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Alte Liebe rostet nicht

GeschichteRomance, Erotik / P6 / Gen
30.03.2021
30.03.2021
7
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30.03.2021 430
 
England im Krieg. Das ganze Land ist zerstritten. Es ist keine schöne Zeit. Doch auch in den finstersten Zeiten, gibt es schöne Momente. Man muss nur genau hinschauen. So wie die Eltern von Lionel und Katherina. Trotz all den Kriegen, spielen die zwei Geschwister als wäre alles noch in bester Ordnung. «Komm schon Lionel, Arthur wartet sicher schon.», drängt Katherina ihren älteren Bruder. «Ich komm gleich, ich such nur noch mein Schwert», erwidert dieser, während er noch sein Holzschwert sucht. Kaum hat er es entdeckt, nimmt er seine kleine Schwester an die Hand. Zusammen machen sie sich auf den Weg zu Arthur. Die drei verstanden sich schon immer sehr gut. «Arthur!», Katherina ruft seinen Namen so laut sie nur kann und winkt wild. «Da seid ihr ja endlich.», er lächelt den beiden zu, während sie sich einander nähern. «Ich musste noch mein Schwert suchen.», versucht Lionel sich zu entschuldigen. Die drei Freunde trafen sich fast jeden Tag. Oft spielen sie dasselbe Spiel. Einer der Jungs ist ein Ritter, während der andere ein Bandit ist. Katherina hat immer dieselbe Rolle. Sie ist die Prinzessin, welche vom Banditen entführt wird, um heldenhaft von Ritter gerettet zu werden. Heute jedoch wandern sie einfach umher. «Habt ihr auch schon von dem Schwert Excalibur gehört?», fragt Arthur in die Runde. «Du meinst das im Stein?» - «Das aus dem nichts erschienen ist?», sind die Gegenfragen der Geschwister. «Ja, genau das. Ich habe gehört, dass derjenige der das Schwert aus dem Stein ziehen kann, der zukünftige König sein wird.», erzählt Arthur weiter. «Und du willst es herausziehen, Arthur?», fragt Lionel lachend, wofür er von Katherina einen kleinen schlag auf die Schulter erntet. «Ich bin mir sicher, dass Arthur ein guter König währe.» «Wir sollten langsam zurückgehen. Es wird schon dunkel, und ich will nicht wieder in solch eine Situation kommen wie letzte Woche.», schlägt Arthur vor, worauf hin die drei sich auf den Rückweg machen. Als Lionel schon im Haus ist, greift Arthur nach dem Arm von Katherina, und zieht sie nochmals zurück zu ihm. Er schaut in ihren fragenden Blick. «Wenn ich das Schwert aus dem Stein ziehe, und König werde.», beginnt er zu erklären, «Dann mach ich dich zu meiner Königin», endet er. Er nähert sich ihr noch etwas. Zögert dann kurz, ehe er seine Lippen sanft au die von Katherina legt, und ihr einen einfachen, kurzen Kuss stiehlt. Er legt seine Stirn an ihre und bleibt noch einem Moment so stehen. «Schlaf gut, meine Prinzessin.», dann löst er sich endgültig von ihr, und macht er sich auf den Weg zu sich nach Hause.
 
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