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Fußball Kurzgeschichten

GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
Borussia Dortmund Die deutsche Nationalmannschaft Eintracht Frankfurt FC Bayern München Premiere League Primera Division
05.04.2021
23.11.2021
48
84.688
8
Alle Kapitel
65 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
22.08.2021 3.054
 
Little Wonder



Pairing: Julian Brandt x Kai Havertz
Genre: Romanze
Warnung: mpreg, dirty


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Kapitel 4


Julians Pov.

Müde lehnte ich mich in den Sitz des Taxis zurück, dass mich vom Bahnhof zum Lager der Nationalmannschaft brachte. Die Fahrt bei der Hitze, die momentan herrschte, hatte mich wirklich unheimlich erschöpft, ich fühlte mich so schlapp, dass ich mich am liebsten einfach umlegen und schlafen wollen würde, außerdem war mir so verdammt schlecht. Ausgelaugt legte ich die Hand auf meinen gewölbten Bauch, doch die Übelkeit blieb weiter bestehen, schien sich sogar noch etwas zu verstärken. ,,Geht es Ihnen nicht gut?", fragte er der Taxifahrer von vorne und schaute mich durch den Rückspiegel besorgt an. Schnell entfernte ich meine Hand wieder und zog mein Shirt etwas zurecht. In der letzten Woche war mein Bauch wirklich nochmal gewachsen, so dass man inzwischen eine deutlich zu sehene Wölbung erkennen konnte. ,,Geht schon." ,,Sicher?" ,,Ja klar." Die restliche Fahrt verging schweigend und ich war wirklich erleichtert das Taxi endlich anhielt. Ich bezahlte noch schnell, bevor ich mir meine Tasche schnappte und ausstieg. Und mich erstmal an der Tür festhalten musste, als mir auf einmal schwarz vor Augen wurde. Tief durchatmend blinzelte ich ein paar mal, ehe meine Sicht wieder klarer wurde und ich die Tür endlich wieder schließen und langsam auf den Eingang zu gehen konnte. Die angenehme Kühle die mich im Inneren empfing, war zwar zwar erfrischend, sorgte jedoch erneut dafür, dass mein Kreislauf etwas durcheinander kam. Zum wiederholten Male am heutigen Tag wurde mir schwindlig und schwankte einem Moment. ,,Vorsichtig.", erklang eine Stimme und zwei Hände packten mich an den Oberarmen. ,,Komm, Kleiner." Vorsichtig wurde ich zu einer Sitzecken geführt und auf auf eines der Sofas gedrückt. Erst jetzt konnte ich meinen Helfer ansehen. ,,Julian? Geht es wieder?" ,,Ja. Danke.", erwiderte ich etwas kraftlos. ,,Was machst du überhaupt hier?" ,,Ich könnte dich das gleiche fragen.", entgegnete Benedikt und setzte sich neben mich. ,,Ich besuche Kai.", gab ich leise zu und legte automatisch wieder meine Hand auf den Bauch, als die Übelkeit Überhand nahm. ,,Wo ist die Toilette?" ,,Da vorne rechts." Eilig sprang ich auf, presste mir die Hand vor den Mund und rannte, in die gezeigte Richtung, auf die Toilette um mich zu übergeben. ,,Armes Küken." Beruhigend wurde mir über den Rücken gestrichen. ,,Dir gehts nicht so gut, hm?" ,,Nicht so wirklich.", flüsterte ich und streichelte sanft über meinen Bauch. Benedikts Blick folgte meinen Bewegungen und ein verstehender Ausdruck spiegelte sich auf seinem Gesicht wieder. ,,Ich...Das...", versuchte ich panisch zu erklären. ,,Schon okay. Denkst du es geht wieder?", sprach er beruhigend. Langsam nickte ich und rappelte mich mit seiner Hilfe wieder auf, um mir den Mund auszuspülen und wieder in Lobby zu gehen. ,,Die Jungs sind noch beim beim Training. Ein Unding bei der Hitze, wenn du mich fragst.", bugsierte er mich zurück auf das Sofa. ,,Ist dir noch übel?" ,,Bisschen." ,,Keine Sorge, ab dem 4. Monat wird es besser." Überrascht sah ich ihn an. ,,Wir besuchen Mats.", sagte er schließlich. ,,Ihr?!", fragte ich verwirrt, woraufhin er lächelte und etwas vom Boden neben dem Sofa hoch hob und zwischen uns stellte, was ich bis jetzt noch gar nicht bemerkt hatte. Sprachlos sah ich das Baby an, das schlafend in seinem Maxi Cosi lag. ,,Das ist Felix." ,,Du...Also ihr...", stotterte ich. ,,Ja.", lachte er. ,,Mats und ich. Wir sind sogar verheiratet. Und das hier ist unser kleiner Goldschatz. Er ist Mats ganzer Stolz.", sagte Benedikt amüsiert. ,,Das hätte ich echt nicht gedacht." ,,Wenn es dich beruhigt, ich wäre auch nicht auf Kai und dich gekommen. Obwohl es jetzt, wo man es weiß, eigentlich ziemlich offensichtlich ist.", meinte er. ,,Ich hol dir mal was zu trinken. Nicht das du mir hier noch zusammenklappst. Passt du kurz auf den Kleinen auf?" Ich konnte nur noch schnell nicken, dann war er schon verschwunden. Langsam beugte ich mich über das Maxi Cosi und das sah den kleinen Jungen an. ,,Hallo, kleiner Schatz.", wisperte ich. ,,Bist du süß." Liebevoll strich ich über die Wange des Babys. ,,Hier bitte.", reichte Benedikt mir eine Flasche Wasser, als er zurückkam. ,,Willst du ihn mal halten?", fragte er, nachdem ich etwas getrunken hatte. Aufgeregt nickte ich, was ihn auflachen ließ. Vorsichtig hob er den Kleinen aus dem Maxi Cosi, bevor er ihn mir in die Arme legte. ,,Stütz sein Köpfchen ein bisschen. Genau." Strahlend sah ich auf das Baby herab und wiegte es ein wenig in meinen Armen. ,,Er ist total süß.", schwärmte ich. ,,Ja. Eures wird genauso süß sein." Fröhlich sah ich ihn an und begegnete seinem verständnisvollen Lächeln. ,,Wie weit bist du?" ,,Dritter Monat." ,,Herzlichen Glückwunsch." ,,Danke.", lächelte ich ihn an, was er erwiderte, bevor ich meine Aufmerksamkeit wieder auf das kleine Wesen in meinen Armen lenkte, das gerade aufwachte und mich aus großen schokobraunen Augen ansah. ,,Hallo, du kleiner Schatz.", flüsterte ich und streichelte über eines der kleinen Händchen, worauf der Kleine meinen Finger festhielt, was mich kichern ließ. ,,Du hast aber schon Kraft." ,,Da kommen die Jungs ja endlich.", meinte Benedikt und kurz darauf hörte man auch schon Stimmen, die wild durcheinander redeten. ,,Da ist ja Mats. Dem muss ich auch noch was erzählen.", murrte Benedikt und brachte mich damit zum lachen. ,,Jule!" Sofort sah ich auf und blickte direkt in Kais strahlend blaue Augen, der ein paar Meter vor mir stand.

Kais Pov.

Erleichtert griff ich nach einer der Wasserflaschen, nachdem Jogi das Training für heute beendet hatte. ,,Meine Fresse. Was eine Hitze.", stöhnte Kevin neben mir und schüttete sich den Rest Wasser über den Kopf. ,,Lass uns reingehen.", meinte ich nur und legte meine Flasche zurück. ,,Du hast es nur so eilig, weil du hoffst, dass Jule schon da ist." ,,Ja und?!" Lachend schüttelte der Stürmer den Kopf. ,,Dann lass uns mal los gehen. Ich will ja nicht Schuld sein, wenn Jule länger als notwendig auf dich verzichten muss." Schnell schlossen wir zu den Anderen auf, die sich bereits auf den Weg zurück gemacht hatten und sich ebenfalls über die Hitze echauffierten. ,,Himmel, was eine Erlösung.", entfuhr es Kevin, als wir das Foyer betraten. Meinem ehemaligen Teamkollegen innerlich zustimmend, sah ich mich im Raum um und entdeckte kurz darauf, die Person, die ich in der letzten Zeit so sehr vermisst hatte und erstarrte einen Moment, um das Bild, das sich mir bot, richtig einzuordnen. Jule saß neben Benedikt auf einem der Sofas und hatte ein Baby in den Armen. ,,Steht ihm.", fand Kevin und gab mir einen leichten Schubs. Langsam ging ich auf meinen Freund zu. ,,Jule!" Augenblicklich hob der Blonde seinen Kopf und strahlte mich freudig an. ,,Kai!" Schnell überwand ich die letzten Meter zwischen uns und ging vor ihm in die Hocke. ,,Hallo.", hauchte ich und sah ihn besorgt an, da er verdammt blass war. ,,Gehts dir gut?" ,,Müde.", gab er zurück und lehnte sich an mich, achtete dabei genau darauf, dass das Baby sicher in seinen Armen lag. Vorsichtig legte ich meine Arme um ihn und beobachtete entzückt, meinen Freund mit dem Baby. Es war das süßeste, das ich bisher gesehen hatte. ,,Hallo Kai.", begrüßte mich Benedikt. ,,Hallo." ,,Jule, Mensch. Was machst denn du hier?", erklang Mats Stimme hinter uns. ,,Das gleiche wie dein Besuch." ,,Tatsächlich.", sagte der Verteidiger und blickte uns einen Moment verwundert an, bei der Position, in der wir uns noch immer befanden. ,,Da ist ja mein kleiner Champion.", rief er und nahm Jule das Baby ab. ,,Hallo, mein Kleiner. Hast du Papa vermisst?" Amüsiert betrachtete ich Mats, der mit seinem Sohn auf und ab lief und mit ihm redete, als Jule sich jetzt noch näher an mich lehnte und seine Arme um mich schlang. Sofort verstärkte ich meinen Griff um ihn, strich über seinen Rücken, während er seine Augen schloss. ,,Liebling?", fragte ich besorgt. ,,Hm." ,,Kai. Bring deinen Freund doch mal auf dein Zimmer und sorg dafür das er sich ausruht.", mischte sich Benedikt ein und sein Blick duldete keinerlei Widerspruch, weshalb ich prompt nickte. ,,Was ist denn mit ihm? Jule, gehts dir immer noch nicht besser?" ,,Was?", entfuhr es mir. ,,Mats, jetzt hör doch mal auf dich in alles einzumischen, was dich nichts angeht.", fuhr Benedikt dazwischen und warf dem Dortmunder einen Blick zu, unter dem dieser ganz klein wurde. ,,Komm schon, Kai.", meinte er jetzt wieder sanfter. ,,Kümmer dich um ihn." ,,Komm, mein Engel. Willst du dich ein bisschen hinlegen?" Jule nickte nur kurz. ,,Na, komm." Langsam half ich ihm aufzustehen und schlang meinen Arm um seine Hüfte, als er einen Moment schwankte und griff mir mit der anderen Hand seine Tasche. ,,Und wir gehen jetzt auch auf dein Zimmer." bestimmte Benedikt, als wir schon am Fahrstuhl angekommen waren. ,,Natürlich, Schatz.", erwiderte Mats kleinlaut, was mich überrascht die Luft einziehen ließ. Dann kam jedoch der Aufzug und gesamte Aufmerksamkeit lenkte sich wieder auf meinen Freund, der schon fast in meinen Armen hing. ,,Wir sind gleich da, mein Engel.", sprach ich leise und öffnete kurz darauf meine Zimmertür schnell und führte Jule ins Zimmer. ,,Leg dich hin.", sagte ich leise, während ich seine Tasche abstellte und er sich auf die Bettkante setzte. ,,Hier." Ich reichte ihm ein Glas Wasser. ,,Danke.", lächelte er mich leicht an. ,,Kai?!" Sofort wandte ich mich wieder zu ihm um, gerade im rechten Moment, als er mich näher zog und seine Lippen auf meine legte. Genussvoll vertiefte ich den Kuss, bevor wir uns atemlos voneinander lösten. ,,Ich liebe dich!" ,,Ich liebe dich auch, Julchen." Ich drückte ihm noch einen kurzen Kuss auf die Lippen, ehe ich wieder aufstand. ,,Ruh dich aus. Ich geh nur schnell duschen, dann komm ich zu dir." ,,Okay." Erschöpft legte er sich jetzt hin, während ich ins Bad ging und schnell unter die Dusche sprang. Als ich kurze Zeit das Bad wieder verließ, blickten mir zwei große blaue Augen entgegen. ,,Du schläfst ja noch gar nicht." ,,Kuscheln?" Unschuldig sah er mich an und streckte mir auffordernd seine Arme entgegen, entlockte mir damit ein Lächeln. ,,Natürlich, mein Engel." Vorsichtig krabbelte ich neben ihm ins Bett, sofort kam er mir entgegen und kuschelte sich an mich, seinen Kopf betete er auf meine Brust. ,,Liebe dich.", nuschelte er noch, mit geschlossenen Augen, bevor seine Atmung langsam gleichmäßiger wurde und er einschlief. ,,Ich weiß. Ich liebe dich auch, Sonnenschein.", murmelte ich und fuhr sanft durch seine blonden Haare, während mein anderer Arm fest um seine Hüfte geschlungen war. Wie sehr hatte ich das vermisst?!

Als ich das nächste mal die Augen aufschlug, lag Jule immer noch an meine Brust gekuschelt da und schlief tief und fest. Lächelnd strich ich ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht, bevor ich mich nach einem kurzen Blick auf die Uhr, vorsichtig von ihm löste und aufstand. Ich beugte mich nochmal über ihn und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn, dann schnappte ich mir ein paar frische Klamotten und ging ins Badezimmer. Es ganze Weile verbrachte ich im Bad, damit beschäftigt meine Haare irgendwie zu bändigen, als eine leise Stimme hinter mir erklang:,, Kai?" Zwei Arme schlangen sich von hinten um meine Hüfte und Jule legte seinen Kopf auf meiner Schulter ab. ,,Hast du gut geschlafen?" Langsam drehte ich mich in seiner Umklammerung um und legte meine Arme ebenfalls um seinen Körper. ,,Mhm." ,,Gehts dir besser, mein Schatz?", wollte ich besorgt wissen. ,,Ja, viel besser." ,,Sicher? Du bist immer noch total blass." ,,Es geht mir gut. Glaub mir.", sagte er und strich über meine Brust, bevor er seine weichen Lippen auf meine presste. ,,Ich hab dich vermisst.", flüsterte er gegen meine Lippen. ,,Ich dich auch." Bestimmend drückte ich ihn an die Waschtischplatte und verband unsere Lippen zu einem leidenschaftlichen Kuss. ,,Kai.", keuchte er auf, als mir einen Weg über seinen Hals zu küssen begann. ,,Deine Überraschung.", murmelte er nicht sehr überzeugend. ,,Das kann warten.", erwiderte ich und hob ihn hoch, um ihn auf die Waschtischplatte zu setzen. ,,Jetzt zeig ich dir erstmal, wie sehr ich dich vermisst habe.", hauchte ich ihm verführerisch ins Ohr und küsste ihn erneut, während meine Hände über seinen Oberkörper wanderten und sich schließlich am Bund seiner Hose zu schaffen machten. Langsam zog ich diese herunter und ließ sie zu Boden fallen, bevor ich ich seinen Blick suchte, um Zustimmung zu suchen. Er nickte kurz, was ich zum Anlass nahm auch seine Boxershorts zu entfernen und meine Hand um seine Mitte legte, um in einem gleichmäßigen Tempo auf und abzufahren. Gleichzeitig übersäte ich seinen Hals immer wieder mit Küssen. ,,Kai...Kai bitte.", stöhnte er leise und drückte sich mir entgegen. Ich entfernte meine Hand von seinem Glied und griff in meinem Kulturbeutel nach der Gleitgel Flasche. ,,Komm her.", sagte ich leise und zog ihn etwas näher an den Rand, spreizte seine Beine, bevor ich meine Finger mit der glitschigen Flüssigkeit benetzte und an seinen Eingang führte. Sanft strich ich eine Weile darüber, ehe ich den ersten Finger in ihn gleiten ließ. Ein leises Stöhnen folgte dieser Aktion. Vorsichtig bewegte ich meinen Finger, entlockte Jule immer wieder genussvolle Geräusche und ließ schließlich zwei weitere Finger in ihn gleiten, um ihn langsam und gewissenhaft vorzubereiten. ,,Kai...", wimmerte er lustvoll. ,,Bitte mehr." Ich entzog ihm meine Finger achtsam. ,,Du bist so schön.", murmelte ich und beobachtete ihn einen Moment, während er mich aus lustverhangenen Augen ansah. Schließlich ließ meine eigene Hose und Boxershorts, die bereits ziemlich eng geworden waren, zu Boden gleiten und trat zwischen die gespreizten Beine meines Freundes, bevor ich nach einem Kondom griff, das mir sofort wieder aus der Hand genommen wurde. ,,Das brauchen wir nicht." flüsterte Jule und legte es wieder zur Seite. ,,Okay.", erwiderte ich und nahm dafür wieder das Gleitgel zur Hand und verteilte es auf meinen Glied. Vorsichtig positionierte ich mich an seinem Eingang und begann langsam in ihn einzudringen. ,,Oh, Fuck.", stöhnte ich, als mich die heiße Enge umschloss und musste mich verdammt zurückhalten, um nicht direkt in ihn zu stoßen. Sobald ich mich komplett in ihm versenkt hatte, blieb ich still, damit er sich an mich gewöhnen konnte. ,,Du kannst.", hauchte er keuchend. Langsam zog ich mich etwas zurück und stieß sanft wieder in ihn. ,,Kai...", entfuhr es ihm, nach einem festeren Stoß. ,,Gott, Jule. Du..." Stöhnend drückte er sich meinen Stößen entgegen und schlang seine Beine um meine Hüfte. ,,Jule...Ich...Ich.", stotterte ich lustvoll, drang noch etwas tiefer und fester in ihn ein und verschnellerte das Tempo. ,,Aahh...Bitte...Kai." Hungrig legte er seine Lippen auf meine und zog mich in einen leidenschaftlichen Kuss, während meine Hände weiterhin auf seiner Hüfte lagen. Nachdem wir den Kuss gelöst hatten, legte er seinen Kopf auf meiner Schulter ab, indes ich uns immer weiter in Richtung unseres Höhepunktes trieb. ,,KAI!" Ich spürte wie er sich um mich herum zusammen zog, stieß noch ein paar mal in ihn, bevor ich selbst kam und mich tief in ihm ergoss. Atemlos löste ich mich etwas und entzog mich ihm, worauf er ein widerwilliges Seufzen ausstieß. ,,Alles gut?" ,,Perfekt. Das war großartig.", grinste er mich an und rutschte etwas zurück. Als er wieder sicher saß, entfernte ich mich ein Stück, um einen Waschlappen nass zu machen und schließlich mein Sperma wegzuwischen, das aus ihm heraus lief. ,,Jetzt musst du dich nochmal umziehen.", lachte er und deutete auf mein Shirt, das eindeutige Flecken aufwies, nachdem er sich wieder angezogen hatte und das Bad verließ. Lachend sah ich ihm nach, bevor ich meine Hose wieder hoch zog und das Oberteil wechselte und folgte meinem Freund, der inzwischen zu seiner Tasche gegangen war und ein kleines Päckchen herausgeholt hatte, das er mir jetzt entgegen hielt. ,,Happy Birthday?", lächelte er etwas unsicher. ,,Du hättest mir nichts kaufen müssen.", meinte ich und nahm es entgegen. ,,Hab ich auch nicht. Mach es auf.", erwiderte Jule und ich spürte regelrecht seine Aufregung und Unsicherheit. Vorsichtig öffnete ich den Karton und brauchte einen Moment um den Inhalt zu realisieren. Das erste das ich wirklich richtig wahrnahm, war der kleine Strampler, der im Inneren des Kartons lag und danach ein kleines schwarz-weißes Bild, das einem Polaroid ähnelte. Ein Ultraschallbild. Meine Gedanken fuhren regelrecht Achterbahn. Dann griff ich nach dem kleinen länglichen Gegenstand und starrte völlig paralysiert auf das Wort, das in dem Sichtfenster zu sehen war. Schwanger. Nachdem ich diese Information registriert hatte, sah ich abrupt auf. Jule stand ziemlich verloren und unsicher vor mir. ,,Du bist schwanger?", hauchte ich. ,,Ja." Nach dieser Bestätigung machte sich ein unglaubliches Glücksgefühl in mir breit. Schnell legte ich den Karton und den Test zur Seite, ging auf Jule zu und wirbelte ihn durch die Luft. Er schrie kurz auf und krallte sich lachend an mir fest. ,,Wir kriegen ein Baby!", rief ich lachend und drehte uns weiter, bevor ich ihn erschrocken wieder absetzte. ,,Oh Gott, hab ich euch weh getan?", fragte ich entsetzt. ,,Nein.", lachte er mich an und legte seine Hände an meine Wangen. Ich überwand den letzten Abstand zwischen uns und verband unsere Lippen zu einem liebevollen Kuss. ,,Ich liebe dich, Jule. Danke. Du hast mir gerade das größte Geschenk überhaupt gemacht.", sagte ich ergriffen und legte meine Hand auf seinen Bauch. Überrascht riss ich meine Augen auf, als ich eine merkliche Wölbung spürte. Langsam schob ich Jule zum Bett und dirigierte ihn rücklings darauf. Bedächtig schob ich sein Shirt nach oben und Freudentränen stiegen mir in die Augen, als ich seinen deutlich gewölbten Bauch sah. ,,Hallo, mein kleiner Bauchzwerg. Papa liebt dich sehr! Meine kleines Wunder.", flüsterte ich leise und hauchte einen sanften Kuss auf seinen Bauch. Jules blaue Augen strahlten mich geradezu an. ,,Ich liebe dich.", lächelte er glücklich. Zufrieden kuschelte er sich wieder an mich, als ich mich neben ihn legte und liebevoll über seinen gewölbten Bauch streichelte.
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