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Perfides Spiel

von Rar22
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
Cobra Lucy Heartfilia OC (Own Character)
03.04.2021
15.05.2021
13
28.048
6
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
04.05.2021 2.061
 
Erik lag wach neben Lucy und starrte an die Decke.
Er verfluchte sich dafür Lucy nicht die Wahrheit gesagt zu haben.
Wenn er darüber nachdachte war vorhin seine beste Möglichkeit gewesen, ihr die ganze Wahrheit zu sagen.
Sollte sie es jetzt durch irgendwas anderes erfahren, würde es sie nur noch mehr verletzen.
Lautlos seufzte er und setzte sich auf.
Er fuhr sich durch die Haare und sah zu Lucy.
Langsam stand er auf und schnappte sich sein Shirt.
Er zog es beim verlassen des Zimmers an und lief in die Küche hinunter.
Er brauchte dringend ein Glas Wasser.
Als er die Küche betrat erschrak er fürchterlich als er Lucys Großmutter dort sitzen und einen Tee trinken sah.
Sie sah ihn sofort an und seufzte leise.
Er sah zur Seite und murmelte einen leises Hallo, bevor er sich ein Glas nahm und Wasser einfüllte.
„Was habt ihr mit Lucy vor? Du kannst meine Enkelin vielleicht an der Nase herumführen, aber mich nicht.“, sagte sie ernst und er schluckte schwer.
„Ich will mit ihr zusammen sein.“, murmelte er und Anna sah ihn ganz genau an.
„Du scheinst zwar aufrichtig zu sein, aber etwas stimmt an dir nicht.“, flüsterte sie und Erik presste die Lippen zusammen.
Anna stellte ihre Tasse in die Spüle und sah ihn noch einmal genau an, bevor sie die Küche verlassen wollte.
„Sie haben recht, okay?!“, sagte er dann und Anna blieb stehen.
Sie drehte sich zu ihm und atmete tief durch, es war einfach so aus ihm heraus geplatzt.
„Meine Mutter will dass ich das mit Lucy mache, aber ich will das nicht! Ich mag Lucy und ich will einfach nur mit ihr zusammen sein.“, sagte er und Anna verschränkte die Arme.
„Und was hast du vor? Sie dein ganzes Leben lang belügen und hoffen das es nicht rauskommt? Und was willst du deiner Mutter erzählen, sie wirkt nicht wie ein Mensch der leicht aufgibt.“, sagte sie ernst und Erik nickte.
„Ich hatte da so eine Idee…“, murmelte er und Anna sah ihn aufmerksam an.
Er atmete tief durch und fuhr sich durch die Haare.
„Meine Mutter schaut sich die Videos vorher nie an, sie macht sie einfach öffentlich, wenn ich ihr ein falsches gebe, würde sie sich lächerlich machen und es würde für sie zu gefährlich werden es noch mal zu versuchen. Ich dachte das ich ihr ein falsches gebe und sie dann einfach verschwindet.“, murmelte er und Anna nickte langsam.
„Nur weiß deine Mutter das du Lucy wirklich magst, sie wird es sich also dieses mal vorher ansehen.“, sagte sie und Erik presste die Lippen zusammen.
„Deine einzige Chance ist es Lucy die Wahrheit zu sagen und deiner Mutter zu sagen das du es nicht machen wirst.“, sagte sie und er nickte langsam.
„Sie wird mich hassen, wenn ich es ihr sage…“, hauchte er und Anna nickte langsam.
„Aber das musst du in kauf nehmen, wenn du sie wirklich magst und mit ihr zusammen sein willst, dann musst du ehrlich zu ihr sein.“, sagte sie und Erik nickte langsam.
Er sah in sein Glas und atmete tief durch.
„Sie will das ich es am Wochenende mache, wenn wir auf diese Party gehen.“, flüsterte er und Anna sah ihn an.
„Sag es Lucy, mehr kann ich dir nicht sagen.“, sagte sie und verließ endgültig die Küche.
Erik trank sein Glas aus und lief langsam wieder hinauf in Lucys Zimmer.
Sie hatte sich gerade aufgesetzt und sah ihn müde an.
„Wo warst du?“, fragte sie leise und er setzte sich neben sie.
„Ich muss dir etwas erzählen, auch auf die Gefahr hin das du mich hasst und nie wieder sehen willst.“, murmelte er und sie sah ihn sofort verwirrt an.
Er nahm ihre Hand und drückte sie leicht.
„Was ist los?“, fragte sie leise und er atmete tief durch.
„Deine Großmutter… sie hatte recht mit dem was sie vermutete.“, flüsterte er und sofort sah Lucy ihn erschrocken an.
Er spürte wie sie ihre Hand aus seiner nahm und sah sie entschuldigend an.
Sie rutschte ein wenig von ihm weg, so das er die Lippen aufeinander presste.
„Du hast vorhin erst gesagt…“, fing sie leise an und er nickte langsam.
„Ich weiß, ich… ich wollte es dir sowieso sagen, aber…“, fing er an und sie schüttelte den Kopf.
Sie stand vom Bett auf und er kam sofort hinterher und wollte ihre Hand nehmen.
„Du wolltest ein Sexvideo von uns aufnehmen… oder hast es schon…“, hauchte sie und entfernte sich von ihm.
„Ich hab nichts aufgenommen Lucy! Das schwöre ich dir und ich werde auch keines aufnehmen! Ich mag dich und will einfach nur mit dir zusammen sein.“, sagte er ernst und sie sah ihn ungläubig an.
„Wie soll ich dir das glauben? Du hast mir vor ein paar Stunden erst gesagt das du das niemals tun würdest…, aber…, aber du hast so etwas getan…“, hauchte sie und er nickte langsam.
Er ging einen Schritt auf sie zu, doch sich wich sofort wieder zurück.
„Es tut mir leid Lucy, aber du kannst mir glauben, ich möchte das nicht mehr!“, sagte er und sie schüttelte den Kopf.
„Geh…“, hauchte sie und er sah sie erschrocken an.
„Lucy…“, hauchte er flehend und sie schüttelte wieder nur den Kopf.
„Geh… lass mich in Ruhe!“, rief sie aufgebracht und er sah zu Boden.
„Bitte Lucy, lass uns…“, fing er an und sie wiederholte nur das er gehen sollte.
Langsam nickte er und sah sie noch einmal flehend an, bevor er durchs Bad zurück in sein Zimmer ging.
Lucy sah nicht zu ihm, sie war mit ihren Gedanken ganz woanders.

Cana, Mira Levy und Gray sahen Lucy am nächsten Tag entsetzt an.
Früh morgens hatte sie ihnen eine Nachricht geschrieben und nun saßen sie im Bücher Café.
„Das war nicht wirklich sein Plan?“, fragte Cana entsetzt, doch Lucy nickte nur.
Sie kämpfte mit den Tränen und sofort nahm Mira sie in den Arm.
„Er… er meint zwar er will das nicht mehr, aber… aber wie kann ich ihm das jetzt noch glauben?“, fragte sie leise.
„Naja, aber er hat dir davon erzählt.“, murmelte Gray und Lucy sah zu ihm.
„Ja, aber erst hat er mir erzählt er würde das niemals tun! Was ist wenn er es mir jetzt nur erzählt hat, weil er glaubt das ich ihm sofort glaube?“, fragte sie und er nickte nachdenklich.
„Ich hätte niemals gedacht, das er sowas getan hat.“, murmelte Levy die über die Zeitungsberichte las die Lucy von ihrer Großmutter hatte.
Langsam nickte Lucy, sie konnte es auch nicht glauben, oder eher sie wollte es nicht glauben.
Irgendwie wünschte sie sich, sie hätte es nie erfahren.
Tief atmete sie durch und sah auf als eine Gestalt auf ihren Tisch zu kam.
Sie sah Natsu an, der irgendwie verkniffen drein sah.
Er ließ sich gegenüber von ihr auf einen Platz fallen und fragte wieso sie alle so erschrocken aussahen.
Lucy hatte ihm keine Nachricht geschrieben, sie wusste Mira hatte ihn sicher geschrieben das sie dort waren.
Levy gab ihm einfach den Ordner und er sah über die Artikel.
„Das ist doch deine Stiefmutter? Wieso heißt sie da Katja?“, fragte er verwirrt und Lucy sah auf ihre Hände.
Mira und Levy klärten ihn auf, auch über Erik und sofort sah er fassungslos zu Lucy.
„Ich wusste sofort mit dem Stimmt was nicht!“, rief er aufgebracht und sprang auf.
Er wollte gehen, doch Gray und Cana hielten ihn sofort fest.
Knurrend fragte er sie was das sollte und das er Erik eine reinhauen würde.
Sie zeigten nur zu Lucy, die schon wieder weinte und von Mira im Arm gehalten wurde.
Mit zusammen gepressten Lippen sah Natsu seine beste Freundin an, langsam ging er zu ihr nahm ihr Handgelenk und zog sie aus dem Café in den Hinterhof.
Die Blonde sah ihn verwirrt an, er sah eher zur Seite und atmete tief durch.
„Tut mir leid.“, flüsterte er und Lucy blinzelte verwirrt.
„Es gibt nichts was dir leid tun müsste.“, meinte sie und er schüttelte den Kopf.
„Doch! Ich hätte dir diese blöde Beziehung ausreden sollen! Ich wusste das er irgendwie Dreck am stecken hatte, ich Hab es gespürt und trotzdem hab ich es so hingenommen… einfach nur… nur weil ich…“, fing er erst unfassbar ernst an, wurde aber immer leiser.
Lucy zog die Augenbrauen zusammen und fragte ihn leise was er meinte.
Natsu schnaufte leise und fuhr sich durch die Haare.
„Nur weil ich eifersüchtig war…“, murmelte er und erschrocken sah die Blondine ihn an.
Mira hatte es ja auch schon mal gesagt, aber sie hatte es nicht wahrhaben wollen.
„Was redest du da…“, wisperte sie ängstlich und umarmte sich selbst.
„Ich bin in dich verliebt Lucy! Schon ewig lange! Aber… aber ich wollte es dir nicht sagen, du meintest immer das du vor dem Abschluss keine Beziehung willst, also wollte ich warten… und dann, naja dann war er plötzlich dein Freund!“, rief er aufgebracht.
Die Blonde sah ihn einfach nur an und schluckte schwer.
Als Erik ihr sagte das Natsu in sie verliebt wäre, da wollte sie es nicht wahr haben, sie hatte das für unmöglich gehalten.
Sie waren seit dem Kindergarten befreundet.
„Natsu… wir sind beste Freunde…“, hauchte sie und er nickte langsam.
Er nahm ihre Hände und sie presste die Lippen zusammen.
„Ich weiß, aber ich will mehr sein, ich will mehr als nur dein bester Freund sein.“, flüsterte er und Lucy sah zur Seite.
Sie wusste nicht was sie darauf antworten sollte.
Irgendwie fühlte sich die Vorstellung mit Natsu zusammen zu sein, die Dinge mit ihm zu machen, die sie mit Erik gemacht hatte, falsch an.
Bei Erik hatte sich alles so verdammt richtig angefühlt.
„Es tut mir leid Natsu…“, hauchte sie und nahm ihre Hände aus seinen.
Er sah sie traurig an und nickte langsam.
„Liebst du ihn? Nach so kurzer Zeit?“, fragte er und Lucy zuckte mit den Schultern.
„Ich… weiß nicht… es, naja… es hat sich mit ihm einfach alles so richtig angefühlt…“, gab sie leise von sich und der pinkhaarige nickte langsam.
„Okay… ich, naja… wir werden immer Freunde sein, ja? Also wenn du jemanden zum reden brauchst…“, meinte Natsu unwohl und Lucy sah ihn entschuldigend an.
„Ich verspreche dir nicht mit dir über meinen Stiefbruder zu reden.“, meinte sie leise.
Er nickte nur und meinte sie sollten wohl mal wieder rein gehen, bevor die anderen einen Suchtrupp losschickten.
Zusammen betraten sie das Café wieder und ihre Freunde sahen sie abwartend an.
Sie sagten jedoch beide gleichzeitig das es sie nichts anging was sie gesprochen hatten.
„Sag mal Lu-chan? Woher hat deine Großmutter die ganzen Berichte?“, fragte Levy und Lucy atmete tief durch.
„Scheinbar hat sie seit mein Vater sie geheiratet hat über sie recherchiert. Sie meinte das ihr Gesicht ihr so bekannt vorgekommen ist.“, meinte Lucy und alle nickten.
„Sag mal Natsu, ist das nicht illegal?“, fragte Gray und der pinkhaarige sah auf.
„Glaube schon, ich sollte das Zeref mal fragen.“, sagte er nachdenklich.
„Du willst das ein BND Agent gegen die beiden ermittelt?“, fragte Cana erstaunt und Natsu sah auf die Berichte.
„Er soll einfach mal rüber schauen. Kann doch nicht schaden.“, murmelte er und fragte Lucy leise ob sie was dagegen hätte, wenn er den Ordner mitnehmen würde.
Sie schüttelte den Kopf und murmelte das es vielleicht keine schlechte Idee sei.
Auch wenn sie nicht wolle das Erik ins Gefängnis ging.
Sie atmete tief durch und sah zu Mira die sie leise fragte ob sie am Wochenede trotzdem noch kommen würde um Lisanna willkommen zu heißen.
Lucy lächelte leicht und nickte.
Immerhin machte Spetto die Snacks und sie hatte sich ein neues Kleid dafür gekauft, das sollte sie sich also auf keinen Fall entgehen lassen.
Mira nickte fröhlich grinsend und meinte das sie alles Lucy schon abgelenkt bekommen.
Die Blonde nickte nur und sah zur Uhr, sie musste wohl mal wieder nach Hause, immerhin hatte sie ihrer Großmutter versprochen am Nachmittag was mit ihr zu unternehmen.
Sie alle verabschiedeten sich von Lucy und meinten das die Blonde sich melden sollte, wenn sie mit jemanden reden wollte.
Wie von selbst sah sie einmal zu Natsu und dann zu den anderen, bevor sie langsam nickte.
„Danke Leute, ihr seid die besten!“, sagte sie leicht lächelnd.
Sie nahm ihre Tasche und verließ das Café um nach Hause zu laufen.
Auch wenn sie eigentlich noch gar nicht dahin wollte, sie wollte nun nicht Erik über den Weg laufen und das würde sie ganz sicher.
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