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Fußball Kurzgeschichten

GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
Borussia Dortmund Die deutsche Nationalmannschaft Eintracht Frankfurt FC Bayern München Premiere League Primera Division
05.04.2021
28.09.2021
45
79.131
7
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.06.2021 2.433
 
The Follows Of Love And Separation



Pairing: Max Meyer x Leon Goretzka
Genre: Drama, Romanze
Warnung: mpreg, dirty


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Kapitel 4


Max Pov.

Die Zeit bei Crystal Palace war nicht die beste in meiner Karriere. Nach der Schwangerschaft und Lennys Geburt fiel es mir zunehmend schwerer mich in das Team einfügen, so dass ich jetzt vor einer drastischen Entscheidung stand. ,,Papi!", erklang die aufgeregte Stimme meines inzwischen bald zweijährigen Sohnes und nur Sekunden später kam ein braunhaariger Wirbelwind auf mich zu gerannt. Fröhlich hob ich ihn hoch und wirbelte ihn im Kreis, was ihn auflachen ließ. ,,Papi, guck mal. Das du und ich und Tante Lucy und Onkel Bene.", erzählte er und deutete dabei immer wieder auf das Bild in seiner Hand. ,,Das hast du aber toll gemalt. Sollen wir mal schauen, ob wir einen Magnet für den Kühlschrank finden?" ,,Ja.", rief er sofort und strahlte mich mit seinen großen braunen Augen an. Lenny sah Leon so ähnlich, dass es mir jedes mal schier den Atem raubte. Er hatte dieselben braunen Augen und braunen Locken wie sein Papa. Ob das nun gut oder schlecht war, blieb noch abzuwarten. Das es in Zukunft vielleicht auffallen könnte, das machte mir im Moment mehr Angst. ,,Welchen willst du?", fragte ich schließlich und hielt Lenny die Box mit den Magneten hin. ,,Den." Sofort zog der Kleine einen in Form eines Fußballs hervor. Lachend schüttelte ich den Kopf. Er kam in dieser Hinsicht wirklich sehr nach uns. Wenn Lenny irgendwo einen Ball sah, musste er unbedingt mit ihm spielen. ,,Hallo. Wie war das Training?" ,,Tante Lucy. Spielen." ,,Ihr könnt später spielen, mein Schatz. Ich muss noch was mit Tante besprechen. Gehst du schon mal in dein Zimmer? Tante Lucy kommt dann nach." ,,Du auch.", forderte Lenny sofort, was mich lachen ließ. ,,Ja, ich komme auch." Langsam setzte ich ihn wieder auf dem Boden ab und er lief sofort in sein Zimmer. ,,Also gut. Was gibt es?" ,,Lucy, ich...ich werde wechseln.", sprach ich und ließ mich am Küchentisch nieder. Meine beste Freundin setzte mich mir gegenüber. ,,Du weißt das ich hier ke wirklich angekommen bin und dieser Wechsel ist vermutlich meine letzte Chance." ,,Das weiß ich. Ich hab mich nur gefragt, wann du endlich mit der Sprache rausrückst.", erwiderte sie ruhig. ,,Wo gehen wir hin?" ,,Wir?!", fragte ich überrascht. ,,Natürlich wir. Ich bekomme hier mit der Pandemie eh viel zu schlecht einen Job. Man braucht in Corona - Zeiten wohl nicht so viele Tänzerinnen. Also, wo darf ich in nächster Zeit mein Geld verdienen?", sagte sie belustigt. ,,Ich hab ein Angebot von Köln." ,,Deutschland. Großartig! Wird Zeit dass wir nach Hause zurückkehren." ,,Na dann. Ich muss nächste Woche für ein paar Tage nach Köln wegen dem genauen Vertrag, einer Wohnung und allem. Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, Lenny mitzunehmen." ,,Mach dir keine Sorgen. Wir machen das schon und du regelst in aller Ruhe deine Angelegenheiten. Und dann müssen wir einen Umzug planen." ,,Alles klar, Chefin.", grinste ich. ,,Papi! Tante Lucy!" ,,Scheint als würde unser Typ verlangt werden."

Es fiel mir unheimlich schwer mich von Lenny zu verabschieden. Auch wenn es nur ein paar Tage waren, zerriss es mir fast das Herz meinen Sohn alleine bei Lucy zulassen. Mit gemischten Gefühlen stieg ich ihn den Flieger der mich, zum ersten mal seit zweieinhalb Jahren, in meine Heimat zurückbringen würde. Der Flug verlief ruhig, nur die Sicherheitskontrollen am Flughafen waren aus gegebenem Anlass etwas stressiger, aber auch das war schließlich überstanden. Nachdem ich mein Hotelzimmer bezogen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Vorstand des FC Köln. Es war ein merkwürdiges Gefühl, jetzt wieder in Deutschland zu sein und ich konnte nur hoffen, dass diese Rückkehr in die Bundesliga meine Karriere irgendwie wieder bergauf bringen würde. ,,Guten Tag, Herr Meyer." ,,Guten Tag." Wir unterhielten uns eine ganze Weile, dann standen die wichtigsten Punkte des Vertrags und der Verein gab mir noch die Nummer eines Maklers, mit dem sie zusammenarbeiten. Erleichtert nahm ich diese entgegen. Ich hatte ehrlich gesagt so meine Bedenken gehabt, wie ich in der kurzen Zeit eine passende Wohnung finden sollte, schließlich würde die Vertragsunterzeichnung schon in zwei Wochen sein. ,,Vielen Dank. Ich bin wirklich sehr dankbar für die Unterstützung und vor allem für diese Chance." ,,Wir haben zu danken. Dann auf gute Zusammenarbeit." Ein letzter Händedruck und die Sache war besiegelt. Tief durchatmend stand ich kurz darauf vor dem Gebäude. Langsam machte ich mich auf den Weg zurück zu meinem Hotel und hing meinen Gedanken nach. Das alles anders kommen sollte, als ich jetzt dachte, konnte ich nicht ahnen.

Drei Tage hatte ich noch in Köln verbracht. Hatte mir das Trainingsgelände angesehen und gemeinsam mit dem Makler einige Wohnungen. Ich hatte mir eine kleine Auswahl vorbehalten, aber die letztendliche Entscheidung wollte ich zusammen mit Lenny und Lucy treffen. Das teilte ich auch dem Makler so mit, der damit einverstanden war. Zufrieden lief ich also über den Flur zu meinem Zimmer, um meinen Koffer zu packen. Morgen würde ich wieder zurückfliegen und ehrlich gesagt war ich mehr als froh darüber. Ich vermisste meinen Sohn mehr als man sich vorstellen konnte und auch dem Kleinen ging es nicht anders. Jedes mal wenn wir telefonierten, fragte er weinend wann ich heim kommen würde, was mir das Herz brach. Schnell ging ich um eine Ecke, als ich plötzlich in jemanden hinein lief und einen Schritt zurück taumelte. ,,Entschuldigung.", meinte ich sofort, ohne mir die Person anzusehen. ,,Max?!" Erschrocken erstarrte ich. Diese Stimme. Das konnte nicht sein. Ich hob meinen Blick und mein Herz setzte einen Schlag aus, nur um daraufhin in Rekordtempo weiter zuschlagen. Entsetzt sah ich in die braunen Augen meines Gegenübers. Die Augen, die ich jeden Tag sah. Die Augen, die ich so sehr liebe. Noch immer. Genau wie den Besitzer dieses Augenpaars, der mir jetzt gegenüber stand. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Mit so einer Situation hatte ich nicht gerechnet. Zwar war mir klar gewesen, dass es unvermeidbar war, ihm irgendwann, spätestens beim ersten Spiel gegen die Bayern, zu begegnen, aber doch nicht jetzt. ,,Leon!", brachte ich nach einer gefühlten Ewigkeit, in der wir uns einfach nur gegenüber standen und uns anstarrten, hervor. Eigentlich wollte ich ihm eine scheuern, ihn anschreien, für all das, was er getan hatte oder eher nicht getan hatte. Doch es kam anders. Entgegen all meiner Vorsätze, hatte ich in diesem Moment meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle und Leon schien es genauso zu gehen. Im Endeffekt hatte ich keine Ahnung mehr, wie es geschah, doch plötzlich lagen Leons Lippen auf meinen und entfachten ein Feuerwerk in mir. Mein Verstand setzte völlig aus. Verzweifelt klammerte ich mich an ihm fest und genoss einfach nur das berauschende Gefühl seiner Nähe. Küssend standen wir mitten im Hotelflur, blendeten alles um uns herum aus. Seine Lippen bewegten sich immer leidenschaftlicher und drängender gegen meine. Ohne zu zögern erwiderte ich und spürte im nächsten Moment die Wand im Rücken. Atemlos löste er sich wieder von mir und blickte mich aus dunklen Augen an. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken und zog ihn wieder zu mir, um unsere Lippen erneut miteinander zu verbinden. Die Küsse wurden immer wilder. Er griff nach meinen Armen und drängte mich langsam den Gang entlang. Dann öffnete er eine der Türen, schob mich in das Zimmer und presste mich im nächsten Moment wieder an die Tür. Er strich mir die Jacke von den Schultern, seine Hände wanderten unter meinen Pulli. Keuchend drängte ich mich ihm entgegen. ,,So ungeduldig.", lachte er leise. ,,Mhm, Leon.", hauchte ich und schloss meine Augen. Seine Lippen wanderten über meinen Hals, knabberten und saugten an meiner Haut, während seine Hände über meinen Oberkörper fuhren, bis sie meine Brustwarzen erreichten und diese umkreisten, immer weiter reizten. Leise stöhnend legte ich den Kopf in den Nacken. Dann lösten sich seine Hände von meiner Brust, zogen meinen Pulli über meinen Kopf und ließ ihn einfach neben uns fallen. Augenblicklich überzog eine Gänsehaut meinen Körper. Er zog mich weiter in den Raum und gab mir einen kleinen Schubs. Ich landete auf dem großen Bett hinter mir und nur Sekunden später krabbelte Leon über mich und legte seine Lippen wieder auf meine. Seine Hände begannen erneut meinen Oberkörper zu erkunden, seine Lippen bahnten sich einen Weg über meinen Hals bis zu meiner Brust. Sanft umschlossen seine Lippen meine linke Brustwarze. ,,Gott!", entfuhr es mir. ,,Du bist so schön.", hauchte er und hinterließ eine Spur aus feuchten Küssen, während er sich immer weiter runter küsste. ,,Maxi!" Meine Hände vergruben sich in seinen dunklen Locken. ,,Was ist das?" Verwirrt sah ich nach unten. Leons Augen schienen auf einmal wieder etwas klarer zu sein. ,,Was?" ,,Die Narbe." Sanft fuhr er mit seinen Fingerspitzen über die Kaiserschnittnarbe. ,,Ich..." ,,Tut es weh?", fragte er und verteilte liebevoll kleine Küsse auf der Narbe. ,,Nein...Arghhh...Leon...Bitte." Vorsichtig öffnete er meine Jeans und schob sie mir von den Beinen. Ohne weiter untätig sein zu wollen, zog ich ihn nun auch sein Oberteil über den Kopf und fuhr seine Muskeln nach. Ich hatte wirklich keine Ahnung mehr, was ich da machte. Ich konnte Leon einfach nicht widerstehen. Willig gab ich mich ihm hin, als er mir das letzte Kleidungsstück auszog und seine Hände auf meinem Hintern platzierte. ,,Leon...Hhmm...Mach bitte...irgendwas.", keuchte ich. ,,Nur zu gerne.", wisperte er zurück. ,,Bleib genauso.", wies er mich an, bevor er aufstand und schnell in Richtung Bad lief. ,,Sorry. Was anderes hab ich nicht." Er hielt eine Dose mit Massageöl in der Hand. ,,Egal. Das geht. Komm wieder her.",  meinte ich ungeduldig und streckte die Hand nach ihm aus. Leicht grinsend kam er näher und ließ sich wieder auf dem Bett nieder. Langsam spreizte er meine Beine und kletterte dazwischen. ,,Nicht erschrecken." Er benetzte seine Finger mit dem Öl und führte sie zwischen meine Spalte. Vorsichtig umkreiste er meinen Eingang und übte sanften Druck aus. Dann drang er sanft mit einem Finger in mich ein. Wimmernd schloss ich meine Augen. Es war so lange her. ,,Alles gut?" ,,Ja." Langsam führte er seinen Finger tiefer in mich und begann ihn zu bewegen. Solange bis er schließlich einen zweiten und dritten Finger folgen ließ und mich so auf das kommende vorbereitete. Stöhnend drückte ich mich ihm entgegen, bis er seine Finger aus mir zurückzog. Unwillig stöhnte ich auf, was Leon ein Lachen entlockte. Schnell streifte auch er sich seine Jeans und Boxer von den Beinen. ,,Keine Angst. Es wird gleich noch viel besser.", raunte er und positionierte sich an meinem Eingang. Ganz langsam drang er mit der Spitze in mich ein und verharrte einen Moment. Atemlos schnappte ich nach Luft und versuchte mich daran zu gewöhnen. Das war doch etwas ganz anderes, als seine Finger. Nachdem ich ihm mit einem Nicken zu verstehen gegeben hatte, dass er weitermachen konnte, schob er sich langsam weiter in mich. Mir entfuhr ein Stöhnen, als er sich ganz in mir versenkt hatte. Dieses Gefühl komplett ausgefüllt zu sein, raunte mir den Atem. ,,Mmhh...Leon...Beweg dich." Vorsichtig zog er sich wieder ein Stück zurück und begann sanft in mich zu stoßen. ,,Maxi...Oh Gott...so...eng." keuchte er und stieß einmal etwas fester in mich. Verzweifelt krallte ich mich in seinen Rücken, zog ihn näher an mich, während ich ihm meinen Unterleib entgegen drückte. Hungrig presste ich meine Lippen auf seine. ,,Mehr...Lele." Seine Arme stützen sich jetzt neben meinem Kopf ab, wobei er sich beinahe komplett zurückzog und sich mit einem festen, tiefen Stoß wieder in mir versenkte. Dabei traf er diesen einen Punkt, der mich sofort Sterne sehen ließ. ,,LEON!" Seine Stöße wurden wurden mit der Zeit immer unregelmäßiger und fester, trafen immer wieder den Punkt, der mich in schwindelerregende Höhen trieb. Unkoordiniert versuchte ich irgendwo Halt zu finden, griff mit meinen Fingern fest in seine dunklen Locken. Ein weiterer tiefer Stoß war die Reaktion darauf. ,,Maxi...Hhmm...du...du bist so...Hhhhmmm...perfekt." Leons Rhythmus wurde immer schneller, seine Bewegungen immer abgehackter. Ich war nur noch ein stöhnendes Wrack unter ihm. ,,Leon ich...Hhmm...ich...GOTT...LELE!" Ein letzter harter Stoß traf zielsicher den empfindlichen Punkt, bevor ich laut stöhnend zum Höhepunkt kam und mich eng um Leons Glied zusammen zog. Durch die plötzliche Enge kam auch er und ergoss sich tief in mir. Atemlos ließ ich mich zurückfallen, als der Höhepunkt langsam abgeklungen war. Dann zog Leon sich vorsichtig aus mir zurück. ,,Gehts dir gut?", fragte er außer Atem und zog die Decke über unsere nackten Körper. ,,Ja.", murmelte ich erschöpft und schloss die Augen. Ich hatte immer noch keine Ahnung, was das eben war, doch jetzt konnte ich auch nicht länger darüber nachdenken. Von Leons Geruch und seiner Nähe noch völlig benebelt, fiel ich in einen tiefen Schlaf.

Müde öffnete ich meine Augen und brauchte erstmal einen Moment bis ich realisierte wo ich war. Dann prasselten die Ereignisse des letzten Abends über mich herein. Vorsichtig drehte ich mich um und ein Gefühl völliger Ernüchterung machte sich in mir breit. Das Bett neben mir war leer. Langsam sah ich mich im Zimmer um. Nichts hier drin machte den Anschein, als ob noch jemand hier war. Entgegen all meiner Vorsätze traten mir die Tränen in die Augen. Er war gegangen. Er hatte mich einfach alleine gelassen nachdem wir miteinander geschlafen hatten. Nicht einmal eine Nachricht hatte er mir hinterlassen, als wäre nie etwas passiert. Verzweifelt zog ich die Beine an und kuschelte mich tiefer in die Bettdecke, in welcher noch immer Leons Duft hing. Wie konnte ich nur so blöd sein? Ich fühlte mich so ausgenutzt und schmutzig. Trocken schluchzte ich auf. Wie konnte ich mich nur darauf einlassen, nachdem er zweieinhalb Jahre den Kontakt zu mir abgebrochen hatte. Was hatte ich denn erwartet?! Entschlossen wischte ich mir die Tränen von den Wangen. Ich musste stark bleiben. Für Lenny. Für mich. Nie wieder dürfte ich mich von Leon so aus der Bahn werfen lassen. Ich musste auf mein eigenes Zimmer zurück, meinen Koffer packen. In wenigen Stunden ging mein Flug. Langsam quälte ich mich aus dem Bett. ,,Au.", zischte ich auf. Ein brennender, stechender Schmerz durchzuckte meinen Hintern. Schnell sammelte ich meine Klamotten zusammen, die im gesamten Raum verteilt waren und zog sie über. Dann verließ ich eilig das Zimmer und zog die Tür hinter mir zu.
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