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Seelenfrieden

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
30.03.2021
02.06.2021
33
44.236
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08.05.2021 2.294
 
Sophie sah Samu verwundert an, als er sie ins Gästezimmer schob.
“Heute gehen wir zu dir. Abwechslung muss sein.”, erklärte er schmunzelnd, bevor er sie küsste und dabei die Tür zudrückte. “Nicht,
dass dir langweilig wird.”
Sie schnaubte. “Als wenn es mit dir langweilig würde.”, seufzte sie, während Samu an ihrem Shirt zog und es ihr schließlich über den Kopf schob.
Auf dem Weg zum Bett, drängte er Sophie gegen den Schrank, während er sie voll Lust küsste. Er streifte ihr den BH ab und griff seufzend nach ihrem Busen um ihn sanft zu kneten. Samu schob ein Bein zwischen
ihre, rieb damit über den Schritt ihrer Jeans.
Sophie seufzte laut, unter seinen Berührungen und Küssen.
“Sophie.”, flüsterte Samu atemlos und hielt für einen Moment ihren Blick fest.
Sie schluckte trocken und drängte sich ihm entgegen.

Samu lächelte sanft, bevor er sie behutsam aufs Bett drückte und ihr die Hosen von den Hüften zog. Er strich zart an ihren Beinen hinauf, bevor er ihr rechtes Bein anwinkelte und sich über sie schob. Samu rieb sich an Sophie, während er sie immer wieder küsste. Mit seinem Gewicht drückte er sie auf die Matratze und küsste ihren Puls, bevor er eilig auch seine Kleider abstreifte und das Kondom anlegte. Er drückte ihr Bein zu ihr hin, während er langsam in sie eindrang. “Sophie.”, seufzte er und fing ihren Blick ein.

Sie stöhnte leise auf, wenn er in sie stieß.
“Meine stille Sophie.”, flüsterte er und drang schneller in sie. “Ist es okay?”, fragte er, als er ihr so ein lautes Stöhnen entlockte.
Sophie nickte stumm.
Samu schüttelte schmunzelnd den Kopf und zog sich zurück. Er zog Sophie hoch und küsste sie leidenschaftlich. “Abwechslung.”, flüsterte er an ihrem Ohr und drehte sie behutsam um. Samu drängte sich an ihren Rücken, bevor er sie sanft, aber bestimmt nach vorn drückte. Er schob eine Hand zu ihrer Mitte, rieb sie sanft, während er sich in
Position brachte und langsam von hinten in sie glitt.
“Samu.”, seufzte sie laut auf.
Samu hielt sie bei der Hüfte fest, während er ein paar Mal in rascher Folge in sie stieß. Er griff um sie herum und knetete sanft ihren Busen, während er langsamer, sanfter in sie drang. Immer wieder wechselte er das Tempo und den Rhythmus seiner kraftvollen Stöße.

Sophie drückte ihre Stirn auf die Matratze. Sie stöhnte laut auf, als Samu einen anderen Winkel traf und sie ein wenig nach vorn rutschte.
Die Matratze dämpfte ihr Aufstöhnen.
Samu zog sie hoch, er umschlang sie fest und drückte sie an seine Brust. “Unterdrück es nicht. Ich will dich hören, Kulta.”, flüsterte er an ihrem Ohr, während er ihre Mitte reizte.
Sie legte ihren Kopf zurück, an seine Schulter. “Gott Samu, was tust du mit mir?”, fragte sie wispernd.
Samu lächelte, während er ihr Gesicht zu sich drehte und sie stürmisch küsste. “Was ich tue? Ich liebe dich.”, flüsterte er.
“Oh ja?” Sophie entfuhr ein leiser Aufschrei, als Samu härter in sie stieß.
“Das ist es also, das dich reizt, das dich zum schreien bringt?”, fragte er leise. Er seufzte, als sie ihn anfunkelte. “Glaub mir, Sophie, du lässt mich hier Dinge fühlen, die ich vorher nicht gefühlt habe. Mit dir zu schlafen…” Samu stöhnte auf. “Manchmal kann ich an nichts anderes denken.” Er schmunzelte, als sie die Augenbrauen hochzog. “Du bist eine tolle und wunderschöne Frau.” Er drückte Sophie an sich, als sie schnaubte. “Es ist die Wahrheit, Kulta. Es fühlt sich so gut an, mit dir. An dir passt alles zusammen. Wärst du zierlicher, wäre dein Busen zu groß. -- Glaub mir, du bist perfekt, so wie du bist.”, flüsterte er, sich nur langsam bewegend.
Sophie stöhnte laut auf, als er das Tempo wieder anzog.

Samu spürte, dass Sophie sich wieder nach vorn beugen wollte, aber er wollte sie noch nicht freigeben. An ihren Rücken gedrängt, drang er schnell und kraftvoll in sie. Er schob seine Hand über ihren Bauch zu ihrer Mitte.
Sophie schauderte. Sie drückte sich gegen ihn. “Samu.”, wimmerte sie.
Samu drückte seine Lippen in ihre Halsbeuge. Er spürte, seine Erlösung war nah, doch er wünschte sich, dass Sophie ihn dorthin begleitete, also steigerte er sein Tempo ein letztes Mal.
“Samu.”
Er richtete sich auf und zog Sophie mit sich.
Sie erbebte in seinen Armen, während sie einen leisen Schrei ausstieß und in seiner Umarmung in sich zusammen sank. Samu hielt sie an seine Brust gepresst, während er ebenfalls kam. “Sophie.”, seufzte er atemlos, bevor er sich von ihr löste. Nachdem er sich von dem Kondom befreit hatte, zog er sie wieder in seine Arme.
Sie seufzte und zog seine Arme fester um sich.
Samu lauschte auf ihren flachen, aber gleichmäßigen Atem. “Meine Sophie. Heute lass ich dich nicht mehr los, Liebste.”, flüsterte er und schloss ebenfalls die Augen.

Sophie stockte mitten im Schritt. Sie war auf dem Weg in den Park.
Das Wetter war schön genug, um die Mittagspause im Freien zu verbringen.
Auf dem Weg dorthin, musste sie an diesem Café vorbei.
Samus Anblick hatte sie dort nicht erwartet, er hatte sie deutlich überrascht. Er saß mit Etel an einem der Fenstertische.
Sie sprachen angeregt miteinander, lachten gerade, während Etel Samu die Hand auf den Arm legte.
Sophie seufzte leise, bevor sie ihren Weg fortsetzte.

“Ich bin froh, dass es dir gut geht.”, flüsterte Etel lächelnd, während sie auf den Kaffee warteten.
Samu nickte. “Ich habe es gespürt. Du hast dich von mir entfernt. Hat Sophie wirklich versucht, dich aufzuhalten?”, fragte er leise.
Sie nickte. “Sie hat geweint. Sophie sagte, bevor ich gehe, würde sie gehen, wenn sie es ist, die stört. -- Ich wusste, dass du damit noch weniger klar gekommen wärst. Sophie bedeutet dir so unheimlich viel.”, flüsterte Etel, als Samu nickte.
“Wieso bist du einfach gegangen? Wir hätten doch reden können. -- Du hast geschrieben, ich würde es verstehen, was meinst du damit?” Er schluckte, als Etel so strahlend lächelte.
“Samu, was empfindest du für Sophie?”
“Ich liebe sie.”
“Als beste Freundin?”
Samu schüttelte den Kopf.
“Ich bin gegangen, als ich erkannt habe, dass wir beide nicht füreinander bestimmt waren. -- Ich habe dich geliebt, Samu. Aber ich war nicht dir Richtige für dich. Ich konnte dich zwar auffangen, wenn du schwach warst. Aber ich habe dich nicht dazu animieren können, dich stark zu fühlen. Stimmt’s?”, fragte Etel leise.
Samu nickte zögerlich. “Ich dachte, ich wäre stark. Ich war groß neben dir, aber nie stark.”
Sie nickte verständnisvoll. “Sophie konnte dich ebenfalls auffangen, aber sie hat dich auch dazu gebracht, stark zu sein. Als sie so krank war, hast du für sie gekämpft. Deine Angst, Sophie zu verlieren, hat dich stark sein lassen.”
Samu seufzte leise, bevor er verstehend nickte. “Deshalb bist du gegangen? Du wolltest, dass ich das selbst erkenne?”
Etel nickte. “Du hast es erkannt, du sagst, du liebst Sophie.”
“Ja, aber sie will mich nur als besten Freund, nicht als Partner.”
Sie seufzte. “Das hatte ich befürchtet, da musst du dich wohl anstrengen.”
Samu lachte bitter. “Aber wie?”
“Was hättest du getan, wenn du damals Single gewesen wärst? Damals fing alles an, das Schicksal hat euch auf diesem Parkplatz zusammengeführt.” Etel lachte. “Wenn du Single gewesen wärst, hättest du Sophie bestimmt sofort verführt.”, meinte sie und legte ihre Hand auf seinen Arm. “Nein, im Ernst. Als Single hättest du Sophie wohl eher nicht an dich rangelassen. Du hättest deine Freiheit mit den falschen Frauen genossen. Du musstest zuerst erkennen, dass Sophie dich versteht, dass sie dich unterstützt, obwohl sie dich noch gar nicht kannte.”
“Sophie ist eine tolle Frau, aber sie vergleicht sich und zweifelt deshalb daran, dass ich sie wirklich will. -- Auch wenn sie sich inzwischen auf mich eingelassen hat. Aber ihr Herz, das verweigert sie mir.”, seufzte Samu und fuhr sich durch die Haare.

“Sophie zweifelt?”, fragte Etel leise.
Samu nickte. “Sie war sich sicher, dass ich sie nicht begehren könnte, nach dir.”
“Du hast ihr doch das Gegenteil bewiesen?”
“Schon. Aber wahrscheinlich glaubt sie noch immer, sie sei mein Notnagel.”
Etel drückte seinen Arm. “Du musst Sophie eben von dir und deiner Liebe überzeugen. -- Sei für sie da. Verbring deine Zeit mit ihr und sag ihr endlich, dass du sie liebst.”
“Ich habe es schon versucht. Es ist nicht leicht, wenn sie nicht an sich glaubt, wie soll sie dann an mich glauben?”, fragte Samu, bevor er an seinem Kaffee nippte.
“Du kriegst das schon hin. Oder soll ich mit Sophie reden?”, fragte Etel vorsichtig.
Samu schüttelte den Kopf. “Irgendwann schaffe ich es, sie zu überzeugen. Und wenn es das letzte ist, das ich tue. -- Vielleicht sollte ich einen Song schreiben.”
Sie lachte. “Ein Versuch wäre es wert.”
Er lachte ebenfalls, wenn auch kopfschüttelnd. “Wenn das nicht so lange dauern würde.”
Etel tätschelte seinen Arm. “Gib nicht auf.”, bat sie. “Ich wünsche mir, dass du endlich glücklich sein kannst.”
Samu lächelte schief. “Danke.”

Er hängte seine Jacke an die Garderobe und lächelte sanft, als er Sophie auf dem Balkon entdeckte. Samu trat neben sie. “Was sagst du zu Steaks und Ofenkartoffeln, zum Dinner?”, fragte er leise.
“Was sollte ich sagen? Wahrscheinlich,  Guten Appetit?”
Er grinste. “Fein, dann koche ich mal.”
Sophie nickte. “Wie war dein Tag?”, fragte sie, während sie ihm in die Küche folgte.
“Ach ganz normal. Ich war im Studio. -- Und bei dir?” Samu runzelte die Stirn, als sie ihn nur ansah. “Sophie?”
“Ach, die Arbeit war wie immer. Aber ich hatte einen Anruf von Yle-TV, die wollen mich vielleicht für einen Dreh engagieren.”
Er sah sie forschend an. “Und wann soll es losgehen?”
Sophie hob die Schultern. “Ich weiß nicht, sie haben ja nur angefragt. Wahrscheinlich bekomme ich die Rolle gar nicht.”, überlegte sie.
Samu lächelte. “Aber du würdest gern wieder drehen, oder?”, fragte er, bevor er ihr sanft über die Wange strich.
“Es hat mir Spaß gemacht.”, murmelte Sophie, bevor sie einen Schritt zurücktrat.
Er runzelte die Stirn. “Ist alles okay?”
“Hm, ich bin wohl einfach nur müde.”, winkte sie ab.
“Aber du wirst nicht krank, oder so?”, fragte Samu besorgt.
“Ich hoffe nicht.” Sophie zuckte zusammen, als ihr Handy zu läuten begann. “Vandermeer? -- Ja. -- Morgen schon? Für wie lange? -- Übers Wochenende hätte ich Zeit, aber morgen muss ich bis sechzehn Uhr arbeiten. -- Wo? -- Ja, ich werde da sein.” Sie legte seufzend auf.
“Probleme?”, fragte Samu forschend.
“Nein. Ich habe die Rolle bekommen. Es ist nur sehr kurzfristig, wahrscheinlich bin ich nur zweite Wahl.”, murmelte Sophie. “Ich werde morgen Nachmittag abgeholt. Das Drehbuch kommt noch heute per Mail.”
Samu schluckte. “Und wie lange wirst du weg sein?”
“Übers Wochenende, ich müsste es am Montag pünktlich zur Arbeit schaffen.”
Er seufzte leise auf. “Ich werde dich vermissen.”, murmelte er und umarmte sie behutsam von hinten.
Sophie schüttelte den Kopf. “Du wirst deine Ruhe vor mir genießen, glaub mir. Du könntest ausgehen, du hast sturmfrei.”, flüsterte sie.
Samu drückte sie kurz fest an sich. “Ich brauche kein sturmfrei. Und ausgehen, ohne dich? Langweilig.”
Sie schnaubte. “Wenn du meinst. -- Ich sollte mal schauen, vielleicht ist die Mail schon da.”, murmelte sie und wand sich aus seiner Umarmung.

Samu sah zu Sophie.
Sie saß am Tisch und lernte für ihre Rolle.
Was war passiert? Entfernte Sophie sich von ihm? Wieso wich sie ihm heute immer wieder aus? Was hatte er angestellt? War er ihr zuviel geworden?
Sophie hob den Kopf und sah ihn an. Sie lächelte schief, bevor sie den Blick wieder senkte. Sie blinzelte angestrengt, während die Buchstaben vor ihren Augen verschwammen. Es fiel ihr schwer, sich von Samu fernzuhalten.
Warum hatte er sein Treffen mit Etel nicht erwähnt? Vertraute er ihr nicht mehr? Wollte er ihr nicht sagen, dass sie nur noch Freunde waren? Dass er und Etel sich wieder annäherten?
All diese Gedanken wirbelten durch ihren Kopf herum und machten ihr das Herz schwer.

Samu drückte vorsichtig die Klinke runter und trat leise an Sophies Bett. Still schlüpfte er unter die Decke und schmiegte sich an Sophies Rücken.
“Samu?”
“Schlaf weiter, Kulta. -- Ich muss dich nur noch mal spüren dürfen. Ich werde dich vermissen, wenn du erst am Montag zurückkommst.”, erklärte er flüsternd.
Sophie drehte sich in seinen Armen um und schmiegte sich an seine Brust.
Samu seufzte und schloss sie in seine Arme, bevor er seine Lippen auf ihre Stirn drückte.

“Sophie?”
Sie fuhr herum und lächelte, als sie Riku erkannte. “Hei Riksa.”
“Samu hat erzählt, du drehst und kommst erst morgen zurück.”, murmelte er irritiert.
“Ich habe vor einer Stunde die letzte Szene abgedreht. Es war nur eine kleine Rolle. Ich spiele die Opferrolle wohl recht annehmbar.”
“Ich fand dich bisher immer klasse.” Riku grinste, als sie ihn ungläubig ansah. “Warum wohnst du im Hotel?”, fragte er neugierig.
“Es war… Ich brauchte ein bisschen Zeit zum Nachdenken.”, gab sie zu.
“Kann ich dir irgendwie helfen?”
Sophie schüttelte den Kopf.
Riku sah sie schaudern. “Bist du nicht ein bisschen zu leicht angezogen?”, fragte er deshalb.
“Ich war auf dem Weg zum Laufen, oder eher zum Gehen. Vielleicht könnten wir in die Sonne gehen?”
Er nickte und ließ sich wenig später neben ihr auf der Bank nieder. “Sophie, was geht gerade in dir vor?”
Sie verzog das Gesicht. “Viel zu viel.” Sophie stockte, als Riku ihre Hand nahm. “Riksa?”
“Würdest du vielleicht mal mit mir ausgehen?”, fragte er vorsichtig.
Sophie sah ihn perplex an. “Oh Riksa… Wenn du mich das vor ein paar Tagen gefragt hättest ...aber gerade jetzt… Es tut mir leid. Ich…” Sie blinzelte.
“Sophie? Ich wollte dich nicht erschrecken.”, flüsterte Riku.
“Hast du nicht, ich bin nur ein bisschen durcheinander, aber das ist nicht deine Schuld.”, murmelte Sophie. “Ich sollte jetzt endlich laufen gehen. -- Es war schön, dich zu sehen, Riksa.”
Riku legte eine Hand an seine Wange, da Sophie ihm einen Kuss darauf gehaucht hatte, bevor sie davongelaufen war. Er sah ihr nach, bis er sie aus den Augen verlor.
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