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Was die Zukunft bringt

von Lewira
GeschichteFamilie, Übernatürlich / P16 / Gen
Amara / die Finsternis Chuck Shurley / Gott Dean Winchester Lucifer OC (Own Character) Sam Winchester
30.03.2021
22.07.2021
3
5.030
 
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30.03.2021 1.737
 
Hallo ihr lieben,

ihr ist eine Fortsetzung zu "Der Vergangenheit auf der Spur"
Bitte zuerst lesen, bevor ihr mit dieser Geschichte beginnt.

Und nun viel Spaß beim Lesen.


Raya ging durch eine Tür, hinter der sie das Klappern von Geschirr hörte. Sie war ungefähr sieben Jahre alt. Ihre Mutter saß am Küchentisch und schnitt ihrem zweijährigen Bruder, gerade den Toast in kleine Stückchen. Am Herd stand ihr Vater.

„Guten Morgen Sonnenschein möchtest du auch ein Rührei?“ fragte er.
„Ja gerne, aber nur wenn Schinkenstücke drin sind“ erwiderte sie.
Dean grinste.
„Natürlich sind welche drin“ sagte er und kam mit der Pfanne, um ihr aufzutun.
„Raya“ sagte er dann und schaute sie eindringlich an. „Du weißt das hier was nicht stimmt, oder?“
Sie sah ihn erstaunt an, doch dann nickte sie.
„Was ist los?“ wollte sie wissen.
„Komm mit ich zeige es dir“ sagte ihr Dean. Raya stand auf und folgte ihrem Vater zu einer weiteren Tür, die er öffnete.
Raya sah ihren Vater fragend an, dieser nickte.
Vorsichtig ging sie einen Schritt und dann noch einen. Sie drehte sich um wo Dean noch immer in der Tür stand. Er winkte ihr zu
„Hab dich lieb Sonnenschein“ sagte er.
Raya winkte zurück, drehte sich wieder zu der Dunkelheit vor sich um, hörte wie die Tür hinter ihr ins Schloss fiel und dann rannte sie.

Sie rannte, so schnell und so weit sie konnte, bis sie keuchend in einem Flur stehen blieb.
Nachdem sie zu Atem gekommen war, schaute sie neben sich in einen Spiegel und stellte fest, dass sie nun ungefähr zwölf Jahre alt sein müsste, doch sie sah irgendwie nicht aus wie sie selbst.
Raya trug eine schicke weiße Hose und eine Bluse auf die klein, zarte blaue und lila Blumen gestickt waren.
Mit einem unbehaglichen Gefühl ging sie weiter und blickte sich in dem Flur, durch den sie ging um. Die Wände waren aus hellem Holz, mit kunstvollen Schnitzereien verziert und auf dem Boden lag ein schicker Teppich.
Raya ging weiter in eine riesige Eingangshalle, in der eine gemütliche Couchgarnitur stand, zwei Wendeltreppen führten in das obere Stockwerk.
Eine Tür öffnete sich und heraus trat ein Diener in einem schicken Anzug.
„Guten Tag, da ist ja die kleine Lady Earth“ begrüßte er sie freundlich.
„Guten Tag Mr. Anders“ grüßte sie mit einem freundlichen Lächeln zurück. Woher kannte sie seinen Namen?
„Kommen sie. Das Essen ist gleich fertig. Ihre Eltern sitzen schon bei Tisch“ informierte sie Mr. Anders.
Raya nickte und folgte dem Diener in ein Esszimmer. Der Tisch, war viel zu riesig für drei Personen, ihre Mutter saß an einem Ende des Tisches und ihr Vater am anderen, für sie war ein Platz zwischen ihren Eltern gedeckt worden.
„Ah da ist ja mein Kind“ antwortete Sir Earth „Was hast du den heute gelernt?“ wollte er wissen.
„Unser Lehrer hat uns eine neue Waffe vorgeführt, sie ist sehr einfach zu transportieren und man damit Leuten einen Schock versetzen“ antwortete Raya.
„Wie praktisch. Jetzt iss etwas und danach werden wir deinen Unterricht fortsetzen, du musst noch Klavier üben“ sagte er.
„Ja Vater“ seufzte Raya, denn sie hasste es Klavier zu üben und ihrem Vater entging der genervte Tonfall nicht
„Raya in diesem Tonfall wirst du nicht mit mir reden hast du mich verstanden?“ bei seinen letzten Worten war er lauter geworden.
„Schrei das Kind nicht so an“ meldete sich ihre Mutter das erste Mal zu Wort.
„Du halt dich da raus“ fuhr er seine Frau an, die den Mund hielt, dann wand er sich wieder Raya zu.
„Hast du mich verstanden?“ zischte er sie an.
Raya schluckte
„Ja Vater“ sagte sie dann und aß ihren Teller leer.

Das komische Gefühl, das irgendetwas nicht so war wie es sein sollte verging nicht, auch dann nicht als sie allein in ihrem Zimmer war.
Raya hörte, wie sich ihr Eltern unten stritten, als es wieder still war öffnete Raya vorsichtig die Tür, doch dahinter war nichts mehr, was auf ein altes Herrenhaus hindeutet.
Sie blickte an sich hinunter und stellte fest, dass sie eine blaue Jenas trug und ein T-Shirt, ihre Füße steckten in ein paar Stiefeln.
Raya sah sich um und stellte dann fest, dass sie in ihrem Haus war, in dem sei ganz allein mit ihrer Mutter gewohnt hatte.
Sie war 16 Jahre alt und instinktiv wusste sie auch was für ein Tag heute war. Heute war der Tag, an dem ihre Mutter gestorben war.

Raya ging weiter in das Wohnzimmer, doch dahinter war kein Wohnzimmer, sondern die Bar, in der sie mit Sarah gewesen war.
Sie sah sich selbst wie sie den Vampir köpfte, dann sah sich wie sie von der Polizei abgeführt wurde. Unauffällig folgte sie ihrem anderen Ich und wurde seltsamerweise nicht gesehen.
Auf der Wache angekommen, wurde eine Gefängniszelle geöffnet, doch dahinter war die Wohnung in der Raya mehrere Monate allein gelebt hatte und Laura die tot am Boden lag.
Raya öffnete alle Türen in der ganzen Wohnung, doch immer war etwas anders dahinter. Mal sah sie sich selbst, wie Sir Earth dabei war ihre Gedanken zu manipulieren. Hinter einer anderen Tür wie sie Sarah tötet. Als sie die Badezimmertür öffnete, stand dort Metatron mit einem blutigen Messer. In der Küche, die aussah wie die im Bunker, sah sie sich selbst mit Sam, Dean und Kevin beim Frühstück.
Als letzte öffnete sie die Tür zum Wohnzimmer, das war der einzige Raum, der so war, wie er sein sollte. An der Wand hingen noch ihre Notizen, die sie gesammelt hatte und ihr Laptop stand auf dem Couchtisch.
Auf dem Sofa saß ein Mann, in einem Anzug, der eine Art Sichel in der Hand hatte.

„Wer sind sie? Was wollen sie hier?“ fragte Raya.
„Ich bin der Tod“ kam der Mann gleich zur Sache.
„Der Tod?“ wiederholter Raya und setzte sich auf den Sessel, dem Tod gegenüber.
„Ja und ich bin eigentlich gekommen, um dich zu holen Raya“ sagte er.
„Okay, aber ein Teil von dir will es nicht?“ meinte sie fragend.
„Nun ja. Du bist noch sehr jung. Es ist immer traurig solche jungen Menschen mitzunehmen“ seufzte der Tod „Aber es muss sein, sonst kommt alles aus dem Gleichgewicht“
„Aber ich lebe noch, oder?“ fragte sie, denn sie war sich nicht ganz sicher.
„Nun ja. Wie soll ich es erklären, du befindest dich in einem Zustand dazwischen. Du bist Tod, doch dein Freund Castiel versucht gerade dich mit aller Macht in das Reich der Leben zurück zu bekommen“
„Dann lass mich gehen“ forderte Raya „Bitte lass mich gehen“
„So was kann ich nicht tun und außerdem muss ich zugeben, dass die Winchesters schon oft einiges durcheinander gebracht haben. Sam und Dean und auch Castiel haben ständig versucht die Welt zu retten, doch das Chaos was dabei meistens entstanden ist, war verehrend. Ich weiß nicht, ob es klug wäre einen weiteren Winchester auf der Erde zu haben“ meinte Tod.
„Aber ich habe damit nichts zu tun, ich wusste nichts von alldem. Ich bin unschuldig“ meinte sie.
Tods Mundwinkel hoben sich ein Stück nach oben und es schien so als würde er schmunzeln.
„Ja ich gestehe, das stimmt, doch du bist ein Winchester und nach dir werden noch mehr Winchester kommen“ sagte Tod.
„Was wenn nicht. Was wenn ich verspreche die letzte Winchester zu sein. Ich werde niemals eigene Kinder zeugen. Mit meinem Tod wird die Blutlinie der Winchesters enden. Lässt du mich dann gehen?“ machte Raya ihm das Angebot.
Tod musterte sie.
„Das ist ein sehr Interessantes Angebot“ sprach Tod und überlegte dann eine Weile.
Raya sah ihn abwartend an.
„Ich denke ich werde es annehmen. Ich schicke dich zurück. Du wirst einen natürlichen Tod sterben, durch Alter oder Krankheit, doch wenn du das Versprechen brichts, wenn du ein Kind zeugst, dann wirst du sterben, noch bevor das Kind diese Welt sieht“ stellte Tod seine Bedingungen.
„Ja Einverstanden“ nickte Raya.
„Gut dann gehe jetzt kleine Winchester“ sagte der Tod und verschwand.

Castiel kam wieder zurück an Deck und sah sofort was los war.
„Cass bitte“ flehte Dean mit erstickter Stimme.
Castiel kniete sich neben Dean und legte Raya zwei Finger auf die Stirn. Goldenes Licht breitete sich um die beiden herum aus. Castiel fühlte das irgendetwas anders war, als sonst, wenn er Leute heilte, oder ins Leben zurückholte. Er fühlte eine unbegrenzte Kraft. Metatrons Worte während des Kampfes fielen ihm wieder ein.
„Faszinierend ich habe zuletzt solche Kraft gespürt, als unser Vater Gott neben mir saß“ das waren Metatrons Worte gewesen, bevor Castiel ihn erstochen hatte.
War er Gott? Hatte er so viel Gnade in sich aufgenommen, dass er nun die Kraft Gottes besaß.
„Sie wird verschwinden, sobald du das Mädchen zurückgeholt hast“ flüsterte eine Stimme.
„Vater“ flüsterte Castiel zurück.
„Ja ich bin hier und für die Zeit, in der du das Kind zurückholst, besitzt du meine Kraft“ sagte Gott, dann verstummte er. Ein Blitz kam vom Himmel und traf die Stelle, wo das Kainsmal war.
Das goldene Licht hörte auf zu leuchten und Castiel sank keuchend auf die Knie.

Kevin und Sam waren einen Schritt zurückgetreten als der Blitz vom Himmel gekommen war, doch Dean hatte Raya die ganze Zeit über nicht losgelassen.
„Raya“ flüsterte Dean und konnte das Wunder kaum glauben, als ihre Lieder leicht flatterten.
Sein Herz schlug wie wild vor lauter Hoffnung und als sie die Augen öffnete drückte er sie fest an sich.
Raya war wie benommen und nur langsam kehrten ihre Erinnerungen zurück.
„Dad“ brachte sie schließlich heraus und Tränen der Freude liefen ihr über das Gesicht.
„Ja ich bin hier“ sagte Dean.
Sie löste sich von ihm und die beiden stand auf.
„Onkel Sam“ rief Raya und fiel ihrem Onkel in die Arme, dann umarmte sie auch Kevin und Castiel.
„Danke, dass du mich zurückgebracht hast“ sagte sie zu Castiel
„Du musst mir nicht danken. Ich habe meine Pflicht getan“ antwortete der Engel.
„Wie fühlst du dich?“ fragte Dean.
„Ganz gut“ meinte Raya, hielt kurz inne und krempelte dann ihren Ärmel hoch.
„Es ist weg“ rief sie überrascht „Das Kainsmal ist weg“
„Castiel wie hast du das gemacht?“ wollte Sam wissen
„Ich habe während der Heilung kurzzeitig die Kraft Gottes erhalten“ erklärte der Engel.
„Und Raya wie bist du eigentlich dem Tod entkommen?“ fragte Dean.
„Ich glaube, das sollten wir später klären“ meinte Kevin und die anderen folgten seinem Blick. Eine schwarze Wand aus Wolken kam rasend schnell auf sie zu. Sie rannten so schnell es ging über das Deck, doch die Schwärze verschluckte sie alle.
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