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Nie wieder Sex!

OneshotHumor, Liebesgeschichte / P12 / Het
Alexis Castle Kate Beckett Martha Rodgers Richard Castle
23.03.2021
23.03.2021
1
1.896
6
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7 Reviews
Dieses Kapitel
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23.03.2021 1.896
 
Wie gestern versprochen, hier ein kleiner OS für zwischendurch. Die Idee dazu kam mir am Samstagabend, als ich mir die Zähne putzte. Fragt mich bitte nicht, wie man dabei auf solche Ideen kommen kann.  Allerdings ist das Badezimmer der Ort, wo ich die meisten meiner Ideen habe.  Keine Ahnung was das jetzt über mein Badezimmer oder mich aussagt *lach*

Jedenfalls habe ich es dann am Sonntag schnell geschrieben.

Es ist etwas humorvolles in der ersten Hälfte und in der zweiten Hälfte kommen ein paar ernstere Töne.

VIel Vergnügen.

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Autor: The white Countess
Rating/Pairing: ab 12 Jahren / Kate & Rick
Kategorie: Humor, Romanze
Inhalt: Als Kate nach Hause kommt ist sie überhaupt nicht gut auf ihren Mann zu sprechen und droht ihm sogar mit absolutem Sexverbot. Der arme Rick hat keine Ahnung, was er verbrochen haben soll, um so eine Strafe zu verdienen.
Anmerkung 1: Knüpft ans Ende der Serie an, genauer gesagt nach dem Blick in die Zukunft
Kapitel: 1   Seiten: etwas über 2  (Arial 10, schmaler Rand) – Veröffentlichung: 23.03.21
Disclaimer: Wie üblich gehört mir außer der Idee zur Story nichts.  Alle Castle Charaktere sind Eigentum von ABC Studios. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeit zu Lebenden und Toten Personen ist zufällig und nicht beabsichtigt. Alle weiteren Charaktere sind Eigentum des Autors.

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Völlig aufgewühlt verließ Kate das Haus und trat auf den Gehweg. Sie musste erst verdauen, was sie gerade gehört hatte. Das war … einfach ohne Worte.
„Er wird dafür büßen“, murmelte Kate, während sie sich auf den Heimweg machte. Zu Fuß, weil sie vergessen hatte, dass ihr Wagen vor dem Gebäude parkte, aus dem sie gerade gekommen war. „Langsam und qualvoll wird er dafür büßen.“

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Kate atmete einmal tief durch, bevor sie die Tür zum Loft aufschloss und eintrat. Wie sie es erwartet hatte, war Rick nicht in seinem Büro, sondern saß auf der Couch, von der aber sofort aufsprang und zu ihr kam.
„Kate, ist alles in Ordnung? Ich habe mir Sorgen gemacht. Warst du so lange beim Arzt?“
„Du!“, sagte Kate bloß und sah ihn mit funkelnden Augen an.
Rick zuckte zusammen und trat automatisch einen Schritt zurück. „Was habe ich denn getan?“
Eine Antwort bekam er erst einmal nicht, weil ein Gepolter auf der Treppe Kates Aufmerksamkeit von ihm ablenkte. War vielleicht gut so, dachte er sich im Stillen. Dann sah er die Rasselbande auf ihre Mutter zustürmen und fragte sich mal wieder, wie die Kinder es wirklich jedes Mal mitbekommen konnten, wenn Kate nach Hause kam, obwohl sie dabei immer sehr leise war. Musste wohl so eine Mutter-Kinder Verbindung sein.
„Mommy, ich habe eine eins im Diktat.“
„Mommy, Reece hat mir mein Auto weggenommen und es kaputtgemacht.“
„Das ist nicht wahr, Mommy. Ich wollte es mir nur einmal anschauen. Jake hat mich geschubst und dann ist es runtergefallen. Ein Reifen ist abgegangen.“
Kate atmete tief durch, gönnte Rick noch einen ihrer berühmten <bald bist du tot>-Blicke und wandte sich dann ihren Kindern zu. Rick war erstaunt, wie schnell sie von offenbar wütend zu liebevoll wechseln konnte.
„Nicht alle auf einmal“, lachte Kate. „Gratulation, Lily. Ich wusste doch, du kannst das. Keine Angst, Jake ich werde mir das Auto anschauen, man kann es bestimmt reparieren. Und Reece … nicht einfach etwas nehmen, sondern immer erst fragen, okay?“
„Okay Mommy“, nickte der Junge und sah zu seinem Bruder. „Tut mir leid, Jake. Ich wollte dein Auto nicht kaputtmachen.“
„Weiß ich doch.“
Martha, die gerade zur Tür reingekommen  war, betrachtete die Szene mit einem Lächeln. Drei Kinder umringten Kate und diese Frau, die wirklich einen harten Job hatte, sich dazu um Mann, drei kleine Kinder, Stieftochter und Schwiegermutter kümmerte, und eigentlich total erschöpft sein musste, gab jedem das Gefühl, der wichtigste Mensch für sie zu sein. Nicht nur den Kindern. Jedem von ihnen.
„Nun geht wieder nach oben. Bis zum Abendessen dauert es ja noch.“
„Darf ich zu Becky?“, wollte Lilly wissen.
„Und wir zu Toby?“ Bittend sahen die Kinder ihre Mutter an und diese nickte schmunzelnd.
„Natürlich, ab mit euch. Aber seid pünktlich zum Essen zurück.“
Darüber musste sich Kate eigentlich keine Gedanken machen, denn die Freunde ihrer Kinder wohnten im gleichen Haus und die Mütter wussten natürlich, wann es Zeit war, die Kinder heimzuschicken.
Mit einem Jubelschrei rissen die Kinder die Wohnungstür auf und wären beinahe mit Alexis zusammengestoßen, die lachend zur Seite sprang.

„Hallo Familie“, begrüßte sie die drei Erwachsenen, nachdem sie eingetreten und die Tür hinter sich geschlossen hatte. „Alles okay?“ Ihr war aufgefallen, dass etwas nicht stimmte. Kate und Rick standen zu weit auseinander. Normalerweise passte  zwischen den beiden kein Blatt, weil sie es ohne Körperkontakt kaum aushielten.
Jetzt, wo ihre Enkelin fragte, fiel auch Martha auf, dass etwas anders war als sonst. „Gute Frage, Alexis. Also los ihr beiden. Was ist passiert?“
Rick zuckte mit den Achseln. „Ich habe keine Ahnung, Mutter. Als Kate vorhin nach Hause kam, war sie offenbar wütend auf mich. Ich weiß nur nicht was ich getan habe.“
Kate atmete durch und vergaß völlig, dass sie nicht mit Rick allein war. „Ich schlafe nie wieder mit dir!“
Rick blieb das Herz stehen. „Was? Wieso?“
Das fragten sich Martha und Alexis auch. Allerdings im Stillen. Gespannt schauten sie zu Kate. Wenn sie so etwas sagte, musste was Gravierendes passiert sein. Sie konnten ja sonst kaum die Finger voneinander lassen.
„Das ist mir zu gefährlich.“
Rick sah seine Frau ratlos an. „Ich verstehe kein Wort, Kate.“
„Ich habe die Pille genommen und wurde mit Lily schwanger. Wir haben ein Kondom benutzt und das Ergebnis waren die Zwillinge.“ Sie kniff die Augen zusammen und fixierte ihren Mann. „Nun benutzten wir beides."
„Ja und?“ Rick hatte keine Ahnung, wovon seine Frau sprach, bis ihm wieder einfiel, wo sie vorhin war. „Du bist wirklich schwanger?“ Kate war zum Arzt gegangen, weil sie eine Ahnung hatte, aber nicht ganz sicher war.
„Ja.“
„Wir bekommen ein Baby?“
„Nein.“
Rick wirkte irritiert, Martha und Alexis ebenfalls. Dabei wollten sie sich gerade freuen.
„Aber du hast doch gesagt, du bist schwanger.“
„Mhm“, grummelte Kate. „Nur nicht mit einem Baby, sondern mit drei.“
Martha fiel die Kinnlade runter, Alexis murmelte, sie müsse sich setzen, beließ es aber dabei, sich gegen die Haustür zu lehnen, in dessen Nähe sich alles abspielte. Und Rick bekam kein vernünftiges Wort raus.
„Drei? Du … Oh man … Wir … Wow … Drillinge?“
Kate tippte mit ihrem Zeigefinger an Ricks Brust. Mehrmals. „Nie wieder Sex, mein Freundchen! Ich schwöre es dir! Ich will nicht irgendwann Zehnlinge erwarten.“ Kate drehte sich um und ging ins Schlafzimmer, während Rick ihr verblüfft hinterher schaute.
„Was war das denn?“
„Schwangerschaftshormone“, erwiderte Alexis trocken. „In dreifacher Ausfertigung.“
Und Martha meinte amüsiert. „Da hast du dir ja was geleistet, mein Junge.“
„Aber…“ Rick seufzte. „Was soll ich denn jetzt tun?“
„Ihr folgen. Sie in den Arm nehmen. Und … nun ja.“
„Du hast sie doch gehört, Mutter. Kein Sex mehr.“
„Tja“,  meinte daraufhin Alexis grinsend. „Jetzt könnt ihr ja noch, Kate ist schließlich bereits schwanger.“
„Nun mach schon, Richard. Katherine wartet bestimmt auf dich.“
„Mhm, um mich zu kastrieren.“
„Das könnte natürlich passieren“, entgegnete Martha lachend. „Hast du Lust ins Café zu gehen, Alexis? Ich möchte nicht hier sein, wenn Katherine zum Messer greift.“
Ihre Enkelin lachte ebenfalls. „Ich auch nicht, Grandma.“
„Wir sind zeitig zum Abendessen zurück, Richard. Bin gespannt, ob du dann eine Oktave höher singst“, meinte Martha amüsiert zu ihrem Sohn, bevor die beiden Frauen ihre Jacken nahmen und das Loft verließen.
Rick hatte nur mit halben Ohr zugehört, denn er war dabei sich in sein Schicksal zu ergeben und ging langsam, als wäre er auf dem Weg zu seiner Hinrichtung, zum Schlafzimmer.

Vorsichtig steckte er den Kopf zur Tür herein. Kate saß auf dem Bett.
„Schatz, darf ich reinkommen … ohne gleich umgebracht zu werden?“
„Ja.“
Als Kate den Kopf hob, sah er das sie weinte. Da war es ihm egal, ob sie ihn abmurksen würde. Mit einem Satz saß er neben ihr und nahm sie in die Arme.
„Es tut mir leid, Kate. Auch wenn ich nicht wirklich was dafür kann, aber es tut mir leid.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Wenn es dir zu viel wird …“ Er atmete durch. Die folgenden Worte auszusprechen war schwer. „Wenn du die Kinder nicht willst … es ist deine Entscheidung. Ich werde an deiner Seite sein. Immer.“
Erstaunt schaute Kate ihren Mann an. „Ist das dein Ernst?“
„Natürlich. Ich denke, du weißt, dass ich mich wahnsinnig freue und die Kinder gerne hätte. Aber ich kann dich verstehen. Die Zwillinge sind grad aus dem Gröbsten raus, du könntest wieder richtig durchstarten bei der Arbeit und nun das. Du warst diejenige von uns, die für unsere Beziehung ihr Leben komplett geändert und vieles aufgegeben hat. Wenn du jetzt sagst, es reicht dir, dann ist es in Ordnung.“
Kate schüttelte den Kopf. „Das ist lieb von dir, Rick, aber ich könnte mich niemals gegen eine Schwangerschaft entscheiden. Immerhin sind die Kinder von dem Mann, den ich über alles liebe. Aber ich habe Angst. Schließlich bin ich schon fast 45.“
„Es wird alles gutgehen. Das weiß ich.“ Und in diesem Moment traf Rick eine Entscheidung. „Ich werde eine Vasektomie durchführen lassen, Kate. Ich kann auf keinen Fall darauf verzichten, mit dir zu schlafen. Dazu bin ich einfach zu verrückt nach dir. Ich kann aber auch nicht zulassen, dass du womöglich noch einmal schwanger wirst. Und meine kleinen Freunde finden ja offenbar immer einen Weg, die gängigen Verhütungsmittel zu umgehen.“
Kate schluckte und kämpfte gegen die Tränen. „Rick, das musst du nicht. Ich kann mich auch …“
Sanft legte Rick einen Finger auf ihre Lippen. „Ich will es aber tun. Jetzt die dritte Schwangerschaft, bald sechs Kinder.  Das alles hast du für uns auf dich genommen. Für unsere Liebe. Unsere Familie. Dein Körper braucht Ruhe. Jetzt bin ich dran.“
Kate strich ihm über die Wange. „Ich liebe dich, Rick. Und unsere Kinder. Ihr seid mein ganzes Glück. Ich möchte auf keines von ihnen verzichten.“ Kate legte die Hand auf ihren Bauch. „Auch nicht auf diese hier.“
„Das weiß ich Kate. Ein Grund mehr, warum ich dich so sehr liebe.“ Er grinste und begann ihre Bluse zu öffnen.
„Was tust du da?“
„Wie sagte Alexis … du bist ja schon schwanger, also können wir auch Sex haben.“
Kate atmete durch. „Das hat Alexis gesagt?“
„So ähnlich“, murmelte Rick, der ihr die Bluse über die Schultern gestreift hatte und nun mit den Lippen sanft ihre Brustwarzen umspielte.
Kate japste nach Luft. „Ich wusste schon immer, dass sie ein kluges Mädchen ist.“
„Allerdings.“ Rick schaute sie besorgt an. „Dürfen wir das überhaupt?“
Sie lächelte beruhigend. „Ja, kein Problem. Nur etwas weniger wild, als wir sonst mitunter sind.“
Rick hauchte ihr einen Kuss auf den Bauchnabel. „Ich werde ganz besonders vorsichtig sein“, versprach er und widmete sich der Aufgabe, seiner Frau die Hosen auszuziehen. Erst die Stoffhose, dann den Slip. Und Kate ließ ihn gewähren. Mehr schwanger als sie bereits war, konnte sie schließlich nicht werden. Kate hätte sich auch gar nicht wehren können, weil sie mindestens so verrückt nach ihm war, wie er nach ihr. Ein Tag ohne Sex mit Rick war ein verlorener Tag.

ENDE

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Das war es auch schon wieder.  Nun geht es am Donnerstag regulär mit dem nächsten Kapitel von "Jetzt ... oder nie!" weiter.
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