Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

kiss me like this is our last kiss

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Rebecca Jungblut Sabine Kaiser
23.03.2021
09.04.2021
22
12.537
3
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
25.03.2021 663
 
Es waren einige Tage vergangen, seit dem Hubert Rebecca & Sabine dabei erwischt hatte, wie sie sich küssten, doch seine anschließenden Worte schossen der Polizeimeisterin immernoch in Dauerschleife durch den Kopf. Sie hatte seit dem kaum ein Wort mit ihrer Chefin gewechselt, aber der unvorstellbar traurige Blick mit dem Sabine sie immer musterte, wenn sie sich doch über den Weg liefen schien Rebecca schier zu erdrücken und ihre Kehle wirkte wie zugeschnürt, wenn sie Sabines schroffe Stimme hörte. Lange würde sie das nicht mehr aushalten, das wusste Rebecca. Jeden Tag schien es unmöglicher eine Maske aufzusetzen & allmählich begann das aufgesetzte Lächeln, dass auf ihren Lippen ruhte zu verrutschen.

,,Rebecca?" ertönte es plötzlich aus dem Büro der Kollegen Hubert und Girwidz. ,, Kommen sie mal bitte ", Rebecca konnte die  Sorge in Huberts Stimme mitschwingen hören.

Dankbar für die Ablenkung von ihren Gedanken und interessiert an einem neuen Auftrag lief sie ins Büro ihrer Kollegen & verlor schlagartig jegliche Farbe im Gesicht. Da lag sie. Die Frau die sie immernoch jedes Mal sprachlos machte und regte sich nicht. Rebecca dachte schon das Schlimmste als sie sah, wie sich Sabines Oberkörper langsam auf und ab bewegte. Ein Fremder hätte gedacht sie würde schlafen, doch Rebecca wusste es besser. Niemals würde ihre Chefin während der Arbeit ennicken und außerdem konnte Rebecca trotz der Entfernung einen gequälten Ausdruck, wie sie ihn das letzte Mal bei Sabine gesehen hatte, als diese ihre Mutter verloren hatte ausmachen. Doch in ihren Gesichtszügen sah sie die Trauer, die sie selbst tief in sich trug.

,, Oh Gott,Sabine. Was ist passiert? " Rebecca lief zu ihrer Chefin & kniete sich neben ihren Körper. Sofort griff sie nach Sabines Hand und das sanfte Pochen ihres Pulses ließ Rebecca erleichtert aufatmen. Vorsichtig strich sie über Sabines Wangen und versuchte sie irgendwie wieder zu Bewusstsein zu bekommen. Rebecca war bewusst, dass sie ihre Chefin erneut beim Vornamen genannt hatte, aber das war ihr jetzt egal. Hubert wusste sowieso über sie beide Bescheid. Vorsichtig hob sie Sabines Kopf und legte ihn auf ihre Beine während sie ihre Chefin langsam in die stabile Seitenlage brachte. Danach griff sie in ihre Hosentasche um ihr Handy daraus zu holen doch Hubert winkte nur ab.

,, Ist schon erledigt. Sie sind auf dem Weg".
Dankbar doch noch immer besorgt sah sie Hubsi an doch dieser konnte die Frage von ihrem Gesicht ablesen: Was war passiert? Doch so genau wusste er das selber nicht. Trotzdem öffnete er den Mund und versuchte seiner Kollegin alles genau zu erzählen: ,, Es schien, als würde sie einen inneren Kampf mit sich selbst führen indem sie verzweifelt versuchte ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten obwohl diese offensichtlich viel zu stark waren, um sie einfach zu ignorieren.Sie war wie in Trance. Ich wollte sie eigentlich nur über die neuesten Ermittlungen informieren aber auf einmal hörte sie mir einfach nicht mehr zu. Sie hat nur noch verzweifelt versucht ihre Schluchzer zu unterdrücken bis diese so schlimm wurden, dass sie einfach umgekippt ist. Es schien keine kleine Sache zu sein eher so als hätte sie versucht ihre Gefühle zu dem Menschen zu unterdrücken, der ihr am Meisten bedeutet. So unmöglich das auch sein würde." Hubert sah besorgt aus dem Fenster & plötzlich erstarrte Rebecca.

,, Verdammt, was habe ich getan ? Tränen liefen ihr über ihre Wangen & tropften auf Sabines Gesicht. Sofort versuchte sie sie zu trocknen doch sie zitterte am ganzen Körper und umklammerte weiterhin Sabines Hand.

,, Was habe ich getan? Was habe ich getan?", sagte sie nur immer wieder & sah verzweifelt zu Hubert, doch der blickte  nur besorgt aus dem Fenster und danach auf die Uhr. Es kam Rebecca fast wie Stunden vor, als endlich die Sanitäter eintrafen, um Sabine ins Krankenhaus zu fahren. Rebecca hämmerte verzweifelt gegen die Türen des Krankenwagen, sodass sie die Krankenpfleger schließlich mitfahren ließen. Die ganze Fahrt über hielt Rebecca Sabines Hand während sie schließlich vor Erschöpfung und unter Tränen in einen unruhigen Schlaf fiel.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast