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Bis in alle Ewigkeit

von SonjaFe
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Blossom Darkside Markus Maxi OC (Own Character)
02.04.2021
22.01.2022
28
66.620
4
Alle Kapitel
53 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
14.01.2022 2.423
 
Guten Abend meine Lieben! :D Eigentlich wollte ich ja jetzt ins Bett gehen, aber ich hab den Fehler gemacht um halb 7 Uhr abends noch ein Red Bull zu trinken....warum? Keine Ahnung warum ich auf die dumme Idee kam. :,D
Dafür gibts jetzt noch ein neues Kapitel...das vorletzte vor dem Epilog wohlgemerkt. *schnief*
Danach dürft ihr euch auf Teil 2 freuen, denn Sunnys Story ist noch lange nicht vorbei. Außerdem ist in der Story immer wieder mal der Name Lia aufgetaucht. Wer das ist, erfährt ihr dann spätestens in Teil 2, was es mit Lia auf sich hat. Es ist auf jeden Fall wieder jede Menge Drama programmiert. :D
Viel Spaß beim Lesen! :D


Kapitel 26
„Nur ein Traum“


Maxi:

Es war eine ausgelassene Stimmung in unserem Lager. Sunny unterhielt sich mit Leon und ich stand bei Joschka und Marry und redete mit den beiden.
Irgendwann gesellte sich Markus zu uns und deutete auf Sunny und Leon. „Die beiden verstehen sich echt gut.“ meinte er. Grinsend nahm ich einen Schluck von meinem Bier, bevor ich ihm antwortete. „Wundert dich das etwa?“
Joschka und Marry lachten und Markus schüttelte seinen Kopf. „Nicht wirklich. Ihr Name ist bei Sunny echt Programm, was? Woher wusstet ihr das damals?“ lachte Markus und sah Marry an. Die zuckte nur mit den Schultern. „Keine Ahnung was Darkside und Blossom sich dabei gedacht hatten. Vielleicht wusste Darkside damals schon, wie Sunny mal werden würde.“ erwiderte Marry und sah erneut zu Sunny. Diese lachte über irgendetwas das Leon gesagt hatte. „Hatte sie nochmal so einen Ausbruch, Maxi?“ wurde Marry ernster. „Nein, nichts mehr. Zumindest nicht in der Art.“ Der letzte Satz rutschte mir raus und am liebsten hätte ich mir auf die Zunge gebissen. Verwirrt sah Marry mich an, Markus und Joschkas Augen weiteten sich. Natürlich hatten die beiden sofort verstanden was ich meinte.
„Was meinst du damit, Maxi? Ist etwas passiert?“ fragte Marry ahnungslos. Joschka und Markus prusteten los und ich griff nervös in meinen Nacken. Joschka legte seinen Arm um seine Freundin und grinste anzüglich. „Maxi meint damit, dass er...wie sag ich…“ begann er. „Sunny ein paar Glücksmomente beschert hat?“ beendete Markus Joschkas Satz.
Joschka stieg in Markus lachen ein und die beiden stießen mit ihren Flaschen an. Marry sah irritiert zwischen den beiden her, bis ihr bewusst wurde was die beiden eben gesagt hatten. „Boah, ihr seid so bescheuert.“ meckerte ich los. Warum nur war ich nochmal mit den beiden befreundet?
Plötzlich schlangen sich von hinten zwei Arme um mich. „Worüber lacht ihr?“ hörte ich Sunny fragen. Marry, Joschka und Markus sahen sich an und lachten nur noch mehr.
„Nichts, komm.“ antwortete ich Sunny und zog sie hinter mir her.
„Und immer schön artig bleiben, Maxi!“ rief Markus uns hinterher. Im gehen drehte ich mich halb zu ihm um. „Im Gegensatz zu dir kann ich das, Markus.“ grinste ich. Auf Sunnys fragenden Blick schüttelte ich nur den Kopf. „Frag nicht.“
Sunny und ich liefen etwas weiter in den Wald um etwas ungestörter zu sein. „Wie geht es dir, Sunny?“ fragte ich. Sunny lächelte mich an. „Wunderbar. Und dir?“ stellte sie mir die Gegenfrage. „Wenn du bei mir bist geht es mir immer gut.“ grinste ich verschmitzt und kassierte dafür einen kleinen Hieb von Sunny. „Du bist so ein verdammter Schleimer.“ lachte sie. Ich drückte Sunny gegen den nächsten Baum und sah ihr tief in die Augen. „Ach bin ich das?“ knurrte ich und näherte mich ihrem Gesicht. „Ja?“ flüsterte Sunny und starrte mich erwartungsvoll an. „Ich kann noch viel mehr sein als das.“ flüsterte ich in Sunny Ohr, während ich langsam ihre Seite entlangstrich. Sunny hielt ihre Luft an und begann leicht zu zittern. Langsam ließ ich meine Hand unter ihr Shirt wandern und strich ihr leicht über ihren Bauch. „Maxi..“ stieß Sunny ihre Luft aus. Grinsend beugte ich mich über ihren Hals und verteilte kleine Küsse darauf. Sunny krallte sich an meinen Schultern fest und drehte ihren Kopf etwas weiter zur Seite. Mit meiner freien Hand fuhr ich unter Sunnys Rock und strich langsam ihr Bein hoch. Geschickt schob ich ihr Höschen zur Seite , um im nächsten Moment mit meiner Hand über ihre feuchte Mitte zu streichen. „Beim unheiligen Fürsten der Finsternis..“ stieß Sunny stöhnend aus und krallte sich nur fester an meinen Schultern fest.
„Hab ich dir schon mal gesagt, dass es mich total anmacht, wenn du das sagst?“ knurrte ich und schob meine Finger in Sunny. „Maxi...wir...wir können nicht….“ stöhnte Sunny.
„Oh doch, wir können. Und jetzt sei still.“ grinste ich und presste meine Lippen auf die von Sunny. Ich spürte wie es in meiner Hose langsam eng wurde und ließ von Sunny ab.
„Okay, du hast recht. Wir können nicht.“ meinte ich und ließ von ihr ab. Entsetzt sah Sunny mich an. „Was?“ stieß sie atemlos aus. Bei Sunnys Gesichtsausdruck konnte ich nicht ernst bleiben und musste erneut grinsen. Sunnys Augen verengten sich. „Du Idiot.“ begann sie zu schimpfen und warf sich auf mich. „Was denkst du eigentlich wer du bist?“ knurrte sie, bevor sie erneut ihre Lippen auf die meinen presste. Unsere Zungen kämpften einen Kampf den niemand von uns beenden wollte.
Irgendwie schaffte es Sunny mir meine Hose zu öffnen und setzte sich rittlings auf mich. Anzüglich grinste sie auf mich herab. „Und jetzt?“
„Machst du das, was du willst.“ raunte ich und zog sie zu mir um Sunny zu küssen. Etwas unsicher erwiderte Sunny meinen Kuss. Kurz darüber nachdenken, rollte ich Sunny zur Seite, so dass sie nun unter mir lag. Ich sah in ihre bernsteinfarbenden Augen und lächelte sie an. „Du bist wunderschön, Sunny.“ flüsterte ich in ihr Ohr was Sunny erneut zum Lächeln brachte. Schnell entledigte ich uns unsren Klamotten und beugte mich erneut über Sunny. Ohne ein weiteres Wort stieß ich meine Errektion in Sunny, was sie aufstöhnen ließ. Mit meinen Händen umfasste ich Sunnys Handgelenke und hielt sie neben ihrem Kopf fest. Kurz sah Sunny mich irritiert an, begann mich aber anzulächeln. Kurze Zeit später schrie Sunny ihren Orgasmus raus und ich presste eine Hand auf ihren Mund. Nicht dass sie doch noch jemand hörte, wir waren zwar doch ein Stück vom Lager entfernt aber wer wusste schon was die anderen vorhatten.
Sunny kuschelte sich eng an mich und legte ihren Kopf auf meinen Oberkörper. „Ich bin wirklich sehr froh dich getroffen zu haben, Maxi.“ murmelte sie müde.
„Ich auch.“ antwortete ich und küsste sie auf ihren Scheitel. Sanft streichelte ich Sunnys Oberarm und merkte wie ihre Atmung immer ruhiger wurde, bis sie schließlich eingeschlafen war. Es war ein warmer Abend und ich beschloss sie einfach weiterschlafen zu lassen. Wenn es kälter werden würde, würde ich sie immer noch wecken können.


Ein wimmern ließ mich hochfahren. Es war stockdunkel und ich brauchte ein paar Sekunden um mich zu orientieren. Scheinbar war ich auch eingeschlafen. Ich tastete nach Sunny und bemerkte, dass das wimmern von ihr kam. „Komm zurück...bitte…“ wimmerte sie. Schnell überwand ich die wenigen Zentimeter Abstand und rüttelte leicht an ihr.
„Lass mich nicht allein, Maxi...tu mir das nicht an..“ schluchzte sie.
Sofort war mir bewusst dass sie wieder diesen Alptraum hatte. In den letzten beiden Wochen wurde es zwar weniger, doch immer wieder träumte sie von der Szene wo ich zu Stein wurde. „Sunny...wach auf, es ist nur ein Traum. Ich bin hier.“ rüttelte ich weiter an ihr, bis sie schließlich endlich aufwachte. „Maxi?“ schniefte sie und warf sich in meine Arme.
„Schhhhh...es ist alles gut. Es war nur ein Traum.“ murmelte ich und drückte sie fester an mich. Sunny schluchzte leise auf, es war sehr schlimm für meine Freundin wenn sie das träumte.
Erst als sie sich etwas beruhigt hatte, löste sie sich schniefend von mir. Sie wagte es nicht mich anzusehen, doch ich hob sanft ihren Kopf und sah sie tröstend an. Ihre Augen waren wieder bernsteinfarben. Inzwischen hatten wir bemerkt dass es etwas mit ihren Gefühlsregungen zu tun hatte. Sobald sie irgendetwas verstärkt fühlte, änderte sich ihre Augenfarbe, es musste etwas mit ihrem Vampirdasein zu tun haben. Interessanterweise war das bei Terry und Marry nicht der Fall, weswegen wir vermuteten, dass es damit zusammen hing, weil Sunny als Halbvampir geboren wurde.
„Es wird aufhören, okay? Diese Alpträume werden aufhören.“ murmelte ich Sunny beruhigend zu, was sie nicken ließ. „Sollen wir zurück gehen?“ fragte ich und Sunny nickte wieder nur.
Hand in Hand gingen wir also zurück ins Lager. Sunny schwieg dabei die ganze Zeit und ich konnte fühlen, wie schlecht sie sich fühlte.
Sie machte sich nach wie vor Vorwürfe dafür, was im Schloss passiert ist, als wir gespielt hatten. Mein kleiner Bruder trug auch nicht gerade zur Besserung der Situation bei, denn er rieb es Sunny bei jeder Gelegenheit unter die Nase. Oder er ließ es sie einfach spüren, wie sehr er sie für das hasste, indem er sie zum Beispiel völlig ignorierte.
Wir schlichen uns leise ins Lager, doch wie der Fußballgott es natürlich verlangte, lag irgendwo ein Ast rum auf den ich trat. Es knackte und Sunny erstarrte. „Alles gut, es war nur ein Ast.“ murmelte ich und zog sie sanft weiter.
„Kommt ihr also auch mal zurück, ja? Soviel zum Thema artig bleiben.“ stand plötzlich Joschka vor uns und blickte uns ernst entgegen. Hinter ihm tauchte Marry auf und gab Joschka eine Kopfnuss. „Au! Das war doch nur ein Scherz.“ rieb Joschka sich seinen Kopf und grinste, was ihm aber schnell wieder verging, als er Marry auf uns zulaufen sah. Augenblicklich schloss sie Sunny in ihre Arme und murmelte etwas in ihr Ohr. Sunny nickte nur darauf und Marry seufzte. Vorsichtig löste Sunny sich aus Marrys Umarmung und sah mich an. „Ich geh schon mal vor, okay?“ Ein kleines lächeln zierte Sunnys Lippen und sie gab mir einen kurzen Kuss auf die Wange.
„Sunny, entschuldige, ich wollte nicht…“ begann Joschka, aber Sunny winkte schnell ab. „Nein, alles gut Joschka.“ erwiderte sie schnell und verschwand in Richtung unseres Zeltes. „Sie hatte wieder diesen Alptraum.“ erklärte ich Joschka und er nickte sofort verstehend. Es war kein Geheimnis dass Sunny immer wieder davon träumte, die anderen hatten dies relativ schnell mitbekommen gehabt.
Ich wechselte noch kurz ein paar Worte mit Joschka und Marry, ehe ich mich auf den Weg zu Sunny machte.
Sie lag eingerollt in ihrem Schlafsack und hatte ihre Augen geschlossen. Trotzdem bezweifelte ich dass sie schon schlief. Langsam legte ich mich neben sie und legte vorsichtig einen Arm um sie. Sollte Sunny doch schon schlafen, wollte ich sie nicht wecken. Sie sollte aber spüren, dass ich bei ihr war. „Ob sie wirklich irgendwann aufhören?“ nuschelte Sunny plötzlich und drehte sich zu mir.
„Sie werden aufhören, diese Alpträume. So etwas wird nie wieder geschehen und ich verspreche dir, dass ich nicht zulassen werde, dass so etwas oder ähnliches noch einmal passiert. Nie wieder lasse ich dich allein, Sunny.“ versprach ich meiner Freundin und entlockte ihr so ein lächeln. Sunny kuschelte sich genauso wie vor einigen Stunden eng an mich und ich strich ihr über ihr blondes Haar.


Sunny:

Am nächsten Morgen wurde ich von Vogelgezwitscher geweckt. Es war ein wunderschönes Geräusch und ich freute mich jedes mal darüber. Gerade nach einer Nacht wie dieser, wenn ich wieder diesen Alptraum gehabt hatte.
Mit noch immer geschlossenen Augen griff ich auf die andere Seite und spürte nichts. Entsetzt riss ich meine Augen auf und setzte mich auf. Maxi war weg. Etwas panisch versuchte ich mich zu orientieren und stellte fest, dass ich in seinem Zelt war. Draußen hörte ich Geschirr klappern und jemanden lachen. Natürlich, wir waren noch immer unterwegs und somit auf dem Weg nach Hause. Bestimmt war Maxi einfach nur früher wach geworden als ich und schon aufgestanden. In diesem Moment kam ich mir einfach nur dumm vor. Schnell suchte ich mir ein paar meiner wenigen Sachen zusammen die ich mitgenommen hatte und krabbelte aus dem Zelt, um mich bei dem selbstgebauten Bad von Raban und Joschka, für den Tag fertig zu machen.
Kurze Zeit später fühlte ich mich besser und ging zu den anderen. „Guten morgen.“ murmelte ich und lächelte in die Runde. Nerv funkelte mich nur wütend an und sagte nichts. Die anderen jedoch lächelten mir aufmunternd zu und deuteten mir mich zu setzen. „Maxi und Markus sind Feuerholz sammeln gegangen, müssten aber bald wieder zurückkommen.“ meinte Leon, als er meinen suchenden Blick zu bemerken schien. „Ich wollte aber eh noch mit dir reden, Blondi.“ grinste er mich breit an. Er legte einen Arm um meine Schultern und zog mich mit sich. „Wir hatten seither noch gar keine Zeit zum Reden gehabt. Ich wollte mich nochmal bei dir bedanken, dass du mir damals helfen wolltest.“ begann Leon ernst zu werden. „Ich weiß was du für einen Preis dafür zahlen musstest, als du deine Familie verraten hast, für jemanden den du nicht mal kanntest. Ehrlich, das war echt mutig von dir, Sunny.“
Ich wusste nicht wirklich was ich darauf antworten sollte und senkte meinen Blick. „Ich konnte dir aber nicht helfen, Leon.“ murmelte ich und betrachtete meine Schuhe. Leon trat einen Schritt näher und hob mein Kinn hoch. „Doch das hast du. Du hast dich um meine Freunde gekümmert, Sunny. Wir haben gestern noch echt lange darüber gesprochen, als du und Maxi abgehauen seid. Ich bin echt froh, dass du mit uns mitgekommen bist.“ lächelte er mich an und zog mich in eine Umarmung. Überfordert stand ich einfach nur da und wusste nicht was ich tun sollte. „Aber ich hab solche Angst Leon.“ hörte ich mich plötzlich sagen. Leon schob mich eine Armlänge von sich weg und musterte mich ernst.
„Wegen deiner Alpträume?“ fragte er nach und ich nickte nur. „Und auch wie es weitergehen wird. Maxi und ich haben geredet, aber trotzdem, es ist alle so neu und was ist, wenn ich nicht in eure Welt passe?“ sprudelte es nur so aus mir heraus.
Leon schenkte mir ein aufmunterndes lächeln. „Wenn es dich beruhigt, ich habe auch Alpträume, darüber was passiert ist. Wenn ich aber bei Vanessa bin, ist es besser, weil ich weiß wie sehr sie mich liebt. Nämlich so sehr, dass sie den Fluch gebrochen hat. Bei dir und Maxi ist es genauso, eure Liebe zueinander hat den Fluch gebrochen und eure tiefsten Wünsche erfüllt. Zusammen ein Leben zu führen, deswegen wurdest du zum Menschen. Weil du in unsere Welt passt, weil du Maxi liebst und euer Leben einfach perfekt sein wird.“ Leon sah mir tief in die Augen und ich wusste einfach dass es wahr war.
„Danke, Leon.“ Diesesmal war ich es, die Leon in eine Umarmung zog. „Danke für alles.“ murmelte ich.
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