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well that wasn't  my plan, John B.

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
JJ Maybank OC (Own Character)
31.03.2021
16.04.2021
7
13.543
1
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
16.04.2021 1.717
 
Guten Morgen meine Lieben, erst einmal DANKE DANKE DANKE! Für das tolle Feedback und danke dafür das ihr die Geschichte empfohlen habt! Dieses kleine Projekt bedeutet mir wirklich viel ! Ich habe euch nun ein neues Kapitel mitgebracht und ich hoffe euch gefällt es!

Liebe Grüße ;*

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Ein Boot war nicht sonderlich ein gutes Kissen, der Schmerz meines Nackens weckte mich am frühen Morgen und die Möwen über meinem Kopf oben am Himmel unterschieben direkt alles. Ich stöhnte auf, setzte mich auf. Alle anderen um mich herum schliefen, warte, Kiara war nicht mehr da. Ich sah mich um, wir waren auch nicht mehr direkt auf dem Wasser. Wir standen an dem Steg, wo wir gestern Abend gestartet waren. Aber auch am Land war sie nicht zu sehen, vorsichtig stand ich auf. Ich wollte die Jungs nicht wecken. JJ lag direkt neben mir, er lag auf seinem Rücken, seine Hände lagen auf seiner Brust. Mal sah er wirklich friedlich und ruhig aus. Pope lag immer noch auf dem Platz wo er gestern Abend laut meinen Augen lag. Vorsichtig verließ ich nun das Boot, leicht schwankte es, doch keiner der Jungs wachte auf.

Als ich mich umgedreht hatte um nach den Jungs zu schauen, fand ich einen Zettel von Kiara. Sie war etwas zu Essen holen und würde bald wieder kommen. Okay, sie kümmerte sich darum das niemand von den Knochen fiel. Ich musste zugeben, ich hatte wirklich Hunger und hatte seit gestern mit Topper und Rafe im The Wreck nichts mehr gegessen. Sofort knurrte mein Bauch und ich hielt meine Hand drauf, als ob ich so die Töne dämmen konnte, die mein Magen machte. Schnell war ich vom Steg und auf dem Weg an das Haus. Zuerst wollte ich nicht unbedingt hinein laufen, denn ich wusste nicht einmal ob ich das durfte. Die Veranda war befüllt, sie war nicht so groß wie die bei den Kooks aber wer konnte bei so etwas übertriebenen schon mithalten? Wenn man auf die Veranda ging, war rechts direkt eine Sitzecke. Es sah jetzt nicht ganz ordentlich aus, es war aber sehr gemütlich.

Mit einer Hand strich ich über den Stoff von dem Sofa. Mein Blick ging immer wieder zu dem Boot wo die Jungs drin lagen. Es war so als ob ich hier gar nicht sein durfte, so sah ich mich um und so hoffte ich nicht erwischt zu werden. Aber vielleicht machte ich mir einfach nur dumme Gedanken. Beim hineintreten in das kleine Haus, knarrte der Boden und erneut sah ich direkt zu den Jungs, doch beide schliefen tief und fest. Leicht schüttelte ich den Kopf. Man kam direkt in das Wohnzimmer, rechts von mir war ein Sofa, dies sah so aus als ob jemand darauf regelmäßig schlafen würde. Zwei Schritte weiter war der Esstisch, er war rund und es standen vier Holzstühle drum herum. Obendrauf waren viele Dokumente, Zeitungen und irgendwelche Zeichnungen, ich konnte sie aber nicht deuten. Ein paar hob ich auf und betrachtete sie genauer aber so direkt konnte ich mir wirklich nichts dabei vorstellen. Die Küche sah ebenfalls so aus, als ob schon länger niemand hier gewesen sei. Direkt fragte ich mich, wie man hier wohnen konnte, eine ganze Familie schien hier doch wirklich keinen Platz zu haben. Ich sah mich weiter um, auf der Küchentheke lag ein Brot, dies schien ebenfalls länger schon hier zu liegen. Jemand hatte dort hinein gebissen aber einfach liegen lassen. Ich verzog mein Gesicht, schüttelte den Kopf und lief sofort weiter.

Ein schmaler Gang stand nun vor mir, links und rechts waren Türen. Drei um genau zu sein, alle drei waren zu. Ich würde Lügen wenn ich nicht direkt sagte, ich war in der ersten Tür drin. Es war ein Schlafzimmer, hier schien kein Erwachsener drin zu schlafen. Es lag ein Skateboard herum, Schulbücher lagen auf dem Boden und ein Surfbrett lehnte an der Wand direkt neben der Tür. Das Bett war nicht gemacht, langsam lief ich durch den Raum, doch es waren keine Bilder hier. Die Wände waren leer. Kein Regal.. nichts. Nachdenklich ging ich wieder aus dem Zimmer, direkt natürlich in das nächste. Dies war nun wirklich das Schlafzimmer eines Erwachsenen, hier hingen auch Bilder und direkt lief ich dort hin. Nahm eines der Bilder in die Hand und sah einen Mann, er trug eine Hornbrille. Seine Haare waren nun nicht unbedingt gepflegt, jedoch sah es nicht schlimm aus. Sofort bekam ich ein Lächeln auf den Lippen, er sah wirklich .. nett aus! Mein Blick ging zu der Person neben ihm, dieser Junge hatte ähnliche Haare wie der Mann neben ihm. Es waren sicher Vater und Sohn! Beide waren braun gebrannt, ihr Grinsen steckte sofort an. Langsam legte ich das Bild wieder zurück an dessen Platz und ich lief weiter durch das Zimmer. Auch hier gab es Bücher, jedoch waren dies Literatur und Geschichtsbücher. Unzählige Bücher, welche, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte und ich hatte auch schon viele Bücher.

Es war ein Paradies für Bücherwürmer, meiner Mutter hätte es hier drin sicher auch gefallen. Seufzend schüttelte ich den Kopf und sah mich weiter um, an einer Wand, direkt neben der Tür, hin ein Schlüsselkasten. Etwas ungewöhnlicher Platz. Doch ich öffnete ihn direkt und sah unterschiedliche Schlüssel. „Für was die wohl sind ..“ fragte ich mich. Aber wahrscheinlich würde ich es nicht herausfinden. Also ging ich wieder aus dem Raum und wollte direkt in das nächste, doch die Tür war verschlossen. „Okay .. das ging schnell“ sofort war ich wieder in dem Schlafzimmer und nahm alle Schlüssel einmal mit, die ersten drei Stück hatten natürlich nicht gepasst aber dann wurde ich fündig und das Schloss ging auf. Als ich die Tür aufdrückte, knarrte es sehr laut und ich verzog das Gesicht. Hoffte, die Jungs würden nun nicht aufwachen.

Wenn man dachte, die Bücher in dem Schlafzimmer waren schon viele, dann musste man sich nun wirklich diesen Raum hier ansehen, es war ein großes Büro mit einem gigantischen Schreibtisch und unzähligen Büchern, zwei Wände waren komplett voll mit Bücherregalen und natürlich Büchern darin. Es waren Klassiker der amerikanischen, griechischen und auch französischen Literatur. Geschichtsbücher die bis ins Jahr 1700 reichten. DAS hier war ein Traum. „WOW...“ Langsam und vorsichtig lief ich durch den Raum, wie als ob ich versuchte nichts kaputt zu machen. Auf dem Schreibtisch waren tausende von Notizen verteilt, sehr unordentlich aber es ging um die Polizei, es ging um Plantagen, es ging um Schiffe.. Langsam hob ich einen Zettel hoch, wollte gerade lesen was dort drauf stand, meine Lippen formten die Worte Royal. „Was machst du hier drin?!“ Ich schreckte auf, lies die Notizen fallen und sah auf. JJ.

„Ich .. ich konnte nicht mehr schlafen und ..“ „Und dann hast du gedacht du läufst einfach in ein fremdes Haus ? Schaust dich hier um?“ Okay, ja, ich war jetzt nicht gerade höflich gewesen und vielleicht hatte ich gerade eine Straftat begangen. „Ähm... ja?“ JJ verschränkte die Arme vor der Brust, sah mich genervt an und trat dann auf mich zu. Ich musste zugeben ich war nun etwas nervös, doch er tat natürlich nichts, nahm mir die Notiz aus der Hand und sah ebenfalls drauf. Nun war er es der seufzte. „Du solltest wirklich nicht hier drin sein ..“ „Was ist das alles hier?“ Ein Versuch war es ja wert. Es dauerte lange bis etwas von ihm kam, sein Blick war starr auf die Notiz gerichtet. „Das hier ist das Büro von John B's Dad ..“ Ich runzelte die Stirn. „John B ? .. Der Typ .. der Typ der Sara entführt haben soll?“ Gab ich dann von mir, ich erinnerte mich daran das Topper und Rafe sich darüber unterhalten hatten. „WAS?!“ JJ war verdammt wütend und sah mich so auch an. Sofort hob ich die Hände. „Das haben Topper und Rafe gesagt.. naja Topper“ „Diese verschissenen Kooks!“ JJ schmiss die Notiz auf den Tisch und schnaubte. „Er hat sie gerettet! Sonst wäre sie wahrscheinlich für immer eingesperrt!“ JJ's Stimme war nun nicht mehr so ruhig wie eben und vor allem war sie viel lauter, nun würden wirklich alle wach sein. „Ich habe keine Ahnung JJ!“ gab ich dann ruhig von mir. „Ich kenne weder Sara noch John B .. “ Ich räusperte mich. „Die einzige Seite die ich von all dem mitbekommen habe war die von den .. Kooks..“ Ich zuckte mit den Schultern. „Was macht ihr hier ?!“ Pope stand nun an der Tür und riss JJ aus dem Zimmer. „Wir haben uns darauf geeinigt da nicht mehr rein zu gehen du Trottel!“ „Sie war da drin!“ „Aber du wolltest ihr alles von John B erzählen oder was?!“ „Was ?! NEIN!“ JJ schubste Pope zur Seite. Doch Pope packte ihn am Kragen. „Wir haben gesagt das alles bleibt unberührt bis John zurück ist“ Ich ging den beiden hinterher. „Er lebt noch?“ fragte ich ruhig, doch ich wurde ignoriert. Die Jungs schubsten sich hin und her. „Sobald irgend ein Mädchen kommt das deinem Ding da unten Gefällt vergisst du einfach alles!!!“ Okay, das war krass. Ich riss die Augen auf und ging zur Tür. Ich glaube nicht das ich hier noch sein sollte. „Es tut mir Leid!“ gab ich noch ehrlich von mir, doch keiner der beiden hörte mich. Sie diskutierten lautstark herum.

Da hatte ich nun wirklich was ganz tolles angerichtet. Seufzend verließ ich einfach das Haus und machte mich auf den Weg nach Hause.


// F L A S H B A C K //

„Jodie? Würdest du Mama bitte die Dokumente bringen die auf meinem Schreibtisch liegen?“
„Ja! Einen Moment“ Ich war schnell von meinem Zimmer in das Büro von meiner Mutter gerannt, ich joggte immer von einem Zimmer in das nächste. Wollte keine Zeit verschwenden und es tat einem ja auch nur gut. Die Treppen joggte ich ebenfalls hinunter und ich machte breite Schritte, damit die Muskeln mehr beansprucht wurden. Mein Blick ging auf die Dokumente, Royal Merchant, sie ging nun wieder einmal auf irgendeinen Geschäftlichen Trip.
„Wohin gehst du?“
„Schatz .. das ist unwichtig. Ich möchte das du lieb zu Samantha bist“
Samantha habe ich gehasst, schon immer, sie war meine Nanny. Wenn man bedachte das ich nun 17 Jahre alt war und so jemanden eigentlich nicht brauchte.
„Wann bist du wieder da??“
„Bald mein Schatz“
„Mom!“
Sie verdrehte die Augen.
„In zwei oder drei Tagen!“ Und dann war sie weg.

// F L A S H B A C K E N D E //
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