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Bunte Ostern

von KBRC87
OneshotHumor, Liebesgeschichte / P18 / Het
Kate Beckett Richard Castle
05.04.2021
05.04.2021
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Bunte Ostern

Dieses Jahr war der Ostersonntag im Hause Castle straff durchorganisiert. Natürlich waren die vierjährigen Zwillinge Reece und Jake schon früh, um nicht zu sagen sehr früh, wach gewesen, weil sie unbedingt wissen wollten, was der Osterhase wo versteckt hatte.
Die siebenjährige Lily war da gechillter. Sie freute sich zwar auf die Suche und die kleinen Geschenke, die sie dabei finden würde, aber sie hatte letztes Jahr schon gemerkt, dass keinesfalls der Osterhase die Eier versteckte, sondern ihre Eltern. Rick hatte seine Tochter eingeschworen ihren Brüdern nichts zu verraten, um ihnen nicht den Spaß zu verderben und Lily hatte sich erstaunlicherweise bis jetzt daran gehalten.

Die Jungs waren kurz vorm Explodieren, als um 10 Uhr Alexis und Martha kamen und die Ostereiersuche endlich begann. Es wurde ein fröhlicher und harmonischer Vormittag. Und nun war Kate ganz froh, dass ihre Kleinen nicht so lange geschlafen hatten, denn trotz des ganzen Zuckers, den sie heute bereits vertilgt hatten, waren sie nach einem kleinen Mittagessen so müde, dass es ausnahmsweise kein Gemurre wegen des Mittagsschlafes gab. Sogar Lily war über ihrem Buch eingeschlafen.

Nachdem sie Alexis und Martha verabschiedet hatten, legten sich auch Rick und Kate ins Bett und schliefen. Dabei schliefen sie diesmal tatsächlich und machten kein „Nickerchen“, wie sie es sonst manchmal taten. Tja, man wird nicht jünger.

Pünktlich um 16 Uhr stand Jim auf der Matte, um die Kinder abzuholen. Er wollte sie über Nacht mitnehmen in seine Waldhütte. Kate hatte ihren Vater mehrmals gefragt, ob es für ihn okay war, mit drei kleinen Kindern wegzufahren, aber Jim hatte ihr genauso oft versichert, dass er sich auf den Ausflug freute. Reece und Jake liebten ihren Opa über alles und Lily würde wahrscheinlich eh die ganze Zeit lesen, da sie gerade eine neue Buchreihe angefangen hatte. Und morgen kamen sie ja auch schon zurück.

Kaum war Jim mit den Kindern abgefahren, verschwand Rick mit den Worten „ich mache mich zuerst fertig“ im Bad. Kate zog verwundert die Augenbrauen hoch. Gut, sie waren am Abend bei Ricks Verlag zu einem Event eingeladen, das jedes Jahr zu Ostern stattfand und bei dem neue Autoren vorgestellt wurden, aber eigentlich war noch genug Zeit, um sich umzuziehen. Zumal Rick dafür bekannt war, eher auf den letzten Drücker fertig zu werden.

Als Rick nach einer Stunde immer noch nicht aus dem Bad gekommen war, wurde Kate misstrauisch. Sie wollte gerade nachschauen, als die Tür aufging und Rick bestens gelaunt ins Schlafzimmer trat. „Bad ist frei.“
Kate sah sich genau im Bad um, während sie sich selber ausgehfein machte, konnte aber nichts Verdächtiges finden. Allerdings kannte sie ihren Ehemann gut genug, um zu wissen, dass er definitiv etwas im Schilde führte. Sie fragte jedoch nicht nach, weil sie es früher oder später eh erfahren würde und insgeheim mochte sie seine Überraschungen, auch wenn sie das niemals freiwillig zugeben würde.
Auch Ricks Aussage beim Verlassen des Lofts „ich bin mir nicht sicher, dass bereits alle bunten Eier entdeckt wurden“ registrierte Kate unkommentiert.

Die Veranstaltung bei Castles Verleger war gar nicht so langweilig, wie Kate befürchtet hatte. Sie lernte interessante Leute kennen und führte gute Gespräche. Es gab leckeres Essen und den Wein, den sie so gerne mochte. Dafür würde sie sich später bei Rick bedanken.
Allerdings schien Rick nicht so viel Spaß an dem Abend zu haben wie sie. Er wurde immer nervöser und rutschte immer öfter auf seinem Stuhl hin und her.
„Alles in Ordnung?“, fragte Kate besorgt und legte ihm den Handrücken an die Stirn. Das machte sie als Mutter bei den Kindern ständig, aber Rick fühlte sich nicht heiß an.
„Ja, ja, alles gut“, antwortete Rick, sah sie dabei aber nicht an. „Bin gleich wieder da.“ Er sprang auf und stürmte Richtung Toiletten davon.

Als Rick wiederkam, war Kate mit Alex Conrad in ein Gespräch über sein neues Buch vertieft. Rick quetschte sich zwischen die beiden. „Lass uns gehen. Wir waren lange genug hier.“ Erst jetzt sah Kate, dass er bereits ihre Mäntel geholt hatte. Kate entschuldigte sich bei Alex, nahm ihre Tasche und folgte Rick nach draußen.
Erst am Taxistand holte sie ihn ein. „Rick, was ist denn bloß in dich gefahren?“
„Ich hoffe nichts“, antwortete er, während er sie ins Taxi schubste. „Aber ich muss unbedingt aus dieser Hose raus.“

Als sie zu Hause angekommen waren, verschwand Rick - mal wieder - sofort im Bad. Kate wunderte inzwischen gar nichts mehr, aber sie war sich unsicher, was sie jetzt machen sollte. Normalerweise war es Rick, der sie nach solchen Events aus ihrem Kleid schälte. Es war ein Vorspiel, was sie beide erregte.
Kate lauschte an der geschlossenen Badezimmertür und hörte, dass Rick sich die Zähne putzte. „Soll ich mich auch schon ausziehen?“, fragte sie laut durch die Tür.
Ricks Antwort kam prompt. „Ja, kannst du machen.“
„Okay“, murmelte Kate verwirrt und zog sich aus. Wenn Rick heute andere Seiten aufzog, konnte sie das auch. Sie nahm ein aufreizendes Negligé aus dem Schrank und zog es sich über. Das würde ihren Mann hoffentlich auf Trapp bringen.

Kate entschied, keine weitere Rücksicht mehr auf Ricks Privatsphäre zu nehmen und öffnete die Tür zum Badezimmer. Er stand am Waschbecken, nur mit einer schwarzen Boxershorts bekleidet. „Hey, alles klar?“
Kate nickte nur. Eigentlich hatte sie ihn das fragen wollen.
„Gut. Ich gehe schon mal ins Bett.“ Rick ging an ihr vorbei und zog die Tür hinter sich zu.
Alles sehr merkwürdig, fand Kate und machte sich ebenfalls bettfertig.

Als Kate zurück ins Schlafzimmer kam, bot sich ihr ein gleichzeitig anregender wie auch lustiger Blick auf ihren Ehemann. Rick lag vollkommen nackt auf dem Bett, die Beine gespreizt und Kate konnte endlich sehen was ihn den ganzen Abend so nervös gemacht hatte … Seine Hoden waren wie Ostereier bunt angemalt. Kate musste laut lachen.
„Gefällt dir mein Geschenk nicht?“, fragte Rick unsicher.
„Doch, doch.“ Sie kletterte zu ihm aufs Bett. „Aber was soll ich da denn jetzt mit anfangen?“, fragte sie immer noch lachend.
„Das ist mir eigentlich egal. Hauptsache du machst es schnell, denn die Farbe juckt wie wahnsinnig.“ Rick verzog sein Gesicht, um seine Aussage zu unterstreichen.

Kate betrachtete ihn von Kopf bis Fuß. Rick war tatsächlich ein attraktiver Mann. Er war kein Adonis, aber sein Körper war an den richtigen Stellen gut proportioniert. Noch lag sein Glied schlaff auf seinem Bein, aber ihr intensiver Blick erregte ihn und machte ihn Sekunde um Sekunde immer härter.
„Kate, bitte“, bettelte er.

Sie kniete sich zwischen seine Beine, beugte sich vor und betrachtete sein Kunstwerk genauer. „Schöne Farbkombination.“„Vielleicht magst du die Eier ja mal anfassen?“, fragte Rick verführerisch. Seine Erregung war jetzt nicht mehr zu übersehen.
„Okay.“ Kate legte beide Hände an seine Hoden und knete diese leicht.
Rick stöhnte. „Oh, Gott.“
„Du hast dich rasiert“, stellte Kate fest.
„Ja, sonst hätte die Farbe nicht gehalten“, antwortete er stöhnend.
„Du weißt schon, dass ich Körperbehaarung in Maßen eigentlich ganz gut finde.“
„Das mache ich definitiv auch nicht so schnell wieder, der Aufwand ist riesig“, versprach Rick.
„Gut.“, lobte Kate. „Und die Farbe hält sowieso nicht.“ Sie zeigte ihm ihre Handflächen, die schon etwas von der Bemalung seiner Hoden angenommen hatten. „Wie hast du es geschafft, dass die Farbe überhaupt so lange gehalten hat?“
„Vorsichtig bewegen und vorsichtig pinkeln“, meinte Rick mit einem Grinsen. „Vielleicht können wir das ganze ja in die Dusche verlegen?“
„Gute Idee.“ Kate stand vom Bett auf und nahm seine Hand. „Dann komm mal, du kleiner Osterhase.“
„Das kleiner will ich überhört haben“, meinte Rick gespielt beleidigt, während er sich von ihr ins Badezimmer ziehen ließ.

Rick kümmerte sich um die Dusche und stellte das Wasser auf eine angenehme Temperatur ein. Kate zog sich währenddessen das Negligé wieder aus. Diesmal dachte sie gar nicht daran, dass ihr Mann es ihr ausziehen könnte, erst als Rick sich zu ihr umdrehte und sie in sein enttäuschtes Gesicht schaute, kam ihr diese Erkenntnis. Aber sie hatten genug Vorspiel gehabt, sie wollte jetzt Action. „Los, ab unter die Dusche“, sagte sie deshalb bestimmend, bevor die Stimmung umschlug.
Sie nahm ein kleines Handtuch mit und legte es auf die Fliesen, um sich darauf zu knien. Auf blaue Flecken hatte sie keine Lust.
Rick lachte. „Kate, du musst das nicht machen“, sagte er liebevoll.
„Ich will aber“, sagte sie bestimmt, umfasste seinen Hintern und zog ihn näher an sich her heran. „Gib mir mal das Duschgel.“
Rick machte, was sie ihm gesagt hatte und Kate massierte etwas von dem Duschgel in ihre Hände. Sie umfasste erneut seine Hoden und er stöhnte auf. Die Farbe färbte den Schaum des Duschgels bunt und das Wasser spülte den Schaum in den Abfluss.
„Schade“, sagte Kate. „Das war ja eher ein kurzes buntes Vergnügen. Hast du eigentlich Fotos von deinem Gemälde gemacht?“
„Natürlich“, grunzte Rick mit zusammengebissenen Zähnen.
Sein Penis war jetzt steinhart und Kate konnte nicht widerstehen, sie küsste seine Spitze, bevor sie ihn etwas weiter in ihren Mund nahm. Sie mochte seinen Geschmack und es erregte sie, ihn mit ihrer Zunge verwöhnen zu können. Je weiter sie ihn in ihren Mund ließ und an ihm saugte, umso zittriger wurden Ricks Beine. Seine Hoden waren inzwischen von der Farbe befreit, aber sie massierte sie weiter.
„Kate, ich komme gleich“, warnte Rick, kurz bevor der erste Strahl seines Samens in ihren Mund schoss. Kate schluckte, entließ ihn dann aber aus ihrem Mund und massierte ihn weiter, bis er erschlaffte.
Rick musste sich an der Wand abstützen, um nicht umzufallen. „Kate, du bist einfach fantastisch. Ich liebe dich.“
„Ich weiß“, erklärte sie schmunzelnd. „Trotzdem könntest du mir gleich im Bett noch mal zeigen, wie sehr du mich liebst.“
„Immer gerne. Allerdings brauche ich noch ein paar Minuten, um angemessen performen zu können.“
„Wir können uns ja in der Zwischenzeit die Fotos von deinen bunten Eiern anschauen“, schlug Kate vor, während sie sich abtrocknete und sich das Badetuch um den Körper wickelte.
„Kannst du das Negligé noch mal anziehen?“, bat Rick. „Du siehst nämlich absolut scharf darin aus und ich würde es dir gerne im Schlafzimmer gleich wieder ausziehen, weil ich das eben leider versäumt habe.“
„Du bist so süß, Rick.“ Kate gab ihrem Ehemann einen innigen Kuss. „Ich liebe dich.“

Geschlafen haben Rick und Kate in dieser Nacht nicht wirklich viel und sie waren richtig froh, dass sie erst wieder was von den Kindern und Jim hörten, als dieser seine Enkel am späten Nachmittag nach Hause brachte.

Ende


--x--x--

Diesen Oneshot habt ihr Verena zu verdanken, die mich quasi dazu genötigt hat, mal wieder etwas zu schreiben.
Ich hoffe, meine kleine Geschichte kann ihr etwas als kleine Aufmunterung dienen.
Ich freue mich auf eure Reviews und wünsche euch schöne Rest-Ostern!
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