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FUCHSFEUER

von Snowfoxy
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Action / P18 / Het
Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki OC (Own Character) Satoru Gojo Shoko Ieiri Yuji Itadori
30.03.2021
23.02.2022
69
238.515
111
Alle Kapitel
315 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
15.12.2021 4.932
 
Was man nicht alles tut, um seinen Lesern regelmässige Updates zu ermöglichen...

Ich muss in 4h aufstehen, well fuck me i guess ⚈   ̫ ⚈  
Aber was will man machen, wenn einen die Muse packt?

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I’m sorry, I’m not honest
I can say it in my dreams
My thoughts are about to short circuit
I want to be with you right now

The moonlight makes me want to cry
I can’t even call, it’s midnight
But I’m so innocent, what should I do
My heart’s a kaleidoscope

We are led by the light of the moon
We meet by chance again and again
The countless shining stars above us foretell love’s whereabouts
Born on the same Earth
A miracle romance

Just one more weekend together
God, please give us a happy end
In the present, past, and future
I’ll always be in love with you

When we first met, that so very dear
Glance you gave, I’ll never forget
From the millions of stars in the sky, I can find you
Changing coincidences into chances, I love this way of life

A wondrous miracle approaches us
We meet by chance again and again
The countless shining stars above us foretell love’s whereabouts
Born on the same Earth
A miracle romance
I do believe in that, a miracle romance


Interpret: Harponsa - Sailor Moon Cover 'Moonlight Densetsu / Star Locket Theme (na, wer kennts noch? :3 ): https://www.youtube.com/watch?v=Gsnh8qoaznI


.......................




Vier Monate später...

Ein Handrücken traf mich hart im Gesicht und ich spürte eine Faust, die sich brutal in meinen Magen grub und mich zu Boden schickte. Würgend rollte ich mich auf alle Viere, presste eine Hand auf meinen Mund und nahm eine schnelle Bewegung im Augenwinkel wahr.
Dieser Bastard lässt mir keine Sekunde zum Durchatmen.
Knurrend rollte ich mich über einen herabschnellenden Dolch hinweg, streckte meine Beine aus und versuchte ihn mit meinem Fuss zu Fall zu bringen, kassierte jedoch lediglich einen schmerzhaften Tritt gegen mein Schienbein.
Kuso!
Gereizt duckte ich mich unter einen weiteren Faustschlag und liess meinen Körper hervorschnellen, krümmte meine Finger, um meinem Gegner eine tiefe Wunde mithilfe meiner Krallen hinzuzufügen. Etwas blitzte hell auf und ein scharfer Schmerz liess mich zurückzucken, ein tiefer Schnitt zog sich durch die empfindliche Innenseite meines rechten Oberarms. Mit wütend zusammengezogenen Augenbrauen liess ich Hitze in die Wunde wirken und sah zu, wie sie sich augenblicklich verschloss.
Meine Wunden schliessen sich mittlerweile innerhalb weniger Sekunden. Nichts kann mich mehr töten.
Plötzlich schlang sich ein Arm hart um meinen Hals, ein Körper presste sich gegen mich und das kühle Metall einer scharfen Klinge drückte gegen meinen Kehlkopf.
«Nur weil oberflächliche Wunden dir nichts ausmachen, darfst du deine Deckung nicht vernachlässigen. Dein Kampfstil ist schludrig und chaotisch, ohne deine Yokai-Kräfte bist du Nichts. Wirklich enttäuschend, kleine Schwester.», Matos Kritik traf mich, ich rammte meinen Ellenbogen nach hinten, mit dem Ziel einen Überraschungstreffer in seine Magengrube zu landen, doch traf stattdessen auf stahlharte Bauchmuskeln.
«Im Gegensatz zu dir trainiere ich gerade mal ein Jahr. Ich finde dafür mache ich mich ziemlich gut im Zweikampf gegen Akai Jakkaru.»
Mato gab mir einen Schubs und schnaubte gehässig: «Stimmt, während ihr in Tokyo euch ein schönes Leben gemacht habt, durfte ich mit Zwölf meinen ersten Auftragsmord verüben. Du wirst nie an mein Level heranreichen, sei froh drum.»
Ich atmete lautstark aus, blickte an die kargen, blanken Wände des Trainingsraumes, der sich im Kellergeschoss unseres Safehouses befand.
Ohne meinen Bruder anzusehen, murmelte ich leise: «Danke das du mich das nie vergessen lässt. War das der Grund, warum du mir meinen Vater genommen hast?»
Trotz hängendem Kopf warf ich ihm einen scharfen Blick zu und sah wie seine Körpersprache sich veränderte, er instinktiv eine defensive Haltung annahm. Ich fühle den Yokai unterschwellig in mir lauern, fühlte sein Flüstern als ein Teil meiner unterdrückten Emotionen hochkam und meine Fluchkraft anfachte.
Das Zahnfleisch oberhalb meiner Eckzähne begann zu kribbeln, ebenfalls die Haut meiner Unterarme, so als ob direkt unter der Hautbarriere das schwarze Fell darauf wartete herauszuplatzen.
Mato steckte den Dolch weg und hob beruhigend seine Hand, der Ausdruck in den schwarzen Iriden entschuldigend und reuevoll.
«Ich hätte das nicht sagen sollen, gomenasai. Bitte beruhig dich, du weisst was sonst passiert.», ein lautes Lachen platzte aus mir heraus, ich ballte meine Hände zu Fäusten, als ich das vertraute Knistern in meinen Handflächen spüren konnte. Schuld über unsere ungleichen Kindheiten, Wut darüber das meine Herkunft mich zwang vor meiner wahren Familie zu fliehen und alles verschlingende Sehnsucht machten mir das Atmen schwer, das Säuseln des Ara-Mitama wurde immer lauter, je mehr ich mit der Kontrolle zu kämpfen hatte.
Satorus ausgleichendes Juryoku hatte immer als Puffer gedient, mich nicht nur stärker gemacht, sondern auch geerdet, das Gefühl seiner vertrauten Energie in mir hatte mir stets Kraft und auch Trost gespendet. War ein Teil von mir geworden und hatte gleichermassen dieses dunkle, grausame Etwas, zu dem Inari geworden ist, gebändigt, dem gespaltenen Kami ein Teil seiner Menschlichkeit zurückgegeben aufgrund der Gefühle, die er in mir auslöste.
Doch nun war er fort, sie alle waren fort, fernab von mir, unerreichbar, da ich mir geschworen hatte, sie vor mir und der Gefahr, die meine Anwesenheit in ihrer Nähe darstellte, zu beschützen.
Meine Stimme verzerrte sich, ein gereiztes, boshaftes Knurren liess den Klang abdunkeln, als ich gefährlich leise sagte: «Was sonst passiert? Angst, dass ich dir deinen kleinen Kopf abreisse, roter Schakal?»
Ich öffnete meine rechte Faust, liess Fuchsfeuer bedrohlich darin flackern, blutrot glühend und sah zu wie es sich um meine Finger räkelte, bereit sämtliche Materie zu verzehren und nichts als Asche zu hinterlassen. Mato schluckte hart als ich meinen Kopf schräg legte und ein breites Grinsen zur Schau stellte, die Spitzen meiner Fangzähne sich abhebend.
Der spielerische Tonfall meiner Stimme verschwand als ich nach vorne preschte und die Hand ausstreckte, kurz vor seiner Halsschlagader innehielt und ihm ins Gesicht zischte: «Ich an deiner Stelle wäre vorsichtig, wen du reizt, Brut eines Muratas. Ihr Menschen seid so schrecklich zerbrechlich.»
Mato zuckte nicht mit der Wimper, obwohl ich die prickelnde Duftnote von Furcht deutlich wahrnehmen konnte, aus schmalen Augen beobachtete ich genau seine Mimik, wartete auf das kleinste Zeichen von Feindseligkeit, mein Körper gespannt wie der Bogen einer Sehne.
Unglaublich langsam hob Mato seinen Arm und tätschelte meinen Kopf, ein trauriges Lächeln auf den Lippen, seine Worte beförderten den Yokai wieder zurück in mein Inneres: «Lass meine Schwester in Ruhe, Yokai. Du hast genug angerichtet.»
Das Säuseln verstummte und ich zuckte keuchend zurück, presste meine Hand gegen meine Brust und biss mir auf die Unterlippe, unfähig Mato in die Augen zu sehen.
«Ich… brauche frische Luft.», ohne seine Reaktion abzuwarten, drehte ich mich um und verliess mit schnellen, langen Schritten den Trainingsraum, stapfte die Treppe hoch, obwohl ich ihn protestierend hinter mir hören konnte. Ich wusste genau, dass es mir untersagt war, allein das Safehouse zu verlassen, doch die Wände wirkten erdrückend auf mich, schienen sich zu nähern und mich beinahe dazwischen zu ersticken.
Ich muss hier raus. Ich dreh sonst noch durch.
Mein Visus flackerte, die Umrisse von Matos und Ichikas Fluchaura schürten den Hunger nach Juryoku in mir, ein Hunger, der nach einem missglückten Versuch einer Speisung durch Mato ungestillt war. Ein blumiger Duft stieg in meine Nase und ich wäre beinahe in die zierliche Curse Userin hineingeprallt, die im Türrahmen stand, die in den Keller führte.
«Was ist los?», sie machte augenblicklich den Weg frei, als sie meinen düsteren Gesichtsausdruck bemerkte, ein wissender Ausdruck in ihren sanften Zügen. Ihre anfängliche Feindseligkeit mir gegenüber hatte sie abgelegt und mir in den ersten Nächten, in denen ich mir die Augen ausgeheult hatte, auf ihre Weise Trost gespendet.
Schweigend hatte sie neben mir gesessen und an einer Stickerei gearbeitet, hatte nicht versucht mich zu berühren oder irgendetwas pseudotröstliches zu sagen, sondern lediglich mit ihrer Anwesenheit den Schmerz leichter gemacht.
Und trotzdem würde ich sie beide sofort gegen Yuji, Nobara, Maki, Megumi, gegen alle eintauschen. Ich vermisse sie alle so…
Ohne ihr einen weiteren Blick zu schenken, steuerte ich den Ausgang an, eine erdrückende Last auf meiner Brust. Noch während ich die Türklinke umfasste und sie aufzog, rammte sich ein Dolch haarscharf neben meiner Wange in das Holz und blieb zitternd stecken. Ich grub die Spitzen meiner Krallen in die Klinke und bleckte meine Zähne, versuchte das Knurren im Zaum zu halten, das in meinem Brustkorb vibrierte.
Scharf warf ich einen Blick nach hinten und sah Mato, wie er mich genauso streng betrachtete, die unversehrten Arme verschränkt, seine Körpersprache trügerisch gelassen, doch die rotbraune Aura um ihn herum aufgewühlt.
«Brauchst vielleicht etwas zur Verteidigung. Die Strassen von Shimanto sind unsicher um diese Uhrzeit.», ich riss den Dolch aus dem Holz, liess ihn kurz durch meine Finger wirbeln und rammte ihn spitzvoran in die Küchentheke ohne Mato aus den Augen zu lassen.
Wortlos hob ich meine Hand, um ihm meinen Mittelfinger zu präsentieren und liess laut die Türe hinter mir zu krachen.
Zur Verteidigung, dass ich nicht lache. Ich kann mit meinen blossen Händen mehr Schaden anrichten als dieser Zahnstocher.
Bilder von abgetrennten Gliedmassen, Fetzen von Haut unter meinen Fingernägeln und verkrustetem Blut, das trotz stundenlangem Waschen nicht von meinen Händen abgehen wollte, blitzte vor meinem Auge auf. Der metallisch-salzige Geruch des vielen Rots, das ich vergossen hatte, liess Übelkeit aufsteigen und ich fühlte meine Augen brennen, schlug mit meiner geballten Faust mehrmals gegen meinen Oberschenkel.
Denk nicht daran. Du weisst, es gibt kein Zurück mehr, wenn die Bilder dich erreichen. Denk an etwas Anderes, Schönes.
Während ich den Reissverschluss meiner Jacke hochzog und meine auffälligen Ohren unter meine Kapuze stopfte, beschwor ich Erinnerungen von Yuji und all den anderen hervor, an unsere lustigen Filmabende, an die aufregenden Ringkämpfe zwischen Maki und mir, wie ich augenrollend Nobara auf ihren ausladenden Shoppingtrips begleitete.
Dazwischen blitzte immer wieder Satorus Gesicht auf, sein Geruch, das Gefühl seiner Hände, die meine Finger umfassten, über meine Wangen strichen, meine Haut in Brand steckten. Der Gedanke an ihn liess gleichzeitig mein Herz singen und brechen, der dicke Kloss in meinem Hals zeigte mir auf, das Letzteres überwog.
Kopfschüttelnd vertrieb ich jegliche Gedanken an all die Menschen, die mir nahestanden, erzwang eine dumpfe Leere in meinem Kopf, blendete alles und jeden aus. Ich konnte es mir nicht leisten meine Gefühle Überhand nehmen zu lassen, die Kontrolle über den Yokai hauchdünn und brüchig, da ich mich mit der ekelhaft schmutzigen Energie von Cursed Spirits durchschlagen musste.
Wenn ich noch einen nach Scheisse stinkenden Fluch absorbiere, muss ich mich übergeben.
Mit einem sarkastischen Schnauben zog ich mir die Kapuze tiefer ins Gesicht, schlüpfte mit meinen Händen in die übergrossen Taschen meiner Jacke und blies Atemluft aus, sah zu wie sie sich zu kaum sichtbaren Wölkchen bildete. Die Temperaturen sinken, wir haben auch schon Mitte Oktober. Ich bin schon so lange fort…


Ich war gerade dabei trübselig durch die dunklen Gassen von Shimanto, einer Hafenstadt im Süden der Präfektur Kochi, zu stapfen, als ein schriller, spitzer Schrei mich erstarren liess.
Was war das? Klang irgendwie eigenartig.
Meine Iris brannte auf und augenblicklich verschärfte sich mein Visus, ich aktivierte unbewusst meine Auravision, hielt Ausschau nach Cursed Spirits.
Es wird sowieso Zeit für Nachschub. Sonst schab ich bald meine Zähne stumpf.
Prompt bemerkte ich, dass ich wieder dem nervösen Tick nachgegeben hatte, der Hunger nach Juryoku liess mich ständig mit den Zähnen knirschen. Doch keine schmutzig graue Aura eines Cursed Spirits war wahrnehmbar, ich vernahm ein winziges, rasend schnell pochendes Herz, welches von mehreren Silhouetten umgeben war.
Ein Kind?
Ich blähte meine Nasenlöcher und verzog das Gesicht, als anstatt des Geruchs von Menschen, der durchdringende Gestank von Strassenhunden meine Nase erfüllte. Angeekelt kniff ich mir die Nase mit Daumen und Zeigefinger zusammen und war schon dabei weiterzugehen, als ein lautes Poltern erklang, das metallische Klirren einer Mülltonne, die umgeworfen wurde und ein aggressives, durchdringendes Knurren.
Ich konnte den rasselnden Warnlaut sofort deuten, diese Art von Knurren stiess man nur aus, wenn man kurz vor dem Zubeissen war. Meine Füsse trugen mich in die Nebengasse, bevor ich realisierte, was ich tat und schnellten hervor, als triefende, grosse Kiefer sich gnadenlos etwas Kleines, Helles schnappten.
Weit ausholend rammte ich die Spitze meiner Lederstiefel in den Wanst eines grossen Strassenhundes, sein völlig verdrecktes, zottiges Fell liess ihn noch grösser erscheinen und roch umso schlimmer, als das es aussah.
Der Geruch von Blut stieg in meine Nase und ich erblickte nun die Quelle des winzigen, trommelnden Lebenslichtes, den Ursprung des schrillen Schreis vorhin. Ein ebenso schmutziges Katzenjunges lag zusammengesunken auf dem matschigen Boden, eine grotesk rot leuchtende Fleischwunde zog sich über seine Flanke und hob sich von dem hellgrauen Fell ab.
Obwohl das kleine Ding kaum stehen konnte, fauchte es angriffslustig und schlug mit einer kleinen Tatze nach einem weiteren Köter, der sich seine Schwäche zu Nutze machen wollte und beinahe ein Hinterbeinchen zu fassen bekam.
Ich bleckte meine Zähne und liess ein warnendes Knurren von mir, schnippte einmal kräftig in die Finger meiner rechten Hand und sah zu, wie der Feuerfunke sich in den schwarzen, hungrigen Augen der Hunde spiegelte.
Ob mein Hunger auch diesen irren Glanz in meinen Augen hinterlässt? Echt abartig.
Die Meute, die aus vier verfilzten Hunden bestand, wartete und schien abzuwägen, ob der Hunger gross genug war, sich dem Feuer entgegenzustellen. Ich warf einen Blick nach hinten und erkannte nun, dass nicht das Katzenjunges Ziel der Meute war, sondern der umgestossene Mülleimer mit Essensresten.
Langsam, ohne eine hastige Bewegung zu machen, ging ich in die Knie, liess die Hunde nicht aus den Augen und beschwor die wohltuende Wärme in meiner Brust. Ich biss mir auf meine Zunge, als die Hitze mir zu Kopf zu steigen begann, wie immer, wenn ich auf das Hoju zugriff, seit ich ohne Satorus Juryoku auskommen musste.
Obwohl ich heilende Energie freisetzte, eine Handlung, die Gutes erzielen sollte, fühlte ich wie Schatten sich in meinem Innern verdichteten, gleichzeitig mit dem Einfluss des Yokais, der sich in den letzten Wochen immer mehr zu dem bösartigen Fuchsgeist entwickelte, der vor all diesen Jahren meinen Körper und meine Seele verzehrt hatte.
Wie das Leben von Yuji, Shoko, Satoru und all den anderen aussehen würde, wäre mein kindlicher Körper unter der Last des Ara-Mitama zerbrochen. Wenn es mich nicht geben würde. Wären dann all diese Leben verschont geblieben?
Gedankenversunken nahm ich eine schnelle Bewegung aus meinem Augenwinkel wahr und reagierte instinktiv, spannte meine Hand an und zog präzise eine Linie durch die Luft, wehrte den angreifenden Köter mit einem groben Handkantenschlag ab. Das laute Jaulen, das dieser ausstiess, liess mich mit meinen Augen rollen und verächtlich schnaubte ich: «Hab dich nicht so. Ich hätte dich auch grillen können.»
Die Hundemeute beäugte mich misstrauisch, schlich kauernd näher und wagte es nicht, näher an mich oder an das kleine Häufchen unter meiner Hand ranzukommen. Doch ich liess die scharfen Fangzähne weiterhin gebleckt, signalisierte meine Kampfbereitschaft mit meiner Körpersprache.
Kaum hatten sie meine Gestalt umrundet, stürzten sie sich auf die Essensreste, beachteten mich nicht weiter, wie ich das kleine Fellknäuel aufhob und mit schräg gelegtem Kopf betrachtete.
Die kleinen Ohren waren angelegt, die Augen weit aufgerissen und von einem besonderen Blau, anhand der Ohrstellung wusste ich, dass der kleine Racker vor mir auf der Hut war und meiner Güte nicht traute.
Während Katzenjunges und ich uns betrachteten, fühlte ich wie etwas in meiner Brust an mir zupfte, ein warmes, fast vergessenes Gefühl, welches meine Mundwinkel dazu brachte, sich zu heben.
«Was soll ich mit dir anstellen, hm? Du bist für deine Grössenverhältnisse viel zu leichtsinnig.», vorsichtig berührte ich mit der Kuppe meines Zeigefingers sein Köpfchen und als es in ein leises Schnurren ausbrach, hoben meine Augenbrauen sich langsam, bis sie fast unter meinem Haaransatz verschwanden.
Ohne weiter zu überlegen, zog ich den Reissverschluss meiner Jacke einen Spalt nach unten und stopfte das schmutzige, feuchte Katzenjunges darunter, damit es sich mithilfe meiner Körperwärme aufwärmen konnte.



«Na, wer sagt’s denn? Da steckt ja doch ein hübscher Kerl unter all diesem Schmutz!», vorsichtig rieb ich mit einem Handtuch über das feuchte Fell des Katzenjunges, welches nach mehrmaligem Shampoonieren sich als schneeweiss herausgestellt hatte.
Nach kurzem Inspizieren nach oberflächlichen Verletzungen und dem Geschlecht, hatte ich beschlossen den schrecklich stinkenden und nach Dreck starrenden Kater zu waschen, was mir mehrere Kratzer eingebracht hatte, die ich unbeeindruckt direkt verschloss.
Trotz unseres Grössenunterschieds brannte Kampfgeist in den azurblauen Augen des Tieres, seine Pupillen elliptisch und lichtempfindlich, wie die meinen. Hinter der verschlossenen Türe konnte ich Matos Stimme lauter werden hören, meine Ohren reagierten automatisch auf das unerwartete Geräusch und winkelten sich ab, ein Prusten entschlüpfte mir, als der kleine Kerl es mir gleichtat und leicht buckelte.
«Wir sind auf der Flucht, wir haben keinen Platz und keine Zeit für einen Streuner. Lass ihn rausschmeissen, bevor sie zu sehr an ihm hängt. Sie hat als Kind ständig irgendwelches Getier mit nach Hause gebracht und zusammengeflickt.»
Meine Hand ballte sich unruhig zusammen, als die Türklinke rüttelte, der kurze Moment von Frieden, den ich verspürte, wurde mir unter meinen Füssen weggezogen und ich konnte fühlen, wie das Flüstern in meinem Kopf lauter wurde.
«Sie hat das erste Mal, seit sie bei uns ist, gelächelt. Es ist nur eine Katze und bedeutet nicht, dass es auf Dauer bei uns bleiben wird. Lass ihr ein paar Tage damit und dann können wir es in einem Tierheim abgeben oder einer netten Familie hinterlassen.», ich rollte mit meinen Augen und riss die Türe ruckartig auf, wies mit einem Kopfnicken auf das Katzenjunges, welches mir schon vertraut nachtrottete.
«Er bleibt auf jeden Fall. Und ich würde es begrüssen, wenn ihr nicht über mich redet, als wäre ich nicht da.», ich zeigte bedeutungsschwanger auf meine hoch aufgerichteten Ohren, schnippte demonstrativ dagegen.
«Diese hier sehen nicht nur lustig aus, damit kann ich alles hören. Wirklich alles.», Mato erbleichte und Ichika schlug eine Hand vor den Mund, machte sich an ihr Gesicht in seinem Oberarm zu verstecken.
Erneut zuckten meine Mundwinkel und ich ging an ihnen vorbei, brummte ein leises ‘Oyasumi’ und machte mich auf den Weg in die Küche, auf der Suche nach einem Schälchen Milch für den Racker.

«Du kriegst nur ein halb-halb Gemisch, weil ich weiss das ihr Laktose nicht so gut vertragt. Morgen bekommst du etwas Ordentliches zu essen.», ich schob die leicht beschämten Gedanken, mich derart ausführlich mit einer Katze zu unterhalten zur Seite, genoss es mich einfach nur mal um etwas zu kümmern, ohne Jujutsu, Ara-Mitama, Curse User und Spirits, die mir das Leben schwer machten.
Lächelnd beobachtete ich das Fellknäuel, wie es gierig die Milch aufschleckte und wollte über das fluffig wirkende Fell streicheln, als sein Futterneid einsetze und es fauchend mit einer lächerlich süss wirkenden Tatze nach mir schlug.
Ein Kichern entschlüpfte mir und ich stupste mit einem amüsierten ‘Oi!’ gegen seine Stirn, rieb mir übers Kinn, während ich nach einem Namen überlegte.
«Wäre es faul dich einfach Neko zu nennen, Kleiner? Chisai?», ich murmelte weiter Namensvorschläge vor mich hin, lauschte dem Tapsen, das seine Füsse verursachte und löschte das Licht im Wohnzimmer.
Das Safehouse war klein und bestand nur aus einem Schlafzimmer, einer Küche, einem winzigen Bad und einer Ecke mit einem Sofa, das als notdürftiges Wohnzimmer und meine Schlafstätte diente. Seufzend schlüpfte ich aus meiner Uniform, streifte das schwarze Stoffband sorgfältig ab, das um meinen Rollkragen ruhte und so vor meiner glühenden Haut geschützt war.
Ich liess mich auf die weiche Fläche plumpsen und drückte unbewusst den Stoff an meine Nase, bemerkte wehmütig, dass Satorus Geruch vollständig dem Stoff entschwunden war, rieb mit meinem Daumen über seine Augenbinde, während ich mich zu einer Kugel einigelte.
Nachts, wenn das Licht gelöscht, meine schützende Uniform ausgezogen und die Maske, die ich tagtäglich trug und die dazu diente, mich zusammenzuhalten, abgelegt war, kam mein wahres Ich zum Vorschein.
Unruhig, verängstigt, einsam und voller Sehnsucht, besorgt über das immer lauter werdende Flüstern in meinem Kopf, dass stärker werdende Pulsieren in meiner Brust und ganz tief vergraben war dieser eine Teil in mir, der darauf hoffte, dass Satoru sein Versprechen wahr machte und mich fand.
Mato macht seine Sache gut. Akai Jakkaru besteht nicht nur aus ihm, sondern auch aus Ichika. Ihre Innate Technik besteht darin Fluchkraft auszublenden, zu verbergen, so dass nicht mal die kleinste Signatur übrigbleibt. Mithilfe damit und genügend Zeit, die verstreicht, da wir nie lange genug an einem Ort verweilen, kann nicht mal sein Rikugan uns aufspüren.
Meine Augen begannen zu brennen und ich presste den Stoff gegen meine nackte Brust, direkt auf das flackernde Mal, das von Tag zu Tag dunkler leuchtete, der früher hellgoldene Farbton hatte sich verdüstert und glomm unheilvoll rot-orange.
So als ob das fehlende Purpur die wahre Natur des Ara-Mitama und dessen zerstörerischer Fluchkraft freilegte. Heiss sammelte sich Feuchtigkeit in meinen Augen, als aufgrund der verstärkten, negativen Gefühle in meinem Innern, das Säuseln in meinem Kopf lauter wurde, der Drang meine Menschlichkeit abzulegen, dem Hunger und dem Jagdtrieb in mir nachzugeben und den Yokai in mir zu entfesseln.
Würde es mich kümmern, wenn ich aufgebe? Wäre ich dann noch überhaupt da? Vielleicht wäre es ganz leicht? Als würde ich einfach die Augen schliessen, einschlafen und nie wieder aufwachen?
Eine feuchte Nasenspitze, die gegen meine Stirn prallte, liess mich zurückzucken und kurz darauf spürte ich, wie jemand mehrmals gegen mein Ohr patschte.
Irritiert zog ich meine Augenbrauen zusammen und beobachtete den kleinen Kater, der von meinen Ohren fasziniert zu sein schein und immer wieder dagegen schlug. Plötzlich wusste ich wie ich ihn nennen sollte.
Mit einem schiefen Lächeln schnappte ich mir seinen kleinen Körper, entspannte meine verkrampfte Haltung und machte ihm Platz in meiner Körperkugel, neben Bauch und Oberschenkeln, dort wo sich meine Körperwärme sammelte. Diese schien ihm sehr zu behagen, denn er rieb schnurrend sein Köpfchen gegen meine Bauchdecke und rollte sich ebenfalls zusammen.
Mit einem sehnsuchtsvollen Lächeln sah ich zum Fenster, durch das helles Mondlicht hereinfiel und die Umrisse des Raumes erhellte.
«Ich kenne noch jemanden, der gerne mit meinen Ohren spielt, er hat ebenfalls weisses, weiches Haar und ein paar hübsche blaue Augen. Sato-chan, was hältst du davon? Eigentlich habe ich an Yuki gedacht, doch Sato-chan passt doch perfekt?», ich erwartete keine Antwort, fühlte wie sein trommelnder Herzschlag sich unter meiner Hand verlangsamte, als er einschlief.
Mein Blick wurde von dem Klapphandy auf dem Tisch vor mir magisch angezogen, eine äusserst dumme Idee formte sich in meinem Kopf. Bevor ich mich selbst zügeln konnte, hatte ich das Mobiltelefon in der Hand, die Finger bereit über die Tasten zu fliegen.
Seine Nummer war mir bestens bekannt, ich hatte sie unbewusst mir verinnerlicht, mein eigenes Handy immer noch in meinem Zimmer in Kyoto, gemeinsam mit allem was ich zurückgelassen hatte.
Inklusive mir selbst.
Nervös kaute ich auf meiner Unterlippe, mein Visus zuckte immer wieder zu der hellen Scheibe an dem dunklen Nachthimmel, dem vollen Mond, der bleich und ohne Urteil auf mich herabschien, meine tiefsten Wünsche offenbarte. Wann immer der Himmelskörper in seiner vollen Kraft leuchtete, fühlte ich mich Satoru am nächsten, da viele unserer schönsten Momente in einer Vollmondnacht stattfanden.
Als er mich durch die Lüfte Tokyos trug, als ich nach der Absorbierung von Tsumikis Cursed Spirit völlig zerschunden war.
Unser erster Kuss.
An diesen verletzlichen, magischen Moment in Kyoto, als er mir sein Innerstes offenbart hatte und mich seine letzte Mauer hatte durchdringen lassen.
Und wenige Tage darauf habe ich ihn verlassen.
Ein stummes Schluchzen brach aus meinen Lippen hervor und bevor ich mich versah, hatte ich gewählt und zitternd den Hörer an mein Ohr gepresst.
Bitte heb nicht ab, bitte heb nicht ab, bitte heb ni-

«Ja?», das Gefühl, als würde mir jemand einen tiefsitzenden Schlag in die Magengrube verpassen, liess mich aufkeuchen, der Schock seine Stimme zu hören liess mich zur Salzsäule erstarren. Bebend presste ich eine Hand auf meinen Mund, konnte nicht verhindern das ein leises Wimmern erklang, verfluchte mich selbst dafür.
Ich konnte Rascheln, hastige Bewegung am anderen Ende der Leitung hören, ich schien ihn geweckt zu haben, der heisere, verschlafene und deutlich genervte Klang seiner Stimme ein klares Indiz.
«Junka.», belegt flüsterte er meinen Namen, atmete lautstark aus und als er weitersprach, klang seine Stimme noch tiefer, noch rauer, ich konnte genau hören, dass er damit nicht gerechnet hatte und zu müde, zu verschlafen war, um dies zu kaschieren.
«H-Hi. Ha-Hab ich dich geweckt?», ich ballte meine Hand zur Faust und schlug mir gegen meine Stirn, wütend über meine banalen, völlig unpassenden Worte. Ohne mir zu antworten, sprach Satoru, seine Stimme sandte mir wohlig kühle Schauer über den Nacken: «Geht es dir gut? Bist du alleine?»
Ich wischte mit meinem Handrücken über meine Wangen, spürte wie sie schmerzten, da ich so ausgiebig lächelte.
Mir geht es nicht gut. Ich vermisse euch. Ich vermisse dich so sehr.
«Ja, mir geht es gut. Ich- Das ist eine dumme Idee, ich hätte nicht anrufen sollen.», Panik formte sich in meinem Bauch, als ich realisierte, was ich getan hatte, Angst ihn mit dieser Kontaktaufnahme zu gefährden, liess meine Finger taub werden. Ich wollte gerade das Handy zuklappen, als seine Stimme drängend und deutlich lauter aus dem Hörer erklang.
«Nicht! Bleib. Bitte. Du… Es ist doch bald der Dreissigste? Dein Geburtstag?», verdattert lauschte ich seiner Stimme und stiess ein wenig geistreiches ‘Hä?’ aus.
Ein Prusten seinerseits erklang und mein Mund öffnete sich staunend, kitzlige, prickelnde Gänsehaut fuhr über meine Oberarme, ein warmes Gefühl formte sich in meiner Brust, vertrieb die düsteren Schatten und das hasserfüllte Flüstern in meinem Kopf.
«Baka, dein Geburtstag. Was wünschst du dir? Der Preis spielt keine Rolle, das weisst du doch.», erneut rannen Tränen aus meinen Augenwinkeln und ich presste wieder meine Hand auf meinen Mund, drückte das Telefon kurz an meine Brust und sammelte mich für wenige Sekunden.
Wie kannst du wissen, was ich jetzt in diesem Moment hören will? Ein herrlich gewöhnliches Gespräch, so als ob wir uns demnächst sehen und nicht als ob ich schon Monate weg bin. Euch nicht in dem schlimmsten Moment verlassen hätte. Auch wenn es nur zu eurem Schutz war.
Obwohl ich mir Mühe gab, wackelte meine Stimme als ich betont heiter flüsterte: «Überrasch mich. Ich würde mich über alles freuen, der Gedanke zählt schliesslich.» Ein Räuspern erklang, dann wieder ein Rascheln und ein eigenartiges Gefühl huschte über meinen Bauch, eine Art Vorahnung, doch ich vergass es, als ich Satorus Stimme wieder hören konnte.
«Wie wäre es dann mit einem hübschen Halsband? Ich habe eine Schwäche für enganliegenden Halsschmuck und damit könntest du mir nicht mehr einfach entwischen. Eine hübsche Kitsune an einer Leine, Flucht ist zwecklos.», obwohl mein Herz schmerzhaft zuckte und sich zusammenzog, war die Vorstellung so komisch, dass ich kichern musste.
Kopfschüttelnd rieb ich mir über meine Stirn und leckte über meine Oberlippe, konnte nicht anders als provokativ zu hauchen: «Vielleicht würde mir das sogar gefallen. Ein schöner Mann, der mich an einer Leine immer nahe bei sich hält. Mich nicht mehr loslässt. Ja… Das würde mir definitiv gefallen.»
Mehrere Sekunden war es leise, ich konnte ihn wieder räuspern hören, stellte mir gerade vor, wie seine Lider aufgrund der versteckten und doch eindeutigen Einladung herabsanken und mich auf diese brennende, intensive Weise ansahen.
«Kleine Hexe. Das ‘auf-die-richtigen-Knöpfe-drücken’ habe ich dir gut beigebracht. Da hab ich mir ja schön etwas eingebrockt.», Satoru wollte noch mehr sagen, doch das Geräusch einer Türe erklang, ein Licht wurde angemacht und ich wusste, dass mein Fehler bemerkt worden ist.
«Oyasumi Satoru. Gomen ne falls ich dich geweckt habe. Vergiss diesen Anruf bitte.», ohne seine Antwort abzuwarten, klappte ich das Handy zu und wappnete mich auf Matos Schimpftirade, die ich seinen wütend stampfenden Schritten bereits entnehmen konnte.



Unruhig starrte Satoru auf das hell leuchtende Display in seiner Hand, unterdrückte das leichte Zittern seiner Finger.
Es hat gereicht. Grosser Gott, es hat gerade noch gereicht.
Das belanglose Geplänkel hatte ein klares Ziel gehabt, Satoru das Ortungsprogramm eingeschaltet, kaum dass er Junkas weiches, herzzerreissendes Wimmern hatte wahrnehmen können.
Im ersten Moment hatte er geglaubt er träume, ihr Anruf so überraschend und unerwartet, dass er sich vergewissern musste, dass sie es wirklich war. Ihre weiche Stimme hatte müde geklungen und leer, in jeder Silbe hatte er rausgehört, dass sie litt, auch wenn sie mit Kräften versucht hatte, dies vor ihm zu verbergen.
Seine Finger umschlossen das Smartphone, seine Pupillen auf den blinkenden Punkt auf der digitalen Karte Japans fixiert, ein Wort sprang ihm ins Auge.
Shimanto. Der Bastard hat sie bereits quer durchs Land getrieben und ist mir immer schön entwischt. Das ist nun vorbei.
Satorus Lippen verzogen sich langsam, gefährlich langsam zu einem Lächeln, als er realisierte, dass er sie hatte. Ein kleiner Fehler, ein winziger Moment der Schwäche hatte ausgereicht, um ihn auf die richtige Spur zu führen, ihn zu seinem sicheren Sieg zu geleiten.
Seit Monaten, bald vier, um genau zu sein, verbrachte er jede freie Minute, in denen er nicht von seinen Pflichten als stärkster Jujutsu-Sorcerer und Sensei gebraucht wurde, um nach ihr zu suchen.
Und nun hatte er gewonnen, er wusste, wo sie sich aufhielt, und würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um sie zurück nach Hause zu holen.
Dorthin wo sie hingehört und bleiben wird.
An seiner Seite, umgeben von ihrer Familie, aber vor allem zurück zu ihm.
Vielleicht sollte ich ihr wirklich ein Halsband kaufen. Weicher schwarzer Samt mit einem zentralen, hübschen Edelsteinensemble. Oder ganz klassisch aus unzähligen Diamanten zusammengesetzt.
Satoru erhob sich aus seinem Bett, schlüpfte rasch in eine bequeme Trainingshose und machte sich daran, sich in seine Küche zu begeben.
Zuerst Kaffee, dann eine Kleinigkeit essen und dann hole ich Junka zurück.
Und mache unterwegs noch einen Abstecher zum Juwelier.
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