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Fußball Kurzgeschichten

GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
Borussia Dortmund Die deutsche Nationalmannschaft Eintracht Frankfurt FC Bayern München Premiere League Primera Division
05.04.2021
28.09.2021
45
79.131
7
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
28.06.2021 1.957
 
Nuevo comienzo


Pairing: Toni Kohl x Sergio Ramos
Genre: Romanze
Warnung: /


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Kapitel 1


Tonis Pov.

Aufgeregt stand ich vor dem Trainingsgelände. Heute war der erste Trainingstag und ich musste ehrlich gestehen, dass die Aufregung, die sich so langsam in mir breit machte, mich doch etwas unwohl fühlen ließ. Ein neuer Verein war immer etwas besonderes, eine neue Erfahrung, die man machte, aber diesmal, war es auch ein neues Land und eine neue Sprache, was mir zusätzlich Respekt einflößte. Noch nie zuvor, hatte ich einen so großen Schritt gemacht und jetzt stand ich hier: Auf dem Parkplatz des Trainingsgeländes von Real Madrid. Ein letztes Mal versuchte ich mich zu sammeln, bevor ich meine Trainingstasche aus dem Kofferraum nahm und langsamen Schrittes auf das Gebäude zu ging. Während ich zur Vertragsunterzeichnung hier war, hatte ich bereits eine kleine Führung über das Gelände bekommen, so, dass ich jetzt wenigstens wusste, wo sich die Umkleidekabine befand, welche ich jetzt ansteuerte. Schon aus einiger Entfernung hörte ich das Gelächter und Stimmen, die sich laut und aufgeregt auf spanisch unterhielten. Sobald ich vor der Tür stand, atmete ich noch ein letztes mal tief durch, bevor ich die Türklinke ergriff und herunter drückte. Langsam betrat ich die Kabine und sah mich um. Die Jungs, die ich bisher immer nur als Gegner gesehen hatte und die jetzt meine Teamkollegen waren, standen, saßen oder liefen herum und unterhielten sich angeregt, hatten ganz eindeutig ihrem Spaß. Es dauerte einen Moment, bis mich der erste bemerkte. ¡Hola! Tienes debe Toni. El entrenador ya nos dijo que vendrías. Puedo ducharte, verdad? Yo soy  Marcello. Encantada de conocerte. Espero que te guste lo nuestro.", plapperte er auf spanisch drauf los und ich verstand kein Wort, abgesehen von meinem Namen. Verwirrt sah ich den vor mir stehenden Mann an. ,,Cello! Idiota! No te ha entendido. Aún no habla español.", erklang da Gott sei Dank eine mir bekannte Stimme und Sami kam hinter einigen Anderen hervor. Erleichtert blickte ich meinem Nationalmannschaftskollegen entgegen. ,,Lo siento.", meinte der Andere, auf Samis Worte. Mit einem etwas unsicheren Lächeln, versuchte ich ihm zu verstehen zu geben, dass es nicht so schlimm war, was anscheinend funktionierte, da er das Lächeln erwiderte. ,,Toni! Schön dich zu sehen!", begrüßte Sami mich fröhlich und zog mich in eine feste Umarmung. ,,Freut mich, dass du jetzt da bist." ,,Ja, es freut mich auch hier zu sein, auch wenn es mit der Sprache noch ein bisschen hapert." ,,Ach, das wird. Ich habs auch geschafft. Aber jetzt mal was anderes. Wie war dein Urlaub? Ich hab gehört du warst irgendwo am Meer." ,,Was du alles hörst.", erwiderte ich amüsiert. ,,Nein, es war gut. Nur ein bisschen kurz, weil ich noch alles mit dem Umzug und allem regeln musste." ,,Ne typische Aussage von dir. Wenn nicht alles bis ins kleinste Detail durchgeplant ist?!", meinte er theatralisch, was uns beiden ein Schmunzeln entlockte. ,,Also, um aufs eigentliche Thema zurückzukommen. Der spanisch sprechende Idiot hier, ist Marcello.", grinsend deutete Sami auf den Genannten, der noch immer etwas peinlich berührt drein sah. ,,Und das ist Iker, unser Kapitän.", erklärte er weiter, als Genannter auf uns zu kam. ,,Hello. I'm Iker. Nice to meet you . I hope you will have a good time here. Welcome in Madrid.", sprach er mich an und hielt mir die Hand entgegen. Noch leicht zögerlich nahm ich diese an. ,,Thank you."

Nachdem wir uns alle umgezogen hatten, gingen wir raus auf den Trainingsplatz. Der Trainer hielt eine Ansprache, welche den Gesichtern meiner neuen Teamkollegen nach, wohl schon bekannt war und ehe er das Training mit den Aufwärmrunden begann. Währenddessen stellten sich immer mehr bei mir vor, so langsam das Gefühl bekam, mir überhaupt keinen Namen mehr merken zu können. Nach dem Aufwärmen wurden wir in Zweierteams eingeteilt und sollten die Partnerübungen bestreiten. Langsam trat ich auf den mir zugeteilten Partner zu. ,,Hello, I'm Sergio and you must be Toni.", lächelte mich mein Gegenüber offen an. Ohne das ich es verhindern konnte, versank ich in seinen dunklen Augen. ,,Can we began?", riss er mich schließlich aus meiner Starre. ,,Ähm...klar...yes.", stotterte ich peinlich berührt und spürte, wie mir das Blut in die Wangen schoss. Ein leicht amüsiertes Lachen entkam ihm, was mich noch tiefer in meiner Scham versinken ließ. Großartig Toni, schon am ersten Tag machst du dich zum Idioten. Ich spürte wie mir das Blut in die Wangen schoss und wandte meine Aufmerksamkeit jetzt dem Ball zu, der zwischen uns im Gras lag. Eine ganze Weile gelang es mir so, die Anwesenheit von Sergio Ramos auszublenden, nur leider nicht lange genug, um meine Gedanken wieder komplett zu sortieren. Immer wieder wanderte mein Blick, während des Trainings, auf den Verteidiger. Und dieser, war sich zu meinem Leidwesen, meiner, schon beinahe schmachtenden Blicke, durchaus bewusst und bedachte mich immer wieder mit einem wissenden und selbstgefälligen Grinsen. Schon fast erleichtert sehnte ich das Ende dieser Trainingseinheit herbei. ,,Sag mal, was ist das denn?", wollte Sami wissen, als dieses dann auch endlich eintrat und wir zusammen Richtung Parkplatz liefen. ,,Was meinst du?" ,,Du hast unseren Sese schon fast mit deinen Blicken ausgezogen. Aber mach dir keine Sorgen, außer mir und ihm selbst ist es keinem aufgefallen.", meinte mein deutscher Teamkollege belustigt und stieg ohne weitere Worte in sein Auto. Verwirrt sah ich ihm hinterher. Was war das denn?!

Die nächsten Tage vergingen wenig spektakulär. Ich richtete mich in meiner Wohnung weiter häuslich ein und so langsam begann das ganze wirklich heimeliger zu wirken. Auch das Training verlief ohne weitere Zwischenfälle. Das Team war, nach dem man sie etwas besser kennengelernt hatte, wirklich super. Die Jungs waren zwar allesamt etwas verrückt, aber auch super tolle Menschen und man merkte Ihnen an, wie gerne sie sich hatten und das sie für ihre Freunde wirklich alles tun würden und irgendwie erfüllte es mich mit Stolz jetzt Teil dieses Teams zu sein und hoffentlich auch bald richtig in ihrer Gemeinschaft anzukommen. Zu meiner persönlichen Erleichterung, schaffte ich es auch mich Sergio gegenüber vollkommen normal zu verhalten, nachdem unsere erste Begegnung, bei meinem ersten Training, doch etwas peinlich für mich ausgefallen war. Zuhause schaffte ich es allerdings weniger, meine Gedanken unter Kontrolle zu halten. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie meine Gedanken zu dem Dunkelhaarigen wanderten. Ich musste mir selbst so langsam wirklich eingestehen, dass ich den Spanier vielleicht doch etwas attraktiver und anziehender fand, als ich eigentlich sollte. Doch jetzt sollte ich diese Dinge erstmal in den Hintergrund stellen und mich meinem offenen und noch ziemlich leeren Koffer, auf dem Bett widmen. Morgen würde es ins Trainingslager gehen und ich war wirklich schon sehr aufgeregt. Das würde sozusagen der endgültige Schritt sein und ich hoffte wirklich, dass ich danach ein vollwertiges Mitglied des Teams sein würde. Nachdenklich betrachtete ich weiter meinen Koffer, bevor ich zuerst meine Trainingssachen hereinlegte. Die würde ich auf jeden Fall brauchen. Es dauerte noch eine ganze Weile bis ich auch die restlichen Dinge gepackt hatte und mich zufrieden auf die Couch fallen ließ.

Der nächste Morgen kam schnell und vor allem früh. Bereits um 6 Uhr trafen wir uns am Flughafen und zu meiner Überraschung, war es das erste Mal dass ich die Mannschaft wirklich ruhig erlebte. Wirklich ruhig. Nicht mal die Spaßvögel wie Isco und Marcello oder Cristiano, der sich mal wieder divahaft über irgendwas beschwerte, waren zu hören. Anscheinend war es noch zu früh am Morgen, um in irgendeiner Form lebhaft zu sein. Amüsiert beobachtete ich Iker, der auf dem Weg zum Flugzeug Xabi einsammelte, welcher noch halb im Schlaf, fast die falsche Abzweigung nahm. So verpeilt hätte ich mir den Spanier gar nicht vorgestellt, aber anscheinend, gab es hier immer wieder Überraschungen zu erleben. ,,Dios mío, Xabi.", fluchte der Kapitän, als wir uns alle auf unseren Plätzen niederließen. Der Angesprochene gab nur einen genervten Ton von sich und wandte Iker den Rücken zu, während er sich in einer Decke vergrub. ,,So hättest du dir Real Madrid bestimmt nicht vorgestellt, was?!", erklang Samis belustigte Stimme, als er sich neben mich fallen ließ. ,,Sagen wir, ich hätte es mir etwas disziplinierter vorgestellt." ,,Wir sind alle nur Menschen und hier kommt halt ein Haufen der unterschiedlichsten Charaktere zusammen, aber es sind alle auf ihre Art und Weise großartige Menschen.", meinte er. ,,Ja, das stimmt." Damit war das Gespräch erst mal beendet und Sami genehmigte sich ebenfalls noch eine Mütze Schlaf, was ich ihm kurze Zeit später gleich tat. So bekam ich recht wenig von dem Flug mit und wurde erst wieder wach, als mich jemand an der Schulter rüttelte. Langsam öffnete ich meine Augen und sah mich verschlafen um. ,,Na endlich. Sag mal, du schläfst ja wie ein Stein. Ich dachte schon, ich müsste härtere Geschütze auffahren.", sagte Sami lachend. ,,Sehr lustig.", erwiderte ich. ,,Du solltest dich anschnallen. Wir landen gleich." Nickend befolgte ich seinen Rat und blickte aus dem Fenster, bis das Flugzeug zum stehen kam und wir aussteigen durften. Der Weg zum Hotel verging wieder mit einigen kleineren Pannen, wobei Marcello einmal fast über Xabis Koffer fiel, worauf dieser zurücksprang, um sich aus der Gefahrenzone zu bringen und dabei in Cristiano rauschte, was wiederum zu einem kleinen Anfall von diesem führte. Kopfschüttelnd stand Iker nur daneben und gesellte sich zu Sergio. ,,Also Jungs. Wir machen jetzt die Zimmeraufteilung, dann könnt ihr etwas ankommen und nach dem Mittagessen machen wir uns dann an die erste Trainingseinheit.", erklärte Ancelotti und begann die Zimmeraufteilung vorzulesen. Ich schenkte dem Ganzen nicht so viel Aufmerksamkeit, bis mein eigener Name fiel. ,,Ramos und Kroos." Erschrocken fuhr ich auf, dann fiel mein Blick auf Sergio, der bereits den Schlüssel entgegen genommen hatte und mich jetzt leicht lächelnd und auffordernd ansah. Eilig griff ich nach meinem Koffer und folgte ihm zum Aufzug. ,,Alles gut?", fragte er, sobald sich die Aufzugtüren hinter uns schlossen und ich mir bewusst wurde, dass wir uns auf engsten Raum alleine befanden. ,,Ja.", erwiderte ich nur kurz angebunden und versuchte ihn beruhigend anzulächeln. Anscheinend schien mir das besser zu gelingen, als ich mir selbst eingestehen wollte. Zufrieden lehnte sich der Verteidiger an die Wand hinter sich, zumindest so lange, bis sich die Türen wieder öffneten und er sich von eben dieser anstieß, um seinen Koffer zu schnappen und voran zu gehen. Erleichtert aufatmend folgte ich ihm etwas langsamer und betrat nach ihm das Zimmer, welches für die nächsten zwei Wochen mein Zuhause sein sollte. Vorsichtig sah ich mich um und mir stockte der Atem, als ich das Doppelbett sah. ,,Das macht dir doch nichts aus, oder?", fragte er und sah mich forschend an, als er meinen wohl zugegebenermaßen ziemlich beklommenen Gesichtsausdruck bemerkte. ,,N...Nein. Natürlich nicht.", gab ich etwas zurückhaltend zurück. Erneut machte sein ein, wenn auch etwas unglaubwürdiges, Lächeln auf Sergios Gesicht breit. ,,Gut. Auf welcher Seite willst du schlafen?" ,,Egal." Einen kurzen Moment sah er mich noch an, dann legte er seinen Koffer auf die rechte Bettseite. Unauffällig beobachtete ich ihn von der Seite, während ich mich daran machte, meine eigenen Sachen auszupacken. Oh Gott! Wie sollte ich das aushalten?!




¡Hola! Tienes debes Toni. El entrenador ya nos dijo que vendrías.
¿Puedo ducharte, verdad? Yo soy Marcello.. Encantada de conocerte. Espero que te guste lonuestro.
= Hallo! Du musst Toni sein. Der Trainer hat uns schon gesagt, dass du kommst. Ich darf dich doch duzen oder? Ich bin Marcello. Freut mich dich kennenzulernen. Ich hoffe es gefällt dir bei uns.

Cello! Idiota!No te ha entendido.. Aún no habla español.
= Cello! Trottel! Er hat dich nicht verstanden. Er kann noch kein spanisch.


Lo siento
= Sorry


Dios mío
=Mein Gott
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