf den Arm und wollte sofort weiterrennen als der Junge von einem Wasserstrahl getroffen wurde und beide zu Boden gestoßen wurden.

Jiyū konnte nicht fassen was sie da zu sehen bekam. Der Junge raffte sich mit mühe wieder auf und stellte sich vor das kleine Mädchen um sie zu beschützen. Sie wollte zu ihm eilen um ihm zu helfen als aus der Gasse 2 Erwachsene kamen. Der eine hatte einen übergroßen Behälter weshalb sie vermutete dass von dem der Wasserstrahl kam.

„Nun haben wir euch beide ja endlich da wo wir euch haben wollten. Ihr hättet es so viel einfacher haben können aber nein ihr musstet ablehne. Wie fühlt es sich den so an dass Leben eines Straßenkindes? Jeden Tag um euer Überleben kämpfen zu müssen?“ Fragte nun der zweite man mit einem arroganten lächeln im Gesicht. „Jedenfalls besser als in eurer nähe zu sein. Ich habe euch schon zweimal in die Flucht geschlagen und ich werde es auch ein Drittes mal schaffen wenn es sein muss.“ „Hört, hört der kleine Straßenkämpfer will sich also mit einem Profi anlegen? Bei den ersten beiden malen hattet ihr beide lediglich Glück nun sieht die Sache aber ganz anderes aus. Du bist angeschlagen und deine Schwester ist, geben wir es doch einmal zu, nicht dazu in der Lage mit uns zu kämpfen.“

Gerade als der mit dem Wasserbehälter wieder angreifen wollte nutze Jiyū dass Wasser im Behälter um diesen zu zerstören und die Arme es Bändigers einzufrieren. Der Zweite bemerkte sie und griff sie mit einem Felsbrocken an den sie nur knapp ausweichen konnte. Gerade als der Erdbändiger wieder einen Felsen auf sie schleudern wollte wurde dieser von einer Flammensäule gegen eine Häuserwand geschleudert. Kyle stand nur wacklig auf seinen beiden aber ihm war anzusehen dass er nicht nachgeben würde. Er würde kämpfen egal was man ihm sagte. Sie musste den beiden helfen und dafür musste sie hier weg und sie hatte auch schon eine Idee. Sie stellte sich neben Kyle und flüsterte mit ihm. „Ich habe einen Plan wie ich euch beiden helfen kann. Dafür musste du mir aber vertrauen.“

Er sah sie von der Seite aus an. „Wieso sollte ich dir trauen?“ „Weil du gerade leider keine andere Wahl hast. Du willst deine Schwester doch beschützen oder nicht?“ Er sah kurz hinter sich zu Yui bevor er sich wieder an Jiyū. „Okay ich bin dabei solange du uns irgendwie helfen kannst.“ Gab er schließlich nach. Sie sah nun zu den beiden Verbrechern. Der Wasserbändiger hatte sich inzwischen wieder befreit und war bereit zum kämpfen. Sie bändigte dass Wasser vor sich. „Los schieß mit deinem Feuer auf das Wasser!“ Kyle verstand sofort was sie vor hatte. Er schleuderte seine Flammen auf das Wasser und eine riesige Wolke aus Wasserdampf entstand vor ihnen die den beiden die Sicht nahm. Sie nahm sofort die Hände von Kyle und Yui und rannte los.

As sie weit genug weg waren konnten sie sich in einer Gasse ausruhen. „Also wieso sind diese beiden hinter euch her?“ Jetzt wo Jiyū sich die beiden so genau ansah hatte sie das Gefühl sie schon einmal irgendwo gesehen zu haben sie wusste nur nicht wo. Kyle sah unschlüssig aus so als ob er nicht wusste ob er ihr trauen konnte. „Also komm schon ich habe euch beide gerade gerettet. Du kannst mir ruhig vertrauen.“ Das Mädchen berührte den Jungen kurz an der Schulter. „Komm schon Kyle. Sie hat uns gerettet.“ „Na gut. Aber du musst mir versprechen dass du dies für dich behältst.“ „Na gut. Solange du endlich redest.“ Kyle sah sie noch kurz an bevor er die ganze Geschichte erzählte.

Nach der Erzählung blieb noch ein kurzer Moment der Stille zwischen den dreien. „Also… Dass klingt ziemlich krass. Aber ich habe ja gesehen dass diese beiden hinter euch her waren. Also sagst du die Wahrheit. Wie lange seit ihr beiden den schon auf der Flucht?“ „Seit etwa fast 2 Wochen.“ „Und ihr habt die ganze Zeit auf der Straße solange gelebt? Wie seid ihr überhaupt an Essen gekommen?“ Der Junge namens Kyle wollte gerade zu einer Antwort ansetzten als ihm seine Schwester zuvor kam. „Kyle hat gekämpft. So haben wir etwas Geld bekommen und konnten Essen einkaufen.“ „Er hat gekämpft? Ihr habt aber niemand ausgeraubt oder?“ „Nein. Ich habe mich an Straßenkämpfen beteiligt um etwas Geld zu verdienen.“

Jiyū sah die beiden an und wusste dass sie den beiden helfen musste. Nicht nur weil sie immer noch dass Gefühl hatte sie irgendwoher zu kennen sondern weil es dass einzige war was wirklich richtig war in der Situation. „Na gut. Ich werde euch helfen.“ „Und wie?“ Fragte Yui gleich erstaunt. Jiyū grinste etwas bei dem Gedanken. „Ihr könnt mit zu mir kommen. Unser Haus ist groß genug. Ich muss es meiner Mutter dann zwar erklären und sie irgendwie überzeugen aber dass schaffen ich schon. Also wie sieht es aus? Kommt ihr mit zu mir?“ Kyle sah zu seiner kleinen Schwester die ein begeistertes Funkeln in den Augen hatte und musste auch lächeln. Sie hatten nun vielleicht die Chance für mindestens eine Nacht ein Dach über dem Kopf zu haben. „Natürlich kommen wir mit.“

Jiyū hatte recht. Sie musste ihre Mutter ganz schön bearbeiten um sie zu überzeugen aber schließlich willigte sie doch noch ein. Jiyū zeigte den beiden nur noch schnell wo sie schlafen konnten bevor sie sich von ihnen verabschiedete da es schon recht spät war. Kyle war erstaunlich schnell eingeschlafen wie Yui fand aber es machte ihr nichts aus. Sie hatte mitbekommen dass ihr Bruder in letzter Zeit nur sehr wenig geschlafen hatte weil er immer befürchtete dass einer dieser Männer wieder auftauchen könnte. Sie beschloss sich also auch endlich schlafen zu legen und legte sich in dass gegenüberliegende Bett wo sie ebenfalls fast sofort einschlief.

Plötzlich fand sie sich in einem Tempel wieder. Sie erkannte ihn von einigen Bildern aus dem Internet die sie sich mit ihrem Bruder angesehen hatte. Er hatte ihr versprochen mit ihr eines Tages hier herzukommen. Nun war sie aber in ihrem Traum schon im Südlichem Lufttempel. Dann bemerkte sie aber dass hier etwas seltsam war. Sie wusste wie sich ein Traum anfühlte aber dies hier fühlte sich so Real an. Dann kam ein Mönch auf sie zu. Er war alt und trug eine Holzkette um den Hals. Er lächelte als er Yui erblickte und kam vor ihr zum stehen.

„Du hast es sicher schon gemerkt oder? Ja dies hier ist kein normaler Traum.“ „Aber… Was ist dass hier dann?“ „Nun… Man könnte sagen dass hier ist eine Ebene der Geisterwelt. Keine Sorge du bist nicht Tod du brauchst nicht so besorgt zu gucken.“ „Aber… Wie kann ich den dann hier sein wenn ich nicht Tod bin?“ „Du hast eine besondere Verbindung zur Geisterwelt. Du kannst sie jederzeit besuchen so wie es aussieht. Ich weiß im übrigen über eines deiner Probleme bescheid junge Luftbändigerin.“ „Ach…. Ach ja? Was den für ein Problem?“ „Du hast niemanden der dir dass Luftbändigen beibringen konnte. Du hast ein großes Potenzial traust es dich aber nicht es zu nutzen da du deine Kräfte noch nicht richtig kontrollieren kannst.“ Sie sah betreten zu Boden. Dieser Mann hatte vollkommen recht und sie schämte sich dafür. Ihr Bruder hätte heute vielleicht sogar sterben können nur weil sie nicht in der Lage war an seiner Seite zu kämpfen. „Ach keine Sorge mein Kind. Es ist nicht deine Schuld. Du kannst nichts dafür dass du bisher kein Training hattest. Dies können wir aber nun nachholen.“ Yui sah den alten Mönch verwundert an. „Aber wie wollen sie mir dass Bändigen beibringen wenn sie doch Tod sind?“ „Ach heißt dass nur ein Lebendiger Mönch könnte jemanden dass Luftbändigen beibringen? Es stimmt es wird bei uns etwas schwieriger aber ich werde dir alles versuchen beizubringen was ich kann. Dann wirst du eine Luftbändigungsmeisterin.“ „Dass… Dass hört sich toll an vielen Dank… Tut mir leid aber wie heißen sie genau?“ „Stimmt ich sollte mich vorstellen. Meine Name ist Gyatso. Also lass uns keine Zeit verlieren. Du bist nur während deines Schlafs hier aber je länger du hier bleibst desto weniger ausgeruhter bist du am nächsten Morgen.“ Die beiden begangen somit ein paar Grundstellungen und Techniken zu trainieren bis es für Yui wieder an der Zeit war aufzuwachen.
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