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The Voice inside my Head

Kurzbeschreibung
GeschichteTragödie, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Maki Zenin Megumi Fushiguro Ryomen Sukuna Satoru Gojo Toge Inumaki Yuji Itadori
03.04.2021
04.04.2021
2
3.557
8
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03.04.2021 1.672
 
“Das ist dein Zimmer” der große Mann mit der Sonnenbrille und weißen haaren öffnete die Tür und Yuji trat ein. Er stellte seine Sporttasche - seine einzige Tasche- ab und sah sich etwas um. In dem Raum standen zwei Betten, zwei Schreibtische und zwei Kleiderschränke.
Man sah deutlich das ein Bett schon belegt war, das andere stand einfach nur leer da.
Generell wirkte der Raum irgendwie leer. Man sah zwar, das hier jemand lebte, aber hier standen nirgendwo persönliche Gegenstände. Alles war ordentlich und wirkte geordnet.
Yuji sah wieder zu seinem Begleiter und grinste etwas “wirkt ganz schön einsam hier.”
Sein Begleiter, Herr Satoru, der auch sein Klassenlehrer war musste etwas lachen. “Ja das stimmt. Megumi ist eine sehr verschlossene Person, aber du wirst dich schon mit ihm verstehen, glaub mal. Richte dich doch erstmal etwas ein. In dem Schrank dort drüben findest du die Schuluniform. Müsste auch schon deine Größe sein. Wenn du fertig mit Einrichten bist zieh dir die Uniform an und komm dann zum Klassenzimmer. Dort wirst du deine Klassenkameraden und auch dein Zimmergenossen kennen lernen. Den Rest klären wir später.” erzählte sein Lehrer der kurz danach auch verschwand.

Yuji stand verloren in dem Raum und seufzte etwas auf, die Anspannung in ihm ließ etwas nach jetzt wo er alleine war. Er nahm seine Tasche und stellte sie neben seinen Schreibtisch, dann sah er zum Bett. Das Bettzeug lag schon bereit und er machte sich gleich daran sein Bett zu beziehen, nahm danach seine Tasche und stellte hier und da ein paar Sachen von sich hin. Er besaß nicht viel, aber all diese Dinge waren ihm wichtig.
Wie zum Beispiel ein Foto von seinem Großvater welcher vor einer Woche den Kampf gegen seine Krankheiten verloren hatte. Er hielt das Bild in den Händen und lächelte traurig, stellte das Bild dann auf sein Nachttisch damit er es immer in der Nähe hatte. Danach machte er sich daran sich die Uniform anzuschauen. Diese bestand aus einem Schwarzen long sleeve, ein roten hoodie, eine schwarze hose und rote schuhe. Er zog diese an und betrachtete sich eine weile im Spiegel.
Ihm gefiel die Uniform. Er lächelte etwas und rückte diese etwas zurecht ehe er aus dem Zimmer trat und sich auf dem Weg ins Klassenzimmer machte wie Herr Satoru es ihm gesagt hatte.

-

“Das hier ist Yuji Itadori. Er gehört ab heute zu euch. Bitte heißt ihn willkommen und seid nett zu ihm. Yuji, möchtest du noch etwas zu dir erzählen?” fragte sein Lehrer der selbst im Unterricht anscheinend eine Sonnenbrille trug.
Yuji stand neben dem Lehrerpult und ließ seinen Blick über seine zukünftigen Klassenkameraden schweifen. Wer von ihnen wohl dieser Megumi war?
“Mein Name ist Yuji Itadoir, ich bin 16 Jahre alt und liebe Sport!” meinte er und grinste dabei etwas dümmlich. Was sollte man in so einer Situation auch großartig sagen? Er kannte hier niemanden und würde jetzt garantiert nicht seine ganze Lebensgeschichte offenbaren.
Er schaute sich ein paar seiner neuen Klassenkameraden genauer an. SIe sahen alle ein wenig komisch aus, wobei er da eigentlich nicht die größte Klappe haben dürfte. Immerhin hatte er selbst pinke Haare.
Sein Lehrer nickte etwas und zeigte auf einen freien Platz “Alles klar. Kannst dich dann darüber setzen” meinte er nur knapp und dies tat dann Yuji auch.
Er lächelte seine Sitznachbarn an, hatte aber nicht wirklich die Möglichkeit ein Gespräch anzufangen da der Unterricht direkt begonnen hatte.

-

Nachdem der ganze Unterricht fertig war machte Yuji sich auf den Weg in sein Zimmer.
Er hatte inzwischen ein paar Worte mit den anderen wechseln können und hatte auch seinen neuen Zimmernachbarn kennengelernt, Megumi.
Megumi wirkte etwas reserviert und zurückhaltend, war aber eigentlich ganz nett. In einer etwas längeren Pause hatte dieser ihm etwas von dem Gelände gezeigt, ihm die Essenszeiten genannt und ihm den Stundenplan für die kommenden Wochen gegeben.
Eben dieser ging nun auch neben ihm her, hatten sie ja jetzt logischer Weise den selben Weg. “Wie lange bist du schon an diesem Internat Megumi?” fragte Yuji dann neugierig und sah dann zu dem Schwarzhaarigen rüber. Dieser drehte sich etwas zu ihm “Seit 3 Jahren” meinte er dann. Sie waren an ihrer Zimmertür angekommen und Megumi schloss diese auf, sie traten ein. Megumi stellte seine Tasche direkt neben seinem Schreibtisch. “Echt? Schon 3 Jahre?” meinte Yuji dann etwas verblüfft. “Wow, das ist lange. Fühlst du dich denn wohl hier?” fuhr er dann fort und setzte sich auf sein Bett, sah weiterhin zu dem Schwarzhaarigen welcher sich nun auf seinem Schreibtischstuhl niederließ. “Naja so wohl wie es hier halt geht. Ist halt nicht das zuhause obwohl man hier die meiste Zeit des Jahres lebt. Aber unsere Klassenkameraden sind alle eigentlich angenehme Zeitgenossen. Mal mehr mal weniger, aber ich verstehe mich gut mit ihnen und kann mich hier auch gut aufs lernen konzentrieren. Mehr brauche ich gar nicht wirklich.” meinte er und lehnte sich etwas zurück.
Das gute an dem Internat war das sie immer so lange Unterricht hatten das Hausaufgaben nicht nötig waren, sie mussten in ihrer Freizeit quasi nur lernen um die Prüfungen zu bestehen.
“Das ist gut! Ich hatte ein wenig bedenken weil ich ja neu bin. Aber wenn das stimmt was du sagst und alle im großen und ganzen nett sind beruhigt mich das” meinte Yuji und atmete erleichtert aus. Er sah zu dem Bild von seinem Großvater und lächelte leicht. Auch wenn es bisher nicht allzu schlimm hier war, so wünschte er sich dennoch sein altes Leben, seine Familie und Freunde wieder zurück. Er sah nochmals zu Megumi und sah ihn fragend an “stört es dich denn gar nicht deine Familie so selten zu sehen?” fragte er dann neugierig und lächelte dabei leicht. Dieses Problem würde er so in dieser Form nicht mehr haben, da es sowieso niemanden aus seiner Familie mehr gab den er Besuchen konnte, geschweige denn mal telefonieren konnte. Entweder kannte er sie nicht oder sie waren schon bereits verstorben. Dieser Gedanke hinterließ einen bitteren Beigeschmack. Der Tod seines Großvaters war ja noch nicht lange her und alleine der Gedanke daran das er nun quasi total alleine und komplett auf sich alleine gestellt war machte ihm angst und das Gefühl der Einsamkeit stieg in ihm auf. Er senkte seinen blick und sah auf seine Hänge die ruhig auf seinem Schoß lagen. Er hatte es nicht geschafft alleine auf eigenen Beinen zu stehen. Noch nie. Immer war sein Opa dagewesen und regelte sämtliche Angelegenheiten für ihn. Wie er zum Beispiel jemanden organisierte der Yuji bis zu seinem 18. Lebensjahr quasi als Erziehungsberechtigten fungierte, wie er diesen Platz an diesem Internat organisiert hatte und all das noch bevor er verstorben war. Er hatte damit angefangen als seinem Großvater klar wurde das er nicht mehr viel Zeit hatte, hatte Yuji sogar ein Konto erstellt mit Geld auf welches er zugreifen konnte sobald er 18 Jahre alt werden würde. Sein Großvater gab ihm so viel, hat ihm bei vielen Dingen geholfen und nun war er fort. Yuji wusste nicht wie er alleine Überleben sollte, wusste er doch gar nicht wirklich worauf es im Leben wirklich ankam, wie man diese ganzen Geschäfte durchzog, wie man eine Steuererklärung schrieb, wie man… “hörst du mir überhaupt zu?” hörte er dann auf einmal von Megumi der nun direkt vor ihm stand und schreckte auf, hob seinen Blick und sah direkt in Megumis Gesicht. Wann war dieser denn aufgestanden und zu ihm rüber gekommen? “ah- eh… nein… tut mir leid, ich bin in meinen Gedanken versunken…” meinte Yuji dann beschämt und merkte wie er etwas rot wurde. Megumi seufzte auf und schloss seine Augen “das habe ich gemerkt” merkte dieser nur an und sah kurz auf die Uhr “ich treffe mich gleich mit Toga und Maki, möchtest du mitkommen?”
Yuji nickte daraufhin und stand auf “gerne” meinte er mit einem leichten lächeln auf den Lippen und gemeinsam gingen sie dann in einen der vielen Aufenthaltsräume wo die anderen beiden schon auf sie warteten

“Hey Megumi, Yuji, schön das du auch hier bist!” merkte Maki dann an die an einen der Tischen saß und die Arme vor der Brust verschränkt hatte. Der andere Junge, Toga, saß nur schweigend da und hob zur Begrüßung kurz die Hand “Lachs” gab er nur von sich und Yuji blieb irritiert stehen “Lachs?” fragte dieser etwas verwirrt und sah daraufhin zu Megumi “mach dir nichts draus” meinte dieser und setzte sich zu den beiden. Yuji tat es ihm gleich und saß dann Maki gegenüber. DIese musterte ihn eine Weile “wieso die pinken haare?” fragte diese dann schließlich und Yuji stockte kurz, lachte dann leise “ich mags eben. Aber du hast ja auch nicht grade eine normale Haarfarbe” merkte er an und zeigte auf ihre Haare die ein dunkles Grün darstellten. Maki nickte etwas und nahm eine strähne von ihrem Zopf zwischen ihre Finger und zwirbelte diesen etwas umher “stimmt auch wieder. Aber Pink ist dann ja doch etwas auffälliger als meine Haarfarbe” meinte sie und rückte ihre Brille etwas zurecht “das stimmt” meinte Yuji und lächelte etwas.
Er war erleichtert dass die beiden anscheinend auch nett waren, so wie Megumi.
Er hoffte er würde sich hier mit der Zeit mehr mit ihnen anfreunden damit die Zeit die er hier verbringen musste nicht allzu einsam und eintönig sein würden.

--*--

So! Das erste Kapitel!
Ich bin ein wenig aufgeregt, denn das hier ist so ziemlich meine erste Fanfiktion die ich hier hochlade.
Die Idee dazu kam mir ganz spontan aber war so überwältigt davon wie gut das eigentlich passte, das ich einfach anfing und drauf los schrieb.
Groß- und Kleinschreibung und Kommasetzung sind übrigens meine größten Feinde, wenn euch also was auffällt sagt mir ruhig bescheid!
Generell würde ich mich über den ein oder anderen Kommentar von euch freuen, gerne auch Kritik!
Wie gesagt, abgesehen von einer FF die mal aus einem RPG aus entstanden ist hab ich hier noch nie etwas hochgeladen und selbst die erste FF ist schon Jahre her, also seid ein wenig nachsichtig mit mir ;//;
Ich hoffe es hat euch gefallen und wir sehen uns zum nächsten Kapitel wieder!
Bis dahin~
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