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Game on

von Be-A-Trix
GeschichteFantasy / P16 / Gen
Beatrix Bloom Riven
28.03.2021
23.07.2021
17
72.531
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28.03.2021 694
 
„Was hat das alles zu bedeuten?!“, fragte Bloom in die Runde. Sie war vollkommen aufgebracht, war aber dennoch darauf bedacht nicht zu laut zu sprechen. Sie wusste genau, dass sie alle unter Beobachtung standen, seitdem sie nach Alfea zurückgekehrt waren. „Ich habe keine Ahnung.“, antwortete ihr Stella, „aber das meine Mom hier ist, ist definitiv kein gutes Zeichen.“ „Mal von Rosalind ganz abgesehen.“, ergänzte Aisha. „Alles ist total angespannt hier.“, bemerkte Musa und spielte nervös an ihren Kopfhörern herum. Bloom konnte nicht länger stillsitzen. Sie tigerte in dem WG-Zimmer auf und ab. „Wo ist Miss Dowling?! Rosalind, Sky’s Vater und Stella’s Mom…“ „Alles ist super unwirklich. Aber wir müssen die Nerven bewahren.“, versuchte Terra Ihre Freundin zu beruhigen.

Nachdem die 5 Freundinnen wieder nach Alfea kamen stand Ihre Welt vollkommen Kopf, die Schule, die sie verließen, kannten sie nicht mehr. Gut und Böse waren vertauscht. Statt ihrer eigentlichen Schulleiterin stand Rosalind, Andreas und Königin Luna vor Ihnen. „Willkommen Lady’s. Es gibt da einige Änderung“, mit diesen Worten wurden die fünf an Ihrer Schule begrüßt. Auch wenn die alte Frau ein warmherziges Lächeln auf den Lippen hatte, wussten sie gleich, dass das keine guten Neuigkeiten waren. „Zuallererst. Miss Dowling ist fort. Ich bin eure neue Schulleitung. Zusammen mit Andreas von Erakleon.“ Sowohl Bloom als auch Stella stand das Entsetzen im Gesicht geschrieben. Bloom’s Gedanken waren so durcheinander, dennoch schaffte sie es dieses Wirrwarr auf Sky zu kanalisieren. Wie es ihm wohl ging mit dieser Offenbarung?! Sein tot geglaubter Vater…er stand vor Ihnen. Er lebte?! „Wie?“, stammelte die sonst so schlagfertige Stella. „Du musst nicht alles wissen.“, antwortete Königin Luna einfach kalt und distanziert. Anders hatte es die Lichtfee auch nicht erwartet. Ein plötzlicher Sinneswandel wäre nicht die Art Ihrer Mutter gewesen. Bloom holte tief Luft. Das hier fühlte sich nicht nach der Wirklichkeit an. Vor wenigen Tagen hatte Sie die Verbrannten bekämpft, hatte sich verwandelt – als einzige nach tausenden von Jahren und nicht zuletzt hatte Sie Ihre Eltern über Ihr Geheimnis eingeweiht, diese bahnbrechenden Dinge waren geschehen, einmal ganz von den romantischen Gefühlen zu Sky und der Vertiefung der Freundschaft zu Ihren 4 Mitbewohnerinnen abgesehen. Als sie alle von Gardenia aufbrachen war sie sicher, dass nun alles gut werden könnte. Sie würde noch mehr über Ihre Kräfte erfahren und wo sie herkam. Anstelle dieser Möglichkeiten stand sie nun vor dieser geheimnisvollen Frau, die von Miss Dowling, Terras Dad und Silva eingesperrt worden war und versuchte Bloom zu beeinflussen und von Ihr abhängig zu machen. Das fühlte sich überhaupt nicht gut an, doch bevor die Feuerfee etwas sagen konnte, hörte Sie die Stimme von Skys Vater. „Geht jetzt auf euere Zimmer. Später wird es eine Versammlung geben.“ Es gibt Menschen, die einen Raum betreten und mit Ihrer Aura diesen komplett ausfüllen. Andreas war genau einer dieser Menschen. Egal was Bloom zuvor sagen wollte, sie kam nicht mehr dazu. Sie spürte, wie Musa sie am Ellenbogen berührte und mitzog. Diese kleine Berührung beruhigte sie, was wohl nicht an der Freundschaft der beiden lag. Nach dem Angriff durch die Verbrannten hatte Musa gelernt, die Empfindungen der anderen um sie herum zu beeinflussen. Sie wusste einfach, dass es in diesem Augenblick klüger war zu gehen und sich im Stillen auszutauschen. Somit verschwand die Gruppe vom Gelände in Richtung Ihrer WG.

Kaum dort angekommen, kam die Anspannung bei Bloom zurück, ein Indiz, dass Musa aufhörte sie zu beeinflussen. Sie legten alle Ihre Sachen ab und setzten sich zusammen auf Blooms Bett. Für einen kurzen Moment herrschte Stille, bevor es aus der Feuerfee herausbrach.

***


„Andreas von Erakleon ist also dein Stiefvater?“, meinte Riven und nahm ein Zug von seinem Joint. „Du bist aber ein Blitzmerker.“, entgegnete Beatrix sarkastisch wie immer und nahm Riven den Joint weg, um selbst einen Zug zu nehmen. „Das macht dich ja rein theoretisch zu Sky’s Schwester.“, sie verschluckte sich leicht an Ihrem Zug, so absurd fand sie diesen Gedanken. „Ich habe mit Sky nichts gemein. Und ich würde behaupten, dass mein Dad auch keine wirkliche Verbindung mehr zu seinem Sohn hat.“, antwortete sie, nachdem sich Ihre Atmung wieder beruhigte. Riven nahm Ihr den Joint  wieder ab.
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