Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Action / Lizard

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Lizard

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteThriller, Freundschaft / P18 / Mix
03.04.2021
26.12.2021
7
15.749
6
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
09.04.2021 1.832
 
Hey liebe Leser! Ich hoffe das erste Kapitel hat euch gefallen und seit neugierig auf das nächste. Ich hätte noch 3 Plätze in der Geschichte frei. Nur keine falsche Scheu, ich freue mich immer auf neue Charaktere. Viel Spaß beim Lesen!

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Intro:

https://youtu.be/FcwwDihccJU

Lisa hörte plötzlich ein Klingeln. Die Brünette blinzelte ein paar Mal und öffnete schließlich die Augen. Sie fand sich in einer alten und dreckigen Gasse wieder. Der Müllcontainer, der in einer dunklen Ecke der Gasse stand, war schon überfüllt und stank bestialisch. 'Was ist passiert?' fragte sich die Riesin und sah sich weiter um. Lisa spürte ein Dröhnen in ihrem Kopf. Sie hielt sich verkrampft den Schädel.

'Wieso tut mein Kopf so weh, und was war das gerade?' fragte sich Lisa. Aber dann fand Lisa eine logische Erklärung für ihre Situation. 'Ich muss wohl mit meinem Kopf gegen eine Wand gestoßen sein und habe mir all da bloß eingebildet' überlegte sie. „Ja, das muss es sein", sagte die Riesin und stand vom dreckigen Boden auf.

„Komischer Traum..." dachte sich Lisa. Dieses Gebäude, wo sie war, diese Spritzen usw. Sie fühlte vorsichtig über ihre Oberarme. Auch wenn es ein Traum gewesen war, fühlten die sich fast so an, als hätte sie gerade eine Impfung hinter sich. „Hab wohl zu lange auf dem Boden gelegen" sagte sie. Aber dann erinnerte sich Lisa wieder an das Klingeln. Sie kramte aus ihrer Jacke ihr Handy raus und stellte fest, dass ihre Mutter sie anrief. Lisa nahm den Anruf an und hörte ihre Mutter weinen. „Mom? Was ist denn los?" fragte sie besorgt. „Lisa?! Bist du es wirklich?! Wo bist du?! Geht es dir gut?!", fragte die Frau auf der anderen Seite schon panisch. Lisa antwortete ruhig darauf: „Mom, alles gut.". „Wo bist du denn? Du bist schon seit zwei Stunden weg!", fragte Lisas Mutter. Die Riesin sah sich in der Gegend um, aber fragte sich: „Ich bin zwei Stunden lang eingeduselt?". „Lisa, hast du dir nichts getan?! Wo bist du?!", hörte sie ihre Mutter fragen. „Ich weiß es nicht", antwortete die 17 jährige „Weine aber bitte nicht mehr, ich komme jetzt nach Hause.". „Pass bitte auf, ja, Schätzchen?!", fragte ihre Mutter und schniefte etwas. „Das mache ich, keine Sorge", erklärte Lisa ruhig.

Sie legte auf und ging nach Hause. Sie sah auf ihr Telefon und stellte fest, dass ihre Mutter sie siebenmal angerufen hatte und ihr Vater dreimal. 'Habe ich solange geschlafen?' überlegte Lisa. Auf dem Weg traf sie zum Glück niemanden mehr. Jedoch bemerkte die Riesin nicht, dass sie von etwas auf einem Gebäude beobachtet wurde.

Dieses Wesen trug normale Menschenkleidung, bestehend aus einem grauen Pullover mit einem weiten Ausschnitt, wodurch man einen Träger ihres schwarzen BH's sah. Und es trug eine schwarze Lederhose mit einem Gürtel und schwarze Sneaker. Sie hatte mittellange schwarze Haare, doch sie hatte weiße Schuppen statt Haut. Und ihre Arme sahen aus wie weiße Vipern.

Lisa bemerkte das nicht, denn sie war einfach nur froh wieder Zuhause zu sein. Kaum betrat die Brünette das Haus, da wurde sie schon von ihrem kleinen Bruder stürmisch umarmt. „Wo warst du denn?! Ich habe mir Sorgen gemacht!", fragte der 10 Jährige schon. Lisa nahm ihren Bruder in die Arme und sagte: „Es tut mir leid."

Plötzlich hörte die 17-jährige Schritte aus der Küche. Es waren ihre Eltern. Ihre Mutter war rot im Gesicht und Lisa erkannte ein paar Tränen in ihren Augen. Sie schien sehr besorgt und ängstlich über Lisas Verschwinden gewesen zu sein. Lisa fühlte sich schuldig, ihr solchen Kummer bereitet zu haben. „Was hast du dir denn nur dabei gedacht, junges Fräulein?!", hörte sie ihren Vater sofort fragen. Dieser kam ebenfalls aus der Küche.

Doch bevor Lisa etwas darauf antworten konnte, wurde sie schon von ihren Eltern umarmt. „Mach uns bitte nie wieder so eine Angst! Verstanden?!" befahl ihr Vater ihr und drückte seine Tochter kräftiger. Lisa bekam dadurch fast keine Luft mehr und klopfte ihrem Vater hastig auf die Schulter. „Was ist?" fragte er. „Luft!" raunte Lisa. Ihr Vater ließ die Riesin los und sagte: „Entschuldigung."

„Aber nun an alle, Zeit fürs Bett", beschloss ihre Mutter, nachdem sie sich einigermaßen beruhigt hatte. Alle stimmten ihr zu, gingen auf ihre Zimmer und legten sich ins Bett. Zum schlafen entschied sich Lisa für ein rotes T-Shirt mit schwarzer Jogginghose.

Lisa schlief relativ schnell ein. Sie wollte einfach nur diesen seltsamen und surrealen Traum von vorhin vergessen und nach vorne sehen. Doch in der Nacht schlief sie sehr schlecht, denn sie hatte wieder einen unheimlichen Traum:

Sie fand sich in diesem Labor wieder. Sie sah diese ganzen Kaltblüter in den gläsernen Terrarien. Ihr Blick glitt auf diesen Komodowaran im ersten Traum. Auf dem Terrarium war die Nummer 14. Daneben standen zwei weitere Terrarien. In dem einen war eine Albinoviper, auf deren Terrarium die Nummer 12 stand. Und in dem dritten Terrarium war eine Klapperschlange, auf deren Terrarium die Nummer 3 stand.

Doch warum träumte sie dies bloß? In ihrem Kopf wirbelten wieder diese Worte: „Subjekt Lizard Nummer 14 ist gescheitert, aber wir kommen dem gewünschten Ergebnis näher. Bringen sie dieses kolossale Mädchen fort und beschaffen sie mir ein weiteres Testobjekt." Aber was für ein Ergebnis war gemeint? Und was war mit Lizard Nummer 14? Wurde sie etwa für Experimente missbraucht? Und wenn ja, was für Experimente?

Doch dann rief eine ihr bekannte Stimme: „Lisa! Du musst aufwachen!" Lisa schreckte auf und fand sich in ihrem Zimmer wieder. „Lisa, wir müssen gleich in die Schule", sagte ihr Bruder Luke, der neben ihren Bett stand. Die Brünette sah auf ihre Uhr im Zimmer und stellte fest, dass es schon 7: 00 Uhr morgens war.

„Okay, ist gut. Geh dich schon mal fertig machen, ich komme gleich nach", erklärte die 17-jährige und kletterte aus ihrem Bett. Ihr kleiner Bruder ging aus dem Zimmer, während Lisa wieder an ihren Traum von gestern Nacht dachte. 'Ich hätte gestern den Hackbraten meiner Mutter nicht essen sollen', dachte Lisa. 'Dieser und die Nachrichten verursachen bei mir nur Albträume'. Lisa holte aus ihrem Schrank ein weißes Hemd mit Knöpfen, eine schwarz-rote Bikerjacke und eine hautenge schwarze Lederhose. Sie zog sich in ihrem Zimmer um, kämmte sich die Haare und spritzte sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht, um wieder wach zu werden.

Dann schnappte sie sich ihre Schultasche und ihre Sporttasche, da sie später noch ein Spiel mit ihrem Basketballteam hatte. „Können wir los?", fragte der 10 jährige Junge. Lisa lächelte ihn an und sagte: „Na klar." Ihr Bruder holte Lisas Basketball und sagte: „Dann versuch, den hier zu bekommen." Beim Rausrennen dribbelte Luke den Ball. „Viel Spaß, ihr beiden. Bis später", hörte Lisa ihre Eltern rufen. „Ja, ist gut. Bis später", sagte Lisa, ehe sie die Haustür hinter sich zumachte und versuchte ihren Bruder einzuholen.

„Ich kriege ihn schon!" sagte Lisa lachend und rannte neben ihren Bruder. Luke sah sie grinsend an und sagte: „Vergiss es." Luke warf den Basketball gegen einen Laternenpfahl, dieser prallte ab und rollte auf die Straße zu. „Oh nein!", sagte Luke schuldbewusst und wollte den Ball holen. „Luke, geh nicht auf die Straße!", rief Lisa ihrem Bruder zu. Doch er hörte nicht auf sie und ging auf dem Zebrastreifen. Lisa sah von Weitem ein Auto auf ihren Bruder zurasen. Lisa verlor keine Sekunde und rannte schon los. Luke hob den Ball auf und Lisa stellte sich schützend vor ihn, um zu verhindern, dass Luke überfahren wurde. Lisa streckte ihre Arme nach dem Auto aus, um den Fahrer dieses Autos zu stoppen. Sie schloss die Augen und hörte ein sehr lautes scheppern.

Kurz darauf hörte sie ihren Bruder sagen: „Boah, Lisa! Du bist ja so stark!" Lisa öffnete die Augen und sah zu ihrem Bruder, der völlig unbeschadet hinter ihr saß, mit dem Basketball in den Händen. Die Riesin sah wieder vor ihr und stellte voller Überraschung fest, dass sie die Motorhaube des Autos demoliert hatte. „Hey, Kleine! Was soll denn das? Dafür wirst mir aber bezahlen!", beschwerte sich der Fahrer im Auto.

Die Brünette sah auf ihre Arme. Doch dann stand ihr der Schock ins Gesicht geschrieben. Ihre freien Arme hatten plötzlich schwarz-rote Schuppen statt Haut. So als wäre sie eine Art Reptil oder sowas. So plötzlich wie diese Schuppen auftauchten, so verschwanden sie auch wieder, sodass wieder ihre Menschenhaut dran war. Lisa atmete schwer und blickte zitternd nochmal auf ihre Arme. „Lisa? Ist alles gut?", fragte ihr Bruder nach.

Doch ohne zu antworten rannte Lisa geschockt und ängstlich nach Hause. „Lisa! Lisa, warte!", rief ihr Bruder ihr hinterher. Die Brünette machte schnell die Haustür auf und rannte auf ihr Zimmer. Ihre Eltern mussten inzwischen auf der Arbeit sein, da sie das ganze Haus menschenleer vorfand. Lisa sah in den großen Spiegel und dann nochmal auf ihre Arme. 'Was ist gerade mit mir passiert?!', fragte sie sich geschockt. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals, und in ihrem Kopf drehte sich alles.

Lisa drehte sich zitternd nach links und sah auf ihre rechte Schulter. Entsetzt sah sie die Zahl 14 darauf, mit einem blutenden Rand. Deshalb hatte ihre Schulter gestern so geschmerzt. „Dann war das doch kein Traum!", stellte Lisa entsetzt fest. „Was hat man mit mir angestellt!?", schrie Lisa aus Angst und Kummer und zertrümmerte ihren Spiegel mit einem Faustschlag.

Ihre Faust wurde von schwarz-roten Schuppen übersät, und die 17-jährige kauerte auf dem Boden und zitterte. „Das ist nicht real! Das ist nicht real!", flüsterte sie jedes Mal verzweifelt in der Hoffnung, das sei wieder ein Traum und würde sofort wieder aufwachen.

Plötzlich klopfte es an ihrem Fenster und Lisa rappelte sich weinend wieder auf. Sie öffnete es und sah sich um, wer da geklopft haben könnte. Doch kurz darauf sprang etwas durch ihr Fenster und landete in ihrem Zimmer. Lisa schloss das Fenster zu und rannte in die Küche, um ein Messer zu holen. Die Brünette ging mit zitternden Schritten wieder auf ihre Zimmertür zu und war davor, sie zu öffnen. „Wer auch immer du bist, ich habe keine Angst vor dir!", rief Lisa. Die 17-jährige öffnete langsam ihre Zimmertür, um zu sehen, was da war. Das Messer hielt sie in ihrer Hand. Doch was Lisa danach sah, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.

Es war ein Mädchen mit mittellangen schwarzen Haaren und grünen Augen. Jedoch hatte das Mädchen weiße Schuppen statt Haut, und ihre Pupillen in den Augen waren zu Schlitzen verengt. Aber was ihr noch mehr Angst machte, war, dass dieses Mädchen Vipern statt Hände hatte.

„Du bissssssst wie ich", zischte das Mädchen mit der Schlangenhaut. Lisa blieb der Atem weg und sah entgeistert dieses Mädchen an. Was meinte sie damit?

Outro:

https://youtu.be/LSvOTw8UH6s
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