Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Fußball Kurzgeschichten

GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
Borussia Dortmund Die deutsche Nationalmannschaft Eintracht Frankfurt Premiere League
05.04.2021
10.06.2021
22
40.985
5
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.05.2021 1.299
 
Winning


Pairing: Kai Havertz x Mason Mount
Genre: Romanze
Warnung: /


○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○


Kais Pov.

Ausgelassen warf ich die letzten Teile in meine Trainingstasche, bevor ich mir diese um die Schulter warf und meinen Mannschaftskollegen nach draußen zum Bus folgte. Fröhlich ließ ich mich auf meinen Platz fallen. Noch immer konnte ich die Euphorie und das Adrenalin spüren. Es war ein gutes Spiel für uns gewesen, ein sehr gutes, gar keine Frage und ich ich war selbst immer noch viel zu geflasht davon, dass ich das 1:0 geschossen hatte. Nach meinem doch so langem Formtief, sah es so aus, als ob es jetzt wirklich wieder bergauf gehen würde und diese Tatsache verlieh mir noch ein zusätzliches Glücksgefühl. Und dieses steigerte sich noch mehr, als ich auf meinem Handy eine neue WhatsApp angezeigt bekam.

Hey Harvey,
super Tor! Bin super stolz, hast schließlich vom Besten gelernt ;). King Kai ist back! Feier schön, so weit wie möglich und vergiss deinen armen besten Freund dabei nicht.


Jule, der Idiot. Der musste ja wirklich wenig zu tun haben. Grinsend antwortete ich meinem besten Freund und wollte gerade meine Kopfhörer raus holen, als... ,,Was grinst du denn so?" Augenblicklich galt meine Aufmerksamkeit dem jungen Mann, der plötzlich neben mir stand. ,,Ach, nur Jule.", gab ich etwas nervös zurück und spürte wie mein Herz anfing wie verrückt zu schlagen, als er sich auf den Platz neben mich setzte. ,,Ach so." War das etwa Enttäuschung, die ich da aus seiner Stimme heraushören konnte? ,,Ihr seid ziemlich gute Freunde oder?" ,,Natürlich. Jule ist mein allerbester Freund, daran wird auch die größte Entfernung nichts ändern können." Oh ja, mein bester Freund, der mir sowas von einen Arschtritt geben würde, wenn er erfuhr, dass Mason, von dem ich ihm seit Monaten die Ohren vollquasselte, jetzt direkt neben mir saß, sich mit mir unterhielt und ich es, vor lauter Nervosität, immer noch nicht auf die Reihe bekam, ihn nach einem Date zu fragen. Am Ende war das dann gar nicht nötig. ,,Das ist schön. Ähm, weißt du, ich...wollte dich fragen...ob...ob du vielleicht...später noch...mit zu mir kommen willst?" Überrascht und einen Moment völlig sprachlos sah ich ihn an. Mason deutete mein Schweigen wohl falsch. ,,Also, ist schon okay, wenn...wenn du nicht willst. War nur ein Vorschlag. Du musst nicht..." ,,Du hast mich noch gar nicht antworten lassen.", unterbrach ich schließlich seine Erklärungsversuche. ,,Ich...Ich würde gerne mit zu dir kommen." ,,Wirklich?", fragte er ungläubig. ,,Ja, auf jeden Fall.", erwiderte ich und schon stieg mir die Röte in die Wangen. ,,Schön." Ein leichtes Lächeln zierte jetzt seine Lippen. Ich konnte gar nicht anders, als dieses zu erwidern. Es war einfach ansteckend und schön. Wie alles an Mason.

Während der Busfahrt sprachen wir nicht mehr viel miteinander. Mason war mit seinem Handy beschäftigt, während ich krampfhaft versuchte meine Gedanken zu ordnen und mir nichts einzureden, was nicht eintreffen  würde. Doch trotz all meinen Versuchen schaffte ich es nicht, immer wieder ergriff mich die Hoffnung, Mason würde dieses Treffen wollen, weil er auch etwas für mich empfand und diese Hoffnung zu unterdrücken würde von Minute von Minute schwerer, da ich mir so sehr wünschte, es wäre so. Heimlich warf ich ihm immer wieder unauffällige Blicke zu, konnte mich gar nicht an ihm satt sehen. Das Kribbeln in meinem Bauch wurde immer stärker und so versuchte ich mich mit meinem Handy abzulenken, indem ich Jule eine Nachricht schickte und ihm von den neusten Ereignissen berichtete. Der war natürlich auch keine große Hilfe, da er mir in einer Tour bestätigte, dass Mason bestimmt auch Gefühle für mich hatte und mich dazu ermutigte, ihm diese gestehen. Er meinte es nur gut, aber er machte mich damit nur noch nervöser. Das ging noch eine Weile so weiter, bis unser Bus auf dem Trainingsgelände zum Stehen kam. ,,Kai?" Abrupt hob ich meinen Kopf und begegnete Masons unsicherem Blick. ,,Willst du mit mir mit fahren?" Augenblicklich machte mein Herz einen Sprung. ,,Klar, gerne." Vorsichtig lächelte ich ihn an und schnappte mir meine Tasche, als er schon sanft nach meiner Hand griff und mich langsam hinter sich her zog. Schüchtern folgte ich ihm zu seinem Wagen und ließ mich auf dem Beifahrersitz nieder. ,,Wenn du willst kann ich uns noch was zu Essen bestellen. Also, natürlich nur wenn du Hunger hast.", meinte er, während er zu sich nach Hause fuhr. ,,Und wie. Ich bin am verhungern.", erwiderte ich spaßeshalber und schaffte es so tatsächlich ihm ein Lachen zu entlocken. ,,Na wenn das so ist, sollten wir keine Zeit verlieren.", gab er lachend zurück.

Die restliche Fahrt über unterhielten wir uns entspannt und machten Späße, doch sobald wir bei ihm Zuhause ankamen machte sich wieder die Nervosität und Unsicherheit in mir breit. Mason schien dies zu bemerken, denn ohne irgendwas zu sagen, ergriff er erneut meine Hand und lächelte mich beruhigend an. ,,Warum bist du plötzlich so unsicher?", fragte er, als wir es uns zusammen auf der Couch bequem gemacht hatten. ,,Hab ich irgendwas falsch gemacht?" ,,Nein! Überhaupt nicht! Es liegt nicht an dir. Ich...Ich bin einfach..." ,,Was bist du?" ,,Ich...Also ich...Ich mag dich echt gerne.", fing ich unsicher an. ,,Und deshalb bist du so aufgeregt? Ich mag dich auch sehr gerne." Sofort begann mein Herz wieder etwas schneller zu schlagen. ,,Es...Es macht mich einfach...nervös, wenn...wenn du mir so nah bist.", flüsterte ich. ,,Wie nah? So nah?" Langsam kam er mir immer näher. Ich hatte das Gefühl, mein Herz würde mir jeden Moment aus der Brust springen. ,,Oder noch näher?", wisperte er und legte mir zärtlich eine Hand an die Wange. ,,Sorry.", hauchte er noch und im nächsten Moment spürte ich weiche Lippen, die sich auf meine legten. Im ersten Moment war ich wie erstarrt, brauchte einige Sekunden um das, was gerade geschah, zu begreifen, dann begann ich schüchtern seinen Kuss zu erwidern. ,,Tut mir leid. Ich konnte mich einfach nicht mehr zurückhalten. Du warst mir einfach zu...nah.", unsicher und beinahe schon reuevoll sah er mich an. ,,Nicht schlimm. Das war...schön." ,,Wirklich?" Seine braunen Augen blitzten hoffnungsvoll auf. ,,Dann...Hab ich jetzt nicht alles kaputt gemacht?" ,,Nein. Absolut nicht." erwiderte ich. ,,Du...Du wolltest doch wissen...was ich bin?!" ,,Ja." ,,Ich bin total in dich verliebt, Mason!" Seine Augen weiteten sich ungläubig, bevor sie einen freudigen Glanz annahmen. ,,Ich bin auch total in dich verliebt in dich, Kai! Von Anfang an!" Einen Augenblick konnte ich ihn nur sprachlos ansehen, bevor seine Worte richtig zu mir durchsickerten und Sinn ergaben. Augenblicklich begann ich zu strahlen. Dann rutschte ich etwas näher an ihn heran und legte meine Hände in seinen Nacken, ehe ich unsere Lippen erneut miteinander verschloss. In diesem Moment war ich einfach unheimlich glücklich. Nichts konnte dieses Glücksgefühl übertreffen.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, spürte ich einen warmen Körper, der sich von hinten an mich kuschelte. Vorsichtig drehte ich mich in Masons Armen um und strich eine verirrte Haarsträhne aus seiner Stirn, woraufhin er seine Augen aufschlug. ,,Guten Morgen.", murmelte er verschlafen und zog mich an sich heran, um mir einen sanften Kuss auf die Lippen zu hauchen. ,,Guten Morgen." Langsam wandte er sich aus meiner Umarmung und schlug die Decke zurück. ,,Bleib ruhig noch etwas liegen.", meinte er, bevor er ins Badezimmer verschwand. Glücklich lächelnd sah ich ihm nach, dann griff ich nach meinem Handy. Eine neue Nachricht von Jule.

Ich freu mich für dich. Ich hoffe du bist endlich richtig glücklich und lass dir dieses Glück bloß nicht wieder nehmen.
PS: Mit der Nummer 19 scheinst du es ja zu haben ;)






The End
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast