Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

HOTD: Bad Batch

Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Action / P18 / Gen
OC (Own Character)
24.03.2021
22.04.2022
20
35.866
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
24.03.2021 3.103
 
Nicht nur die Gruppe um Takashi überlebte den Ausbruch an der Schule. Und was gab es an jeder Schule? Außenseiter. Außenseiter war man in japanischen Schulen schnell. Schlechte Leistungen und Nonkonformismus reichten schon aus um von der breiten Masse gemieden zu werden.


Charaktere:

Kiyomi Maeda
Alter: 17
Klasse: 12 c
Aussehen: Für eine Japanerin recht groß u. muskulös. Kurze schwarze Haare, braune Augen, spitzes Kinn.
Spezialisierung: stumpfe Schlagwaffen
Beschreibung: Kiyomi wurde gewissermaßen schon als Problemkind geboren. Ihr Vater ein kleiner Fisch in der Yakuza. Ein Schläger der irgendwelche kleinen Läden um Schutzgeld erpresste. Ihre Mutter eine Tischdame in irgendeiner Cocktailbar. Ihre Eltern waren nie verheiratet und keiner kümmerte sich wirklich um die Tochter. Schon in der Mittelschule begann sie zu klauen und sich zu prügeln, was sich auf der Oberschule nur fortsetzte. Sie war die Anführer einer Mädchenbande. Kleinkriminelle. Schwänzen, Ladendiebstahl und Schlägereien. Während des Ausbruchs schwänzte sie die Mathestunde um hinter der Sporthalle zu rauchen. Mit ihrem typischen Aluminiumschläger nahm sie de Kampf gegen die Untoten auf.

Toju Masuyama
Alter: 18
Klasse: 13 c
Aussehen: Groß und breit gebaut. Abrasierte Haare
Spezialisierung: Klingenwaffen
Beschreibung: Toju kommt aus gutem Elternhaus. Seine Vorfahren waren Samurai und Offiziere. Sein Urgroßvater war Oberst in der kaiserlich japanischen Armee und kämpfte gegen die Amerikaner. Sein Großvater war im Japan der Nachkriegszeit der Gründer einer nationalistischen Partei. Sein Vater übernahm die Leitung. Für den Sohn war nie Zeit, außer während des Kendo-Trainings. Sein Vater war ein strenger und brutaler Trainer. Ohne Schutzausrüstung musste er gegen seinen Vater ankommen. Mehrere gebrochene Knochen waren die Folge. In der Schule war er ein ruhiger Zeitgenosse. Er saß im Heim des Kendo-Clubs, als die Seuche ausbrach.

Naomi Smith
Alter: 16
Klasse: 11 b
Aussehen: silber gefärbte Haare, Lippenpiercing, schlank, relativ große Brüste.
Spezialisierung: Medikamente/medizinische Versorgung
Beschreibung: Ihr Vater ist ein Sanitätsoffizier auf der Marinebasis des US Navy nahe der Stadt. Sie ist das Ergebnis der Liebschaft ihres Vaters mit einer Japanerin. Ihr Vater ist 20 Jahre älter als ihre Mutter. Sie ist das klassische Trophy Wife. Verwöhnt und faul. Ihre Tochter wurde schnell Medikamentenabhängig. Durch die Position ihres Vaters kam sie leicht an Beruhigungs und Schmerzmittel. Von ihrem Vater lernte sie einige medizinische Kniffe. Sie ging ganz normal zur Schule, brauchte aber mindestens eine Pille um über den Tag zu kommen. Als die Untoten kamen war sie gerade auf der Mädchentoilette um sich eine Beruhigungspille ein zu werfen. Urplötzlich hörte sie Schreie aus der Nachbarkabine und Blut lief langsam in ihre.

Hide Kaeda
Alter: 19
Klasse: 12 c
Aussehen: Schlank und athletisch. Längere schwarze Haare.
Spezialisierung: Autos/Motorräder
Beschreibung: Hide wuchs bei seinen Großeltern auf. Sein Vater war abgehauen und seine Mutter wollte ihn auch nicht. Sein Großvater besaß eine Werkstatt, so lernte er früh alles über Motoren. Er ist schon mehrfach vorbestraft. Vor allem wegen fahren ohne Führerschein. Aber er wurde auch beim Diebstahl eines Motorrads erwischt. Wegen seiner sechs Monate im Jugendgefängnis musste er ein Schuljahr aussetzen. In der Schule fiel er wegen seiner unterdurchschnittlichen Noten auf. Dazu kleine Diebstähle genau wie grobe Missachtungen der Schulregeln. Er war immer der, der immer einen Draufsetzen musste. Das brachte ihn oft in Schwierigkeiten und oft ins Büro der Direktorin. Er rauchte in Frieden auf dem Dach, während er seine Geschichtsstunde schwänzte und die Untoten auftauchten.


Marika Tachibana
Alter: 17
Klasse: 11 d
Aussehen: Unscheinbar. Hasenscharte im Gesicht. Glatte schwarze Haare.
Spezialisierung: Schusswaffen (besonders auf lange Distanz)
Beschreibung: Marika wurde in eine nach außen hin normale Familie geboren. Ihr Vater ein Bauarbeiter und ihre Mutter eine Krankenschwester. Schon im Kindergarten wurde sie wegen der Hasenscharte gemobbt. Ihre Mutter starb in einem Autounfall. Der Fahrer war betrunken und bekam nur eine milde Strafe. Ihr Vater tat nun alles, damit sie sich wehren konnte. Im Rahmen des japanischen Waffengesetzes ging er mit ihr schießen. Reiste sogar in die USA, damit sie an Waffen üben konnte. Das Mobbing ging in der Mittel und Oberschule weiter zu dem Grad, dass sie aufhörte zu sprechen um nicht in Erscheinung zu treten. Eine Demütigung war zu viel. Während des Duschens nach dem Sport klauten einige Mädchen ihre Klamotten und stießen sie nackt auf den Flur. Sie wartete bis ihr Vater einmal länger weg war, da seine Firma einen Auftrag in einer anderen Stadt annahm. Sie ging an den Waffenschrank ihres Vaters und öffnete ihn. Nahm das Kleinkalibergewehr ihres Vaters und die Munition. Versteckte alles in ihrer Sporttasche mitsamt einigen Stangenmagazinen und Boxen mit Munition. Eigentlich wollte sie in der Sportumkleiden anfangen sich an denen zu Rächen, die sie immer mobbten. Aber zuerst brach die Apokalypse aus.


Fujimi-Akademie, Hauptgebäude

Immer wieder holte Kiyomi mit dem Schläger aus. Das Aluminium des Schlägers war mit Blut überzogen, dass langsam auch zu trocknen begann. Ihr hinterher eilte Naomi, die sie gerade auf dem Mädchenklo eingesammelt hatte. Naomi drückte ängstliche ihre Tasche an sich. Sie war sich immer noch nicht ganz sicher ob das alles nicht daran lag, dass die Pillen die sie genommen hatte abgelaufen waren.”Verdammt komm mit”. Kiyomi gab einem der Untoten einen Schulterstoß, wodurch dieser gegen die Wand fiel und zu Boden ging. ”W-Warum gibst du ihnen nicht den Rest?”. Naomi sah den Untoten an, der versuchte sich ohne Erfolg wieder auf zu richten.”Weil man es nicht braucht. Die Dinger sind nicht gerade die Schlausten”. Gelassen hatte das Mädchen den Schläger auf ihrer Schulter liegen.”Wir müssen uns in Sicherheit bringen”. Naomi musste kurz zu Kiyomi aufschließen.”Ach ja und wo? Sollen wir auf den Schulhof und uns brav versammeln, wie bei einem verfickten Feueralarm?” scherzte Kiyomi etwas.”Nein halt mich nicht für dumm!” blaffte Naomi sie an. “Ich meine an einen Ort wo man schlecht hinkommt. Das Dach oder so. Du weißt schon. Nur ein Eingang den man versperren kann und dann auf Hilfe warten. Die Polizei, die Feuerwehr, die Armee was weiß ich…”. Nun lachte Kiyomi.”Auf Hilfe warten?” fragte sie dann.”Bessere Idee?”. Nun musste Kiyomi sich geschlagen geben.

Sie kamen um eine Ecke ins Treppenhaus. Dort fanden sie nur Leichen vor.”Gott. Woran sind die gestorben?” fragte Naomi.”Das waren Untote, schau”. Mit dem Schläger deutete Kiyomi auf die klaffende Wunde am Kopf.”Warst du das?”. Kiyomi schüttelte den Kopf.”Nein. Ich hab mich von der Sporthalle hier rein gekämpft” erklärte Kiyomi und legte den Schläger wieder auf ihre Schulter.”Das heißt…” murmelte Naomi. Wieder nickte ihre Partnerin.”Yep. Wir sind nicht alleine. Komm”. Sie liefen die Treppe nach oben und kamen schließlich zur Tür, die aufs Dach führte. Sie wurde von Zombies belagert.”Shit!”. Sofort hielt sich Naomi beide Hände vor den Mund. Ihre Reaktion hatte die Aufmerksamkeit der Untoten erweckt. Kiyomi holte über dem Kopf aus und verpasste dem Ersten einen harten Schlag auf die Schädeldecke.

Naomi krisch, als ein Weiterer sie griff. Kiyomi konnte ihr nicht helfen.”Lass mich in Ruhe!”. Sie versuchte von ihm los zu kommen. Es war erstaunlich welche Kräfte in einem ums Leben kämpfenden Menschen aufkommen konnten. Naomi konnte den Zombie von sich werfen. Er taumelte zurück und fiel über das niedrige Treppengeländer. Mit dem Kopf zuerst schlug er auf die harte Steintreppe. Naomi war durch den Schwung selbst gegen das Treppengeländer gekommen, aber sie konnte sich festhalten. Entsetzte sah sie hinab. Der Untote lag auf der Treppe. Die Wucht des Aufschlags auf der Kante der Treppenstufe hatte den Schädel gespalten.”Kiyomi!”. Naomi deutete die Treppe herab. Ihre Partnerin kapierte schnell. Kiyomi hatte mit zwei Zombies zu kämpfen. Schnell beförderte sie einen davon mit einem Tritt in Naomis Richtung. Diese gab ihm einen weiteren Tritt, wodurch der Untote wieder gegen das Geländer stolperte, aber er fiel nicht sofort herunter. Sofort schaltete Naomis Gehirn. Sie machte einen Satz nach vorn und trat nochmal gegen den Zombie. Nun fiel er.  Kiyomi warf den Zombie zu Boden und schlug von oben zweimal auf den Schädel ein.”Fuck, du hast ja doch was drauf. Wusste gar nicht , dass das in dir steckt”. Naomi musste kurz ihre Fassung suchen.”I-Ich auch nicht” stammelte sie dann leicht, aber mit mehr Selbstvertrauen als sonst. Nun wandte sich Kiyomi der Tür zu. Aber sie war abgeschlossen. “Hey!!”. Sie hämmerte dagegen.”Wer auch immer da draußen ist mach die Tür auf! Wir sind noch am Leben!”. Kurze Stille. Das Schloss klackte.


Hauptgebäude, Dach

“Shit. Hide bist du das?”. Der Junge schloss die Tür wieder hinter ihnen.”Wer sonst Kiyomi? Ich war hier oben mit dem Hausmeister eine Rauchen, als diese Monster auftauchten. Er wollte Hilfe holen, aber er hats nicht geschafft”. Hide nahm sich während des Redens eine Zigarette und zündete sie sich an.”Hast du die Dinger im Treppenhaus getötet?”. Nur langsam nickte Hide. Kiyomi sah nun den Hammer, den er sich in Gürtel geklemmt hatte. “Kann ich mir eine Schnorren?”. Hide nickte und hielt seiner Klassenkameradin die Schachtel Lucky Strikes hin.

Sie saßen am Boden und lehnte an der Lüftungsanlage.”Also was ist dein Plan?”. Kiyomi zog an der Zigarette.”Keine Ahnung. Darauf warten, dass die Kavallerie hier einreitet?”. Der Junge bließ etwas Rauch aus. Genau in diesem Moment rauschten einige Helikopter über ihre Köpfe hinweg. An den Seiten waren dicke rote Kreise aufgemalt mit einem schmalen weißen Rand.”Fuck. Gehören die zu unserer Armee?”. Der Wind den die Helikopter erzeugte fegte die Zigaretten aus den Mündern der Jugendlichen.”Hey!!! Hier unten!!”. Kiyomi rief und winkte. Aber die Helikopter flogen in die Stadt.”Ich glaube kaum, dass die Schule ihre Priorität ist. Sie versuchen vielleicht die Seuche ein zu dämmen” erklärte Naomi. Hide und Kiyomi sahen die halb Japanerin an. Wieder mal war da mehr in ihr als man dachte.”Du meinst so ne Art Sicherheitszone?”. Naomi nickte.”Huh. Das klingt irgendwie….logisch”. Bevor die Konversation weitergehen konnte hörten sie Schüsse.

“Scheiße? Ist das die Armee?”. Einige weitere Schüsse fielen.”Nee. Die Armee hat doch Maschinengewehre” erwiderte Hide.”Dann ist es die Polizei oder irgendwer anders mit ner Knarre. Kommt!”. Alle standen auf.”Wo kommt es her?”. Kurz sahen sich alle um.”Dort!”. Naomi deutete in Richtung des Daches, des Nebengebäudes in denen Clubheime der Schulclubs untergebracht waren.”Kommt. Ich kenne da ne Abkürzung!”. Hide ging voran.

Seine “Abkürzung” war eine Holzplanke, die den Spalt zwischen den Häusern überbrückte. ”Das ist deine Abkürzung!?”. Naomi war entsetzt.”Klar. So kommt man beim Schwänzen vom Dach zurück zu den Klassenräumen ohne am Lehrerzimmer vorbei zu müssen” erklärte Hide Schulterzuckend.”Gibt es keinen anderen Weg?” jammerte Naomi.”Klar”. Mehr scherzhaft deutete Hide in Richtung des Schulhofs, auf dem langsam Ruhe eingekehrt war. Die Essensglocke war geläutet worden. Die Untoten labten sich an den Überresten der Klasse, die unglücklicherweise Sport draußen gehabt hatte. Naomi schluckte einen fetten Kloß in ihrem Hals herunter und nickte dann.

Vorsichtig balancierten sie nacheinander über die Holzplanke. Zuerst ging Kenji. Er war es gewohnt und konnte ihnen zeigen wie es ging. Selbst die sonst so taffe Kiyomi musste all ihren Mut zusammennehmen um darüber zu kommen. Sie befolgte alle Tipps. Nicht nach unten schauen und die Arme ausbreiten für ein besseres Gleichgewicht. Als letztes war Naomi an der Reihe. Bis zu Hälfte ging alles gut. Sie wagte aber einen Blick nach unten. Sofort begann sie zu zittern und sie war wie eingefroren.”Komm schon Naomi. Du schaffst es!”. Es dauerte, bis sie ihre Stärke wiedergefunden hatte. Sie machte einige schnelle Schritte und kam an. Zitternd griff sie in ihre Schultasche und holte ein oranges Pillendöschen heraus. Sie nahm eine Handvoll in den Mund spülte sie mit einer angebrochenen Flasche Cola herunter. Das Zittern schien langsam ab zu klingen. Ihre Begleiter entschieden sich die Sache einfach auf sich zu belassen. Es galt in Japan als unhöflich sich in private Dinge anderer Leute ein zu mischen. Und eine Sucht war ja etwas sehr privates. Auf dem Dach sahen sie nun die Quelle der Schüsse.

Keine Polizei, kein Militär. Es war eine Schülerin die mit einem Gewehr um sich schoss. Es war ein Ruger 10/22. Ein halbautomatisches Kleinkalibergewehr. Japan hatte mit die strengsten Waffengesetze. Man musste viel tun um einen Waffenschein zu bekommen und der musste alle drei Jahre erneuert werden. Neue Munition bekam man im Laden nur wenn man leere Patronenhülsen abgab. Die Gruppe erschrak sich, als das Mädchen ruckartig die Waffe auf sie richtete. Naomi hob sofort die Hände.”Ganz ruhig” versuchte Hide sie zu beruhigen.”Du bist doch Marika aus meinem Jahrgang, ich bins, Naomi”. Das Mädchen senkte das Gewehr. Ihr Blick war eiskalt.”Ich weiß wer du bist. Ich weiß wer ihr alle seid”. Sie legte das Gewehr nun locker auf ihre Schulter, ließ aber den Finger um den Abzug. Überall um sie verteilt lagen Leichen, die ein präzise geschossenes Loch im Kopf hatten.”Du bist Kiyomi Maeda, die Schulschlägerin. Du bist Hide Kaeda, der Sitzenbleiber der ein halbes Jahr im Jugendknast saß. Und du bist Naomi Smith, die Pillensüchtige. Keine von euch hat aktiv an der Demütigung meiner Person teilgenommen darum werde ich euch nichts tun”.

Ihnen ging ein Licht auf. Nun wussten sie warum sie ein verdammtes Gewehr hatte. Es war ein Phänomen aus den USA. Gemobbte Schüler kamen in ihre Schule und schossen um sich. Anscheinend wollte sie sich am heutigen Tag für alles Rächen, was ihr angetan wurde. Sie hatten es mitbekommen, aber nie eingemischt.”Was hast du jetzt vor?” fragte Naomi vorsichtig. Marika zuckte mit den Schultern und nahm das Gewehr von der Schulter. “Schießen bis mir die Munition ausgeht”. Sie steckte demonstrativ ein neues Magazin in das Gewehr.”Und was dann? Wir wollen aus der Schule raus. Es versuchen”. Ohne wirklich einen Plan besprochen zu haben preschte Hide einfach so vor.

“Klingt logisch. Gut. Bin dabei. Was ist euer Plan?”. Marika schaute in die Wunde.”Naja die Schule verlassen und Sicherheit finden. Wir haben die Helikopter der Armee in die Stadt fliegen sehen”. Marika nickte.”Wir können uns auf dem Parkplatz ein Auto besorgen”. Kiyomi ging weiter zur Tür, die ins Treppenhaus des Gebäudes führte.”Fuck, verschlossen!” fluchte Hide. Die alte Eisentür war mit einer Kette und eine Vorhängeschloss versperrt.”Ja. Ich bin über die Feuerleiter hierauf, aber der Hof ist voll mit ihnen” erklärte Marika. Hide schlug mit seinem Hammer auf das Vorhängeschloss ein. Aber es war sehr neu.”Aus dem Weg”. Der Junge sah nun das Mädchen an, die ihr Gewehr auf das Schloss richtete. Er ging aus dem Weg. Naomi zuckte zusammen, als sie den Schuss abfeuerte, der das Schloss zerschmetterte. Nun konnte die Kette entfernt werden.

Die Flure des Nebengebäudes waren voll mit Toten. Aber keine Untoten, die an ihnen fraßen.”W-War einer von euch hier?” fragte Naomi nervös. Kiyomi sah Hide an. Beide schüttelten den Kopf. Sie sah Marika an.”Sehe ich für dich stark genug aus um einen Schädel zu zerschmettern?” antwortete sie. Es ging weiter. Die Tür des Clubheims des Kendo Clubs stand offen.”Gibts du uns Deckung?”. Marika entsicherte das Gewehr und nickte. Hide nahm den Hammer fest in die Hand und linste um die Ecke. Der Raum war ebenso voller Leichen und die Wände voller Blut. All die Pokale und Mannschaftsfotos war voller Blut. In der Mitte des Raums saß ein junger Mann im Schneidersitz. Er wirkte fast schon wie ein stoischer Samurai aus feudalen Zeiten. Vor ihm auf dem Boden ruhte ein Bokken. Das Holzschwert, was im Kendo benutzt wurde.”Scheiße. Toju?” fragte Hide. Die Augen des jungen Mannes öffneten sich.”Ich bins Hide. Hide Kaeda. Wir waren zusammen in der Mittelschule und in der elften Klasse”. Der Junge nahm sein Holzschwert und stand auf.”Ich weiß wer du bist Kaeda-kun” antwortete er nur knapp.”H-Hast du d-die alle umgebracht?”. Naomi schien von dem Schüler eingeschüchtert. Er nickte nur.”Wir verschwinden von hier. Willst du mitkommen?”. Wieder nur ein Nicken. Nun ging es weiter Richtung Parkplatz.


Weapons of the Dead

Nahkampf

Name: Aluminium-Schläger
Länge: 84 cm
Gewicht: etwa 900 Gramm
Kommentar: Der Baseballschläger. Eine beliebte Schlagwaffe egal in Filmen oder Videospielen, aber auch im echten Leben. Baseballschläger sind legal zu erwerben. Anders als andere, meist improvisierte Schlagwaffen, liegt er gut in der Hand. Egal ob aus massiven Holz oder aus leichtmetallen wie Aluminium, der Baseballschläger ist eine gute Schlagwaffe, mit der man leicht Knochen brechen kann. Ein idealer Begleiter für die Zombieapokalypse, wenn man leise sein möchte oder wenn man den Nahkampf bevorzugt.

Name: Hammer
Länge: unterschiedlich
Gewicht unterschiedlich
Kommentar: Ah der Hammer. Eines der ältesten Werkzeuge des Menschen. Schon früh kam ein Mensch auf die Idee einen Stein an einen Stock zu binden. Im Mittelalter dienten Streithämmer als Waffen. Auch wenn er als Waffe verdrängt wurde bleibt er immer noch als Werkzeug im Einsatz und darf in keinem Werkzeugkasten fehlen. Hämmer die man einhändig schwingt sind eine leicht zu führende Waffe. Ähnlich wie bei dem Baseballschläger kann man auch mit einem Hammer leicht Knochen brechen oder Schädel einschlagen. Auch ein treuer Begleiter in der Zombieapokalypse.

Name: Bokken
Länge: etwa ein Meter
Gewicht: etwa 700 Gramm, je nach Holzart
Kommentar: Ein Holzschwert klingt zwar nach einem Kinderspielzeug, aber es ist es nicht. Kendo ist der sportliche Nachfahre der Schwertkunst der alten Samurai. Jede Schule die etwas auf sich hälte besitzt ein Kendo-Team. Die Wettkämpfer im Kendo tragen Schutzausrüstung an den Armen, am Rumpf und eine Schutzmaske fürs Gesicht und das nicht ohne Grund. In den Händen eines geschickten Kämpfers ist es effektive Waffe. Aus dem richtigen Holz geschnitzt ist ein Bokken eine haltbare und tödliche Waffe mit der sich leicht Knochen brechen lassen.


Fernkampfwaffen:

Name: Ruger 10/22
Länge: 0,94 Meter
Gewicht: 2,3 Kilogramm
Kaliber: .22 Long Rifle
Magazinkapazität: 10/15/25 Schuss
Kommentar: Das Ruger 10/22 ist ein Selbstladegewehr Kaliber .22 Long Rifle. Das Kaliber .22 ist gewöhnlich für Sportler wie Biathleten oder für die Jagd auf Kleinwild wie Hasen oder Waschbären. In den USA ist es aber auch beliebt als Einsteigerwaffe für Kinder und Jugendliche. Das Ruger 10/22 ist aber für erwachsene Schützen gedacht. Es ist beliebt. Es ist robust, einfach und verlässlich. Munition Kaliber .22 mag nutzlos gegen Zombies erscheinen, aber man muss es nur richtig betrachten. Natürlich wird eine Kugel Kaliber .22 keinen Kopf zum explodieren bringen, aber trotzdem ein Loch hinein schlagen. Die Kugeln haben eine effektive Reichweite von etwa 150 Metern, können aber bis zu 400 Metern noch tödlich sein. Etwa 15 % der Morde in den USA jedes Jahr werden mit Gewehren oder Pistolen Kaliber .22 lr begangen. Die Munition ist klein und leicht, weswegen sie leicht zu transportieren ist. Außerdem ist sie sehr verbreitet, weswegen man wahrscheinlich mehr Glück hat diese Munition zu finden. Die Schüsse haben wenig Rückstoß, weswegen auch Anfänger leicht damit umgehen können. Also alles in allem, ist .22 lr doch nicht so schlecht, wie sie scheinen mag.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast