Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Partner

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte, Action / P16 / Het
Arcee OC (Own Character)
29.03.2021
03.02.2022
6
11.890
2
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
29.03.2021 2.221
 
Hallo meine Lieben,

herzlich willkommen zu meiner neuen Fanfiktion. Bevor sich alle fragen, welchen die Geschichte bekannt vorkommt, ich habe die Originale etwas verändert, dann gelöscht und nochmal neu hochgeladen.

Ich möchte drei Personen meinen Dank aussprechen, welche mir hierbei etwas geholfen haben.
Der Dank geht an
-BlackEpona als meine Betaleserin,
-Calayera, da sie mir ein paar Tipps, bezüglich des umschreibens der Situation gegeben hat und
-SylverSaphir, da ich ihre Grundidee von ihrer Geschichte "Voice of the Heart" für meine Geschichte übernehmen durfte.
Schaut wenn ihr wollt bei SylverSaphir vorbei und lest euch die Geschichte durch, ich kann sie nur weiter empfehlen, der gerne Transformers Prime Fanfiktions liest. Wer will kann der guten Sylver (so nenne ich sie) auch das ein oder andere Review dalassen, sie würde sich freuen.

So genug von meiner Seite aus, ich wünsche euch viel Spaß beim lesen

-----------------------------

Der Wecker klingelte um 3 Uhr morgens, es war ein Freitag. Genervt suchte Martin den Ausschalter, welchen er nach ein paar Sekunden fand.
„Warum musste der Versandleiter auch krank sein?“, fragte er sich.
Jetzt musste er den Job im Versandbüro erstmal alleine machen, zumindest so lange, bis seine Kollegin um 7 Uhr in die Firma kommt.
Martin stand auf, zog sich an.
Nachdem er fertig angezogen die Treppe runterlief fütterte er seinen schwarz-weißen Kater Felix.
„Na Kumpel gut geschlafen?“, fragte er.
Felix interessierte es jedoch nicht was sein Herrchen sagte und er aß gemütlich sein Trockenfutter.
Dann warf er einen Blick auf die Uhr und erkannte, dass es zwanzig vor vier war. „Na dann auf in die Arbeit.“, sagte er sich. Martin ging noch schnell zum Kühlschrank, nahm sich einen Kaffee to Go, packte ihn in seinen Rucksack und verließ das Haus, welches etwas abseits des Dorfes lag.

Nachdem er sich umgezogen hatte, kam er im Büro an. Martin startete seinen Computer und sah einen Zettel an seinem Platz liegen.
Er las sich die Notiz durch.
„Lieber Martin, könntest du mir bitte die Lieferscheine aus der kleinen Tiefkühlkammer neben dem Lager der Firma, zu folgenden Produkten, in das Qualitätsmanagementbüro hoch bringen? Schweinelachse TK und Rindernacken TK. In Liebe Lucy.“
Am Ende der Nachricht war ein Herz aufgemalt, dazu war ein Knutschfleck mit auf dem Papier.
Martin atmete genervt aus, wie oft hatte er Lucy schon gesagt, dass er sie nicht liebt.
Des Weiteren sagte er ihr auch, dass er erst 21 ist und sie Mitte 30 und dass er das nicht wolle. Jedoch ließ seine Kollegin nicht locker.
„Sie würde es wohl nie verstehen. Selbst wenn nur noch zwei Wochen, dann hab ich erstmal drei Monate Urlaub. Dann kann sie nichts weiteres probieren.“, dachte sich der junge Mann.
Martin schnappte sich seine weiße Thermojacke und zog sie unter den Mantel welchen er normal im Versandbüro trug.
Er ging den Weg wie er gekommen war.
An der Verpackung vorbei hinter zur Kutterei und zur Koch & Rauch Abteilung.
Martin ging an den Kochkammern vorbei zu einem Aufzug, welcher ihn in das Lager der Firma brachte.
Einmal aus dem Aufzug ausgetreten, kamen ihm schon die Palletten mit den unterschiedlichsten Dingen wie Salz oder Reinigungsmittel entgegen.
Weiterhinten waren noch zwei Tiefkühlraume, in die er reinging. Nachdem er die zwei Lieferscheine gesammelt hatte trat er aus dem -18 Grad kalten Raum wieder in die normale Temperatur des Lagers. Dabei liefen ihm die Brillengläser an. Er rieb sich an seinem weißen Mantel die Brille trocken und ging dann quer durch die Firma, bis er im Teil des Bürogebäudes ankam.
Martin legte die beiden Scheine auf den Schreibtisch seiner Kollegin und ging dann zurück ins Versandbüro.

Gegen kurz nach sieben kam seine Kollegin ins Versandbüro rein. „Moin Moin.“, sagte sie fröhlich.
„Morgen ich gehe schnell Frühstücken.“, sagte er, als Martin anfing sich den Mantel, sowie das Haarnetz auszuziehen.
Dann ging er in die Kantine hoch.
Er stempelte die Pausenzeit und setzte sich an einen der Tische.
Kurze Zeit später kam Nadine eine alte Schulfreundin, welche gerade ihre Ausbildung beendet hatte und im Qualitätsbüro aushalf zu ihm gelaufen.
Beide unterhielten sich etwas.
„Bist du immer noch auf Partnersuche?“, fragte sie.
„Warum fragst du?“
„Nun ja, du hast heute früh die zwei Lieferscheine hochgebracht oder?“, sie bekam von Martin ein Nicken.
„Die eine hat heute so von dir geschwärmt, weil du die Scheine bei ihr an den Tisch gelegt hast. Sie sagte auch, ihr wärt für einander bestimmt und so weiter.“, erzählte Nadine.
„Lass mich raten es war Lucy, bei keiner anderen könnte ich mir vorstellen, dass sie so von mir redet.“, sagte Martin mit einem Lacher.
Es war ihm klar, dass er damit schlafende Hunde wecken würde und so kam es jetzt leider auch.
„Ich seh schon, dass es ein Fehler war ihr diese verdammten Lieferscheine zu bringen.“, brummte er.
„Wir haben in knapp ner Woche die 50 Jahr Feier der Firma, da wird sie versuchen mich sich zu krallen.“, sagte er schockiert, als ihn die Erkenntnis traf.
„Du hast noch etwas Zeit, vielleicht findest du ja noch jemanden, mit dem du hingehen kannst. Ansonsten halte dich bei den anderen Mitarbeitern.“, schlug sie vor.
Innerlich konnte er ihr nur danken. Martin nickte seiner Kollegin zu, ihm würde schon was einfallen, wie er verhindern könnte, dass er nicht mit Lucy zu tun hatte.
„Lass uns bitte über ein anderes Thema reden, wie zum Beispiel was hast du am Wochenende vor?“, fragte er.
„Nicht so viel. Ein bisschen Lesen, einkaufen und vielleicht gehe ich ins Fitness. Was hast du vor?“, kam es von ihr.
„Am Sonntag Fußball spielen, ansonsten mit den Jungs vielleicht was machen und eventuell ein Motorrad kaufen.“, antwortet er.
Martin freute sich wirklich sehr darauf. Nach der 30 minütigen Pause gingen beide zur Stempeluhr und stempelten erneut. Dann ging er ins Versandbüro zurück und arbeitete weiter.

Der Tag verging schnell und gegen 14 Uhr hatte Martin gerade die letzte Palette auf den LKW der Spedition verladen.
Martin war im Versandbüro und er sah auf die Uhr, es war kurz nach zwei.
Der letzte LKW fuhr vom Hof, er schaltete den PC aus.
Heute war er der letzte vom Versand- und Produktionsbereich, welcher in den Feierabend gehen würde.
Der junge Mann ging zur Stempeluhr und stempelte sich aus. Jetzt konnte das Wochenende beginnen.

Am späten Nachmittag gegen halb sechs wurde er von seinem Kumpel Elias abgeholt.
Martin stieg in den silbernen Jeep und grüßte seinen Freund.
Elias fuhr los und die beiden unterhielten sich auf dem Weg zu Charlies Schrotplatz, welcher in der Nachbarstadt ihres Dorfes lag.
„Was hast du vor heute bei Charlie zu kaufen?“, fragte Elias seinen Freund.
„Vielleicht ein Motorrad und du?“, fragte Martin.
„Ich schau mal ob Charlie nen guten Vergaser da hat, mein alter von meinem Mofa macht schlapp.“, sagte er und konzentrierte sich auf die Straße.
Elias war 20 Jahre alt, hatte mittelkurze braune Haare und eine etwas dunklere Hautfarbe wie Martin. Dazu trug er eine blaue Jeans und eine schwarze Sweatshirt Jacke. Beide kannten sich schon das ganze Leben und waren gute Freunde.
Der Wagen fuhr durch die Stadt, ihr Ziel lag etwas weiter hinter der Stadtmitte.
Martin sah zu den ganzen Autos, wenn er doch auch Autofahren dürfte, aber es ging nicht.
„Ich weiß was du dir grade denkst, wie schön wäre es, wenn du einfach Autofahren könntest. Aber sie es positiv, zumindest haben sie dir erlaubt, dass du mit dem Motorrad fahren darfst.“, schenkte ihm Elias Hoffnung.
Martin nickte und sah aus der Frontscheibe.

Nach einiger Zeit, dank des städtischen Feierabendverkehrs, kamen sie bei Charlies Schrottplatz an.
Es war ein eingezäunter Bereich der auch schon mal bessere Zeiten gesehen hatte. Der Schrottplatz hatte Werktags von 14 bis 19 Uhr offen.
Die beiden Freunde stiegen aus dem Wagen aus und Charlie kam auf die zwei zu.
„Na Jungs, was darf’s für euch zwei noch sein?“, fragte der Besitzer des Schrottplatzes, welcher sich eine Zigarre anzündete.
Charlie war kleiner dicker Mann, mit einem drei Tages Bart.
Die beiden Freunde erkundigten sich bei ihm, was die Ware hergab und stapften los. Elias ging direkt zu Charlie und fragte ihn wegen einem funktionierenden Vergaser.
Martin lief über das Gebiet und suchte weiterhinten, vielleicht würde er ein Schätzchen finden, welches ihm Charlie zu einem guten Preis anbieten könnte.
Der junge Mann sah sich in den Trümmern aus allerlei Schrotteilen und Müllgegenständen um, Berge aus einst innig geliebten Dingen und Gefährten, die nun zum Verrotten und Verrosten hier zurückgelassen worden waren.
Stabile Zäune hielten das Chaos in Grenzen, welches matt im Licht der Abendsonne schien.
Wohin er auch blickte, überall war es dreckig, rostig und braun…bis auf ein einziger Fleck am Ende des Zauns, wo ihm das Licht eines Etwas in die Augen, das so hell wie die Sonne selbst schimmerte.
Geblendet von der Reflektion, kniff er die Augen zusammen und lief automatisch auf das Ding zu.
Es war ein Motorrad.
Eine Kawasaki Ninja 250R, um genau zu sein, komplett in Blau und sein Herz machte einen Satz.
Als Martin näher trat, erkannte er auch noch einige pinke Akzente.
Er wusste nicht, wieso, doch es hatte ihn in seinen Bann gezogen, übte eine seltsame Anziehungskraft auf ihn aus, die er nicht definieren konnte.
Der junge Mann sah sich das Modell an und erkannte, dass die Maschine noch so gut wie neu war.
Das einzige was man verbessern könnte, wäre der leichte pinke Farbton und vielleicht ein paar neue Reifen, aber ansonsten war sie in gutem Zustand.
Der Besitzer des Schrotplatzes kam bei ihm vorbei und erkundigte sich nach seinem Kunden.
„Und hast du was, was dir gefällt Minjung?“, fragte Charlie.
Martin war in Gedanken versunken und musterte das Motorrad.
„Erde an Martin, bist du erreichbar?“, fragte er nach.
„Oh Charlie, wie viel willst du für das Motorrad?“, fragte sein Kunde.
„Hmm…lass mich mal schauen – Nanu wo kommt die denn her?“, fragte er und legte eine Hand unters Kinn.
„Warte, du weiß gar nicht, dass du das Motorrad hier zum Verkauf anbietest?“
„Nein, das einzige Motorrad welches ich da habe ist eine schwarze Honda. Ich sehe die Kawasaki zum ersten Mal. Warte kurz, ich rufe schnell die Polizei an, ob irgendjemand aus der Nähe ein Motorrad vermisst.“, sagte er und ließ Martin allein.
Nach fünf Minuten kam er zurück.
„Und?“, fragte Martin.
„Niemand vermisst eine blaue Kawasaki, mit pinken Akzenten.“, antwortete er.
„Eine Frage Charlie, darf ich dir sie abkaufen?“, fragte Martin.
„Ja, sagen wir Eintausend-Zweihundert, weil du es bist?“, fragte der Händler.
„Deal.“, sagte Martin zu ihm. Beide gingen in Richtung Eingang, wo der kleine Tresen von dem Schrotplatz war. Elias und Martin zahlten bei Charlie und fuhren dann in Richtung ihres Heimatdorfes.

Elias setzte Martin vor der Haustür ab.
„Also dann bis Sonntag.“, verabschiedete er sich und fuhr aus der Einfahrt heraus.
Nach knapp Zehn Minuten kam Charlie mit seinem Truck und stellte das Motorrad in die Einfahrt.
Er verabschiedete sich ebenfalls und Martin stellte die Maschine in sein kleines Carport, welches mit einem Schuppen verbunden war.
Martin klappte den Ständer von seinem neuen Gefährt aus. Sein Kater Felix kam in den Schuppen gelaufen und schnupperte an der Maschine.
Plötzlich fing er an zu fauchen und machte einen Katzenbuckel.
„Felix, was ist denn los. Das ist doch nur ein normales Motorrad.“, sagte Martin und nahm seinen Kater auf den Arm, er kraulte ihn.
Martin ging mit seinem Haustier aus dem Schuppen und begann die Schiebetür zu schließen.
Felix knurrte weiter und ließ den Blick nicht von dem blauen Motorrad ab, ehe die Tür vor ihm geschoben wurde.
Der junge Mann ging in sein Haus.
Es war etwa gegen 20 Uhr, als er im Badezimmer stand. Das Fenster war offen. Er hörte Felix draußen knurren und fauchen.
„Was hat er denn jetzt schon wieder?“, fragte er genervt.
Martin sah aus dem Fenster und suchte nach den schwarz weißen Farbelementen seines Katers.
Er fand sie nicht, was er aber sah, war dass aus dem Schuppen Licht kam.
Wie war das möglich, hatte er das Licht angelassen? Durch die Fensterabdeckung des Schuppens an der Seite, sah er dass es ein hellblaues Licht war.
Es war komisch, denn Martin konnte sich erinnern, dass er bloß eine weiße Neonröhre in dem Schuppen angebracht hatte.
Er zog sich seine Sachen von heute an und lief in Richtung Haustür. Er griff noch eine Taschenlampe und ging in Richtung des Schuppens.
Felix lief aufgeregt vor dem Tor hin und her.
Der Kater miaute und sah zu seinem Herrchen.
Martin streichelte ihn und sah zum Boden, es war dunkel, kein Licht kam durch. Vermutlich hatte er es sich einfach nur eingebildet.
Sicherheitshalber ging er trotzdem nachschauen, Martin lief zum Tor und versuchte die Zahlenkombination. Das Schloss war alt und ließ sich nicht mehr richtig öffnen.
Er würde sich ein neues kaufen müssen, Martin ging um den Schuppen zu dem Fenster, wo neben an eine Tür war.
Der junge Mann öffnete sie einen Spalt und lugte in den Raum. Im Raum war ein blaues Schimmern zu sehen, Martin tastete nach dem Lichtschalter und machte ihn an.
Er sah einen dunkelblauen Fleck, mit einer Mischung aus pink, schwarz und silber.
Vor Schreck ließ er die Taschenlampe fallen und ihm rannte der Schweiß den Rücken herunter. Die Kreatur und er hielten Blickkontakt. Er sah ihr tief in die blauen Augen. Es muss ein Traum gewesen sein, Martin rieb sich die Augen und griff etwas vom Boden. Jetzt realisierte er, dass er wach war und schrie auf…
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast