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Siebenstein

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
02.04.2021
11.06.2021
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11.06.2021 3.159
 
Das Schulprojekt und der Antrag

So stellte ich meinen Wagen in den Hof und ging ins Haus, wo ich schon Stimmen vernahm. Als ich den Laden betrat, saß Kai auf dem Stuhl und eine Gruppe Schüler stand um ihn herum.
„Hallo, wie können wir euch helfen?“, fragte ich und sofort hatte ich ihre Aufmerksamkeit. So trat einer der Jungen hervor und sagte.
„Guten Tag, wir sind Schüler des hier ansässigen Gymnasium und wir sammeln Trödel um diesen dann auf dem Schultrödelmarkt zu verkaufen. Das Geld ist für neue Computer gedacht, unser Direktor meinte vom Schulamt bräuchten wir uns keine Hilfe zu erhoffen“.
„Und wie seit ihr in den Laden gekommen?“, fragte ich sie, da sah mich Kai an.
„Ich habe die Ketten dort auf den Ständer sortiert, und da so schönes Wetter war, hatte ich die Tür geöffnete“.
„Und?“, fragte ich.
„Plötzlich standen die Kinder hier drin und fragten ob wir etwas zum Trödel beisteuern könnten, ja und bevor mir etwas einfiel warst du schon da“, meinte er ziemlich kleinlaut.
„Nun, ich dachte schon ich hätte vergessen abzuschließen, aber ich glaube ich habe da etwas für euch. Hier den ganzen Karton mit Traumfängern, den schenk ich euch und ich tue noch mehr, ich stelle dieses Schwein hier auf und mache einen Zettel daran. Wenn wir noch mehr finden melde ich mich bei euch und jetzt ab mit euch nach Hause“, damit verließen die Kinder den Laden und gingen ihrer Wege.

„So und jetzt die Wahrheit?“; fragte ich Kai, denn seine Wange wies einen blauen Fleck auf.
„Die Kinder haben mich vor Konrad gerettete, ich war unvorsichtig und so dumm, verzeih“, ohne weiter zu fragen, fotografierte ich seine Wange ab und schickte das ganze dem jungen Polizisten der unsere Anzeigen aufgenommen hatte, schloss anschließend den Laden ab und nahm mein Schatz mit nach oben. Dort gab ich ihm ein Kühlpack und ließ ihn die Sache nochmal erzählen. Wie es schien wollte oder konnte der Sohn vom Hafenmeister ihn nicht in Ruhe lassen.
„Tut es noch weh?“; fragte ich ihn, woraufhin er mich an sah und auf sich selber zeigte und sagte.
„Hier drin tut es weh, dass er einfach keine Ruhe gibt, warum?“; darauf konnte ich ihm leider nicht antworten.

Am Nachmittag fuhr ich ihn zu Herrn Brunner und warte in einem nahen Café auf ihn. So konnte ich ihn beobachten als er aus dem Anwaltsbüro heraus kam. Er strahlte und trug den Brief in der Hand, ob er schon offen war, konnte ich von hier aus nicht sehen. Da ich schon bezahlt hatte, verließ ich das Café und ging zu ihm.

„Na wie ist es gelaufen?“, fragte ich ihn ahnungslos.
„Der Vermieter möchte das ich die ganzen Möbel übernehme, Arthur, das hieße ich könnte morgen anfangen zu arbeiten. Und Herr Brunner hat mir noch einen Brief vom Vermieter gegeben, den soll ich aber erst Zuhause auf machen, lass uns fahren, ich bin so gespannt was er schreibt“, antworte er mir. Schweigend fuhren wir nach Hause, während er nach oben ging, öffnete ich noch bis zum Feierabend in vier Stunden den Laden und sortierte die Sachen aus, die bei mir Ladenhüter waren und diese Schüler vielleicht gebrauchen konnten.Aber eigentlich war ich nervös und aufgeregt, wie mein Großer auf meinen Brief reagieren würde.

Der Schreck wegen Konrad saß mir immer noch in den Knochen, verdammt wie konnte ich nur so dumm sein und ohne nachzudenken die Tür zum Laden öffnen, ohne das außer mir noch jemand im Laden war. Das Arthur wütend oder enttäuscht wäre hätte ich verstanden, aber er hatte gar nichts dazu gesagt, aber an seiner Stimme hatte ich gemerkt wie wütend er war. Auch Herr Brunner hatte sich nicht gerade erfreut gezeigt als er mich sah, aber es war nun mal passiert, verdammt. Nun saß ich hier und hielt diesen Brief in der Hand, was da wohl drin stand?, wenn ich ihn nicht aufmachte, erfuhr ich es nicht.Vorsichtig öffnete ich ihn und zog den Bogen Papier heraus und entfalte ihn. Moment, was war das, die Handschrift gehörte Arthur, was sollte das?. Ließ den Brief, Kai dann weiß du es, dachte ich bei mir, so begann ich zu lesen.

Geliebter Kai,
an meiner Handschrift wirst du schon gemerkt haben, dass dieser Brief von mir ist.
Nun Herr Goldstein hat mir das Haus vererbt, wo das Büro von Herrn Rabe sich befindet. So habe ich ihm wegen Eigenbedarf gekündigt, und da er jetzt ein paar Jahre aus dem Verkehr gezogen wird, habe ich ihm die Möbel abgekauft. Aber das ist noch nicht alles, Kai ich schenke dir dieses Büro, mit einer kleinen Bedienung sei ein guter Steuerberater. Aber das ist immer noch nicht alles, ich habe bei der Druckerei schon deine Briefbögen und deine Visitenkarten bestellt, die schenke ich dir auch. Nun hoffe ich, dass du mein kleines Geschenk an nimmst, ich liebe dich.
Arthur.

Dieser verrückte Kerl, wo war er, ach ja unten im Laden. So schnell mich meine kurzen Beine tragen konnten, lief ich die Treppe herunter und öffnete leise die Tür. Er stand hinter dem Thesen und bediente einen Kunden, da musste ich warten. Kaum war der Kunde weg, zog ich an seiner Jeans, so dass er zu mir herunter sehen musste.

„Kai?“, sagte er fragend und als er den Brief sah, wurde er etwas rot um die Nase.
„Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du völlig verrückt bist, aber genau das liebe ich so an dir. Danke Arthur, du ermöglichst mir so viel und ich mach dir immer nur Ärger. Nein, lass mich ausreden, ich weiß dass du wütend auf mich warst, heute Mittag, woher, deine Stimme hat dich verraten. Schrei mich an, oder schmeiß etwas kaputt, aber bitte friss es nicht in dich hinein, und ich liebe dich auch“, sagte ich und wurde gleich darauf hoch genommen und auf den Thesen gesetzt, und dann begann er.
„Oh ja, ich war heute sehr wütend, aber nicht auf dich, Kai, sondern auf diesen Mistkerl. Hoffentlich beginnt bald der Prozess, und er wird verurteilt. Und ich hatte Angst das er dir mehr getan hat als dir nur ins Gesicht zu schlagen, ich wüsste nicht was ich täte wenn dir etwas zustößt, oh Gott“, anschließend wurde ich liebevoll umarmt.

Plötzlich ging wieder die Türklingel und er hob den Kopf und ich drehte mich etwas um. Die Schüler waren wieder da, und freuten sich über die Sachen die sie wieder mit nehmen durften.
„Am Samstag ist Schulfest, und da sie uns so geholfen haben, laden wir sie beide dazu ein, wenn sie möchten?“, fragte der eine Schüler Arthur.
„Sehr gerne und vielen Dank für eure Hilfe die ihr meinem Partner zu kommen ließt. Habt ihr denn schon das Geld zusammen?“; fragte er sie worauf der Junge der schon etwas gesagt hatte antworte.
„Nein, es fehlen uns noch fast dreihundert Euro“, da zeigte Arthur auf dieses giftgrüne Sparschwein und sagte.
„Das bringen wir am Samstag mit, wahrscheinlich ist es dann voll“, das freute die Schüler und sie nahmen die Sachen mit die sie bekommen hatten.
„Und was machst du wenn es nicht reicht?“, fragte ich ihn, da lächelte er mich an und sagte.
„Dann gebe ich den Rest dazu, Goldstein hat uns beide so gut versorgt, da können wir ruhig etwas abgeben“, anschließend wurde der Laden geschlossen und wir gingen nach oben.Dienstag, Mittwoch und Donnerstag war das Wetter für den Strand so schlecht, dass die Leute sich zum Kaffeetrinken und spazieren gehen entschieden, was sie natürlich auch ins Siebenstein brachte.

Das Wetter war absolute Sch..., wenn dass so weiter ging, konnte ich meinen Antrag am Strand vergessen. Aber der liebe Gott schien ein Einsehen mit mir zu haben, denn als ich am Freitag erwachte, hörte ich schon wie jemand in der Küche leise vor sich her sang, Kai. Mit einem lächeln stand ich auf und begab mich ins Bad, dort duschte ich und trocknete mich anschließend ab. Anschließend zog ich mich im Schlafzimmer an und  ging dann auch in die Küche, wo mich ein Bild für die Götter erwarte. Kai war noch in seiner Boxer und machte gerade Kaffee, also war er auch noch nicht so lange auf.

„Guten Morgen“, begrüßte ich ihn und nahm ihn anschließend in den Arm.
„Mh, dir auch einen guten Morgen, ist das Wetter nicht herrlich?“, fragte er mich.
„Ja, aber was ich hier gerade umarme ist noch schöner“, antworte ich und bekam dafür einen Kuss.
„Du alter Chamör“, lachte er und entwand sich meinen Armen und verschwand im Bad um sich auch frisch zu machen. Da wir von gestern noch Brötchen übrig hatten, brauchten wir keine neuen zu holen und konnten nachdem er wieder aus dem Bad zurück war frühstücken.
„Heute kommt der Mann aus dem Erzgebirge, bin gespannt was er uns zeigen kann“, sagte er , ja stimmte und auch die anderen Sachen von dem anderen Händler aus Stuttgart sollten heute ankommen.

Also hatten wir heute viel zu tun. So räumten wir nachdem Frühstück alles weg und gingen gemeinsam nach unten. Diese drei Tage schlechtes Wetter hatten uns die Regale fast leer geräumt, so dass wir damit begannen diese wieder aufzufüllen. Wir hatten die eine Seite gerade aufgefüllt, als sich mit lautem Hupen der LKW aus Stuttgart ankündigte. Aber er war nicht der einzige, denn es fuhr noch ein Transporter vor und dort entstieg die Tochter des Konkurshändler dem Wagen. So räumten wir erst ihren Wagen leer, und nachdem sie weg war, entluden wir den LKW. Der Händler hatte uns noch ein paar in seinen Augen Ladenhüter mit gegeben, aber für uns sollten es keine sein, das merkten wir sehr bald. Als wenn die Urlauber nur darauf gewartet hätten, dass wir neue Ware bekamen, füllte sich der Laden sehr schnell und die sogenannten Ladenhüter entpuppten sich als Renner, was es war, nun es waren zum größten Teil Leuchttürme oder Muscheln und und.

Da ich ja für morgen Abend einiges vor hatte, fragte ich Heidi ob sie mit im Laden aushelfen könnte, was sie gerne tat. Zum einen machte es ihr großen Spaß der Umgang mit den Kunden, und zum Anderen konnte sie sich dann mit Kai unterhalten. So rief ich in dem Seehotel in Wismar an und bestellte ein Candelight Dinner für zwei. Und eine Suite für die Nacht, man wusste ja nie, grins.  Heidi hatte mir gesagt, dass sie für morgen Abend schon alles vorbereitete hätte, es fehlten nur noch die Fackeln und wir zwei, na dann konnte es ja los gehen.

Der Händler aus dem Erzgebirge musste leider absagen, weil ihn die Grippe erwischt hatte, aber er versprachen so bald wie möglich den Termin nach zu holen.

Als ich wieder herunter in den Laden kam, war dieser voll, mit Kunden, den Schülern und mit Kai und Heidi. Aber die Schüler wollten nichts kaufen, nein, sie halfen mit zu verkaufen, aber warum?. Diese Frage wurde uns beantworte, als der letzte Kunde den Laden verlassen hatte.
„Warum seit ihr hier, und warum habt ihr uns geholfen?“, fragte ich den Jungen der sich als Klassensprecher mit dem Namen Tjak vorstellte.
„Nun ja, durch ihre Hilfe haben wir mehr als das nötige Geld zusammen bekommen, dafür wollten wir uns bei ihnen bedanken“, antworte Tjark und die anderen Kinder nickten.
„“Wenn das so ist, freuen wir uns das wir euch helfen konnten, und hier ist ja noch das Sparschwein, benutzt es für andere Schulprojekte und wenn ihr wieder mal etwas braucht um es zu verkaufen, kommt ruhig vorbei, unsere Tür steht euch immer offen“, sagte ich und Kai nickte dazu.

Heidi hatte zu gehört und anschließend ihre Geldbörse gezogen und das Sparschwein um zwanzig Euro reicher gemacht. Die Schüler bedankten sich nochmal und verließen dann den Laden, nun waren nur noch wir drei da und so konnten wir endlich die Regale fertig auffüllen, und die anderen Kartons verstauten wir erst einmal in dem alten Aufenthaltsraum. Wenig später saßen wir drei dann mit den bestellten Pizzas draußen in den Strandkörben und aßen.

„Darf ich euch morgen auf dieses Schulfest begleiten?“; fragte uns Heidi woraufhin wir beide begeistert waren.
„Klar, natürlich“, antworten wir beide zur gleichen Zeit. Der Nachmittag verlief wie der Vormittag, turbulent.

Am Abend als ich Kassensturz machte, freute ich mich sehr, fast dreitausend Euro hatten wir gemacht und das nur an einem Tag, jetzt verstand ich wo Herr Goldstein so viel Geld her hatte. Nachdem ich dann um neunzehn Uhr den Laden abgeschlossen hatte, verabschiedete sich Heidi von uns und wir verabredeten uns für zehn Uhr am anderen Morgen an der Schule. Den Abend ließen wir bei einem guten Abendessen und einem Glas Rotwein ausklingen.

Pünktlich am Samstagmorgen, fanden wir uns zu dritt bei dem Schulfest ein und wurden direkt von Tjark begrüßt, der uns zu seinem Lehrer brachte.
„Herr Glockner, hier bringe ich ihnen unseren Sponsor der uns sehr geholfen hat dass Geld für die Computer zusammen zu bekommen“, sagte der Junge zu einem älteren Herrn, worauf sich dieser sehr bei uns bedankte und ich ihm dann noch unser giftgrünes Sparschwein überreichte.
„Dieses Schwein hatte ich für dieses Schulprojekt auf der Theke stehen und sehr viele Kunden haben für den guten Zweck aufgerundete und deshalb ist es jetzt auch voll“, antworte ich, was dem Lehrer sehr zu gefallen schien. Es war ein lustiges Fest, und der von den Müttern gebackene Kuchen schmeckte uns sehr gut. So das wir erst gegen Nachmittag das Fest verließen.

Wieder Zuhause, kuschelten wir auf dem Sofa und schmusten mit einander. Als es dann auf den Abend zu ging, fragte ich Kai ob wir den Tag mit einem Abendspaziergang am Strand beenden wollten, was ihm zu gefallen schien. Natürlich wunderte er sich, als ich zum Auto ging, aber er fragte nicht nach, sehr gut.
In Wismar stellte ich den Wagen dann auf dem Parkplatz vom Seehotel ab und wir machten uns Händchen haltend auf den Weg zum Strand. Dort war nicht mehr viel los, nur noch vereinzelt trafen wir auf verliebte Paare, die entweder am Wasser standen, oder im Sand saßen und der Sonne beim untergehen zu sahen. Je näher wir der Stelle kamen, wo ich ihn fragen wollte, um so unruhiger wurde ich. Aber als ich dann die brennenden Fackeln sah und das Herz aus Muscheln das in dem Fackelkreis lag, wusste ich, ich tat das richtige.

Arthur und ich gingen schweigend am Strand entlang, nur das rauschen der ankommenden Wellen war zu hören, wie liebte ich solche Momente.
Je später es wurde, um so romantischer wurde es und dann sah ich die Fackeln und  das Herz aus Muscheln. Arthur ging mit mir in den Kreis, und in dem Herz konnte ich jetzt zwei Buchstaben erkennen, ein A und ein K und darunter stand auf ewig. Bevor ich mir darüber überhaupt Gedanken machen konnte, ging er vor mir auf die Knie sah mich mit tränen gefüllten Augen an und fragte.
„Kai, willst du mich heiraten?“.
Oh Gott, die Ringe, mein Antrag, ich musste etwas sagen.
„Ja, ja und nochmal ja, ich liebe dich“, antworte ich, ich glaube ich machte mich hier gerade zum Affen, aber das war mir egal was zählte war er.

Freudestrahlend hatte er ja gesagt und wischte mir anschließend eine Träne von der Wange, die sich aus meinen Augen gelöst hatte. Anschließend steckte er mir meinen Ring an und ich ihm seinen und plötzlich wurde es laut, all die Liebespaare vom Strand standen nun um uns herum und gratulieren, war das schön. Mit Kai auf dem Arm gingen wir von Paar zu Paar und bedankten uns um uns dann leise zu entfernen, ich hatte ja noch eine Überraschung für ihn.

„Danke, das war wunderschön, die Sonne das Meer und du“, sagte er während er sich an mich schmiegte. Was sollte ich dazu noch sagen, so schwieg ich bis wir im Hotel angekommen waren, dort ließ ich ihn wieder herunter und ging zum Restaurant. Dort wurden wir natürlich aufgehalten und man fragte nach unseren Wünschen.
„König mein Name, ich habe reserviert“; antworte ich und sofort sah man nach und bat uns dem Kellner zu folgen, was wir taten. Natürlich folgten uns mache Blicke, aber uns störte das nicht mehr, wir waren glücklich.
„Arthur, was wollen wir hier?“; wurde ich sehr leise gefragt und bevor ich antworten konnte, öffnete uns der Kellner eine Tür und ich ließ ihm den Vortritt.
„Das wollen wir hier, unsere Verlobung feiern“, woraufhin er etwas blass wurde und ich ihn vorsichtshalber hoch nahm, nicht das er mir noch umfiel.
„A....aber der Antrag war doch schon  so schön und jetzt noch dieses hier mit Kerzen und Rosen, oh bin ich gerade glücklich“, schluchzte er mir ins Ohr. Der junge Kellner fuhr sich auch verstohlen über die Augen, war das süß.
„Wenn es dir so gefällt, habe ich alles richtig gemacht, mein Schatz und jetzt setzen wir uns und genießen den Abend, ja?“, fragte ich ihn und bekam dafür einen Kuss als Antwort.

Nachdem er sich beruhigt hatte setze ich ihn auf seinen Stuhl den der Kellner freundlicherweise zurück gezogen hatte und setzte mich ihm gegenüber hin. Kurz darauf kam er zurück und brachte uns erst mal zwei Gläser Sekt zum anstoßen, was wir dann auch taten. Wenig später folgte die Vorspeise in Form eines Krabbensalates und es schmeckte hervorragend. Das Hauptgericht bestand aus gegrilltem Lachs mit frischem Spargel und Kroketten. Als Nachspeise hatte ich mir etwas besonders ausgedacht, einen großen Eisbecher mit zwei Löffeln, mh es war fantastisch.
Als der Kellner alles abgeräumt hatte, stand er auf und kam um den Tisch herum zu mir und so hob ich ihn auf meinen Schoß.

„Schade, das es jetzt vorbei ist, die Überraschung ist dir wirklich gelungen, durch die viele Arbeit hatte ich an die Ringe gar nicht mehr gedacht“, sagte er und schmiegte sich an mich.
„Wenn du möchtest, aber nur wenn du es wirklich willst, bleiben wir heute Nacht hier?“; fragte ich ihn.
„Wirklich, oh Arthur was für ein Tag, ähm, darf ich dich dann für das hier verwöhnen?“, fragte er mich etwas rot um seine kleine Nase die ich so liebte.
„Wenn du das möchtest, freue ich mich darauf, dann komm“; mit diesen Worten erhoben wir uns, er blieb auf meinem Arm und bevor wir den Raum verließen, steckte ich dem jungen Kellner zwanzig Euro zu, wofür er sich sehr bedankte.
An der Rezeption bekamen wir unsere Schlüsselkarte und fuhren mit dem Fahrstuhl in den fünften Stock, wo wir gleich unser Zimmer fanden.

Als ich langsam wach wurde, spürte ich seine Hand immer noch auf meinem Bauch, wir lagen wie die Löffel eng bei einander und wie es schien schlief mein Verlobter noch. Hi hi wie sich das anhörte, mein Verlobter. In der Nacht hatte ich ihm gezeigt, wie sehr mir dieser Antrag und das Essen bei Kerzenlicht gefallen hatten, fast so als wenn wir unsere Hochzeitsnacht vorgezogen hatten, Wahnsinn. Da ich mal ins Bad musste, löste ich mich von ihm und ging leise mich erleichtern um anschließend wieder zu ihm ins warme Bett zu kriechen.
„Mh, du bist kalt, komm her ich wärme dich“, gab er schlaftrunken von sich was ich mir gefallen ließ.
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