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well that wasn't  my plan, John B.

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
JJ Maybank OC (Own Character)
31.03.2021
16.04.2021
7
13.543
1
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
04.04.2021 3.231
 
Hey hey ihr Lieben,
Hier bin ich wieder, es hat etwas länger gedauert mit dem Kapitel, wenn man mitten im Umzug ist und man natürlich will das alles perfekt wird, dauert es immer mal wieder etwas. Ich hoffe euch gefällt die Geschichte bisher und ihr freut euch genauso auf das neue Kapitel wie ich es tue.

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Es war nur eine Frage der Zeit..

„Diese Pogues glauben wirklich das sie hier einen auf König machen können und ihnen gehört hier das Gott verdammte Viertel“ Rafe schüttelte genervt den Kopf. Mein Blick folgte der Gruppe Freunde die in einen Bus stiegen und uns ebenfalls noch einmal beobachteten bis sie dann weg fuhren. „Am liebsten würde ich ihnen hinterher und ihnen mal zeigen was ihnen gehört“ In Toppers Stimme konnte ich puren Hass feststellen. Klar, dies war mir vorher schon bekannt gewesen. Aber mir kam es vor, als ob es von Gespräch zu Gespräch schlimmer wurde. Dieser Hass.. Das Piepen eines Handys riss mich aus meinen Gedanken und mein Blick folgte dem Geräusch und Rafe sah auf sein Handy, für einen Moment tippte er drauf herum bevor er zu Topper und zu mir sah. „Ich würde sagen wir gehen heute Abend auf die Party!“ „Welche Party?“ fragte ich direkt, eigentlich war mein Plan nicht gewesen das ich mich noch länger so mit diesen Jungs beschäftigte und vor allem wollte ich mich eigentlich nicht von meinem Plan abbringen lassen. Topper legte einen Arm um meine Schulter und ich sah ihn verwirrt an, bevor ich diesen herunter schubste und einen Schritt nach vorne ging. „Ich muss es mir noch überlegen. Schließlich bin ich erst heute hier angekommen und eigentlich muss ich meine Sachen noch auspacken“ Ich drehte mich um und sah die Jungs an, beide standen mit verschränkten Armen vor mir. „Also wir machen es so“ begann Topper. „Wir fahren jetzt noch eine Runde hier hin und her wir zeigen dir noch OB und dann kannst du zu deiner Wohnung oder wo auch immer du unterkommst“ Topper grinste breit und lief dann auch schon los.

Die Jungs hüpften ins Auto und ließen mich für einen Moment stehen, ich seufzte aber wenn die Jungs so von der Gruppe sprachen, wie würden sie dann reagieren wenn ich etwas nicht machte was sie wollten? Also ging ich ebenfalls zum Auto und hoffte das mein Abenteuer mit diesen zwei Gentlemens schnell enden würde. Als ich hinten einstieg, unterhielten sich die Jungs darüber wohin sie nun als nächstes fahren würden. The Wreck war nur der erste Stopp gewesen, Topper startete seinen Wagen und es ging los. Rafe öffnete die Fenster und drehte sich zu mir um. „Outer Banks ist unser kleines Hawaii ..“ Ich lächelte ihn an und sah direkt aus dem Fenster. Was ich schon direkt feststellen konnte, die Stadt hatte ihre kleinen Hotspots. Und Meter für Meter kam immer mehr Platz zwischen den Häusern, den Gebäuden. Der Wind wurde stärker und es wurde immer grüner. Wenn es dann wieder an ein öffentliches Gebäude ging, wurde der Platz wieder mehr genutzt und immer mal wieder sah man eine Palme. Outer Banks war sehr ordentlich, die Menschen waren bisher immer sehr freundlich gewesen. Klar, bisher waren mir nicht sonderlich viele Menschen begegnet aber ich war guter Dinge. Topper und Rafe unterhielten sich über die Party die heute Abend stattfinden würde, als Topper einmal hupte und mich aus den Gedanken riss. „Willkommen in dem wichtigen Viertel“ Sofort sah ich aus dem Fenster, es war als ob wir in einer anderen Welt wären. Die Häuser waren riesig. Man konnte es schon fast keine Häuser mehr nennen, es waren eher Villen.

Gigantische Fenster, Vorgärten die größer waren als manche Häuser die wir vor 5 Minuten noch gesehen hatten. Der Unterschied zwischen den Kooks und den Pogues wurde nun wirklich deutlich. Meine Mutter würde es hier wirklich lieben. Diese Häuser waren ihr Geschmack. „Hier wohnt Rafe“ Topper zeigte in die Richtung eines gigantischen weißen Hauses und ich konnte es nicht zurückhalten aber ich musste staunen. „Wow ..“ „Das ist das Anwesen der Tannyhill Plantage .. früher waren hier Sklaven und haben hier gearbeitet.“ „Und nun wohnst du hier?“ „Ja“ Rafe klang wirklich stolz darauf das er hier wohnte, wahrscheinlich hatte er keinen Cent dazu beigetragen aber Hauptsache er war stolz. „So aber nun machen wir uns auf den Weg damit du dich etwas frisch machen kannst“ Rafe zwinkerte mir zu und ich lächelte leicht, es war mir nicht ganz angenehm das er mich so ansah aber ich hatte ja gleich meine Zeit für mich. Ich hatte ihnen die Adresse gesagt, wo ich mir ein kleines Häuschen gemietet hatte und sie hielten an der Straße an. „Also, sollen wir dich dann abholen für heute Abend?“ Topper sah in den Rückspiegel und sah mir in die Augen. „Gebt mir die Adresse und ich komme selbst dort hin, ihr wisst doch, Mädchen brauchen lange um sich fertig zu machen, nicht das ihr ewig auf mich warten müsst.“ Ich lächelte die Jungs an. Beugte mich dann etwas nach vorne und legte meine Hand auf den Sitz von Rafe. „Wir sehen uns heute Abend und danke fürs herum führen“ Ich schnallte mich ab, und öffnete die Tür. Topper sagte mir noch die Adresse und ich stieg aus.

Mein Gepäck musste ich nun selbst heraus holen, Trottel. Dann lief ich zu der Haustür und drehte mich noch einmal um, winkte den Jungs und ging dann in das Haus. Als die Tür hinter mir geschlossen war atmete ich einmal tief aus und lehnte mich an die Tür. Nichts da mit einmal schnell hier ankommen und seine Sache dann erledigen. Es dauerte einen ganzen Tag um einfach nur hier anzukommen. Den Koffer ließ ich einfach am Eingang stehen, ich lief einmal den Flur entlang und sah mich um. Als ich die kleine Hütte gefunden hatte, wollte ich sie sofort haben. Meine Mutter würde niemals daran denken das ich hier sein würde. Für sie wäre es wohl viel zu einfach, obwohl, wenn man sich nun die Stadt angesehen hatte, merkte das dies hier schon sehr extra war. Die Küche war riesig. Wahrscheinlich würde ich meine Zeit hier nicht all zu oft verschwenden, ich konnte nicht kochen und bevorzugte The Wreck eher als mich selbst daran zu versuchen. Das würde nur in einer Katastrophe enden. Mein Gang ging direkt zum Kühlschrank. Natürlich war dieser leer. Also musste ich die Tage auch noch etwas besorgen.

Die Kücheninsel war gerade perfekt, ich lehnte mich dort an und fuhr mit meinen Händen durch meine Haare, die ich nun wieder öffnete und meine Haare einmal durchwühlte. Es war gerade einmal 4 Uhr am Nachmittag, wenn ich auf diese Party gehen musste, müsste ich jetzt noch vier Stunden irgendetwas unternehmen. Seufzend sah ich mich um, hier konnte ich ja nicht sonderlich viel machen und auspacken musste ich nun nicht, denn ich würde noch eine Weile hier bleiben und würde sicher noch etwas Zeit finden. Mein Blick ging an meinem Körper hinunter. Vielleicht sollte ich mich auch erst einmal umziehen, schließlich lief ich so schon seit Colorado herum und langsam wurde mir doch etwas warm. Also stieß ich mich von der Theke ab und lief zu meinem Koffer. Diesen nahm ich und ging in das Schlafzimmer. Schnell war ich umgezogen und es waren gerade einmal 5 Minuten vergangen. Im Schlafzimmer war ein großes Fenster, dort sah ich hinaus, der Blick ging an das Meer, ich konnte jetzt gerade nicht viel sehen bis auf diese wunderschöne Landschaft und ich fragte mich, wie andere es sahen. Wie sahen es die Bewohner der Stadt die nicht so viel hatten wie die Kooks. „Die Pogues ..“ Ich war in der Südseite der Stadt noch nicht, Topper und Rafe hatten mir die Seite nicht gezeigt.

Das war ein Plan! Ich schnappte mir erneut ein Haargummi und eine Sonnenbrille, schnappte mir die Schlüssel des Hauses und ging aus der Haustür. Ich wusste zwar nicht ganz genau wie ich da hin kommen sollte wohin ich wollte, aber ich hatte ja noch genug Zeit bis zu der Party. Und es war auch wirklich schön einmal unterwegs zu sein, niemanden bei sich zu haben der damit prahlen musste was er alles hatte. Die Sonne kitzelte mich im Gesicht, es war wirklich angenehm und absolut gar nicht mit Colorado zu vergleichen. Hier war es so ruhig, es fuhren kaum Autos. Menschen fuhren Fahrrad, liefen an mir vorbei, nickten manche lächelten oder sagten Hallo. Es war zurückhaltend aber für mich fühlte es sich nicht an, als ob es unangenehm war. Ich war eine Fremde und man musste ja nicht jeden ansprechen und sich mit ihnen unterhalten. Ich verstand das, ich würde es nicht anders machen. Je weiter ich lief, desto .. ich würde es nun mal unordentlicher nennen.. wurde es. Es war immer noch wunderschön! Versteht mich da nicht falsch. Aber es war einfach nicht so wie im Norden der Stadt. Die Menschen denen ich hier begegnete, sahen mich etwas genauer an, manche tuschelten. Doch niemand sprach mich an oder fragte mich was ich hier wollte, sie ließen mich in Ruhe. Mein Blick ging durch die Straße, ich betrachtete jedes Haus. Sie waren nicht so wie im Norden, sie waren viel viel kleiner, die Fassade war zwar nicht so klar und sauber wie die der Kooks, jedoch hatte alles seinen Charm. Ich mochte es hier mehr, es kam mir alles echter vor.

Man konnte sehen wie viel Arbeit sie alle hinein gesteckt haben. Das was Rafe und Topper mir über die Menschen hier erzählt hatten, war ein so komplett falsches Bild. Einzig und allein Respekt für diese Menschen konnte ich verspüren. Sie wussten wie man lebte, sie wussten was wichtig war. Ich lief immer näher an den Strand, entdeckte immer mehr Dinge, die dafür sprachen, dass dies hier einfach traumhaft war. Als ich nach langem laufen am Strand ankam und meine Schuhe den wunderschönen gold gelben Sand berührten, zog ich diese aus, stopfte meine Socken tief in die Schuhe und nahm sie hoch. Der Sand war warm, sobald er über meine Füße ging lief mir ein Schauer durch den Körper. Meine Mutter würde sagen, ich besitze eine kalte Seele, meine Hände waren immer kalt, egal was ich machte. Natürlich hatte ich alles schon bei einem Arzt durchchecken lassen, aber ich war einfach etwas kälter als manch andere, weshalb ich auch glaubte, ich deshalb die Wärme so annahm. Doch nach dem kurzen Schauer merkte ich die wunderschöne Wärme und es fühlte sich alles so friedlich an. Auch der Wind störte mich kaum, ich hatte mir meine Haare vorher schon zusammen gemacht nur ein paar Strähnen kamen mir ins Gesicht. Auch der Wind war sehr warm, ich blieb erneut stehen und schloss meine Augen.

Wenn man eines seiner Sinnesorganen vernachlässigte, hatte das Hirn platz für die Funktionen der anderen und es konnte sein das man etwas besser wahrnahm. Also das war meine Theorie. Ich konnte mich einfach besser konzentrieren. Die Wellen, das Rauschen, es war Balsam für meine Seele. Ich liebte dieses Geräusch und würde dies am liebsten jeden Tag hören. Langsam lief ich näher zu den Wellen. Als meine nackten Füße das Wasser berührten lächelte ich leicht.
„Was macht ein Kook an unserem Strand?“ Ich zuckte zusammen, ließ sogar meine Schuhe in das Wasser fallen. „Ach verdammt!“ „JJ du Trottel“ Das Mädchen das Kiara hieß kam zu mir hinüber und nahm meine Schuhe aus dem Wasser. Mein Blick ging zu ihr und ich ging sofort neben mir in die Hocke. „Halt .. nein du musst .. danke“ Ich sah sie an und lächelte leicht. Sie nickte und drückte mir meine Schuhe in die Hand. Wir standen zusammen auf und ich sah dankend zu ihr und dann zu den anderen die ebenfalls hier waren. Es waren die beiden Jungs mit denen sie immer abhing. „Ich bin kein Kook“ gab ich von mir. Meine Schuhe tropften auf meinen Oberschenkel und ich legte sie in den Sand. „Wenn man mit Rafe und Topper abhängt ist man ein Kook“ gab der Junge der also JJ hieß von sich.

„Sei jetzt nicht so dumm wie diese Kooks!“ fauchte ihn Kiara an. „Kiara“ Sie reichte mir ihre Hand und lächelte mich an. „Jodie“ gab ich von mir und nahm ihre Hand. „Wieso haben wir dich mit den beiden Idioten gesehen?“ fragte nun der Cap Boy „Pope“ ergänzte er dann sofort. Auf seine Frage musste ich lächeln. „ Sagen wir mal so .. ich saß zur falschen Zeit auf der falschen Bank“ Alle drei schienen etwas verwirrt zu sein. „Topper hat mich durch Outer Banks geführt“ Ich zuckte mit den Schultern und sah dann wieder auf das Wasser. „Tipp: halt dich fern von denen“ Pope schien wirklich nicht erfreut darüber zu sein. „Du hast also nichts von hier gesehen, außer das protzige unnötige Kooks Viertel“ JJ verschränkte die Arme vor seiner Brust. „Deshalb bin ich hier“ konterte ich dann sofort. Kiara grinste los. „Du bist nicht so wie die zwei Idioten .. aber du kommst nicht von hier, sonst wärst du wie sie.. was machst du hier?“ Ich sah vom Wasser wieder zu Kiara. „Ich bin auf der Durchreise“ War ja nicht gelogen. Sie waren neugierig, was ja an sich nicht schlecht war aber das brauchte ich jetzt nicht. „Heute Abend ist eine Party..“ „Wissen wir“ gab JJ von sich. Pope schubste ihn, so das JJ fast ins Wasser flog. „Wir arbeiten da, mein Dad macht dort das Essen .. beziehungsweise die Ausgabe von Essen und Trinken“

Hier war es wirklich so wie es die Kooks gesagt hatten. Sie arbeiten für sie. „Ich .. uhm .. ich werde auch dort sein.. vielleicht sieht man sich dann dort“ „Mit Sicherheit, achte auf die Typen mit den Fliegen und dem Handtuch um den Arm.“ Kiara bockste den blonden Jungen und ich räusperte mich. Er schien wirklich nicht begeistert davon zu sein, dass ich nun hier war. „Okay .. also .. ich werde dann mal wieder gehen“ Ich hatte nun wirklich das Gefühl, das ich hier nicht gewünscht war. „Wir sehen .. sehen uns dann heute Abend. Hat mich gefreut“ Ich lächelte trotzdem alle drei an, drehte mich um und lief los. Keiner kam mir hinterher, sie blieben einfach stehen und nach einem Moment konnte ich hören wie Pope mit JJ sprach und ihn als Idiot betitelte, JJ war nicht erfreut darüber und Kiara musste schlichten. Nachdem meine Füße den harten Boden unter mir spürten, hob ich zuerst den rechten Fuß hoch, strich mit meiner linken Hand drüber und entfernte somit den restlichen Sand, dies wiederholte ich am linken Fuß. Dann zog ich meine Socken wieder an und auch meine Schuhe.

Der Weg zurück zu meinem Haus ging nun schneller als der Weg an den Strand. Doch als ich Zuhause war, bemerkte ich, dass ich gar nicht mehr so viel Zeit hatte. Die Party würde in einer Stunde sein. Ich musste mich noch duschen und mich fertig machen, ich hatte nicht einmal eine Ahnung was ich anziehen sollte, so etwas hatte ich nicht eingepackt. Aber Schritt für Schritt.

Zuerst musste ich unter die Dusche. Mein Koffer zog ich nun auf mein Bett hiefte ihn nach oben und öffnete ihn. Schnell war mein Badebeutel in meiner Hand und ich machte mich auf den Weg in die Dusche. Geduscht war ich schnell, doch nun stand ich mit meinem Handtuch um meinem Körper vor dem Spiegel, was zog ich an? Was für eine Party sollte das überhaupt werden? Ich konnte niemanden fragen. Das konnte doch nicht wahr sein. Seufzend stützte ich meine Ellenbogen auf dem Waschbecken ab und legte meinen Kopf in meine Handflächen. „Bullshit!“ Wenn ich gewusst hätte, das es doch so einfach war hier in das Leben zu kommen, hätte ich mich vielleicht eher mit dem Packen beschäftigt als mit dem wie ich an die Menschen heran komme. Die Worte von JJ und Pope flogen mir immer noch im Kopf herum und auch JJ's Reaktion auf mich und meine Antworten blieb mir noch im Kopf. Was hatte er denn gegen mich? Ich hatte nichts getan!

Plötzlich klingelte es an der Haustür. Was zum? Dann seufzte ich wieder, die einzige Person die wusste wo ich wohnte war Depp 1 und Depp 2.. Ich zog mir einen Bademantel an und ging an die Tür. „Hey Jodie“ es war Rafe, mit einer Tüte. Sein Blick traf meinen, bevor er mich einmal musterte und ich verlegen weg sah und mich räusperte. „Was gibt’s?“ „Ähm ja .. hier“ er reichte mir eine Tüte. Sie war … GIGANTISCH .. und ich wusste was da drin war, meine Mutter hatte unzählige solche Tüten mit nach Hause gebracht. Und da ich mir nicht vorstellen konnte das er mir nun eine Ralph Laurent Tasche brachte, war es ein Kleid. „Das kann ich nicht annehmen!“ gab ich sofort von mir. Doch er winkte es ab. Lief an mir vorbei und in das Haus. „Ich habe dich zu einer Party gezwungen wo du doch gar niemanden kennst und du wusstest ja auch gar nicht was es für eine Party war.“ Ich sah ihm hinterher und schloss dann die Tür. „Rafe .. ich kann das nicht annehmen“ „Nimm es bitte .. sehe es als Willkommensgeschenk für Outer Banks an“ Er hatte sich aufs Sofa gesetzt im Wohnzimmer und sah mich an. „Ich warte bis du fertig bist und dann fahren wir hin“ Er wollte zusammen mit mir da hin? „Und was ist mit Topper? Wird er nicht traurig sein wenn du nicht bei ihm bist“ Rafe lachte und winkte es ab. „Der wird es überleben“ „Ich beeile mich“ gab ich grinsend von mir. Ich musste schon sagen, vielleicht hatte ich mich ja in ihm geirrt.

Also machte ich mich zusammen mit dem Kleid wieder auf den Weg zurück in das Badezimmer. Nun hatte ich wenigstens ein Problem weniger, naja eigentlich zwei! Ich würde da auch ohne Probleme hin kommen und Rafe schien wirklich nett zu sein. Irgendwie. Schnell war ich in das Kleid geschlüpft. Meine Haare machte ich zu einem Pferdeschwanz zusammen. Ich war etwas nervös, wieso? Ich wusste es nicht. Ich war schon öfter auf Partys gewesen. Ich hatte schon öfter irgendwo gewohnt und niemanden gekannt. Was war nun also das Problem? Ich atmete tief ein und auch wieder aus. Mein Blick auf dem Handy sagte mir, dass wir nicht mehr lange Zeit hatten. Also ging ich aus dem Bad heraus, betrachtete noch einmal mein Kleid und die Schuhe dazu und ging dann die Treppe hinunter. Die Sonne schien noch leicht durch die Fenster. Bald würde es dunkel werden. Als ich die letzte Treppenstufe nach unten betreten hatte stand Rafe auf, er starrte mich an, doch sagte kein Wort. „Was? So schlimm? Ich .. “ „Perfekt“ gab er dann grinsend von sich. „Wollen wir?“ Ich nickte und suchte dann meinen Schlüssel. „Los geht’s ..“ Er öffnete die Tür und trat zur Seite. Ich bedankte mich und wir stiegen zusammen in sein Auto.

Jedoch konnte ich das Gefühl nicht los werden, dass es heute Abend wirklich witzig werden würde und das war nicht im positiven gemeint. Meine Hände waren nicht kalt, sie waren schwitzig warm. Ich sah aus dem Fenster und sah der Landschaft dabei zu, wie sie an mir vorbei flog. „Der Abend wird sicher ganz witzig“ Gab Rafe von sich und lächelte. Ich sah ihn an und erwiderte das Lächeln. „Sicher wird es das.“

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Wie fandet ihr es ?
Was haltet ihr von Rafe und Jodie?
Und wie findet ihr die Reaktionen von Kiara, JJ und Pope ?
Wie immer freue ich mich über Kritik/ Wünsche / Lob/ Empfehlungen !!!

Ich hoffe euch gefällt meine Arbeit und das nächste Kapitel ist schon in den Startlöchern!
Liebe Grüße ;*
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