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Cat´s Eye ' 74 Morgengrauen

von Nattu
KurzgeschichteAllgemein / P12 / Het
Der Polizeichef Hitomi Kisugi Love Kisugi Mitsuko Asaya Nami Kisugi Toshi Utsumi
04.04.2021
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Cat´s Eye


# 74 Morgengrauen


Es ist ruhig geworden in Tokio, Toshi sitzt wie fast jeden Tag im Cat´s Eye und grübelt über das Katzenauge nach. Zudem macht es ihm zu schaffen, dass er es noch nicht erwischt habe. Da er schwor, dass er seine geliebte Hitomi, die im Cat´s Eye arbeitet, erst heiraten will, wenn er diese Diebesbande dingfest gemacht habe. Besonders irritiert ist er noch von den letzten Ereignissen vom Theater und dass sich das Katzenauge danach nicht wieder erneut gemeldet habe.
Hitomi will darauf ihren Toshi mit einen Gratis-Frühstück aufmuntern, doch lehnt er es ab. Da er heute keinen Hunger habe. Worauf sie ihm ziemlich verärgert, eingeschnappt und wütend anblickt. Zudem sagt sie ihm noch im harschen Ton ihre Meinung dazu. Was wiederum ihre beiden anderen Schwestern zum schmunzeln und lachen bringt, da dies nicht das erste mal ist, dass solch eine Situation im Café entstand.
Toshi ist dies mehr als unangenehm und mit tröstlichen Worten entschuldigt er sich bei ihr. Dabei erkennt Hitomi, dass ihr geliebter Toshi heute mehr deprimiert ist als sonst. So trinkt Toshi nur seinen Kaffee aus und geht ins gegenüberliegende Polizeirevier. Während man noch Toshi hinterher guckt, möchte ein anderer Gast sein Frühstück bezahlen. Dabei meint er, dass dies der beste Kaffee sei, den er je getrunken habe. Was wiederum die drei Schwestern peinlich gerührt und dankend annehmen.
Nachdem der Gast gegangen war, bemerkt Love, die gerade seinen Sitzplatz säubert, einen Umschlag. Auf dem steht nur, für den letzten Sprung der Katzen. Da sich zurzeit kein weiterer Gast im Cat´s Eye befindet, öffnet Nami den geheimnisvollen Umschlag. Darin findet sie,
- ein Bild das ihren Vater mit einem fremden Mann zeigt.
Dieser kommt ihnen dabei aber ziemlich bekannt vor.
auf einem anderen Bild ist nun deutlicher einer Skulptur zusehen, die auf dem anderen Bild nur Schemenhaft zusehen war.
Jene Skulptur besteht aus Marmor, Gold und Edelsteinen.
- auf dem dritten Bild ist ein alter japanischer Palast zusehen, der derzeit von einem mächtigen Yakuza-Boss beheimatet wird.
- zudem befindet sich noch eine kleine Notiz im Umschlag, die besagt, dass dies das allerletzte Stück aus der Heinz-Sammlung sei.
Als die drei Schwestern dies lesen, sind sie völlig perplex und fragen zu sich, kann das alles Stimmen? Doch scheint dies zu stimmen, noch ein letztes verschollenes Stück und sie haben die komplette Sammlung ihres Vaters beisammen.
Toshi befindet sich derweil im Büro des Polizeichefs, mitsamt seiner Kollegin Asaya. Bei dieser Besprechung geht es nicht wie üblich über das Katzenauge, sondern über das beinahe schon vergessene Alltagsgeschäft eines Polizeireviers. Hier konnte Toshi eine bessere Verhaftungsbilanz vorweisen, als die beim Katzenauge, trotzdem war sein Chef diesbezüglich immer noch Angefressen.
Während man trotz dieser Rückschläge, fröhlich beieinander saß, flog unerwartet eine Karte von Katzenauge durch offene Fenster hinein. Dies erschreckte schon niemanden mehr, da man sich an so etwas schon gewöhnt hatte, doch war die Nachricht heute doch etwas besonderes. Es stand nämlich geschrieben, „unser letzter Fang, die namenlose Skulptur aus dem Kinki-Palast. In der Jugora-Nacht.“
Dies spornte Toshi besonders stark an, da er wusste, dass dies die allerletzte Chance für ihm ist, endlich Katzenauge zu fangen. Sofort machte er sich an die Vorbereitungen, um sie diesmal zu erwischen. Doch kommt ihn bei diesen hektisch wirrenden Vorbereitungsablauf, auf einmal Asaya in die Quere. Sie weiß, dass Toshi seit jeher Katzenauge fangen will und sie ihm dabei auch immer unterstützend zu Hilfe eilen wird. Doch hatte sie mit dem Hausherren des Palastes geredet und dieser hatte unmissverständliche Anweisungen gegeben. Diese besagten, dass nur der Polizeichef, Toshi und sie selber anwesend sein sollen. Und es dürfen keine weiteren Kollegen oder gar Ausrüstungsgegenstände eingesetzt werden, so Asaya verwundert weiter.
Wobei sich auch Toshi wunderte, dabei fragte er, „wie soll man Katzenauge so fangen, wenn man selbst dies mit einer Hundertschaft nicht geschafft habe?“ Wobei Asaya nur antworten konnte, „na wir haben doch alle einen Verstand bekommen, diesen sollen wir einsetzen! So war seine Bedingung dafür.“
Aber auch das Katzenauge-Trio begann dafür mit dem Vorbereitungen, wie gewohnt begannen sie hierbei ihr in der praxiserprobten Ablauf durchzuführen. Wobei Hitomi heute allerdings Schwierigkeiten hatte, da sie wusste, dass ihr geliebter Toshi dabei alles auf eine Karte setzen werde und falls er scheitern sollte, ihn ein ungewisses Schicksal ereilen könnte. Dies blieb auch ihren Schwestern nicht verborgen, doch vermochten sie es nicht, sie hierbei aufzumuntern.
Am nächsten Tag kamen der Polizeichef, Asaya und Toshi am Kinki-Palast an. Und wie vom Hausherren verlangt, kamen sie ohne weitere Verstärkung und ohne technische Hilfsmitteln, einzig ein Funkgerät wurde ihnen gestattet. Sie wurden allerdings nur vom Attaché des Hauses in Empfang genommen, da der Hausherr solch eine Aufregung nicht mochte.
Toshi will sogleich Wissen, warum der Hausherr, denn keine weiteren Polizisten will. Dabei erwähnt der Attaché, dass es bisher ja nie so funktioniert habe und außerdem, befürchtet der Hausherr, dass diese vielen weiteren Polizeikräfte nur seinen Garten und das Grundstück ruinieren werden, anstatt diese Diebe zu fangen. Und außerdem sei diese Skulptur eh nicht seine, sondern gehören dem Nachfahren des Malers Heinz und da das Katzenauge-Trio seine Kinder seien, dürften sie es gerne stehlen oder mitnehmen, so wie man will.
Diese Aussage irritierte sie alle, doch beschloss Toshi, diese Diebesbande endlich zu fangen und endlich ihr Geheimnis zu lüften. Wobei er sich gleich an die Überprüfung der örtlichen Sicherheitstechnik machen wollte, doch wurde Toshi mit einer unvorhersehbaren Tatsache konfrontiert, es gab keine Sicherheitstechnik in diesem Palast. Nicht einmal die Tür zum Raum der wertvollen Skulptur ließ sich abschließen, was dem Attaché und dem Hausherren nicht störte.
Da der Attaché aber wusste, dass Toshi das Katzenauge-Trio verhaften wollte, zeigte er ihm ein geeignetes Versteck, wo er bis deren Ankunft warten konnte. Zur Ablenkung von Katzenauge, hatte er zudem einen weiteren Angestellten beauftragt, dieser sollte sich als Toshi ausgeben und im Palast Wache laufen und so dieses Trio ablenken. Was wiederum auf breite Zustimmung seitens Toshi stieß.
Nur sollten dabei der Polizeichef und Asaya nicht eingebunden werden, um so die Erfolgsaussichten zu erhöhen. Doch machten sie die beiden eh schon Gedanken um diesen Auftrag. Nur sie drei sollten eine wertvolle Skulptur bewachen und dazu in einem Palast ohne Sicherheitstechnik. Zudem machten sich beide sorgen um Toshi, denn wenn er die letzte Chance verspielt, Katzenauge zu fangen, befürchteten sie das Schlimmste. Besonders Asaya machte sich die meisten Sorgen, zwar hielt sie Toshi für zu naiv um ein solches Trio zu fangen, doch erkannte sie seine energischen Ehrgeiz bei dieser Sache, trotz der unzähligen Rückschläge in dieser Sache.
Es ist Nacht geworden,
Toshi sitzt in seinem Versteck im Raum mit der Skulptur.
Sein Double läuft wie besprochen seine Runden.
Asaya ist draußen auf dem Dach und beobachtet die Umgebung.
Und der Polizeichef sitzt in der Küche und genießt seinen Tee.
Unbemerkt von allen schleicht sich das Katzenauge-Trio an den Palast heran. Dabei sind die verwirrt, keine weitere Polizei, keine ausgefeilte Sicherheitstechnik und kein ungutes Gefühl wie sonst. Jenes Gefühl machte sie stets vorsichtig und zu allem bereit, doch dies schien heute einfach nicht aufkommen zu wollen.
Nur hatten sie sich ein Vorhaben gesetzt und wollten dies unbeirrt auch durchführen, dazu begann jeder von ihnen seinen vorgelegten Ablauf einzunehmen und durchzuführen. Hierbei stellte Nami fest, dass der Polizeichef in der Küche eingeschlafen war und somit keine weitere Gefahr darstellte. Love hingegen sollte sich um Asaya kümmern, doch bemerkte sie nicht einmal Love, als sie ihr einen Sender verpasste. Stattdessen blickte sie zum Mond und grübelte über verschiedene Dinge nach, ohne dabei auf ihre eigentliche Umgebung aufzupassen.
Toshi hingegen lauerte derweil unbemerkt und unwissend vom Katzenauge in seinem Versteck. Währenddessen sein Double durch die Gänge des Palastes streifte, dieser hatte sich akribisch auf diese Aufgabe vorbereitet und konnte so selbst Hitomi damit austricksen. Dabei dachte sie nur an ihren Toshi und dass er sich bald ein neues Hobby zu legen müsse, wenn diese Nacht vorbei sei.
So in Gedanken schlich sie sich in das Zimmer der Skulptur, bemerkte dabei jedoch, dass der Hausherr auch hier keine einzigste Sicherung installiert hatte. Was sie irritierte und dadurch verunsicherte, zudem auch noch unachtsam werden ließ.
In diesem geeigneten Moment verließ Toshi sein Versteck und schlich sich selbst mit größter Vorsicht an Hitomi heran ohne dabei zu Wissen, wer diese Frau eigentlich war. Es war nur wenig Mondlicht in diesem Zimmer, doch reichte es beiden für ihre jeweiligen Aufgaben aus. Heute schien jedoch Toshi seinen Glückstag zu haben, eine unvorsichtige Katze die er nur noch fangen musste. Doch ungewöhnlicher Weise, war es ihm heute möglich, dies auch umzusetzen. Er konnte sie packen und festhalten, was wiederum Hitomi in heller Aufregung versetzte. Zwar hatte Toshi sie des öfteren auch schon soweit gehabt, doch rächte sich ihre Unachtsamkeit jetzt. Heute war es ihr nicht möglich sich gleich wieder loszureißen, da sich Toshi wie wildgeworden an ihr festklammerte. So begann ein Kampf, indem Hitomi nur noch von Toshi loskommen wollte und er dies mit aller Kraft verhindern wollte. Dieser Kampf blieb zudem von allen anderen Anwesenden beinahe unbemerkt und als Hitomi am Boden liegend die Kraft ausging, blieb ihr nur noch eine Entscheidung. Jene Entscheidung war die folgenreichste ihres jungen Lebens und wird wohl dies auch für immer bleiben. Sie küsste ihren Toshi, der sein jetziges Glück kaum fassen konnte und erschrak dabei. Doch reichte dieser Kuss nicht aus um seinen Griff zu lockern, doch versetzte dieser ihn ins Grübeln. Dieser Kuss von Katzenauge war ihm doch sehr bekannt, oder sollte er sich dies nur einbilden, so wie so oft in seinen Tagträumen?
Als er sich dies noch zu sich selbst fragte, ging unerwartet das Licht an. Nun waren beide hell erschrocken und erkannten den gegenüberliegenden Gegner. Toshi´s Schreck war dabei erheblich stärker als der von Hitomi, da sie sich längst auf solche Situation eingestellt hatte. Wobei sie anderseits beinahe schon froh über diese Enthüllung war und fortan keine weitere Gegenwehr mehr leistete. Ihr blieb nur, ihre beiden Schwestern zu informieren, dass sie nun enttarnt wurden und dass sie von Toshi gefangen wurde. Was wiederum ihre beiden Schwestern in einer Schock-Starre versetzte.
Einzig der Attaché, der das Licht anmachte, blieb hierbei ruhig und gelassen und machte zudem noch einen Scherz, da sie bitte doch ein anderes Zimmer zusammen nehmen sollten.
Toshi hingegen brachte kein einzigstes Wort heraus, sodass Hitomi den Polizeichef und Asaya informierte, dass Toshi soebend Katzenauge gefangen habe. Was wiederum von den beiden als schlechter Scherz gehalten wurde, doch brachen beide unverzüglich zu diesen Raum auf. Als nun Asaya sah, wer Katzenauge in Wirklichkeit war, erlitt sie eine Art Freuden-Schock. Sie tanzte, lachte und klatschte dabei, wie der glücklichste Mensch der Welt. Hatte sie doch seit einer Ewigkeit diesen Verdacht gehabt und nie recht beweisen können, doch nun war dieser erbracht. Es ging gar soweit, dass sie nach kurzer Zeit, total glücklich, erheitert und erleichtert, von diesen Freuden-Schock zu Boden ging und erschöpft liegen blieb.
Kurz darauf kamen Nami, Love und der Polizeichef ins Zimmer gerannt und erkannten sogleich die Situation. Während sich Nami und Love sich um ihre Schwester kümmerten, musste der Polizeichef sich erst mal um Toshi kümmern. Hatte er sich diesen Moment doch anders vorgestellt und mit einer anderen Person noch dazu. Nur war die Tatsache eine andere.
Jetzt hing es an Hitomi, ihren Toshi wieder auf auf andere Gedanken zu bringen, der immer noch in einer Schock-Starre verharrte.
Inzwischen ist auch Asaya wieder zu sich gekommen und ihr einzigster Gedanke war. Allen drei Kisugi-Schwestern sofort Handschellen anzulegen. Jedoch verlangte Toshi, dass er dies bei Hitomi alleine machen wolle, was er auch schließlich durfte. Währenddessen Asaya bei Nami die Handschellen ohne Gegenwehr anlegte, musste der Polizeichef all sein Taktgefühl aufbringen, um die stark verängstigte Love zu beruhigen, während er ihr die Handschellen anlegte. Zwar war sie eine junge taffe Frau, die Gefahren nur selten abschreckte, doch diese Situation war zu viel für sie. Nur mit Mühe gelang es dem Polizeichef sie dabei zu beruhigen und seine Arbeit zu vollziehen.
Bei der langen Rückfahrt nach Tokio wurde kaum etwas gesagt, jeder hatte mit seinen eigenen Gedanken, Gefühlen und Ängsten zu kämpfen.
Im Polizeirevier von Tokio angekommen, staunten die anderen Kollegen, hatten sie schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass sie das legendäre Katzenauge fangen würden. Da es sich immer aus letzter Not befreien und flüchten konnte, ohne dabei seine wahre Identität preiszugeben. Doch jetzt war es so weit, das Katzenauge war gefasst und enttarnt. Jetzt wurden die drei Schwestern getrennt und verhört. Wobei Toshi hierbei arge Probleme hatte, doch als Leitender Ermittler dieses Falles, musste er dies vollziehen, wobei seine Gefühle ihn des öfteren einen Strich durch seine Rechnung führten.
Für die Nacht wurden verschärfte Sicherheitsmaßnamen eingeführt, so wurden Nami und Love zusammen gekettet und von Asaya persönlich die ganze Nacht bewacht. Zudem wurde die Tür zu diesem Raum nicht nur abgeschlossen, sondern auch mit einem schweren Schrank versperrt. Jenes Vorgehen verletzte zwar die Vorschriften, doch hegte dagegen niemand Einspruch, nicht einmal Nami und Love. Wobei Love immer noch Furcht hatte, was jetzt kommen werde, da sie nicht wusste wie es mit ihr, ihren Schwestern und mit Toshi weitergehen sollte.
Für die Bewachung von Hitomi sollte eigentlich auch Asaya kümmern, doch fand es der Polizeichef für sinnvoller, diese Aufgabe an Toshi zu übergeben. Da er sich mit Hitomi in der Nacht jetzt inoffiziell und somit frei unterhalten kann. Was Toshi dankend annahm, so verbrachten sie die Nacht in einer Gefängniszelle zusammen, um sich hier ungestört zu unterhalten. Dabei verstand Toshi die eigentlichen Motive der Kisugi-Schwestern. Doch fragte er seine Hitomi, ob sie nicht eine andere Art und Weise an den Tag legen sollten und dies der Polizei überlassen hätten sollen. Doch wurde diese Frage von Hitomi nur mit einen Seufzer von ihr beantwortet, was Toshi als Antwort genügte. In jener Nacht machten sich auch Nami und Love Gedanken über die zukünftige Beziehung von Hitomi und Toshi. Nur schien dies eher als zweitrangiger Natur zu werden.
Am nächsten Tag, trafen sich Asaya und Toshi im Büro des Polizeichefs, um das weitere Vorgehen im Fall Katzenauge zu besprechen. Es waren zwar schon Gerüchte in der Stadt zu hören, doch wurde bis jetzt noch keine Pressemitteilung herausgeben. Dies sollte auch nach dem Willen des Polizeichefs für eine kleine weile auch so bleiben, bis man etwas Handfestes habe.
Da klingelte das Telefon und der Polizeichef ging freudig an den Apparat, der Gesprächspartner lobte ihn für seine hervorragende Arbeit und allen die daran seit Ewigkeiten mitgewirkt haben. Doch solle weiterhin eine Nachrichtensperre aufrecht erhalten werden. Zudem werde morgen, ein enger Vertrauter des Japanischen Kaisers zu ihnen kommen, dieser werde das weitere Vorgehen in dieser Sache übernehmen.
Nachdem dieses Telefonat beendet wurde, erzählte er es Asaya und Toshi, die dies kaum glauben konnten. Ein Vertrauter des Kaisers soll morgen kommen? Und bis dahin soll stillschweigen über die Sache behalten werden? Nur war dies kein Scherz, sondern eine Tatsache, bei der man sich fügen musste. Wobei Toshi meinte, dass die Presse bestimmt bald Wind von der Sache bekommt und Revier belagern wird und dann könnten sie ihre anderen Fälle vergessen. Was auch von den anderen beiden vermutet wurde.
Wie angekündigt, kam am nächsten Morgen ein Fahrzeug der Kaiserlichen Fahrzeugflotte vor dem Revier vorgefahren. Was unter allen Anwesenden für aufgeregter Stimmung sorgte, so ein Ereignis ist höchst ungewöhnlich, aber dennoch faszinierend. Der junge Mann der darauf ausstieg, verlangte, dass man ihm sofort zu dem legendären Katzenauge bringen solle. Dabei hielt er einen Kaiserlichen goldenen mit drei Siegeln verschlossenen Umschlag in der Hand.
So begab sich der junge Mann, geführt von einer jungen Polizistin, hin zu den Verhörräumen. Hier unterhielten sich gerade die drei Kisugi-Schwestern mit ihrer Anwältin über das weitere Vorgehen. Nur wurde diese Unterhaltung durch den jungen Mann mit einem strengen Ton unterbrochen, dieser sagte, „die Unterredung ist nun beendet! Ich habe Anweisungen von höherer Stelle bekommen, die ich durchziehen werde. Zudem werden wir jetzt einen anderen Ort aufsuchen und da brauchen wir keine Anwälte.“
Dies regte die Anwältin gehörig auf, doch erkannte sie auch sogleich, von welcher höheren Stelle er kommen musste, vom Japanischen Kaiser direkt. Notgedrungen stimmte sie zu und sie hoffte für ihre drei Mandantinnen, dass dies gut ausgehen werde und sprach ihnen dies zu. Wobei sich Nami, Hitomi und Love jedoch eher fürchteten und sich fragten, was diese Maskerade soll? Doch folgten sie ihm, wobei das nächste Ziel das Büro des Polizeichefs war.
Hier sollte sie zusammen auf dem Sofa platz nehmen, bis die anderen drei hier sein. Nur dauerte es nicht lange bis sie schließlich ins Büro gerannt kamen. Der junge Mann bat darauf hin, dass alle anderen Personen diesen Raum verlassen möchten und einige Meter Abstand zu Tür einhalten sollen, was die anderen Polizisten auch taten und sich dabei wunderten.
Der Polizeichef dieses Reviers wurde jedoch ungeduldig und wollte jetzt Klarheiten haben, welche er auch sogleich bekam. Nur wunderten und fragten sich die drei gleich vorher noch, dies ist doch der Attaché aus dem Kinki-Palast? Was hat dies zu bedeuten? Aber auch die Kisugi-Schwestern erkannten jetzt diesen jungen Mann wieder, zuerst habe man ihm ihn ihrem Café gesehen, dann im Kinki-Palast und jetzt ist dieser hier. Dabei fragten auch sie sich, was dies alles soll.
Somit stellte sich der junge Mann als Andy Buchla vor, persönlicher Attaché des Japanischen Kaisers. Asaya hegte jedoch Zweifel an dieser Tatsache, da sie einen Trick vermutete. Doch konnte sich dieser Mann ausweisen und somit allen Zweifeln ein Ende setzen bevor sie begannen an zu sprießen.
Der Polizeichef bat im Namen des ganzen Reviers um Verzeihung, was dem Attaché aber schon seit Jahren Leid war, da dies öfters passierte. Nichtsdestotrotz wollte man nun endlich Wissen, weshalb man zu ihnen persönlich nach Tokio gekommen sei und warum man die Bevölkerung weiter im unklaren über Katzenauge lassen sollte.
Hierbei meinte der Attaché, dass diese Antworten dafür in diesem Brief stehen. Jener Brief wurde persönlich vom Kaiser geschrieben und man selbst kenne dessen Inhalt nicht. Dabei wurden zudem noch drei Siegeln angebracht, die nur vom Polizeichef, Asaya und einer vom Katzenauge-Trio gebrochen werden dürfen. Was zu erneuten staunen unter allen Anwesenden führte, doch wollte Asaya nun unbedingt Wissen was nun in diesen Brief steht und öffnete sogleich das für sie bestimmtes Siegel.
Nun war der Polizeichef dran, er brach sein Siegel zögerlich und mit beinahe mit mehr Furcht als Freude. Als letztes sollte jemand vom Katzenauge-Trio ihr Siegel öffnen, doch schien dies keiner recht zu wollen. Bis sich Hitomi durch den Zuspruch von Toshi her sich überwinden konnte. Den eigentlichen Inhalt des Briefes war allerdings für Toshi direkt bestimmt und er lass ihn darauf laut vor, sodass alle den Inhalt mitanhören konnten.
Jener Text lautete,
Hochachtungsvoll möchte ich mich beim Polizeichef Kenji Ohno, Unterinspektorin Mitsuko Asaya und dem Kriminalbeamten Toshio Utsumi für ihre schwierigen Anstrengungen, seitens der Verfolgung von Katzenauge und dessen jetzt abschließender Verhaftung danken.

Aber möchte ich dies auch bei Nami, Hitomi und ihrer kleine Schwester Love, die jetzt bestimmt unvorstellbare Ängste über sich erdulden muss, die sie wohl noch nie hatte. Auch ihnen drei möchte ich hochachtungsvoll meinen Dank aussprechen. Zwar haben sie für viel Chaos gesorgt, doch sind ihre heroischen Heldentaten abseits ihrer Diebstähle mir wohl bekannt.

Sie haben des öfteren ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt, um der Bevölkerung von Japan zu helfen und zu beschützen.

Zudem ist mir auch wohl bekannt, weshalb sie diese Diebstähle vollzogen und zu meinem größten Bedauern, muss ich ihnen hiermit Mitteilen, dass ihr Vater, der gleichzeitig auch mein Freund war, leider vor einigen Jahren gestorben ist.

Ich weiß wie sie sich jetzt fühlen müssen, jedoch werde ich, in seinem Namen Ihnen ein besonderes Geschenk machen.

Jenes Geschenk ist jedoch an Bedingungen geknüpft, die für immer eingehalten werden müssen.

Als erstes, es dürfen keine weiteren Diebstähle mehr vollzogen werden, da sie jetzt alle Stücke der Heinz-Sammlung beisammen haben.

Als zweitens, muss diese Sammlung für die restliche Bevölkerung dieser Welt frei zugänglich sein, da dies der eigentliche Sinn einer Kunst-Sammlung sei.

Und als drittens, ist das Katzenauge-Trio für die Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich.

Ich bin mir jedoch sehr sicher, dass Sie diese Bedingungen mehr als gerecht ansehen und diese auch akzeptieren werden. Somit bleibt mir Ihnen nur noch zu sagen, dass Sie hiermit von mir persönlich, für all Ihrer Taten in Bezug auf allen Diebstählen diesbezüglich mit sofortiger Wirkung, BEGNADIGT werden.

Ich wünsche Ihnen hiermit, ein ehrenvolles, glückliches und erfülltes Leben.


Ihr Kaiser Hirohito


Jener laut vorgelesener Brief sorgte für großes Erstaunen in jener kleinen Runde, dabei wollten alle anderen sich vom Text dieses Schreibens persönlich überzeugen. Doch es stimmte, Toshi hatte sich kein einzigstes dieser Wörter ausgedacht. Und somit wurde die bekannteste Diebesbande aus Japan nun in die Freiheit entlassen.
Die Forderung seitens des Kaisers fand das Katzenauge mehr als gerecht und versprachen diese auch einzuhalten. Jedoch fragten sie sich, wie es jetzt weitergehen sollte. Hier meinte der Attaché Buchla, dass man schon geeigneten Räume für diese Ausstellung in Tokio finden werde. Doch vorher sollte man in den Kinki-Palast zurückkehren, um dort die Hochzeit von Hitomi und Toshi zu vollziehen. Da Toshi nun sein Ziel diesbezüglich erreicht habe und Hitomi nun ohne Angst ein neues Leben aufbauen kann.
Hierbei brach erneut ein Welle der Verwunderung unter allen Anwesenden aus, woher will er dies schon wieder Wissen? Hierzu meinte der Attaché nur belanglos wirkend, dass seine Quellen gerne zu viel reden. Doch schien dies den Anwesenden nicht zu reichen und auf Nachfragen diesbezüglich wiegelte er ab.
Der Polizeichef fand diese Idee sogleich genial und gab sogleich den Befehl, dass das Katzenauge seiner Handschellen zu entledigen seien und dann alle zum Kinki-Palast aufbrechen sollten. Hierbei legte besonders Asaya eine ungewöhnliche Zurückhaltung an den Tag, hatte sie es noch nicht einmal verdaut, dass ihre ganze Arbeit praktisch als sinnlos erwies. Doch freute sie sich für Toshi, dass er endlich seine Hitomi heiraten konnte.
Schon am nächsten Tag im Kinki-Palast wurde alles für die bevorstehende Zeremonie vorbereitet. Bevor diese Hochzeit begann, bekam das Katzenauge-Trio noch einen weiteren Brief vom Attaché Buchla überreicht. In jenem Brief entschuldigte sich ihr Vater dafür, dass er seine Töchter alleine im Stich gelassen habe. Zwar habe er für den Fall der Fälle einige Gefallen bei seinen Freunden hinterlassen, doch ob sie dies auch nutzen könnten, Wisse er nicht. Stattdessen gab er für seine Töchter noch den Rat mit, nicht den gleichen Fehler wie er ihn gemacht habe zumachen. Sondern für ihre eigene Familie, die sie eines Tages haben werden zu kämpfen und einzustehen.
Jene Worte ihres verstorbenen Vaters bewegten das Katzenauge-Trio sehr, doch versprachen sie ihrem verstorbenen Vater dies zu beherzigen.
Doch noch stand die Hochzeit an und Toshi wartete bereits am Altar auf Hitomi. Wobei die Trauzeugen der Polizeichef und Love waren. Die ihrem zukünftigen Schwager noch den Rat mit gab, Hitomi niemals zu Enttäuschen, sonst werde er es mit ihr zu tun bekommen. Was den schon nervösen Toshi noch mehr in Unruhe versetzte. Hitomi hingegen freute sich auf jenes Ereignis und ließ sich von ihrer großen Schwester Nami zum Altar führen.
Nur hatte bei dieser eilig einberufenen Hochzeit niemand an ein wichtiges Detail gedacht, die Eheringe, doch fand Toshi hierbei schnell eine sehr ungewöhnlich Lösung. Während der Zeremonie legte er einen Ring seiner Handschellen an Hitomi´s Hand, während sie den anderen Ring an seiner Hand befestigte. Jenes Vorgehen sorgte für großes Erstaunen unter allen Gästen, doch fand Hitomi dieses Einfall einfach nur Toll.

ZUSATZAKT


Ein neuer Morgen, ein neuer Tag und ein neues Leben stand jetzt besonders vor Hitomi parat. Mit der Hochzeit mit ihrem Toshi legte sie nun ihr altes Leben ab, um nun ein neues zu eröffnen. Um dies mit klaren Gedanken zu schaffen, schlenderte sie am frühen Morgen durch den Garten des Kinki-Palastes und entdeckte dabei das Grabmal ihrer Eltern. Für Hitomi war es großer Schock dies zu sehen, doch da sie das Schicksal ihrer Eltern kannte, legte sich dieser wieder und wandelte sich in Trauer.
Daraufhin kam Toshi zu ihr, er hatte sie schon im Palast gesucht und nun gefunden. Er erkannte auch sogleich die Situation und versuchte sie zu trösten, doch vermochte er es nur schwer zu erreichen. Stattdessen wollte Hitomi lieber frühstücken und am Frühstückstisch waren bereits ihre beiden Schwestern Nami und Love. Wobei Love ein besonderes Interesse von ihre Hochzeitsnacht mit Toshi hatte. Dies war natürlich Hitomi und Toshi sehr peinlich, doch wurden sie praktisch von Nami gerettet, die ihre kleine Schwester sogleich zurück pfiff.
Kurz darauf kam auch ihr Freund, Weggefährte und treuer Unterstützer während dieser Diebestouren, Herr Nagaishi. Er bekundete nochmals seine Freude, dass das Katzenauge nicht nur die ganze Heinz-Sammlung zusammen getragen habe, sondern dass sie praktisch auch all ihrer Straftaten diesbezüglich unerwartet BEGNADIGT wurden. Worauf er besonders froh sei.
Beim weiteren Frühstück sind Hitomi und Toshi besonders entspannt, da sie sich nur auf sich konzentrieren und über nichts weiteres Nachdachten, als ihre Liebe zueinander. Doch kommen jetzt bei Love die ersten Zweifel auf, was sie jetzt machen solle. Jetzt wo alles vorbei ist mit dem Diebestouren und außerdem, sei sie mit der regulären Schule fertig. Worauf Nami ihr anriet, doch ihr technisches Talent weiter zu fördern und zu entwickeln. Hierzu sollte sie die angesehene Universität von Tokio besuchen, außerdem sei sie so stets nah bei ihrer Familie, was Love sehr interessierte.
Nami hingegen wollte ihr geliebtes Café fortführen und nebenbei die geforderte Ausstellung der Kunst-Sammlung ihres Vaters organisieren. Worauf Herr Nagaishi seine volle Unterstützung anbot, er habe außerdem schon einen passenden Ort für diese Ausstellung gefunden. Dabei machte er jedoch kein allzu fröhliches Gesicht, wie sonst. Sondern ihm berührte es bald mehr, vom Schicksal seines Freundes erfahren zu haben. Hatte er doch gehofft, dass er sein Leben wieder in den Griff bekam, doch vom natürlichen Tod seines Freundes erfuhr er schließlich nichts.
Zudem gab es noch ein weiteres Problem für alle zu lösen. In den Nachrichten wurde über die mögliche Festnahme von Katzenauge spekuliert, jedoch ohne handfeste Beweise dafür vorzulegen. Einige Meldungen gingen sogar soweit, dass sie erfahren haben wollen, dass das Katzenauge von höchster Stelle BEGNADIGT wurde. Was unter der Bevölkerung mit Uneinigkeit aufgenommen wurde. Zwar war längst bekannt geworden, warum das Katzenauge all die Kunst-Schätze stahl und dass dabei nicht alle bestohlenen von wahrer Ehrlichkeit gesegnet waren. Doch sie gleich zu begnadigen? Das war zu viel für die Bevölkerung von Japan, doch immerhin musste sich ihr geliebter Kaiser dabei etwas gedacht haben und wohl mehr Wissen als sie. Somit akzeptierten sie es und auch die Tatsache, dass die wahre Identität wohl immer ein Geheimnis bleiben wird. Mit jener Tatsache konnte man sich am schnellsten anfreunden.
Zwei Wochen später,
Nami kümmert sich Hauptsächlich um ihr geliebtes Café,
Hitomi, frisch aus den Flitterwochen, half ihr dabei,
Love hat sich an der Uni von Tokio eingeschrieben
und Toshi geht wieder seiner Berufung als Polizist nach.
In jener Zeit hatte Herr Nagaishi inzwischen alles für die Ausstellungs-Eröffnung vorbereitet. Wobei die größter Herausforderung die Sicherheitsmaßnahmen waren, hierzu half das Wissen, was man während der vielen Diebestouren erlangte. Jede Schwachstelle der anderen Museen und Ausstellungsräume wurde analysiert und versucht diesen Makel bei seiner eigenen Ausstellung auszumerzen. Doch ob dies reichen wird, wird sich erst noch zeigen müssen.
Stattdessen freute sich die ganze Stadt und wohl ganz Japan darauf, die legendären Heinz-Sammlung in einem Stück zu sehen. Bei der feierlichen Eröffnung dieser Ausstellung fragte keiner der Anwesenden, wie diese bedeutsame Kunst-Sammlung zusammen getragen wurde. Da jeder den Hintergrund kannte und die Besucher sahen außerdem auch viele Ausrüstungsgegenstände vom Katzenauge-Trio, die sie während dieser Diebestouren einsetzten.
Unter den vielen Ausstellungsstücken befand sich auch eine Büste von Asaya mit einem Einhornanhänger. Auf einer Katzenauge-Karte wurde dem Besucher erklärt, warum man diesen Anhänger so präsentierte. Man wolle sich hiermit besonders bei jener Frau entschuldigen, da ihr dieser Anhänger viel bedeutet habe, jedoch eigentlich zur Heinz-Sammlung gehöre. Als nun Asaya persönlich diese Büste sah, war ihr das peinlich, doch verstand sie jetzt es, warum man ihr diesen Anhänger stahl. Sie konnte sich noch gut daran erinnern, wie sie diesen Einhornanhänger gewann und was ihr dieser Sieg persönlich bedeutete. Wobei diese Erinnerung ihr beinahe mehr bedeutete, als der Anhänger allgemein und diese Erinnerung konnte man nicht stehlen.
Jene Ausstellung sorgte zudem für viel Trubel, begeistertes Publikum und einer neidischen Konkurrenz. Sie waren es auch, die die wahre Identität von Katzenauge Wissen wollten, da einige Bilder einst bei ihnen hingen. Viele forderten zudem auch Entschädigungen vom neuen Aussteller. Doch noch hatten die Gerichte darüber nicht weiter entschieden.
So vergingen die Wochen, nach dem Lebenswandel des Katzenauge-Trios, wobei nur die wenigsten ihre wahre Identität wussten. Die Ausstellung war stets sehr gut besucht, das Café Cat´s Eye lief besser als je zuvor. Wobei dies eher der Tatsache geschuldet war, dass es jetzt kaum außerplanmäßig geschlossen werden musste. Da die Besitzer mal wieder auf einer ihrer Diebestouren waren und somit nicht im Café sein konnten. Nur seltsamerweise ist in all den Jahren, dies niemanden aufgefallen, nicht einmal der aufmerksamen Asaya. Sie hatte ja schon früh die Ahnung gehabt wer Katzenauge in Wirklichkeit war, doch auch wenn die Beweise eindeutiger gewesen seien, hätte Toshi dies wohl durch seine Liebe zu Hitomi wohl nie gesehen.
Asaya und Toshi wurden hingegen für ihre Arbeit je einen Rang befördert und setzten ihre alltägliche Arbeitsroutine weiter fort. Aber auch der Polizeichef Kenji Ohno erhielt eine Auszeichnung und dies vom Kaiser Hirohito persönlich, für seine Arbeit, seine Leidenschaft für den Polizeidienst und dafür, dass er den Wusch seines Freundes akzeptierte.
Trotzdem war er mit einem Punkt unzufrieden, eines der größten Rätsel Japans, blieb weiterhin ein Rätsel. Das Geheimnis von Katzenauge, welches er kannte, durfte er nicht preisgeben. Jedoch erkannte er auch, dass dies für alle Beteiligten aber auch das Beste sei. So könnten all die Beteiligten an dieser Sache, ihr Leben so fortführen, wie sie es für Richtig hielten. Und da auch dies von einem größten Teil in der Bevölkerung so gesehen wurde, blieb es beim größten Rätsel von Japan.
Das Leben von Love hingegen wurde jetzt deutlich ruhiger, sie konzentrierte sich ganz auf ihr Studium, wobei ihr Talent für Technik voll gefördert wurde. Zudem lenkte es sie ab, ab vom ihrem Leben als Teil des Katzenauge-Trios. Und all jener aufregenden Abenteuer, wie sie nicht nur von Toshi gejagt wurde, sondern auch von Zwielichtigen Gestalten, die ihr junges Leben schon mehrmals früh beenden können.
Für Hitomi änderte sich am meisten, sie zog mit Toshi in eine gemeinsame Wohnung und die Liebeleien mit ihm, hatten zu dem Effekt geführt, dass sie nun ihr ersten Kind erwartete. Was wiederum von ihren Schwestern, den Polizeichef und selbst von Asaya mit freudigen Glückwünschen honoriert wurde.
Nur eines änderte sich nicht, Toshi kam fast wie immer im Cat´s Eye vorbei und wurde von Hitomi bedient. Wobei hier die Veränderung darin lag, dass Toshi jetzt vermehrt gefährliche Verbrecher jagte und dabei nicht zufälligerweise vom Katzenauge unterstützt wurde. Da sie beide zu oft auf die gleiche Person aus waren. Hin und Wider zeigte sich, dass er Katzenauge bei einigen solcher Einsätze vermisste und es dadurch noch gefährlicher und knapper wurde. Dabei hatte besonders Hitomi Angst um ihren Toshi, da er jetzt keine unerwartete Rückendeckung erhielt. Doch hoffte, betete und wünschte sie sich, dass es stets gut ausgehe und er gesund heim kam.
Ihr Freund Nagaishi führte unbeirrt sein Leben weiter, hatte sich sein Leben am wenigsten verändert. Einzig dass er keine weiteren Kunst-Stücke seines Freundes aufspüren musste, vermisste er doch ein wenig. Stattdessen hatte er ein neues Hobby für sich entdeckt, die Sicherheit von Museen, Ausstellungen und dessen Transport dazwischen. Wobei dies auch gerne vom Katzenauge-Trio und Toshi nur zu gern überprüft wurde. Sahen sie dies ebenfalls mehr als ein Hobby, als harte und pflichtbewusste Arbeitsroutine an.

Somit endet nun die Serie von Cat´s Eye (Katzenauge), zwar erst nach über 30 Jahren, doch lieber ein Ende nach langer Zeit, als nach langer Zeit kein Ende zu haben.
 
 
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