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Verlorenes Glück

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Mattes Seeler Melanie Hansen
02.04.2021
08.04.2021
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1.138
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02.04.2021 353
 
Und was war jetzt? Denn nach drei Monaten, war sein Platz immer noch leer. Sein Schreibtisch war unberührt, und auch seine Kaffeetasse stand seit Monaten unbenutzt im Schrank. Melanie saß auf ihrem Platz und starrte auf den Stuhl der ihr gegenüber stand. Normalerweise würde sich Mattes jetzt beschweren, wieso es beim verschwinden einer Katze, die von selber wieder aufgetaucht war, unbedingt einen Bericht brauchte, doch er war nicht hier. Melanie vermisste ihn. Mehr, als sie eigentlich gedacht hatte. Ja, manchmal, da hatte ihr Streifenpartner sie auch genervt, mit seinem Sturrkopf, doch er war immer für sie da gewesen, wenn Melanie ihn gebraucht hatte. Plötzlich riss das Klingeln des Telefons die blonde Polizistin aus ihren Gedanken. Es war Eva. Schonwieder. ,,Nein Eva, es hat sich an Mattes Zustand nichts geändert", so begrüßte Melanie sie mittlerweile. Eva seufzte und bedankte sich für die Auskunft, legte dann einfach auf. Wieso wollte sie das überhaupt dauernd wissen? Die beiden hatten sich doch sowieso getrennt. Pinar klopfte Melanie plötzlich von hinten auf die Schulter. Sie schreckte kurz etwas zurück, und beobachtete ihre Kollegin, die sich an Mattes Schreibtisch zu schaffen machte. ,,Was suchst du da?", wollte die blonde Polizistin wissen. Sie mochte es garnicht, wenn jemand einfach in dem Schreibtisch ihres Streifenpartners rumwühlte. ,,Er hatte doch irgendwo so ein Angel Buch", murmelte Pinar und durchwühlte die Schublade. Melanie stand auf und kam ihr zur Hilfe, als ihnen ein Stapel Blätter entegenkam. Darauf waren verschiedene selbstgemalte Spiele, wie Stadt, Land, Fluss oder Tic Tac Toe. Das hatte Melanie und Mattes immer gemacht, wenn es gerade keine Berichten und Einsätze gab. Dann hatte Melanie auf seinem Schoss gesessen und die beiden hatten zusammen gelacht. Mit trauriger Miene betrachtete die Hauptkommisarin die Zettel.  ,,Ah, ich habs gefunden", Pinar hielt glücklich über ihren Fund das Buch in die Höhe. Als sie jedoch Melanie so traurig sah, verschwand ihre Freude augenblicklich. ,,Hey, er wacht wieder auf, ganz bestimmt", sie legte tröstend einen Arm um die blonde. ,,Darf ich mir das Buch mal ausleihen?", fragte Melanies Kollegin sie, worauf Melanie die Frage mit einem Nicken bestätigte.
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