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well that wasn't  my plan, John B.

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Het
JJ Maybank OC (Own Character)
31.03.2021
16.04.2021
7
13.543
1
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
31.03.2021 1.560
 
Hauptcharaktere: John B, Sarah, Kiara, Pope, JJ und Jodie (aka. Hailey Baldwin Bieber)

Nebencharaktere: Topper & Rafe

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„Through everything, you been my rock
I think you're the only thing I didn't get wrong “

Wären meine Kopfhörer nicht in meinen Ohren, hätte der Typ mir gegenüber mich sicher zu Tode zu getextet. Jegliches Augenverdrehen, hinweisen auf meine Kopfhörer und das schließen meiner Augen schien bei ihm nichts zu bringen. Sobald ich nämlich meine Augen geschlossen hatte, stupste er mich an und versuchte erneut mit mir zu sprechen. „Was?!“ nun hatte er es geschafft, ich hatte mir meine Hörer aus den Ohren gezogen und sah den Blondschopf vor mir genervt an. Er schien nicht damit gerechnet zu haben, dass ich so reagieren würde, denn sein Oberkörper ging ein Stück nach hinten und er hob seine Hände in die Höhe. „Tut mir Leid das ich versucht habe mit dir zu reden.“ Er schüttelte den Kopf und dies brachte mich zum seufzen. „Tut mir Leid, ich bin schon ziemlich lange unterwegs und nun auch noch auf diesem bescheuerten Boot.“ „Schiff“ „Huh?“ „Das hier ist ein Schiff“ „Wer hat dich gefragt Einstein ?“ Er verzog erneut sein Gesicht. Man konnte nicht davon sprechen das ich die freundlichste Person auf Erden war und das ich vor lauter Freude und Freundlichkeit, Feenstaub aus meinem Hintern verlieren würde. Meine Mutter hatte immer davon gesprochen das ich verwöhnt wäre und ich immer darauf achten sollte wie ich mich verhielt, denn schnell würde ich alles verlieren. Little did I know .. ich hatte doch schon längst das wichtigste verloren. Jedoch, laut meiner Mutter hatte ich das beste Leben überhaupt in Colorado. Das sie aber nicht verstand, dass die high society nicht alles im Leben war, konnte ich bis heute nicht verstehen. Deshalb hatte ich einfach beschlossen einen Ausflug zu machen, es waren Ferien, über meine Noten konnte sie sich wie immer nicht beschweren und bis sie herausfinden würde, wo ich war, würden Jahre vergehen, wenn sie überhaupt merkte das ich gar nicht mehr da war.

„Hallo?“ Anscheinend war ich in meinen Gedanken versunken, denn ich hatte verpasst was der Typ vor mir zu mir gesagt hatte. Ups. „Was?“ „Dein Name?“ „Jodie und wen interessiert das?“ „Ich .. ich bin Topper! Topper Thornton“ Ich hob eine Braue und sah Topper an, wie konnte man so heißen? Ich schüttelte den  Kopf. Ich war gerade auf dem Weg nach Outer Banks und die erste Person die mir begegnete nervte mich nun schon zu Tode.  „Was suchst du in Outer Banks?“ Unverschämte Fragen, erforderten unverschämte Antworten. „Ich bin auf der Suche nach einem guten Platz für meine Leiche die ich im Koffer habe“ Topper schien die Farbe im Gesicht zu verlieren und ich schüttelte nur genervt den Kopf. „Das war ein Witz.“ Ein gespieltes Lachen war zu hören und ich seufzte erneut laut. „Sag das nicht! In Outer Banks ist einiges los, da würde mich nicht wundern wenn so etwas passieren würde“ Nun machte er sich doch etwas interessant. „Erzähl“ gab ich dann gezielt vor. Er schien darüber doch etwas verwirrt zu sein, räusperte sich dann aber nur und fing an von manchen Geschichten von Outer Banks zu erzählen und ich musste zugeben ich war erschrocken darüber, was so alles passieren konnte. In Colorado passierte natürlich auch mal was aber Colorado war nicht Outer Banks. Topper erzählte mir davon das in dem letzten Jahr viele verstorben waren und auch viele umgebracht wurden, er schien sich nicht darum zu scheren darüber nachzudenken ob es eventuell zu viel für mich war, er sprach und sprach und sprach. Bis ein Horn los ging und ich zusammenzuckte. „Wir sind da!“

Was?! Schon!?! hatte er mich nun wirklich die ganze Fahrt über zu gequatscht? Ich brauche eine Aspirin

Topper stand sofort auf und sah mich an. „Wenn du mir sagst wohin du musst, kann ich dir auch etwas helfen dich zurecht zu finden“ Er lächelte mich an. Ich lächelte leicht zurück. Nahm meinen Geldbeutel heraus und fischte dort einen Zettel heraus. Zuhause hatte ich mir eine Adresse aufgeschrieben. Es war nicht zufällig das ich hier her gekommen war. Ich musste etwas herausfinden, ich musste es mit meinen eigenen Augen sehen. THE WRECK OUTER BANKS.  Auch Topper schien dies gelesen zu haben denn er grinste noch breiter und meinte er könnte mich dorthin bringen. Also hopp, dann musste ich meine Zeit doch etwas länger mit seiner Anwesenheit verschwenden, aber so würde alles wahrscheinlich schneller gehen. Und er schien damit auch zufrieden zu sein, vielleicht war dies für ihn eine Genugtuung, denn er sprach nicht mehr soviel, was für mich wirklich super war. Für einen Moment genoss ich die Stille, das Rauschen des Meeres was an das .. Schiff stieß und die Möwen die über uns flogen und schrien. Als wir das Steg entlang liefen und ich festen Boden unter meinen Füßen spürte, war ich doch etwas froh endlich an Land zu sein. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie Menschen Wasser mochten. Ich selbst fand es einfach nur gruselig. Man konnte nicht erahnen was dort alles war, es war kalt, dunkel, endlos.

Der Wind wehte durch mein bisher noch offenes blondes Haar. Schnell hatte ich mir mein Haargummi vom Handgelenk gezogen und meine Haare zu einem Messy Bun zusammen gebunden. Der Wind roch frisch, wenn man es so beschreiben konnte. In der Stadt war es nicht so und ich atmete tief ein und aus, bevor Topper meinen Koffer nahm und zu seinem Auto lief. „Ähm .. warte?“ gab ich nur verwirrt von mir, doch er schien mich zu ignorieren, also lief ich schnell hinterher und staunte nicht schlecht als ich sein Auto sah. „Fährt man mit so etwas hier nur herum? Dann verstehe ich nicht wieso sich die ganzen Unternehmer sich in New York durch die Straßen zwängen, wenn sie hier nicht einmal auffallen würden.“ Er lachte und schmiss meinen Koffer bei sich in den Kofferraum. „Outer Banks ist geteilt, zwischen den Kooks und den Pogues“ „Dem was ? Und dem was?“ Noch nie in meinem ganzen Leben hatte ich davon gehört, was sollte das alles bitte heißen? „Die Kooks, Jodie .. das sind die Unternehmer, die Oberschicht .. und Pogues sind .. naja die anderen“ So wie er sprach, schien er einer dieser Kooks zu sein. Ich selbst wäre ebenfalls eine. „In wie fern geteilt?“ „Die Insel? Naja, die Kooks sind in einer Wohngegend und die Plogues ebenfalls. Die einen gehen meist nicht zu den anderen.. “ Er öffnete die Beifahrertür und sah mich an. Ich stieg ein, ich wollte mehr wissen. Auch er stieg ein und schaltete seinen Wagen an. „Die Plogues jedoch, arbeiten für uns, in unseren Unternehmen, als Gärtner .. sie sind sozusagen unsere Bediensteten“ Bei diesem Wort verzog ich das Gesicht.



// FLASHBACK//

„Mein Gott, ist es so schwer diese Koffer hoch in das Apartment zu bringen?!“ „Verzeihung Miss Brown“ Meine stampfende Mutter zog mich mit zum Aufzug. Wir stiegen ein und fuhren nach oben. „Jodie .. bitte geh in dein Zimmer und spiel etwas ja?“ Ich nickte und rannte in mein Zimmer. Als ich mich noch einmal nach meiner Mutter umdrehte, schrie sie gerade das Personal an. „So eine miserable Bedienstete wie sie habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Und nun gehen sie mir aus den Augen!“

// FLASHBACK ENDE //



Oh ja , so war meine Mutter auch. Ich schüttelte mich und sah mich dann aus dem Auto in der Gegend um. Mir gefiel dieser Ort sehr. Ich konnte nicht sagen wieso, aber dieser Ort gefiel mir. Topper schien nun auch ruhig zu sein und irgendwann hielt er an. Sah mich an und zeigte an mir vorbei. „Willkommen am The Wreck Jodie“ Und nun war ich also hier, hier sollte das ganze Abenteuer anfangen. Ich blickte zu Topper und lächelte nun. „Danke das du mich hier her gebracht hast, Topper.“ „Ach kein Problem!“ Nun stieg er aus und öffnete mir die Tür. „Danke“ gab ich von mir und ging zu seinem Kofferraum, doch er war schneller. „Nein nein! Lass uns doch noch was essen, ich glaube auch meine Freunde sind alle dort, dann kennst du nicht nur eine Person von hier“ Ich blickte ihn irritiert an, dann zu seinem Auto und seinem Kofferraum und dann wieder zu ihm. Was stimmte mit diesem Jungen nicht ?! Ich wollte doch einfach nur hier her kommen, schon sein Gespräch auf dem Schiff war nervig gewesen doch nun musste ich auch noch hier her mit ihm zusammen gehen?

Eigentlich hatte ich gar keine andere Wahl, denn er drückte mich regelrecht in diesen Laden hinein. Fast wäre ich noch gestolpert. Doch ein anderer Typ hatte mich gefangen. „Topper, was um alles in der Welt machst du wieder für einen Bullshit?“ „Rafe.. ich bringe nur Jodie an den Ort wo sie hin wollte, habe sie auf dem Schiff kennen gelernt, sie isst mit uns“ „Du willst hier essen? Bei den Pogues?“ „Das hier gehört einem Pogue?“ grätschte ich ein. „Nein, einem Kook, jedoch seine Tochter ist ein Möchtegern Pogue“ gab Rafe von sich. „Okaaaay?“ Nun sah ich mich in diesem Laden um. Und eine Gruppe sah uns direkt an. Ihre Gesichter schienen von dem was sie gerade sahen nicht begeistert zu sein. Nur ich konnte nicht deuten an wem dies nun lag.

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So, das war mein erstes Kapitel, ich sitze schon fleißig an dem nächsten und ich hoffe das Kapitel hat DIR gefallen, ein Review wäre super lieb! Lob/Kritik ist sehr gerne gesehen

Bis Bald ! <3
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