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Fußball Kurzgeschichten

GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
Borussia Dortmund Die deutsche Nationalmannschaft Eintracht Frankfurt FC Bayern München Premiere League Primera Division
05.04.2021
28.09.2021
45
79.131
7
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.07.2021 1.392
 
Nuevo comienzo

Pairing: Toni Kohl x Sergio Ramos
Gerne: Romanze
Warnung: /


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Kapitel 3



Sergios Pov.

Einen Moment war ich wie erstarrt, als ich sah wie Toni zu Boden ging und auf eben diesem liegen blieb. Dann schienen all meine Sinne für eine kurze Zeit lang auszufallen. Mit einer gigantischen Wut im Bauch stürmte ich auf Pique zu, stieß dabei Xabi und Marcello, die sich bereits lautstark am beschweren waren, etwas unsanft zur Seite und packte diesen am Kragen seines Trikot. ,,DU ARROGANTES ARSCHLOSCH! WIE KANNST DU ES WAGEN?! DAS MACHST DU NICHT NOCHMAL! WENN DU IHM NOCH EINMAL ZU NAHE KOMMST MACH ICH DICH FERTIG!" Ich war so in Rage, dass ich überhaupt nicht mitbekam, dass meine Teamkollegen, mit vereinten Kräften, versuchten, mich von dem Katalanen wegzuziehen, was ihnen schließlich auch gelang. ,,LASST MICH SOFORT LOS! ICH MUSS DIESEM DRECKSACK ZEIGEN DAS ER SICH SO WAS NICHT NOCHMAL ERLAUBEN DARF!", rief ich aufgebracht und versuchte mich los zu reisen. ,,Du musst dich jetzt erstmal beruhigen, Sese.", sprach Cello und legte mir beruhigend seine Hand auf die Schulter. ,,Du hilfst Toni nicht, wenn du jetzt mit rot vom Platz fliegst. Pique hats verstanden. Er kommt deinem Kleinen nicht mehr zu nahe und jetzt beruhig dich wieder." Langsam wurden meine Gedanken wieder etwas klarer und ich schaffte es mich wieder etwas zu beruhigen. ,,Okay. Gehts wieder?" ,,Ja. Danke.", antwortete ich nickend auf Marcellos Frage. ,,Na also. Der Doc kümmert sich um Toni und wir konzentrieren uns jetzt wieder auf das Spiel." Erneut nickte ich und versuchte meine Aufmerksamkeit auf die letzten Minuten des Spiels zu konzentrieren, was mir nur halb so gut gelang. Immer wieder wanderten meine Gedanken zu Toni. Immer wieder sah ich sein schmerzverzerrtes Gesicht vor meinem inneren Auge. Und immer wieder ergriff das schlechte Gewissen Besitz von mir. Hatte ich dem Jüngeren schließlich noch kurz vor dem Spiel versprochen, auf ihn aufzupassen und war schlicht und ergreifend gescheitert. Ich hätte ihm diese Schmerzen, mit etwas mehr Obacht, vielleicht ersparen können. So war ich unglaublich froh, als dieses Spiel, welches sich für uns als eine solche Katastrophe entpuppte, endlich angepfiffen wurde. Ohne auf irgendjemanden zu achten, eilte ich auf die Trainerbank zu. ,,Wo ist Toni?", fragte ich den Trainer. ,,Im Untersuchungszimmer. Wo willst du denn..." Mehr bekam ich nicht mehr mit, da ich nach den ersten Wörtern bereits ins Innere des Stadions stürmte. Auf der Suche nach ebengenannten Untersuchungszimmer , kam ich an ziemlich vielen Mitarbeitern und auch Spielern von Barca vorbei, die mich allesamt mit einem merkwürdigen Blick musterten, was mir in den Moment jedoch alles egal war. Für mich zählte in diesem Augenblick nur noch Toni. Umso erleichterter war ich, als ich jetzt endlich vor der Tür des Untersuchungszimmers stand. Ohne anzuklopfen, rieß ich die Tür auf und stürmte schon beinahe in den Raum. ,,Sergio! Sag mal, hast du deinen Anstand jetzt vollkommen verloren? Was sind denn das für Manieren?!", meinte unser Teamarzt, doch ich nahm erstmal keinerlei Notiz von ihm. Eilig lief ich auf den Blondschopf, welcher auf der Untersuchungsliege lag, zu. ,,Wie gehts dir, pequeño?", fragte ich besorgt und griff, ohne darüber nachzudenken, nach seiner Hand. ,,Geht schon." ,,Hast du noch Schmerzen?" ,,Ein bisschen. Es ist aber nicht mehr so schlimm.", antwortete er. Ich warf unserem Arzt einen fragenden Blick zu. ,,Es ist wirklich nicht so schlimm, Sergio. Ein paar Tage Ruhe und Toni ist wie neu.", zwinkerte er mir zu, was mich beruhigt aufatmen ließ. ,,Warte noch bis das Schmerzmittel richtig wirkt und dann kannst du langsam zu den Anderen zurückgehen. Lass es die nächsten Tage aber bitte wirklich ruhig angehen.", meinte er noch zu Toni, der kurz nickte, bevor er uns alleine ließ. ,,Was machst du denn nur für Sachen, hm? Ich hab mir riesige Sorgen gemacht.", sprach ich leise und zeichnete sanfte Kreise auf seinem Handrücken. ,,Tut mir leid. Danke, dass du da bist.", wisperte er und sah mich aus großen Augen an, was sofort für Bauchkribbeln meinerseits sorgte. ,,Natürlich. Immer."

Tonis Pov.

Müde lehnte ich mich in meinem Sitz zurück. Die Rückreise nach Madrid war bis jetzt ereignislos von Statten gegangen, was vielleicht auch daran lag, dass die Stimmung im Team eher bedrückt war. ,,Willst du ein bisschen schlafen?", erklang eine leise Stimme neben mir. ,,Na, komm her." Bevor ich in irgendeiner Form reagieren konnte, schlang Sergio seinen Arm um mich und zog mich näher an sich. Im ersten Moment noch etwas angespannt, legte ich meinen Kopf an seine Schulter und kuschelte mich ein wenig an ihn. Nach und nach entspannte ich mich immer mehr und begann tatsächlich etwas einzudösen. ,,Aufwachen, dulce pequeño. Wir sind da.", hörte ich eine leise Stimme und spürte eine sanfte Berührung an meiner Wange. Langsam öffnete ich die Augen und blickte in Sergios lächelndes Gesicht. ,,Was ist?", fragte ich leise. ,,Wir sind am Trainingsgelände.", erwiderte er schmunzelnd. ,,Soll ich dich nach Hause bringen?" Leicht nickte ich und löste mich jetzt von ihm. ,,Entschuldige.", meinte ich und spürte geradezu wie ich rot anlief, als ich bemerkte, wie nah ich ihm während meines kleinen Nickerchens gekommen war. ,,Alles gut. Komm, lass uns gehen. Die Anderen sind schon alle weg." Schnell nickte ich und folgte dem Spanier zu seinem Wagen. ,,Möchtest du noch mit rein kommen?" Erneut spürte ich die Röte, die mir in die Wangen schoss und senkte verlegen meinen Blick, als wir vor meiner Tür anhielten. ,,Gerne." Leicht überrascht sah ich zu ihm rüber, begegnete jedoch erneut einem lächelnden Blick. Langsam stieg ich aus, griff nach meiner Tasche und ging, so gut es ging, auf die Tür zu. ,,Warte, ich helfe dir." Kaum eine Sekunde später, legte sich ein starker Arm um meine Hüfte und stützte mich etwas. Schweigend legten wir den restlichen Weg zurück und ich schloss meine Wohnungstür auf. ,,Danke.", hauchte ich, nachdem ich diese wieder hinter uns schloss. Eine vorsichtige Berührung an meiner Wange ließ mich aufblicken, direkt in Sergios dunkle Augen. Wie in einen Bann gezogen, versank ich in den dunklen Tiefen. Ich merkte, wie er mir langsam näher kam, seine Hand, die noch immer auf meiner Wange lag und dann spürte ich seine leicht rauen Lippen, die sich sanft auf meine legten. Ich brauchte einen Moment, um die Situation und das Gefühlschaos in mir drin zu realisieren, dann begann ich langsam seinen Kuss zu erwidern und schloss meine Augen. Als er sich schließlich von mir löste, öffnete ich diese wieder und sah ihn unsicher an. ,,Es tut mir leid, wenn ich dich überfallen habe. Das war eigentlich nicht der Plan.", flüsterte er und strich liebevoll über meine Wange, während sich seine andere Hand auf meine Hüfte legte. ,,Dann...bin ich froh, dass du dich nicht an deinen Plan gehalten hast.", wisperte ich. ,,Heißt das...es hat dir auch gefallen?" ,,Ja. Ich...Ich wünsche mir das schon eine ganze Weile.", gab ich schüchtern zu. Daraufhin löste er sich etwas von mir, ergriff meine Hand und führte mich langsam ins Wohnzimmer. Er ließ sich auf dem Sofa nieder und breitete einladend seine Arme aus. Zögerlich lehnte ich mich an ihn, während er seine Arme fest um meinen Oberkörper schlang. Zufrieden kuschelte ich mich etwas näher an seine muskulöse Brust, wobei mein Herz wie verrückt schlug und die Schmetterlinge in meinem Bauch einen regelrechten Tanz aufführten. Wie lange hatte ich von so einer Situation geträumt? Und jetzt war sie wirklich Realität geworden. ,,Ich wollte das machen, seit ich dich das erste Mal gesehen habe. Du hast irgendetwas an dir, dass bei mir Gefühle auslöst, die ich in dieser Stärke noch nie für jemandem empfunden habe.", sagte er leise. ,,Ich mochte dich auch von Anfang an." ,,Ich weiß. Ich war mir nur nicht sicher, wie sehr du mich magst und wollte nicht, dass du dich vielleicht von mir anwendest, wenn du von meinen Gefühlen erfährst und nichts in der Form für mich empfindest." ,,Niemals. Ich...Ich habe dich wirklich sehr gern. Ich...hab mich in dich verliebt." ,,Ich mich auch in dich." Sanft strich er mir eine Haarsträhne aus der Stirn, bevor er unsere Lippen zu einem erneuten liebevollen Kuss verband. ,,Te amo mi pequeño!"


Te amo mi pequeño
= Ich liebe dich, mein Kleiner




The End
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