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Wie Heidrun zu den Drachenreitern kam (Theorie meinerseits)

von LunaChase
KurzgeschichteAllgemein / P12 / Gen
Heidrun OC (Own Character)
05.04.2021
19.04.2021
3
1.166
 
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05.04.2021 399
 
Unsere Welt
Heidrun stand am Küchenfenster und starrte hinaus. Seit einer halben Stunde schon stand sie hier und tat nichts anderes. Sie wartete immer noch auf ein Paket von Amazon, das sie bereits vor einem Monat bestellt hatte. Allerdings dauerte es immer länger als bei allen anderen, bis ihre Pakete ankamen, da das Häuschen, in dem sie mit ihren Eltern lebte, etwas versteckt und abseits der anderen Häuser des Dorfes stand. Etwas erschöpft band Heidrun sich mit einem Haargummi die langen schwarzen Haare zu einem geflochtenen Zopf. Dann zog sie sich ihre Stiefel an, denn vor einigen Tagen war der Herbst endlich angekommen und es war deutlich frischer geworden. Beim Rausgehen schnappte sie sich ihre Jacke vom Haken und rief die Treppe hinauf: "Ich gehe ein bisschen spazieren!" "Wann kommst du wieder?", hörte sie die Stimme ihrer Mutter als Antwort. "Weiß noch nicht", meinte Heidrun und zog die Tür hinter sich zu.
 Nachdem sie etwa fünf Minuten über die Felder geschlendert war, kam sie an den Rand eines Waldes, aus dem man schon von weitem die Vögel ein Konzert geben hören konnte. Sie wollte gerade weiterlaufen, als sie aus dem Augenwinkel eine Person wegrennen sah. Schnell drehte sie sich um, doch da war niemand.
Da! Da war jemand, hinter dem dicken Baumstamm, ganz in Heidruns nähe. Vermutlich ein Mädchen, denn über den Rücken der Person fiel langes, lockiges und feuerrotes Haar. Das Mädchen rannte in den Wald hinein, und Heidrun, von Natur aus neugierig, rannte hinterher. Sie war schnell, doch das Mädchen war schneller, und so verlor sie sie nach einigen Metern aus den Augen. Aber sie gab nicht auf und jagte weiter durch den Wald. Doch schon nach einigen weiteren Metern fuhr ihr ein stechender Schmerz plötzlich in die Hüfte. Seitenstechen. Keuchend suchte sie nach einem Stein oder Baumstamm, auf den sie sich setzen konnte, als die Luft um sie herum auf einmal anfing rosa und blau zu flimmern und zu singen, jedenfalls kam es ihr so vor, als würde irgendjemand eine wunderschöne Melodie summen, ähnlich einem Kinderlied, aber geheimnisvoller. Das Flimmern um sie herum wurde mit jedem Ton, den das erstaunte Mädchen wahrnahm, weißer und heller, bis sie so geblendet davon war, dass sie die Augen schließen musste. Plötzlich bemerkte sie, dass sie sich drehte, wie bei einem Salto, und kniff die Augen noch stärker zu.

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eure Luna
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