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Mittelerde Oneshots

OneshotRomance, Fantasy / P12 / Gen
Dwalin Fili Frerin Kili OC (Own Character) Thorin Eichenschild
26.03.2021
20.04.2021
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26.03.2021 1.137
 
Eine kleine Kurzgeschichte über Thorin

Spielt nach der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere

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Es war ruhig im Erebor, seit zwei Tagen herrschte diese -für die junge Halbzwergin die durch die Flure des Berges lief- unerträgliche Stille. Ihr Name war Naviriel Lóriona Eichenschild. Sie war die Tochter von Thorin und einer Wunderschönen Elbin, deren Name Eldariel war.

Sie war auf dem Weg zu ihrem Vater, der noch immer an seinen Verletzungen litt und noch immer bewusstlos war. Sie öffnete zarghaft die Türen zum Gemach ihres Vaters.

"Guten Morgen Prinzessin, es gibt noch kein Lebenszeichen eures Vaters" sprach Balin traurig und die Halbzwergin senkte ihren Blick. "Mutter ist noch in Lórien...Neviriel bei Bofur und ich...Ich habe keine Ahnung wie ich diese Tage zur Ruhe komme..." sagte das junge Mädchen leicht verzweifelt.

Wie sehr sie sich nach einer einzigen Ruhepause sehnte...Wie sehr sie einfach nur wollte das man sie einmal durch schnaufen ließ. Aber dies gönnt man der Prinzessin nicht, sie war nunmal die nächste in der Rangfolge. So jung wie sie war, verlangte es soviel von dem Mädchen das sie es an ihre körperlichen als auch an ihre seelischen Grenzen brachte.

Ein leise Rasseln erfüllte den Raum und ließ  Naviriel aufsehen. "V-Vater..." hauchte sie stotternd. Ihre Augen wurden glasig und erste Tränen rannen die blassen Wangen des jungen Mädchens hinab. "N-Navir...Naviriel..." sprach Thorin leise, noch konnte er seine Tochter nicht ansahen da ihm alles schmerzte.

Sie war an seine geeilt und hatte nach seiner Hand gegriffen. Balin ließ die beiden vorerst alleine, natürlich war auch er erleichtert das sein König wieder erwacht war.

Naviriel blickte weinend zu ihrem Vater, er hatte es überlebt. "Du weißt nicht wie sehr du mir gefehlt hast, weißt du wie viele Sorgen ich mir gemacht habe Vater. Es sind einfach zu viele um sie zählen zu können." Ein schwaches Lachen erklang auf die schluchzenden Worte der Halbzwergin. Thorin war stolz auf seine älteste Tochter.

"Wo...Wo ist...deine Mutter" Sprach Thorin noch schwach. "Mutter ist nach Lórien geritten um Hilfe zu ersuchen aufgrund deines Zustandes" antwortete das Mädchen mit einem lächeln. "Ich werde ihr sobald ich Zeit habe einen Brief schreiben das du erwacht bist." Fügte sie hinzu.

Der Zwergenkönig lächelte erfreut und stolz bei dem Eifer seiner Tochter. "Naviriel, hat dein Bruder und meine Neffen überlebt?" Fragte er während Óin sich um ihn kümmerte und ihn mit allem notwendigen Sachen versorgte.

"Neviriel, Fili und Kili haben alle drei überlebt. Neviriel hat es aber nach dir am schlimmsten erwischt. Er hatte ein paar gebrochene Rippen und war ein Tag nicht bei Bewusstsein. Aber er hat sich gut erholt, er ist oft bei Bofur." Sprach das Mädchen traurig.

Erneut öffnete sich die Tür und ein kleiner noch relativ junger Zwerg betrat das Gemach des Königs. Er kam nach seinem Vater und seine Blauen Augen stachen sofort heraus. "Vater!" Rief der Junge freudig und gesellte sich zu der Truppe.

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Eldariel war so schnell sie konnte zurück geritten und in das Gemach ihres Zwerges gerannt. "Thorin, es geht dir gut, Bei den Valar ich bin ja so froh das du noch lebst." Thorin lachte nur und betrachtete seine Elbin.

Thorin erholte sich gut und schnell von seinen Verletzungen und es wurden nun die nötigen Vorbereitungen für die Krönung zum König unterm Berge und für die Hochzeit von Thorin und Eldariel getroffen.

Der Düsterwaldelbin wurden die Haare aufwendig geflochten. Naviriel sah den Zwerginnen dabei zu. Sie würde Blumenmädchen sein und freute sich riesig darüber.

Thorin wartete nervös auf die Elbin. Sein Sohn stand in seiner Nähe und schien auch nervös zusein. Beide sahen einmal durch die riesige volle Halle, es waren Zwerge, Elben und viele der Leute aus Esgaroth da.

Thorin erblickte Thrandruil, sein Blick wurde kurz finster doch er erinnerte sich an die Worte seiner Frau. Thorin Eichenschild, du hegst einen Groll in die der meinem Vater gebührt. Weißt du wer vor dir steht? Eldariel Lyana, Thrandruil's Tochter und Prinzessin des Düsterwald's. Damals hatte er sie eine Weile ignoriert weil er dachte sie wäre eine Spionin für ihren Vater. Doch dem war gar nicht so, sie hatte sich für die Zwerge eingesetzt, darum gebeten das er ihnen Freiheit gebürt. Und ihr Vater war dem sogar nach gekommen.

Ein leichtes nicken schenkte der Zwerg dem Elbenkönig. Ein lächeln huschte über dem Gesicht des Elb und Thorin stellte sich ordentlich hin, die Musik hatte angefangen zuspielen und nun war der Zwerg nervös.

Eldariel trat mit leisen eleganten Schritten auf ihn zu vor ihr Naviriel die während sie die Blumen vor sich schmiss ihrer Mutter zu lächelte. Die Elbin erwiderte das lächeln ihrer Tochter. Dann sah sie wieder zu Thorin, seine Mithrilrüstung glänzte so schön und sein Mantel sah auch wunderschön gepflegt aus.

Gandalf bedeutete Thorin sich hin zuknien, was der Zwerg auch tat. "Thorin, Sohn von Thráin, Sohn von Thrór, der rechtmäßige Thronerbe des Erebors soll heute sein Geburtsrecht antreten. Möge er ein guter und gerechter König sein! Ein Freund in Frieden und ein Retter in der Not." sagte der Istari und nahm die Krone. Er ließ sie über dem leicht gesenktem Haupte des Zwerges nieder und sagte schließlich: "Das ist Thorin Eichenschild, Sohn von Thráin, Sohn von Thrór, mächtigster der sieben Zwergenfürsten und König unter dem Berge!" Thorin erhob sich und drehte sich um, Alle jubelten.

Gandalf setzte erneut an. "Nun,
Wir haben uns heute desweiteren hier zusammengefunden um die ewige Trauung von Thorin Eichenschild, Sohn von Thráin und Eldariel Lyana, Thrandruil's Tochter, zu feiern. Mit der Kraft des mir verliehenen Amtes werde ich das Königspaar trauen.
Thorin Eichenschild, Sohn von Thráin, schwörst du das du Eldariel Lyana, Thrandruil's Tochter und Prinzessin des Düsterwald's, bis zu ihrem Tod lieben und ehren wirst, in guten und in schlechten Zeiten, dann antworte jetzt mit Ja." Thorin hielt die Hand von Eldariel und sagte mit fester überzeugender Stimme "Ja."

Gandalf wand sich zu Eldariel. "Eldariel Lyana, Thrandruil's Tochter. Schwörst du das du Thorin Eichenschild, Sohn von Thráin, bis zu seinem Tod lieben und ehren wirst, in guten und in schlechten Zeiten, dann antworte jetzt mit Ja." Eldariel holte tief Luft und sagte "Ja."

Ein Zwerg übergab jeden der beiden der Ringe die sie sich gegenseitig ansteckten. Gandalf sprach dann "Mögen die Valar eure Ehe für alle Zeiten bewahren und glücklich machen." Beide küssten sich und waren von diesem Tage an, König und Königin unter dem Berge und Naviriel nun Prinzessin und Neviriel Prinz unter dem Berge. Und es wurde noch bis spät in die Abendstunden gefeiert.

1084 Wörter, 26. März 2021
 
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