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Fußball Kurzgeschichten

GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
Borussia Dortmund Die deutsche Nationalmannschaft Eintracht Frankfurt Premiere League
05.04.2021
10.06.2021
22
40.985
5
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
05.04.2021 1.533
 
Oster - Spezial


Pairing: Verschiedene
Genre: Romanze
Warnung: /

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Mats Hummels x Marcel Schmelzer


Marcel Pov.

Müde schlug ich meine Augen auf, als mich etwas vorsichtig an der Wange berührte. ,,Guten Morgen, mein Schatz.", flüsterte eine mir nur zu bekannte Stimme, ins Ohr. Überrascht blickte ich in die schokobraunen Augen meines Freundes. ,,Morgen.", erwiderte ich und seufzte genüsslich auf, als er im nächsten Moment seine Lippen auf meine legte. ,,Womit hab ich das verdient?", fragte ich amüsiert. ,,Heute ist Ostern und ich habe vor, es ganz alleine und gemütlich mit meinem Freund zu verbringen. Also, was denkst du? Frühstück im Bett?" ,,Du bist verrückt, Mats." ,,Nur nach dir.", gab er zurück und griff nach dem Tablett, dass bisher unbemerkt auf dem Nachttisch gestanden hatte. Begeistert besah ich mir die vielen leckeren Dinge, die darauf gestapelt waren. ,,Gefällts dir?" ,,Das ist unglaublich süß. Danke." Vorsichtig zog ich Mats ein weiteres Mal an mich heran und drückte ihm einen leichten Kuss auf die Lippen. Eine Weile verbrachten wir einfach nur damit uns gegenseitig zu füttern und den Moment zu genießen. Viel zu selten waren diese Augenblicke, deshalb sog ich jeden noch so kleinen Moment in mich auf. ,,Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das ist unheimlich schön." ,,Mit dir ist alles schön. Jede Sekunde in der du bei mir bist, ist etwas ganz besonderes." ,,Nur wegen dir. Du machst mich zum glücklichsten Menschen auf dieser Welt.", sagte ich leise und rutsche wieder näher an ihn heran, nachdem er das Frühstückstablet wieder weg gestellt hatte. Zufrieden legte ich meinen Kopf auf seiner Brust ab und kuschelte mich an meinen Freund, während ich gleichzeitig die sanften Berührungen genoß.





Erling Haaland x Gio Reyna


Erlings Pov.

Es war noch früh am Morgen, als ich mich aus dem Bett quälte. Ein leises Brummeln ließ mich sofort in meiner Bewegung inne halten und ich drehte mich langsam zu meinem Freund um, der, zum Glück, noch immer tief und fest schlafend im Bett lag. Vorsichtig zog ich die Decke richtig über Gios Oberkörper, woraufhin er sich zufrieden darin eingekuschelte. Lächelnd strich ich ihm eine dunkle Haarsträhne aus der Stirn, bevor ich aufstand. Manch einer würde mich vermutlich für verrückt erklären, wenn er wüsste, dass ich ihm Morgengrauen aufstand, nur um ein paar Ostereier im Garten zu verstecken und ehrlich gesagt, hatte ich das bis vor einiger Zeit selbst noch als lächerlich empfunden, doch ich wusste, dass Gio das früher immer mit seiner Familie getan hatte und wie sehr er sie vermisste, vorallem an Tagen wie heute. Also nahm ich es gerne in Kauf, um meinem Kleinen eine Freude zu machen. Nachdem auch das letzte Ei versteckt an seinem Platz lag, ging ich wieder rein und machte mir erstmal einen Kaffee. Das wichtigste war geschafft, jetzt fehlte nur noch mein Freund. Also machte ich noch schnell eine Tasse Kakao, von dem ich wusste, dass Gio ihn sehr viel lieber mochte, als Kaffee und lief leise ins Schlafzimmer zurück. Dort setzte ich mich neben ihm auf die Bettkante, die Tasse stellte ich erst nochmal auf dem Nachttisch ab, bevor ich begann sanft durch seine Haare zu streichen, um ihn zu wecken. ,,Guten Morgen, mein Kleiner.", meinte ich, nachdem er sich etwas gedreht und langsam seine Augen geöffnet hatte. ,,Guten Morgen.", kam es noch ziemlich verschlafen von ihm zurück, ehe er sich aufsetzte. Leicht schmunzelnd reichte ich ihm die Tasse, die er  strahlend annahm. Sofort spürte ich wieder das altbekannte Kribbeln im Bauch und war wie gefangen von seinem Blick. ,,Komm, aufstehen.", meinte ich schließlich. ,,Warum das denn?", fragte er verwirrt. ,,Überraschung." Sofort sah ich, wie sich wieder das freudige Strahlen in seinen Augen ausbreitete. ,,Was ist es?" Aufgeregt sprang mein Freund aus dem Bett und sah mich erwartungsvoll an. Ich ergriff seine Hand und zog ihn vorsichtig in den Garten. ,,Was machen wir hier?" ,,Ostereier suchen." Mit einem erfreuten Aufschrei warf er sich in meine Arme. Lachend versuchte ich gleichzeitig das Gleichgewicht zu halten und Gio aufzufangen. ,,Danke, Danke, Danke. Du weißt gar nicht wie glücklich du mich damit machst.", rief er und presste im selben Atemzug seine Lippen auf meine. Nur zu gerne erwiderte ich den Kuss. ,,Ich würde alles tun, um dich glücklich zu machen." Mit einem Lächeln beobachtete ich, wie mein Freund, sich jetzt euphorisch seiner Suche widmete.





Marco R. x Erik Durm


Eriks Pov.

Müde kuschelte ich mich näher an den warmen Körper meines Freundes, der noch neben mir schlief. Ich war dem Zufall wirklich dankbar, dass das Spiel unserer Mannschaften auf den gestrigen Tag gefallen war, denn dieser Umstand ermöglichte es mir endlich mal wieder Zeit mit Marco zu verbringen und gemeinsam Ostern zu feiern. Durch das Spiel war es einfach gewesen hier zu bleiben, anders wäre uns diese Zweisamkeit, wohl wie so oft während des Lockdowns, verwehrt geblieben. Es war früher schon schwer gewesen immer wieder ein paar freie Tage zu finden, um Zeit miteinander zu verbringen. Marco und ich waren inzwischen seit fast vier Jahren ein Paar. Mein Wechsel hatte unsere Beziehung damals auf eine harte Probe gestellt, doch wir hatten sie gemeistert. Zusammen. Und alles andere würden wir auch noch schaffen, da bin ich mir sicher, denn wie jetzt, mit Marco an meiner Seite, fühlte ich mich stark und dazu im Stande, alle Hürden, die noch auf und zukommen würden zu meistern. Aber jetzt zählte erst einmal der Moment. Langsam hob ich meinen Kopf etwas und sah in sein völlig entspanntes Gesicht. Vorsichtig strich ich über seine Wange, darauf bedacht, ihn nicht zu wecken, doch kurz darauf flackerten seine Augenlieder bereits und ein Paar grün-brauner Augen blickte mir entgegen. Ein Lächeln legte sich auf Marcos Lippen, als er mich sah. ,,Guten Morgen.", murmelte ich. ,,Wie könnte der Morgen nicht gut sein, wenn ich dich endlich wieder bei mir habe!"





Julian Brandt x Edin Terzić


Julians Pov.

Verschlafen drehte ich mich um und tastete neben mich. Verwirrt öffnete ich die Augen und stellte fest, dass der Platz neben mir leer war. Seufzend vergrub ich das Gesicht im Kissen. Wenigstens heute hatte ich gehofft, dass Edin mal neben mir liegen würde, wenn ich aufwachte, vor allem, nachdem er gestern, nach dem Spiel, quasi darauf bestanden hatte, dass ich mit zu ihm kam. Zwar war das bereits öfters geschehen, meistens nach Niederlagen, wenn er sich davon ablenken wollte. Was wir jetzt genau waren, wusste ich selbst nicht so genau. Ich hatte Gefühle für meinen Trainer, dass wusste ich schon seit längerem, aber was er für mich empfand konnte ich nicht so genau einschätzen. Er ist zwar immer sanft und liebevoll zu mir, behandelt mich, als wäre ich das kostbarste auf der Welt, doch sobald jemand dazu kam, wurde sein Verhalten genauso wie bei jedem Anderen auch. Langsam schälte ich mich aus der Decke und griff nach meinen Klamotten, die noch immer auf dem Boden verteilt waren. Nach einer kurzen Dusche, zog ich diese wieder an und ging zögerlich die Treppe runter, folgte den Geräuschen, die aus der Küche kamen. Überrascht blieb ich ihm Türrahmen stehen. Der Tisch vor mir war wunderschön gedeckt und mit allerlei Leckereien bestückt. Das ist neu. ,,Guten Morgen.", erklang eine Stimme hinter mir und zwei Arme schlangen sich um meine Hüfte. Sofort machte sich ein Kribbeln an den Stellen breit, die er berührte. ,,Guten Morgen." erwiderte ich und drehte mich in seinen Armen um. ,,Ähm...erwartest du noch jemanden?", fragte ich zurückhaltend. ,,Nein. Ich habe alles was ich brauche hier bei mir.", entgegnete er lächelnd. ,,Aber...", begann ich verwirrt. ,,Es bin doch nur ich da?!" ,,Eben." ,,A...Aber..." Mein Blick wanderte wieder zum Tisch. ,,Das ist für dich, Jule.", flüsterte er mir ins Ohr. ,,Für mich?" ,,Nur für dich." Ein sanftes Lächeln legte sich auf seine Lippen. ,,Na komm, mein Engel." Vorsichtig dirigierte er mich weiter in den Raum hinein, bevor er sich auf einen der Stühle setzte und mich auf seinen Schoß zog. ,,Seit wann machst du sowas?" ,,Ich dachte mir, dass du ein richtiges Osterfrühstück verdient hast." meinte er. ,,Außerdem hab ich dir bis jetzt noch nie wirklich gezeigt, was du mir bedeutest und das werde ich ab jetzt ändern.", fügte er hinzu, während er sanft durch meine noch nassen Haare strich. Leise seufzend genoss ich diese Berührung. ,,Ich bedeute dir etwas?" ,,Natürlich tust du das, Julchen. Sonst hätte ich mich nie auf diese Sache eingelassen und von jetzt an, werde ich dir in jeder freien Sekunde zeigen, wie sehr ich dich liebe! Vorausgesetzt, du willst das?!" Langsam hob ich meinen Blick und sah tief in seine Augen, das Kribbeln in meinem Bauch verstärkte sich noch etwas. ,,Ich hätte nie mit dir geschlafen, wenn ich nichts für dich empfinden würde.", gab ich leise zurück. ,,Ich liebe dich!" ,,Ich liebe dich auch, Julian!" Lächelnd sah ich ihn an und schlang meine Arme um seinen Nacken. ,,Das ist alles was ich mir je gewünscht habe!" ,,Du bist alles was ich mir je gewünscht habe!", erwiderte er und verband unsere Lippen zu einem gefühlvollen Kuss.





The End
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