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§ Freunde mit gewissen Vorzügen §

OneshotFreundschaft, Erotik / P18 / Het
Cullen
31.03.2021
31.03.2021
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2.984
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31.03.2021 2.984
 
Hallo liebe Leser,

Dieser Oneshot soll eine Art Nebenhandlung der  großartigen Geschichte von Una Mia (hier der Link zu Black&White ) sein.
Passt gut nach dem 20.  Kapitel "Der Blitz soll dich beim...treffen"  
Ich habe mir erlaubt eine kleine Geschichte zu schreiben, wie die Vergangenheit von Cullen in Kirkwall ausgesehen haben könnte. Er ist und war schon immer ein sehr selbstbewusster Charakter und das wird vor allem gegen Ende noch einmal unterstrichen. :-)

Danke an Una Mia! Du hast mich  mit deinen tollen Ideen ja quasi dazu inspiriert. :-*

Viel Vergnügen beim Lesen! :-)

Liebe Grüße Drachi;)

P.s.:  Eigentlich würde die Geschichte in die andere Kategorie gehören, aber so passt es irgendwie besser dazu ;-) Hoffe, dass stört nicht.
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Kirkwall. In vielerlei Hinsicht sowohl eine Stadt der Sünde, als auch der Ketten. Schon sehr lange regierten die Templer unter der Aufsicht von Kommandantin Meredith diesen Ort, der in ganz Thedas sowohl bekannt als auch gefürchtet war.
Von der Galgenburg aus, schlug Meredith` Faust mit einer derartigen Härte zu, die meist nur den Magiern entgegen donnerte. Sie war der Ansicht, dass es nur möglich war, sie in Schach zu halten in dem man sie weitest gehend unterdrückte. So mussten sämtliche Magiebegabten in diesen Zirkel und sich täglich den Schikanen der Kommandantin beugen.


***


Cullen war als Templer schon länger ein Teil dieses Alltags. Er hatte es, obwohl er noch vergleichsweise jung war, sehr früh geschafft, im Rang aufzusteigen und wurde von Meredith, ob seiner herausragenden Taten sogar zum stellvertretenden Hauptmann ernannt.
Sie hielt große Stücke auf den jungen Mann, doch wie es in seinem Inneren aussah und wie er mit all dem Grauen, welchem er tagtäglich begegnete, umging wusste niemand.



***



Kirkwall einige Jahre vor dem Magieraufstand...



Er wusste nicht, warum er sich ausgerechnet hier in der Taverne in der Unterstadt nach einem entflohenen Magier erkundigen sollte. Ja die Hinweise deuteten auf seine Anwesenheit hin, aber warum sollte dieser Mann noch hier sein. In Ruhe an der Theke sitzend, würde er bestimmt nicht warten, bis ein Templer ihn zurück zum Zirkel schliff.

Cullen sah sich trotzdem um. Als Hauptmann hatte man eben seine gewissen Aufgaben und er wollte seinem Rang gerecht werden. Außerdem war er schon immer sehr zielstrebig und übermäßig sorgfältig, bei der Erledigung solcher Dinge.

Es waren nicht viele Gäste im „Gehängten Mann“. Nur einige Männer lungerten an den Tischen herum.
Cullens Aufmerksamkeit richtete sich plötzlich in Richtung der Theke, denn dort war gerade eine Frau dabei, lautstark mit dem Mann dahinter zu diskutieren. Weil sie dabei auch noch einen Dolch gezogen hatte, fühlte sich Cullen dazu veranlasst einzugreifen.



„Ihr seid respektlos und ungehobelt. Was denkt Ihr was ich bin?! Wir können es gerne anders klären.“ Dir Frau drückte die Klinge des Dolches bereits gegen die dünne Haut am Hals des Mannes. Der hob nur beschwichtigend die Hände. Als Cullen näher kam sah er deutlich die Schweißperlen auf seiner Stirn.


„Das ist genug. Hört auf den Mann zu bedrohen!“ sprach er und umklammerte das Handgelenk der dunkelhaarigen Frau. Diese zuckte nicht und sah ihn fassungslos an.
Erst da fiel Cullen auf, wie...heiß sie aussah. Ihre Augen...Ihr Gesicht... Ihre Lippen...
Und als wäre das nicht genug drehte sie sich dann auch noch in seine Richtung. Sie war ihm plötzlich unglaublich nah und trotz des dicken Metalls seiner Rüstung konnte er ihre üppige Oberweite spüren, die sich dagegen drückte. Ganz zu schweigen von dem Anblick, der sich ihm bot. Viel Stoff war es nicht, womit sie ihren Busen zurückzuhalten versuchte.


„Templer. Das seid Ihr doch oder? Wenn Ihr früher da gewesen wärt, dann müsstet Ihr mich jetzt nicht davon abhalten, ihn zu bedrohen. Also wie sieht es aus? Lasst Ihr jetzt meine Hand los?“

Cullen sagte nichts. Die Frau verdrehte die Augen und berührte seine Finger, die sich noch immer um ihr Handgelenk schlangen. Sie versuchte den Griff so zu lockern. Erst da erwachte Cullen aus seiner Starre und ließ sie von selbst los.
„Wenn Ihr versprecht Euch zu benehmen.“ fügte er noch hinzu und erntete erneut einen Augenüberdreher von ihr.
„Ja ist ja gut. Ich werde ein sehr braves Mädchen sein.“ erwiderte sie und drehte sich dann zum Mann hinter Theke um. „Ihr solltet Euch ein Beispiel an diesem Templer nehmen. Er hat wenigstens Anstand.“

Sie verließ die Theke und blickte dann noch einmal über ihre Schulter. „Seid Ihr im Dienst oder gebt Ihr mir einen aus?“
Cullen sah sie an, als würde sein Blick durch sie hindurch gehen. Sie schnaubte. „Ja Ihr seid gemeint. Ich habe getan, was Ihr wolltet. Da wäre es doch das Mindeste.“ Sie grinste keck und ging weiter.

Cullen atmete tief ein und wieder aus. Ihm wurde plötzlich so warm in seiner Rüstung.
Er hatte ganz plötzlich das Verlangen, sich tatsächlich mit dieser Frau zu unterhalten. Vielleicht konnte sie ihm auch bezüglich des Magiers weiterhelfen.

***


„Ich bin übrigens Isabella und wie kann ich Euch nennen?“ fragte sie, als sich Cullen endlich an den Tisch gesetzt hatte.
„Ich...ich bin Cullen. Hauptm...“
„Nein sagt nichts... Ich wusste, dass Ihr wohl ein höheres Tier bei denen seid. Ihr macht den Anschein danach. Also ich freue mich Eure Bekanntschaft zu machen.“ Sie trank einen kräftigen Schluck von ihrem Getränk. „Wisst Ihr...Ihr habt mich in einer miesen Situation erwischt. Ich bin nicht so...naja nicht immer, aber dieser schmierige Bastard meinte, er könne mich eine Hure schimpfen. Könnt Ihr Euch das vorstellen? Der wollte doch tatsächlich....“

„Ihr habt ihm mehr als deutlich gezeigt, dass er sich irrt.“ sprach Cullen und versuchte dabei nicht ihr Dekolletee zu betrachten. „Ihr lasst es jetzt doch wirklich gut sein oder? Nicht das ich am Ende wieder her kommen muss, um es zu regeln.“

Isabella grinste. „Oh das würdet Ihr tun? Nun wenn ich es mir so recht überlege...“

„Vergesst das sofort wieder. Ich kenne nun Euren Namen, aber was macht Ihr hier? Ihr seht nicht...Ich meine...“ stammelte Cullen nervös.

„Ich sehe nicht wie all die anderen Leute hier aus. Das meintet Ihr doch oder? Und Ihr habt recht. Ich bin eine Piratin. Genauer Kapitänin und mein Schiff liegt hier im Hafen.“

„Eine Piratin?“ wiederholte Cullen. „Interessant.“

„Ja das ist es in der Tat. Es ist so zwanglos auf See. Ganz anders als in dieser Stadt. Man kann auf dem Schiff tun und lassen was man will. Mit wem man will. Keine Hintergedanken und man wird dafür nicht gleich in die falsche Schublade gesteckt.“
Cullen hatte sie so fragend angesehen, dass Isabella erneut laut lachte. „Ihr solltet Euer Gesicht sehen. Habt Ihr so etwas noch nie gehabt? Wartet...sagt jetzt nicht, dass Ihr immer dafür zahlt. Nein...das tut Ihr bestimmt nicht. So gestresst wie Ihr ausseht...“ Sie sah in die immer größer werdenden Augen von Cullen und neigte ihren Kopf ein wenig näher an seinen. „Also wirklich nicht? Sex für Geld ist überbewertet. Aber wenn ich Euch einen Rat geben darf. Bitte...Bitte nehmt den Stock aus Eurem süßen Arsch.“
Sie machte sich gar nicht erst die Mühe, auf irgendeine Erwiderung von seiner Seite zu warten, denn sie war sich sicher, dass keine kommen würde. Stattdessen trank sie aus und knallte den Becher auf den Tisch. „Vielen Dank dafür. Und falls ihr mal Stress abbauen wollt. Ich kenne da ein paar sehr anregende...“ Das letzte Wort flüsterte sie. „Massagen“



Einige Tage später.


Cullen ging diese Isabella einfach nicht aus dem Kopf. Mehrmals hatte er sich überlegt zu ihr zu gehen. Doch diesen Gedanken verwarf er meist sehr schnell wieder. Wie sah das aus?
Ja wie sah es eigentlich aus? Sämtliche Templer bezahlten Frauen dafür, dass sie mit ihnen schliefen. Auch Cullen hatte das schon gemacht und jedes Mal empfand er nicht die gewünschte Zufriedenheit. Er war einfach nicht der Mann, der eine Frau für Sex bezahlen wollte. Das erschien ihm nicht richtig. Vor allem wegen der Frauen selbst. Er sah es eher als eine Art Unterdrückung.

Isabella war anscheinend sehr glücklich mit ihrem Leben und genoss es frei zu sein. Frei zu sein auch auf sexueller Basis.
Keine Gefühle, keine Bindung....
Gar nichts, weswegen man sich sorgen sollte.


                                                                                                                    ***


Isabella saß auf dem Bett in ihrem gemieteten Zimmer im Gehängten Mann und blätterte in einem Buch. Sie suchte nach etwas bestimmten und reagierte erst auf das Klopfen an ihrer Tür, nachdem es lauter wurde.

„Ja doch ich komme sofort.“ rief sie und öffnete dann die Tür einen Spalt breit. Sie staunte nicht schlecht darüber, wer davor stand und begann zu grinsen.
„Na sieh an. Cullen, der Hauptmann bei den Templern. Kommt herein.“

Ein wenig unsicher betrat Cullen den kleinen Raum und schloss hinter sich die Tür. Er sah sich um und meinte dann, sich erklären zu müssen.
„Ich...Ich dachte, ich komme mal vorbei...“
Isabella verschränkte ihre Arme vor der Brust. „Der Stock ist ja immer noch da.“

„Was?“ fragte Cullen.
„Der Stock.“ erwiderte sie. „Der den Ihr eigentlich hättet wegnehmen sollen.“
„Ja...also...ich versuche...“
„Also Ihr seid wirklich süß. Ich scherze nur. Aber scheinbar seid ihr nicht ohne Grund hier.“


Isabella setzte sich wieder auf das Bett und nahm das Buch zur Hand. „Wartet kurz. Ich muss nur noch...“
Irgendetwas schrieb sie auf das Papier und klappte es dann zu, ehe sie es weglegte. Sie sah zu Cullen, der sie immer noch regelrecht anstarrte.

„Also...Wisst Ihr auf welche interessante Sache ich gekommen bin?“ fragte sie ihn.
„Welche..?“
„Ich kenne Euch. Ihr...“ Plötzlich stockte sie und schnaubte. „Nun setzt Euch doch bitte hin. Ihr macht mich sehr nervös. Ich bin kein wild gewordenes Raubtier, dass euch auffrisst.“ sie lachte und endlich, man möchte es nicht glauben, hatte auch Cullen einen wahren Grund zum Schmunzeln.

„Also wo war ich stehen geblieben?“ sinnierte Isabella und sofort fiel es ihr wieder ein. „Ah ja... Ich kenne Euch tatsächlich.“

„Ich wüsste nicht woher.“ meinte Cullen.

„Hawke! Ich gehöre beinahe zu Hawkes Freunden. Naja... wir sind nicht immer einer Meinung aber...Ja ich mag ihn irgendwie.“

Cullen dachte angestrengt nach. „Hawke...Ja der Name sagt mir was. Ja ich denke ich weiß, wen Ihr meint. Aber an Euch kann ich mich nicht erinnern. Ich meine...Ich hätte...mich eigentlich erinnern müssen. Ihr...seit..“

„Achtung...“ sprach Isabella plötzlich grinsend. „Sagt nichts, was Ihr später bereut.“ Ihr Grinsen verschwand langsam wieder. „Wisst Ihr. Ihr solltet nicht denken, dass ich das bin, was ich schon oft gehört habe. Manche Leute haben einfach ein Problem damit, wenn man gewissen Dingen gegenüber offener ist.“

„Das wollte ich nicht sagen. Ich meinte nur...Ihr hättet mir eigentlich auffallen müssen.“ stellte Cullen richtig.

„Ich weiß schon. Und ich weiß auch, dass Ihr es ehrlich meint. Darf ich nun auch mal ehrlich sein?“

War sie das nicht immer? Sie sagte doch immer das, was sie sich dachte. Gerade aus und Ehrlich.

Cullen nickte nur.

„Gut. Das Leben als Templer ist nicht immer einfach oder? Ich meine...Ich kann das wahrscheinlich nicht so verstehen, wie ich es gerne würde aber...andererseits...Ihr seht mir wie jemand aus, der sich nicht immer so entfalten kann. Hab ich recht? Ich meine... Ihr müsstet viel mehr...“ Ihre Hand lag urplötzlich auf den schnallen seiner Rüstung und ohne, dass er es richtig realisierte, hatte Isabella einen Weg gefunden, diese zu lockern.

„Isabella...Ich...bin im Dienst. Ich weiß nicht ob...“

„Ja und genau das ist der Grund, warum es notwendig ist.“ Sie neigte ihre Lippen nahe an sein Ohr und begann zu flüstern. „Ihr gefallt mir außerordentlich und ich bräuchte außerordentlich dringend eine gelungene Abwechslung...“

Spätestens in diesem Moment hatten sich auf Cullens Haut eine recht angenehme Gänsehaut gebildet. Ihre Worte würde er mit Sicherheit so schnell nicht vergessen. Ja er war eigentlich nicht der Typ für eine derartig überstürzte, schnelle Nummer. Aber warum sollte er sich nicht verändern. Außerdem fühlte er sich bei dieser Isabella irgendwie sehr wohl. Sie war unkompliziert und hatte ihm auch schon gezeigt, dass er mit ihr reden könnte. Eventuell würde sie noch zu einer Freundin werden. Eine Freundin mit gewissen Vorzügen.


Er hatte seine Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, als Isabella bereits einen Weg gefunden hatte, ihn von seiner Rüstung zu befreien.
Ohne, dass Cullen es hätte verhindern können, saß sie plötzlich rittlings auf seinem Schoß und er hätte schwören können, dass sie seinen Unterleib damit so reizte, dass er beinahe Angst hatte, sofort aufgeben zu müssen. Sie wusste wirklich, welche Knöpfe sie drücken musste. Ihre Lippen pressten sich auf seine. Küssten und liebkosten ihn auf eine Art und Weise, die er noch nicht kannte. Ihr üppiger Busen rieb sich ungeniert an seiner Brust. Er spürte das aufkommende Verlangen, sie zu berühren. Doch irgendetwas hielt ihn davon ab. War es wieder diese gewisse Zurückhaltung, die er sich über all die Jahre angeeignet hatte.

Isabella beendete den Kuss und sah Cullen direkt in die Augen. „Bleib locker bitte.“

„Du musst es auch nicht ausbaden, wenn mich hier jemand erwischt. Ich werde degradiert und...“ wollte Cullen sagen, wurde jedoch just in diesem Moment von Isabella nach hinten auf das Laken gedrückt. Er wollte sich aufrichten, doch das verhinderte sie gekonnt. „Na, na...wirst du wohl liegen bleiben. Entspann dich einmal...BITTE!“

Er starrte an die Decke. Ließ es geschehen. Versuchte sich zu verinnerlichen, was hier gerade vor sich ging.
Doch sämtliche Überlegungen und Gedanken versiegten in jenem Augenblick, als ihm bewusst wurde, was Isabella da mit ihm anstellte.
Er fühlt ihre Hände, die.... Ja die ihn unendlich reizten. Seine Hand lag über seinem Mund. Darunter war ein deutliches: „Beim Erbauer...“ zu hören. Welch große Gabe hatte sie, mit ihren Händen solche Wunder zu vollbringen. Erst da wurde ihm bewusst, dass sie nicht zu viel versprochen hatte.

Er genoss sichtlich und auch hörbar, dieses Spiel, welches sie mit ihm trieb. Er erkannte sich angesichts dessen selbst nicht wieder, aber ihm gefiel diese neue Seite, die er scheinbar jetzt gerade an sich entdeckte. Er verspürte das unendliche Verlangen, noch weiter zu gehen.

Er richtete sich plötzlich auf, umfasste Isabellas Gesicht, auf dem ein sehr zufriedenes Lächeln lag und presste seine Lippen auf ihre. Zog sie näher zu sich heran. Auch sie gab diesem scheinbar neu erfundenen Cullen nach. Sie grinste in den Kuss hinein. Sie hatte anscheinend genau das erreicht, was sie wollte.

Cullen strotzte vor Energie und diesem Selbstbewusstsein, welches er schon immer besaß. Er brauchte nur diesen kleinen Anstoß um sich, wie Isabella sagte, zu entfalten...

Einige Zeit später...



„Bei der Heiligen Andraste.... Was... war das?“ keuchte Isabella, während ihr nackter Körper neben Cullen auf dem Bett lag.
Beide waren so außer Atem, dass keiner viel sagen konnte. Nur kurze Sätze und diese möglichst leise.
„Du wolltest es so.“ sagte er.
Isabella nickte und begann zu Grinsen. „Ja...Aber damit hätte ich nicht gerechnet.“
„Du hast mich zu sehr gereizt und...“
„..Und endlich das Raubtier befreit. Gut“ vervollständigte die Piratin seinen Satz. „Ich will das bei Gelegenheit wiederholen.“
„Unbedingt...“ erwiderte Cullen und drehte dann seinen Kopf in ihre Richtung. Er ließ seinen Blick über ihren mehr als einladenden Körper schweifen. Sie sah noch attraktiver aus, wenn sich die kleinen Schweißperlen auf ihrer Haut sammelten.
„Ich sollte langsam gehen. Ich habe mich schon viel zu lange vor der Arbeit gedrückt.“ meinte er noch und stand dann auf.
Isabella stützte sich auf ihrem rechten Ellbogen ab und beobachtete Cullen dabei, als er vom Bett aufstand. „Du weißt wo du mich findest. Falls du mal reden willst. Oder was anderes...“

Cullen legte seine Rüstung an und kurz bevor er das Zimmer verließ, drehte er sich noch einmal zur Piratin um, die gerade dabei war, ihren Körper mit Kleidung zu bedecken. Ihre Blicke trafen sich und er zwinkerte ihr kurz zu, ehe er die Tür hinter sich schloss.

Er trat hinaus aus der Taverne und atmete die frische Luft ein. Dachte an das, was er gerade erlebt hatte. Er fühlte sich so unglaublich befreit und er fieberte voller Vorfreude bereits einem Wiedersehen mit der heißblütigen Piratin entgegen.

In weiterer Zukunft waren die beiden Freunde geworden. Isabella entpuppte sich als wirklich gute Freundin. Bei ihr war es Cullen möglich, sich fallen zu lassen. Sie hörte zu, wenn er ihr von seinem Alltag erzählte und hatte einige Möglichkeiten gefunden, ihn gekonnt auf andere Gedanken zu bringen.

Das ging sehr viele Jahre so. Doch vieles geschah und irgendwann verloren sich die beiden aus den Augen. Isabella verschwand, weil sie einem besonderen Schatz nachjagte, so erzählt sie es immer.
Dann kam der Magieraufstand und Kirkwalls Fassade zerbrach...
Nachdem sich Cullen gegen Kommandantin Meredith auflehnte und sich auf Hawkes Seite stellte, spielte er mit dem Gedanken, Kirkwall ein für alle Mal zu verlassen.

Auf Sucherin Cassandra Penthagasts Angebot hin, schloss er sich der Inquisition an und wurde der neue Kommandant der Truppen.

***



Viele Jahre später auf der Himmelsfeste, trafen sich Cullen und Isabella wieder. Die Piratin wusste um die Umstände, die mittlerweile herrschten. Sie wollte dort anknüpfen wo sie vor so vielen Jahren aufgehört hatten. Einfach unkompliziert und ohne Konsequenzen.
Doch Cullen machte ihr klar, dass es nun jemanden gab, dem sein Herz gehörte. Das er vergeben war und sich auch verändert hatte. Er war nicht mehr der Mann von damals. Er liebte Runa, die Inquisitorin, und sie war jene Frau, der er sein Herz schenkte.

Isabella nahm es gelassen und war eine gute Verliererin. Freunde würden sie immer bleiben. So viel stand fest.


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So meine Lieben,

Ich hoffe, dass es  euch gefallen hat. Für mich war es jedenfalls sehr erfrischend, Cullen so zu beschreiben. Ich glaube nämlich, dass in diesem Mann noch so viel mehr schlummert.  Wie schon erwähnt, ist er einfach ein selbstbewusster Typ, der genau weiß was er will. ;-)

Danke fürs Lesen :-*
Liebe Grüße
eure Drachi;)
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