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Rastlos

Kurzbeschreibung
OneshotRomance, Freundschaft / P12 / MaleSlash
Thanatos Zagreus
23.03.2021
23.03.2021
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431
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Rastlos

Varatha erschauerte in seinen Händen, als es den Tropfen Titanenbluts in sich aufnahm, den Zagreus bei seinem letzten Fluchtversuch aufgefangen hatte. Der spürbare Blutdurst der Waffe stachelte seine eigene Unruhe noch weiter an und er fasste sie fester, ehe er sich anschickte, aus dem Fenster zu klettern. Doch ehe er springen konnte, packte ihn eine Hand an der Schulter und zog ihn zurück.
„Wa... Than?!“
Die Inkarnation des Todes schwebte ein Stück über ihm und blickte ungnädig auf ihn herab.
„Wo willst du hin, Zagreus?“
„Na, arbeiten“, erklärte der. „Ich finde, Vaters Reich muss mal wieder ordentlich demoliert werden.“
Thanatos hob kaum merklich eine Braue. „Du bist erst seit einer halben Stunde zu Hause.“
„Achja? Woher weißt du das denn? Laut Sonnenuhr ist es schon wieder kurz vor Acht.“
„Zag...“
„Jedenfalls ist mir, bei meiner letzten Inspektion eben, das Calisthenics-Programm aufgefallen, also negativ, meine ich, und deswegen will ich nochmal los, das überprüfen...“
Er verstummte, als Thanatos ihm eine Hand an die Wange legte und sie dann weiter in seine Haare gleiten ließ, während er langsam zu Boden sank.
„Du solltest dich ausruhen“, beharrte er.
Zagreus wich Thanatos' stechendem Blick aus.
„Nur ein weiterer Versuch, danach...“
„Nein. Jetzt.“
Ungeduldig stieß Zagreus die Luft aus. „Ich kann jetzt nicht. Ich bin … rastlos, Than.“
„Ich weiß. Aber lass es dir von jemandem gesagt sein, der schon länger im Business ist: Wir in diesem Haus sind alle Meister darin, uns zu überarbeiten. Nun, außer Hypnos vielleicht. Was ich meine ist … renn nicht blindlings in dieselbe Falle. Wir haben das schon oft genug durch.“
Mit einem unwilligen Seufzer senkte Zagreus den Kopf. „Aber was soll ich denn machen?“
„Bleib hier“, sagte Thanatos leise, „bei mir. Nur einen Moment.“ Er brachte sein Gesicht näher an das von Zagreus und Zagreus schloss die Augen, als Thanatos ihn sanft auf die Stirn küsste. Tatsächlich beruhigte ihn die Berührung ein wenig und schließlich ließ Zagreus zu, dass Thanatos ihn in die Arme und zu Boden zog, wo er sich gegen die Hofmauer sinken ließ.
Und als Skelly sich mit schnarrender Stimme meldete: „Äh, Jungs, wollt ihr nicht lieber im Zimmer verschwinden, es ist direkt nebenan“, flog Varatha im gleichen Moment vage in die Richtung des Skeletts, in dem Thanatos die Hand nach ihm ausstreckte und „Stirb!“ brummte.
Zagreus lachte leise, als Skelly fluchend in seine Einzelteile zersprang.
Vielleicht war ein Moment Ruhe ab und zu wirklich in Ordnung.


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AN:
Eigentlich fand ich den Text nicht unbedingt hochladewürdig, aber es gibt auf dieser Seite bisher keinen Hades Content und das ist eine Tragödie v.v
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