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Rewrite the Stars

GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Het
Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character)
25.03.2021
03.05.2021
46
76.701
6
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07.04.2021 1.603
 
Kapitel 22

*Emmeline*

Endlich sind wir am Gleis 9 3/4 angekommen. Am Bahnhof Kings Cross ist heute morgen wirklich die Hölle los.
Auch hier am Gleis herrscht rege Betriebsamkeit.
Mum, Dad und ich schieben uns durch die Menge und ich halte nach Draco Ausschau.
Meine Mum ist es schließlich die Narzissa entdeckt.
Sie stürmt auf sie zu und zieht sie zu einer festen Umarmung an sich ran.
Ich bin überrascht, denn Narzissa drückt meine Mum ebenso fest an sich. Sie ist normalerweise nicht der körperliche Typ und wirkt mit dem vielen Körperkontakt von Mum oft überfordert. Heute scheint sie diese Umarmung aber genauso sehr zu brauchen wie meine Mum.
Narzissa hat Tränen in den Augen und Mum flüstert ihr leise etwas ins Ohr, dass ich nicht verstehe.
Mein Dad steht nur missmutig daneben. Er hat immer noch große Bedenken wegen den Malfoys. Für ihn stellen sie mittlerweile einfach ein Sicherheitsrisiko da. Doch zu meiner Überraschung macht er seinem Ärger heute keine Luft. Er beobachte uns nur kritisch.
Suchend sehe ich mich nach Draco um. Wo steckt er bloß?
Plötzlich spricht mich jemand von der Seite an: „Hey Emmeline!“
Verwirrt drehe ich mich zu Draco um. Wieso spricht er mich mit meinem vollen Vornamen an? Das tut er sonst nur wenn er wirklich böse auf mich ist.
Forschend sehe ich ihn an. Er wirkt müde und traurig. Sein Lächeln, dass er auf sein Gesicht zu zwingen scheint, erreicht seine Augen nicht.
Sanft lege ich meine Hände an sein Gesicht und drücke meine Lippen dann fest auf seine. Dann lasse ich die Hände weiter nach unten sinken und ziehe ihn an seinen Schultern näher zu mir heran.
Für einen Moment befürchte ich er wird mich weg stoßen. Er steht ganz still da und tut nichts.
Doch ich bin nicht bereit aufzugeben und schmiege mich noch fester an ihn und schiebe meine Zunge zart zwischen seine Lippen.
Ich spüre genau den Moment in dem ich ihn aus der Reserve gelockt habe.
Er legt mir die Hände auf den Po und hebt mich hoch. Meine Beine legen sich wie von selbst um seine Hüften.
Dann intensiviert er den Kuss und zieht mich, wenn das überhaupt möglich ist, noch fester an sich.
Die Welt um uns herum wird für einen Moment unscharf und ich nehme nur noch Draco war. Seinen Geruch, wie sich sein Körper an meinem anfühlt und sein Atem, der jetzt stoßweise kommt.
Manchmal fühlt sich das, was ich für Draco empfinde, fast zu viel an. Ich bin dann immer überwältigt, dass es möglich ist jemanden so sehr zu lieben.

Ein lautes Räuspern reißt uns schließlich aus unserem Kuss.
Draco lässt mich herunter und streicht seinen schwarzen Anzug glatt.
Ich werde rot, kann mir ein Lächeln aber nicht verkneifen.
Dad sieht uns streng an und sagt: „Ähm ja ich denke wir haben jetzt alle gesehen wie sehr ihr euch vermisst habt. Draco sei doch so gut und hilf mir beim Einladen des Gepäcks und such euch ein Abteil.“
Draco nickt ihm zu, verabschiedet sich von unseren Müttern und gemeinsam verschwinden sie in Richtung Zug.

Nun ist es auch für mich Zeit zum Abschied nehmen.
Ich werfe mich in Mums Arme und sie küsst mich auf die Stirn.
„Emmilein pass auf dich auf. Ich liebe dich.“
Dann lässt sie mich los und ich wende mich Narzissa zu.
Bevor ich weiß wie mir geschieht zieht sie mich ebenfalls in ihre Arme und flüstert in mein Ohr: „Ich danke dir, dass du ihn so sehr liebst. Egal was passiert, bitte vergiss nicht, dass er dich genauso sehr liebt.“

Mum und Narzissa stehen Arm in Arm da, als ich mich schließlich ebenfalls in Richtung Zug aufmache.
Der Abschied war seltsam und lässt mich nachdenklich zurück.

*Draco*

Wir finden zum Glück schnell ein freies Abteil und verstauen die Koffer darin.
Bevor Georg Grey das Abteil verlässt sieht er mich noch einmal nachdenklich an und sagt zu mir: „Draco ich habe dich immer sehr geschätzt und ich tue es auch jetzt noch, aber Emmeline ist mein einziges Kind und ich habe Angst um sie, wenn sie in deiner Nähe ist. Du bist der Sohn deines Vaters und seine Nähe zu Voldemort bereitet mir große Sorge. Emmeline liebt dich und will nichts davon hören, aber du wirst irgendwann eine Entscheidung treffen müssen, für oder gegen sie, denn sie wird sich niemals auf seine Seite stellen. Versprich mir bitte nur eins. Bring sie nicht in Gefahr. Beende es bevor sie zerbricht.“
Schuldbewusst sehe ich Georg in die Augen. Ich weiß das er recht und das macht es umso schwerer.
Gerade nicke ich ihm zu und will etwas erwidern da kommt Emi ins Abteil gestürmt. Sie verabschiedet sich mit einem Kuss von ihrem Dad und lässt sich neben mich in die Polster fallen.  
Ihr Dad wirft uns noch einen letzten sorgenvollen Blick zu, dann verschwindet er.

Als der Zug sich in Bewegung setzt, verriegelt Emi die Tür des Abteils und schließt die Rollos.
Fragend sehe ich sie an, aber sie grinst nur frech zurück und setzt sich rittlings auf meinen Schoß.
Sofort werde ich hart unter ihr. Bei Merlin ich habe sie so sehr vermisst!
So wie vorhin am Gleis rückt alles in den Hintergrund und ich sehe nur noch sie.
Ich lege meine Hände auf ihre Hüften und wandere, dann an ihren Seiten nach oben bis zu ihren Brüsten. Durch ihr Shirt und ihren BH beginne ich ihre Brüste zu streicheln und zu necken.
Emi schnappt nach Luft und drängt ihre Brüste noch fester gegen meine Hände. Und schließlich macht sie wieder diese Sache mit ihren Hüften. Langsam schiebt sie sich auf mir vor und zurück. Das fühlt sich so gut an.
Mittlerweile habe ich meine Hände unter ihrem Shirt und schiebe ihren BH zur Seite. Sanft umspiele ich ihre Nippel und kneife sie leicht, woraufhin Emi leise wimmert.
„Draco bitte! Ich will dich. Jetzt! Ich habe dich so vermisst. Bitte!“
Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Aus meiner Tasche neben mir hole ich ein Kondom. Emi hat ihren Rock bereits hoch gerafft und ihren Slip beiseite gestoßen.
Ich öffne schnell meine Hose und dringe mit einem schnellen Stoß in sie ein.
Gleichzeitig stöhnen wir auf und genießen für einen Moment das Gefühl uns so nahe zu sein.
Zunächst langsam, dann aber immer schneller bewegt Emi sich auf und ab.
Sie hat dabei die Augen geschlossen und atmet immer unkontrollierter.
Als sie beginnt zu zittern und ich merke, dass sie gleich kommen wird, packe ich sie an den Hüften und komme ihr von unten mit schnellen Stößen entgegen.
Ihr Zittern wird stärker und mit einem leisen Aufschrei erreicht Emi ihren Höhepunkt.
Ein paar Mal treibe ich mich noch in sie und erlebe dann ebenfalls einen heftigen Höhepunkt.

Nachdem wir uns etwas beruhigt haben, hebe ich sie von mir runter und küsse sie auf die Stirn.
Wir richten unsere Klamotten und ich entriegle die Tür.
Gerade will ich mich wieder neben sie setzen, da wird die Tür aufgerissen. Harry, Ron und Hermine stürmen herein.
„Emmeline wir haben dich schon überall gesucht!“, ruft Harry aufgeregt.
Dann wirft er mir einen misstrauischen Blick zu.
„Ich lass euch mal alleine. Ich wollte sowieso noch mit Blaise sprechen.“, sage ich schnell, da ich merke, dass sie mit Emi alleine sein wollen.
Ich gebe ihr noch einen kurzen Kuss und verschwinde dann.

*Emmeline*

„Kannst du mir sagen warum du so unfreundlich zu Draco warst?“, fahre ich Harry sauer an.
Draco hat es im Moment schon schwer genug, da braucht er nicht auch noch so ein gezicke. Ich dachte die zwei hätten das hinter sich gelassen.
„Ich war so unfreundlich, weil ich es hasse, dass er dich so belügt. Ich dachte er hätte sich geändert, aber das hat er nicht!“
„Was meinst du damit?“
„Wir haben deinen Freund in der Nokturngasse gesehen. Er hat sich dort mit einigen Todessern bei Borgin & Burke‘s getroffen.“
„Tja weißt du Draco hat es wirklich nicht leicht im Moment. Jetzt wo Voldemort zurück ist und sein Vater in Askaban sitzt, ist er völlig fertig. Wahrscheinlich hatte er keine Wahl als sie zu begleiten.“, verteidige ich Draco.
„Emmeline mach die Augen auf! Sein Vater ist ein Todesser und er ist es auch! Ich bin mir sicher er hat das dunkle Mal! Sieh nach, dann haben wir den Beweis!“, brüllt Harry mich an.
Ich bin völlig geschockt von seiner Behauptung. Das will ich nicht glauben.
Während ich noch nach Worten suche, schaltet sich Hermine ein.
„Harry hör auf damit! Wir wissen doch gar nicht was wir genau gesehen haben! Draco war in der Vergangenheit wirklich ein Arsch, nichts für ungut Emmeline, aber er hat sich verändert, das hast du doch selbst gesagt.“
„Ich muss Hermine echt recht geben. Außerdem ist er doch erst fünfzehn. Ich glaube nicht, dass Du-weißt-schon-wer tatsächlich Verwendung für ihn hat.“, fügt Ron an, traut sich aber nicht Harry in die Augen zu sehen.
Harry sieht uns böse an, bevor er sich seinen Umhang schnappt und aus dem Abteil stürmt.
„Ich gehe frische Luft schnappen!“, ruft er uns noch über seine Schulter zu.
Ich bin völlig durch den Wind durch Harrys Anschuldigungen. Wie kann er nur so etwas denken? Draco ist zu so viel Liebe fähig, wie könnte er sich da Voldemort anschließen.
Hermine legt mitfühlend einen Arm um mich.
„Emmeline mach dir nicht so viele Gedanken darüber. Harry ist im Moment echt angespannt und sieht hinter jeder Ecke eine Verschwörung. Er meint es sicherlich nicht so.“

Ich hoffe so sehr, dass sie recht hat und will gar nicht daran denken, wenn an Harrys Vermutung nur ein Funken Wahrheit dran ist, dann würde mich das zerstören.
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