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Was die Zukunft bringt

von Lewira
GeschichteFamilie, Übernatürlich / P16 / Gen
Amara / die Finsternis Chuck Shurley / Gott Dean Winchester Lucifer OC (Own Character) Sam Winchester
30.03.2021
22.07.2021
3
5.030
 
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22.07.2021 1.492
 
Während Sam und Dean ihr Glück mit gefälschten Ausweise versuchten, trennten sich Kevin und Raya unauffällig von ihnen und Raya führte Kevin zu einer Hintertür, in einer Straße neben dem Gebäude.
„Abgeschlossen“ fluchte sie, als sie an der Klinke rüttelte und nichts passierte.
„Dann eben anders“ sagte Kevin, ging in die Hocke und verschränkte seine Hände so, das Raya ihren Fuß darauf stellen konnte. In dem Jahr das er bei Sam und Dean gelernt hatte, war nicht nur besser im Umgang mit Waffen geworden, sondern auch kräftiger und für Raya war es kein Kinderspiel mehr ihn umzulegen.
Sie nickte und stellte ihren Fuß in die verschränkten Hände.
Als Raya auf der anderen Seite war, kletterte sie nur halb herunter und half erst mal Kevin über das Tor.
„Danke“ sagte er.
„Kein Problem“ meinte Raya und bedeutete Kevin dann stehen zu bleiben. Er hielt an und sah sie zuerst etwas irritiert an, doch als sie auf die Kameras zeigte, die sich immer in einem bestimmten Muster drehten, verstand er. Sie warteten ab, bis die Kamera ihre Linse von den beiden abgewendet hatte und gingen dann weiter, einen schmalen Weg, auf dem gerade mal zwei Leute nebeneinander gehen konnten zum Hintereingang.
Kurz vor dem Ziel hörte Kevin ein rascheln im Gebüsch und zog vorsichtshalber seine Pistole und Raya tat es ihm nach, was richtig gewesen war, den aus dem Gebüsch schlurfte ein Mensch hervor. An seinem Hals waren schwarze Adern, die sich auch auf seinen Armen ausbreiteten. Er torkelte und brach dann vor den beiden zusammen.
„Okay“ sagte Raya langsam.
„Das war seltsam“ bemerkte Kevin.
Durch die Hintertür gelangten sie in das Krankenhaus, wo es sehr ruhig war. Zu ruhig wie Raya fand. Sie zog ihre Pistole aus der Tasche und vorsichtig gingen sie weiter.

Plötzlich wurde die Stille von einem Schuss durchbrochen und kurz darauf kamen ihnen Sam, Dean und Jodi entgegen gerannt, auf  ihrem Arm trug Jodi ein Baby und hinter ihnen kam eine Horde mutierter Menschen.
„Lauft“ rief Dean den beiden entgegen und sie machten kehrt und verbarrikadierten sich im nächstbesten Zimmer.

„Was ist hier eigentlich los?“ fragte Raya, während sie mit Dean und Kevin einen Schrank vor die Tür schob.
„Warum habt ihr ein Baby dabei?“ wollte Kevin wissen.
Die drei erzählten wie diese Mutierten plötzlich aufgetaucht waren und auch das die Mutter des Babys  bei der Geburt gestorben war und der Vater kurz darauf mutierte ist.
„Wir haben auch so einen Mutierten gesehen“ meinte Raya
„Aber er hat uns nicht angegriffen, sondern ist einfach umgekippt“ erklärte Kevin.
„Ja das ist merkwürdig manche kippen um und andere werden aggressiv“ wunderte sich Jodi. „So jetzt wo wir ausnahmsweise mal nicht gejagt werden, erwarte ich eine Erklärung von euch. Was habt ihr angestellt?“ und sie sah nicht nur Sam und Dean dabei an. Ihr Blick streifte auch Raya.
Die drei erzählten die ganze Geschichte, sie begannen ab dem Zeitpunkt zu dem Dean Abbadon getötet hatte und endeten zu dem Zeitpunkt als die Finsternis freigelassen wurden.
Jodi schwieg eine lange Zeit.
„Wie geht es dir?“ erkundigte sie sich schließlich bei Raya.
„Ganz gut“ erwiderte sie.
„Ihr habt da ein ganz schönes Chaos angerichtet“ meinte Jodi dann.
„Wir kriegen das wieder hin“ versicherte Dean.
„Das hoffe ich“ meinte Jodi.

Sie setzten Jodi mit dem Baby bei ihr zu Hause ab. Jodi hatte beschlossen das sie die Kleine erst mal mit zu sich nehmen würde und danach entschied, was sie mit dem Baby machen würde. Die anderen vier setzten sich in ein Dinner, bevor sie wieder zum Bunker fuhren.
„Was darf ich ihnen den bringen?“ fragte die Kellnerin.
„Einmal den Burger Spezial. Bitte“ sagten Dean und Raya gleichzeitig. Sam bestellte einen Salat und Kevin eine Portion Pommes.
„Das ist nicht gesund wenn du ständig Burger ist. Du solltest dich gesund ernähren“ wies Dean seine Tochter an. Diese zog die Augenbrauen hoch.
„Dir hat es bis jetzt ja auch nicht geschadet“ meinte Raya.
„Raya. Ungesunde Ernährung macht krank und du solltest darauf achten, das dir das nicht passiert“ sagte er.
„Ist ja gut. Ich achte darauf“ sagte sie.
Dean nickte zufrieden und sie begannen zu essen.
Wobei Raya seltsam still war und so in Gedanken versunken schien, als wäre sie an einem völlig anderen Ort, doch auf Deans Frage antwortete sie immer wieder das es ihr gut ging.
„Dean hör auf. Du weißt doch wie es uns ging nachdem wir von den Toten auferstanden waren“ meinte Sam schließlich.
„Ja Sam ich erinnere mich daran und genau deswegen will ich eine Antwort“ meinte Dean.
„Mir geht es gut“ sagte sie zum gefühlt Hunderesten Mal, doch Dean glaubte ihr kein Wort.

Als sie wieder im Bunker waren begannen sie mit der Recherche und suchten in gefühlt jedem Buch nach der Finsternis. Sie riefen Castiel an und befreundete Jäger, doch keiner wusste etwas darüber.
Nachdem Kevin fast am Tisch eingeschlafen war und Raya sich nur noch mit einem Tee wach halten konnte, beendeten sie das ganze für heute.

Obwohl sie so müde war, konnte Raya nicht schlafen und als sie es schließlich doch geschafft hatte wurde sie wenig später von einem hellen Licht geweckt.
Schnell zog sie ihre Waffe unter dem Kissen hervor und zielte in Richtung der Lichtquelle. Hinsehen konnte sie nicht, den es blendete so sehr und da viel ihr auch wieder ein, wo sie dieses Licht schon mal gesehen hatte.
„Gott“ stellte sie flüsternd fest.
„Hallo Raya. Du darfst mich gerne Chuck nennen“ sagte er fröhlich.
„Was willst du hier. Chuck?“ wollte sie wissen.
„Nur nett mit dir reden“
„Nein das willst du nicht“ stellte sie fest.
Chuck lachte leise.
„So misstrauisch“ bemerkte er.
„Ja schließlich hast du mir noch nicht gesagt was du willst“ erinnerte sie ihn.
„Ist ja schon gut“ seufzte Chuck. „Du wirst Hilfe brauchen, doch du kannst dich nicht an deine Familie wenden“
„Was soll das heißen?“. Wollte Raya wissen
„Das musst du raus finden. Ich habe dir schon viel zu viel gesagt“ meinte Chuck und verschwand.
„Chuck“ rief Raya "Gott" doch er kam nicht zurück.
Raya legte sich wieder ins Bett und ahnte nicht, das Dean vor ihrer Tür gestanden hatte und gehört hatte, wie sie etwas vor sich hin gemurmelt hatte. Er würde sie zur Rede stellen, das war klar.

Doch am nächsten Morgen kam er leider nicht dazu, den gerade als Raya am Tisch erschien klingelte sein Handy und es rief eine völlig panische Alex an.
„Alex was ist los?“ wollte Dean wissen.
Alex erzählte das gestern Abend das Baby was mit Jodi gemacht hätte, woraufhin diese den Postboten getötet hätte. Wenige Minuten später hatte es an der Tür geklingelt. Das Baby, nun plötzlich ein Kind von sieben Jahren, hatte die Tür geöffnet und hereingekommen war ein Mann. Er hatte sie und Jodi, die zu diesem Zeitpunkt wieder sie selbst war gegen die Wand geschleudert und habe dann, das Kind mitgenommen.
Nachdem Alex geendet hatte, schlug Dean mit der Faust auf den Tisch und atmete zischend ein und aus.
„Wie hat der Mann ausgesehen“ fragte Dean.
Alex beschrieb ihn.
„Crowly“ stöhnte Dean.
„Ihr kennt ihn“ stellte Alex fest.
„Ja leider“ erwiderte Dean. „Passt gut auf euch auf und schützt euer Haus mit Dämonenfallen“ riet er noch.
„Okay. Passt ihr auch auf euch auf“ erwiderte Alex.

„Was ist mit Crowly?“ wollte Sam wissen.
„Wer ist Crowly?“ fragte Raya.
Dean hatte gar nicht gemerkt das die anderen sich während dem Gespräch an den Tisch gesetzt hatten. Er trank erstmal einen großen Schluck Kaffee, bevor er die Fragen beantwortete.
„Crowly ist der König der Hölle und wenn er auftaucht gibt es meistens Ärger“ erklärte Dean.
„Und was ist es diesmal für Ärger?“ fragte Sam.
„Das Baby ist kein normales Baby. Es hat von Jodi Besitz ergriffen und sie gezwungen den Postboten zu töten, danach hat es die Seele von dem Mann gegessen und war kurz darauf ein sieben jähriges Mädchen. Dann hat es geklingelt und vor der Tür stand Crowly, der das Kind dann mitgenommen hat“ fasst Dean zusammen.
„Wieso hat das Kind solche Kräfte?“ wunderte sich Kevin.
„Weil sie die Finsternis ist, oder zu ihr wird“ sagte Dean und alle sahen ihn erstaunt an.
„Als die Finsternis freigelassen wurde, habe ich auf ihrem Arm das Kainsmal gesehen, das gleich Mal war auch auf dem Arm, von dem Baby“
„Und wann wolltest du uns das sagen?“ meinte Sam.
„Wenn es Zeit ist. Ich wollte sicher sein“ erklärte er.
„Und bist du dir sicher?“ wollte Sam wissen. Dean nickte.
„Ja. Jetzt müssen wir nur noch Crowly finden“ meinte Dean und zog sein Handy aus der Tasche.
„Crowly hat ein Telefon und ihr habt seine Nummer?!“ rief Raya entgeistert.
„Frag nicht“ meinte Sam und Raya beschloss das in diesem Fall wirklich nicht zu tun, manche Dinge wollte sie auch gar nicht wissen.

Crwoly ging natürlich nicht an sein Telefon und als sie das Signal orten wollten, wurden sie blockiert.
„Wir brauchen wohl eine gute Hackerin“ stellte Sam fest.
Dean nickte und wählte eine weitere Nummer.
„Hi Charlie“ grüßte er.
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