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Farther and even further

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16 / Gen
Izuku Midoriya Katsuki Bakugo OC (Own Charakter) Ochaco Uraraka Shouta Aizawa / Eraserhead
22.03.2021
13.04.2021
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22.03.2021 2.806
 
Ihre Absätze klapperten gleichmäßig auf dem festen Boden des Ganges, während sie in ihr Handy sprach: „Aufgrund der starken Regenfälle ist das Gebiet in dem die Fläche erbaut werden sollte momentan nicht verfügbar. Alternativ könnte ich Ihnen den Standort in Shinagawa anbieten aber wie ich bereits sagte ist das Gelände etwas uneben und wir müssten noch einmal fünf Millionen Dollar draufschlagen.“.
Ihr Gesprächspartner wurde lauter: „Fünf? So viel?“.
„Sie wollen ihr Geschäft expandieren, nicht ich!“, konterte sie und wusste, dass dieser geizige Milliardär an der Angel war: „Andere Alternativen stehen nicht zur Verfügung. Tokio boomt und je mehr Zeit sie vergeuden desto eher schnappt sich ein anderer Interessent die Grundstücke.“.
Der Typ atmete schwer aus: „Sie überwachen den Bau höchstpersönlich?“.
„Selbstverständlich. Uraraka Industries übernimmt die volle Verantwortung für einen planmäßigen Ablauf.“, sie bog um eine Ecke in einen weiteren Gang: „Wir könnten auch die Inneneinrichtung übernehmen, wenn Sie das wünschen. Meine Kollegin hat einen ausgezeichneten Ruf in der Branche und steht Ihnen sicher gern zur Verfügung.“.
„Wieviel würde das kosten?“.
Geizhals, dachte sie aber antwortete professionell: „Ich werde Frau Hasegawa ausrichten Ihnen einige Vorschläge mit entsprechenden Kalkulationen zukommen zu lassen. Sie suchen sich etwas aus und wir erledigen den Rest.“.
Es vergingen fünf Sekunden ehe er antwortete: „Gut, ich erwarte die Vorschläge umgehend.“.
„Ich habe jetzt noch einen Termin. Meine Assistentin wird die restlichen Details via Email an Sie weiterleiten. In Ordnung?“.
Er grunzte und ohne eine Wort der Verabschiedung legte er auf.
„Arschloch!“,murmelte sie, schickte ihrer Assistentin eine Sprachnachricht mit den wichtigsten Informationen und packte ihr Handy in ihre Handtasche als sie den langen Flur in Richtung Aula ging. Noch immer klickerten ihre Absätze auf dem Boden als die Schulglocke das Ende eines langen Schultages ankündigte und die Türen der Klassenräume aufgeschoben wurden. Die Jungs und Mädchen die soeben den Gang betraten sahen ihr nach und der vorherige heranwachsende Geräuschpegel flachte umgehend ab.
Irgendwer pfiff ihr hinterher, einem anderen Teenager fiel die Kinnlade herunter als sie an ihm vorbei ging und wieder andere flüsterten: „Das ist sie doch oder?“, „Ja und guck mal wen sie gerade ansteuert. Oh oh!“.
Ihr Blick heftete sich an das große Schild mit dem Wort AULA, welches direkt über einer Doppeltür hing. An der Wand neben dem Türeingang hatte sich ein Mann an die Wand gelehnt, die Arme über der Brust verschränkt, sein Gesicht tief in seinem Handy vergraben. Er nickt in regelmäßigen Abständen während ein älterer Mann neben ihm stand und sich mit ihm geschäftig unterhielt.
Sie steuerte die beiden Männer an und begrüßte den älteren herzlich: „Herr Aizawa. Wie schön Sie zu treffen!“.
Ihr ehemaliger Direktor lächelte als er sich umdreht: „Schön auch Sie zu treffen, Fräulein Midoriya.“.
„Werden Sie ebenfalls an dem Meeting teilnehmen?“, fragte sie und ignorierte den jüngeren, größeren und attraktiven Mann komplett.
„Selbstverständlich. Oh entschuldigen Sie, Natsumi. Da muss ich leider rangehen. Wir sehen uns drinnen!“, sagte er als sein Handy zu klingeln begann.
Der Kerl mit dem Herr Aizawa zuvor geredet hatte, stößt sich leicht von der Wand ab und steht nun aufrecht direkt vor ihr. Seine Augen wandern von ihren Zehen langsam hinauf bis zu ihrem Gesicht bevor er anfängt leicht zu grinsen: „So schön wie eh und je. Willkommen daheim, Prinzessin.“.
„Tanaka!“, antwortet sie kalt zur Begrüßung, wendet sich von ihm ab, stößt die Doppeltür wie in einem der alten amerikanischen Salons auf und trat in die übergroße Aula.

Tische und Stühle waren sogfältig platziert worden. Ein Getränkestand sowie Obsthäppchen war ebenfalls bereitgestellt. Die meisten Plätze waren bereits belegt und die Blicke aller wanderten zu ihr als sie durch die Tür trat. Mit erhobenem Kopf schlenderte sie durch die Reihen und nahm mittig neben ihrer alten Freundin Sakura Hasegawa den Platz ein.
„Natsumi, na endlich. Ich dachte schon du kommst gar nicht mehr!“, begrüßte Sakura sie.
„Ich hab einen ganz dicken Fisch an der Angel und bereits mit dem Zaunpfahl gewinkt was die Inneneinrichtung seiner Räumlichkeiten betrifft.“, erklärte Natsumi kurz, stellte ihre Tasche ab und machte es sich bequem.
„Der Typ aus den USA?“, fragte Sakura neugierig und nippte an einem Plastikbecher voll Wasser: „Der Milliardär aus Texas?“.
„Ganz genau. Er möchte unbedingt nach Tokio expandieren und ist bereit fünf Millionen mehr zu zahlen. Der Kerl ist so ein Geizhals aaaaber ich konnte ihn natürlich überzeugen und wie gesagt Innenausstattung ist auch schon fast gebongt. Du sollst ihm Vorschläge zusenden. Ich habe Hitomi bereits gesagt, dass sie dir die Pläne zuschicken soll. Er ist zwar unerträglich und wechselt ständig seine Meinung aber ich denke, dass du schon mit ihm klarkommen wirst.“.
„Unternehmerin bei Tag und Superheldin bei nacht!“, kommentierte eine Stimme hinter ihr das Gespräch und Natsumi wandte sich um, verzog allerdings genervt das Gesicht als sie in die Visage von Daisuke Chiba blickte: „Guten Tag Ladies. Es wundert mich, dass sich bis jetzt noch keiner versucht hat dir dein bezauberndes Gesicht in Stücke zu zerhacken, Umi. Dein Interview hat allen einen ordentlichen Tritt in die Eier verpasst.“, er blickte Sakura und sie abwechselnd an: „Verzeihung, bei den Damen war es natürlich das herausreißen der Eierstöcke! Aber Fakt ist, dass jeder von uns nun ein Brandmal auf seinem Allerwertesten hat und keine geringere als unsere Schönheit hier ist dafür verantwortlich. Welch eine Ironie, wo du doch sehr gut mit dem Feuer spielen kannst.“.
Natsumi ignorierte seine Andeutungen und zuckte mit den Schultern: „Es entsprach der Wahrheit. Mir wurde eine Frage gestellt und ich habe diese beantwortet.“.
Daisuke wandte sich an Sakura: „Manche Menschen ändern sich nie, nicht wahr?“.
Ihre Freundin kicherte leise: „Du solltest sie mal beim Abschluss eines Geschäfts erleben. Knallhart und berechnend. Die meisten unserer Kunden bekommen viel mehr ab als ein kleines Brandmal. Aber ich kann nicht meckern, Natsumi ist eine super Partnerin.“.
„Noch immer die Siamesischen Zwillinge wie damals oder?“, fragte Daisuke und machte es sich auf seinem Stuhl bequem: „Wird Taichi nicht eifersüchtig? Was hat er überhaupt zu deinem Interview gesagt? Er ist doch schließlich Thronfolger und das Sternchen unserer alten Klasse.“.
„Eine übliche Differenz unter Geschwistern.“, kommentiere Natsumi: „Ihr alle solltet verstehen, dass ich keine Vollzeit Heldin bin sondern in erster Linie Geschäftsfrau. Das habe ich seit meinem ersten Tag deutlich gemacht und dabei bleibe ich bis heute.“.  
„Apropo, weiß einer von euch was wir hier eigentlich sollen? Versteht mich nicht falsch, ich finde es toll ein bisschen mit euch zu quatschen aber eigentlich müsste ich noch einiges vorbereiten.“, murmelte Sakura und sah sich um.
In diesem Augenblick nahm jemand links von Natsumi platz und als sie sich umsah, zog sie eine Augenbraue in die Höhe: „Du überraschst mich immer wieder.“.
Ihr Zwillingsbruder blickte stur geradeaus: „Es ist der einzige freie Platz also krieg dich wieder ein.“.
„Und er kann sprechen. Ich fass es nicht.“, sie lehnte sich etwas zu ihm herüber: „Ich dachte, dass du nie wieder ein Wort mit mir wechseln willst.“.
Er warf ihr einen bösen Blick zu: „Wollte ich auch nicht aber es lässt sich nun einmal nicht vermeiden.“.
„Bist du immer noch sauer wegen des Interviews?“, fragte Sakura vorsichtig.
Taichi atmete einmal tief ein und aus: „Es lässt sich nun einmal nicht vermeiden wütend zu sein, wenn die eigene Zwillingsschwester einem derart in den Rücken fällt.“.
Natsumi winkte ab: „Komm mal von deinem hohen Ross herunter. Ich habe die Wahrheit gesagt und du weißt ganz genau, dass ich recht habe.“.
„Du hast meinen guten Ruf und das Image meiner Kollegen zerstört, du Großmaul!“, zischte er sie an.
Daisuke kicherte und wollte gerade dazwischen sprechen, doch wurde die Tür der Aula von zwei Herren im Anzug aufgehalten und wenige Sekunden später trat Herr Aizawa herein gefolgt von keinem geringen als IHM herein. Selbstverständlich mit einer Ausstrahlung die jeden anderen in diesem Raum eine Gänsehaut verpasste - zumindest mit zwei Ausnahmen. Wie immer mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen. Es fiel ihr wie Schuppen von den Augen. Nur er war in der Lage solch ein Brimborium zu veranstalten und zu inszenieren. Izuku Midoriya, die unangefochtene Nummer Eins. Die Legende. Der Superheld. Und ihr Vater.

Ein leises genervtes Stöhnen entglitt ihr und sie suchte den Blick ihres Zwillingsbruders: „Wusstet du davon?“.
Dieser nickte: „Natürlich. War doch offensichtlich, dass er sich einschalten würde und er hat mich nach Rat gefragt.“.
„Und warum hast du mich dann nicht vorgewarnt? Dann hätte ich mir diese Show ersparen können.“.
Taichi Midoriya grinste böse: „Dein Leid ist meine Freude, Schwesterherz.“.
Sie zeigte ihm den Mittelfinger: „Das wirst du büßen, Tai.“.
Herr Aizawa setzte sich lässig auf den Tisch mit dem frischen Obst während alle anderen Platz und der Vertreter der absoluten Gerechtigkeit auf ein Podest stieg und in die Runde blickte. Natsumi rollte mit den Augen, warf Sakura einen genervten Blick zu und atmete hörbar aus.
3…2…1…Möge die Show beginnen.
„Wie schön, dass ihr alle meiner Einladung gefolgt seid.“, begann der Held Nummer Eins: „Kein Platz ist leer und das erfreut mich wirklich mit Stolz. Ich habe eure Wege stets verfolgt - egal wohin es euch verschlagen hat. Die Superhelden meiner Generation waren so etwas wie eure Wächter in den vergangenen Jahren, waren stets zu eurer Hilfe da und gaben euch Ratschläge, Wegweisungen und der ein oder andere überließ sein Lebenswerk bereits an einen wohl bedachten Nachfolger.“, sein Blick huschte kurz zu seinen Kindern die im Publikum saßen und die er natürlich bereits entdeckt hatte: „Gemeinsam haben wir viel erreicht und unser Bestes gegeben die Welt zu verändern. Doch selbst was positiv erscheint, hat seine negativen Schatten.“, einer seiner Assistenten reichte ihm einen Zettel und ihr Vater las vor: „Die Zahlen der Gewalttaten sind stark gestiegen, den Hilferufen wird nur mit Verzögerung nachgegangen, die Anzahl der gemeldeten Schurken nehmen wieder zu und vor allem de Kooperation zwischen den Helden ist katastrophal und erschreckend.“.
Natsumi lehnte sich nach vorne. Die Körpersprache ihres Vaters und vor allem seine Stimmlage hatten sich innerhalb von Sekunden verändert. Aus einer Hymne auf die Superhelden und deren Zusammenhalt in der Gemeinschaft war ein Angriff und Kritik an die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen in diesem Raum geworden.
„Ihr unterstützt nicht mehr einander, helft nicht mehr einander und agiert in Gefahrensituationen nicht als Team. Selten kommt es zu Kooperationen. Egoistisches Verhalten liegt an der Tagesordnung.“, er zerknüllte den Zettel in seiner Hand und warf ihn wütend vor seine Füße: „Nicht nur meine Kollegen zweifeln an euch. Die Bevölkerung ist ebenfalls nicht mehr sicher ob das System der Superhelden greift. Die Anzahl der Anträge für die Aufnahme an der U.A und anderen Oberschulen sowie Universitäten geht stark zurück. Anders ausgedrückt, das Bild eines Helden wird durch euer Verhalten in den Dreck gezogen.“.

Es war wie ein Peitschenhieb der jeden einzelnen der hier anwesenden ehemaligen Schüler der besten Heldenoberschule traf. Die meisten waren Helden geworden doch es war ein offenes Geheimnis, dass der Konkurrenzkampf um einiges härter war als in den Generationen zuvor.
Natsumi stützte ihre Ellenbogen auf den Tisch und verschränkte die Hände ineinander. Sie musterte mit einem Seitenblick ihren Bruder dieser wiederum starrte ausdruckslos ihren Vater an. Gleichzeitig konnte sie die Anspannung um sie herum fast greifen. Jeder fühlte sich angesprochen. Egal wie lange sein letzter Einsatz zurücklag und wie sehr er sich dort bemüht hatte. Mit einer Ausnahme und das war sie selbst.
Erst im dritten Jahr der Oberschule war sie damals von einer normalen Oberschule an die U.A Akademie gewechselt. Nicht um eine Superheldin zu werden oder ihrem Bruder Taichi das Leben schwer zu machen, sondern in der Hoffnung einige Rätsel in ihrem Leben zu lösen deren Ursprung eindeutig an der berühmtesten aller Heldenschulen lag. Ihr erstaunliches Talent und ihr Geschick katapultierten sie schnell in die Top Vier der Schule - neben ihrem Bruder, Sakura Hasegawa und Yamato Tanaka. Die Lehrer, ihre Eltern und einige ihrer Mentoren gingen davon aus, dass eine strahlende Zukunft vor diese Generation liegen würde - doch mit der Zeit veränderte sich alles. Der Zusammenhalt der einstigen Klassenkameraden mündete in einem noch nie da gewesen Kampf um die Spitze, Freunde zerstritten sich, Beziehungen gingen in die Brüche und die einst besten Klassen, welche nach dem Wiederaufbau der U.A. zustande gekommen waren, entpuppten sich als Enttäuschung. Da sie nie das Bedürfnis hatte ein Superheld zu werden, wendete sie sich von der Heldenagentur ihres Vaters ab und trat in die Fußstapfen ihres Großvaters mütterlicherseits. Ihr Bruder hingegen wurde offiziell als einziger Erbe der Heldenagentur VICTORY ernannt und würde demnächst aus dem Schatten ihres alten Herren hervortreten und sein Bestes geben um künftig noch heller zu scheinen als es die jetzige Nummer Eins tat. Zumindest war das sein Ziel. Natsumi hielt nicht sonderlich viel von dieser Paradiesvorstellung, weshalb Taichi und sie regelmäßig in Streit gerieten. Das Interview vor ein paar Wochen war der Tropfen auf dem heißen Stein gewesen und die Geschwister waren aneinander geraten wie noch nie.

„Wir haben daher beschlossen, dass es an der Zeit wird erneut Ordnung, Zusammenhalt und Struktur in eure Gemeinschaft zu bringen. Es ist die einzige Möglichkeit die Superhelden in irgendeiner Art und Weise aufrecht zu erhalten. Die vorherigen und die kommenden Generationen sind fähig, aber niemand kann euch ersetzen. Ihr seid unsere Kinder. Wir lieben euch und haben als Eltern die Pflicht stets über euch zu wachen. Ihr seid etwas besonderes!“, unterbrach Izuku Midoriya ihren Gedankengang: „Im Namen der Bevölkerung und aller Superhelden wurde beschlossen, dass die hier anwesenden 40 Männer und Frauen erneut an die U.A. gehen.“.
Ein Raunen fuhr durch die Aula. Einigen klappte der Kiefer herunter, andere starrten ungläubig zu ihren Sitzpartnern und wieder andere schüttelten die Köpfe. Es war einer dieser Momente in dem niemand wusste ob er sich verhört hatte oder ob das alles ein schlechter Scherz war.
„Wenn das einer deiner blöden Witze ist, dann kannst du ihn dir klemmen! Wir sind keine Teenager mehr!“, blaffte Natsumi und ihre Worte hallten durch den Raum. Sie erhob sich und hielt stets Augenkontakt mit ihrem Vater, spürte jedoch Tais und die Blicke der anderen ehemaligen Schüler auf sich ruhen: „Du kannst uns so etwas nicht vorschreiben! Diejenigen die Superhelden sind haben Aufgaben und Pflichten die sie erfüllen müssen.“, sie räusperte sich: „Und andere wiederum haben ein Geschäft zu führen oder einer Tätigkeit nachzugehen. Es befinden sich sicherlich auch Mütter und Väter unter uns. Du kannst sie nicht einfach von ihren Kindern trennen, nur weil es Kommunikationsschwierigkeiten gibt!“.
„Keine Sorge. Natürlich ist uns das bewusst. Daher werden die älteren Superhelden für ein Jahr wieder Vollzeit zur Verfügung stehen. Wir werden den Großteil eurer Aufgaben übernehmen und uns anschließend in den Ruhestand verabschieden. Für diejenigen die bereits Nachwuchs haben, haben wir einen Extraplan erstellt und werden ihn mit den angesprochenen Personen ausgiebig durchgehen.“.
„Interessant und damit ist wohl alles regelt oder? Du willst allen Ernstes, dass wir unsere Existenzen in eure Hände geben obwohl dies eventuell außerhalb eurer Kompetenz liegt? Versteh mich nicht falsch aber es wäre mir ganz neu, dass du oder hmm nehmen wir mal Onkel Katsuki irgendetwas vom Baugewerbe verstehen.“, ihre Augen blitzten: „Höchstens den Abriss von Gebäuden.“, ergänzte sie.
„Ihr werdet selbstverständlich anders behandelt als die Schüler, welche momentan auf den Fluren der U.A. wandeln.“, nun erschien ein leichtes Lächeln um seine Lippen: „Einen Teil eurer Zeit werdet ihr in Teams verbringen. Ihr lernt die Agentur des jeweils anderen kennen, werdet gemeinsam auf Patrouille gehen, leitet den Unterricht der Schüler an der U.A. zusammen und werdet die Heldenvereinigung auf offiziellen Events vertreten. Ebenso wird es Trainingscamps sowie regelmäßige Krafttests geben. Ihr seid also Teil der U.A. ohne dabei wirklich regelmäßig an irgendeinem Unterricht teilzunehmen. In der Zeit in der ihr abwesend seid, werden wir einspringen. Sei es für Wochen oder Monate.“.
„Vergiss es!“, sagte Natsumi, nahm ihre Tasche, wich Taichis Hand aus - der sie vermutlich beruhigen wollte - und ging Richtung Ausgang: „Niemals werde ich bei diesem Spielchen mitmachen. Richte dich an diejenigen die wahre Helden sind und halte uns, die noch ein anderes Leben führen, aus dem ganzen Scheiß heraus!“.
Die Stimme ihres Vaters bebte: „Du hast mit deinem Interview dazu beigetragen, dass es so gekommen ist also fliehe nicht vor deiner Verantwortung, Natsumi!“.
Wütend drehte sie sich um: „Ich habe eine freie Meinung und lasse mich garantiert nicht zurück auf diese Quatsch aufgrund einer negativen Zahl in irgendeiner Statistik! Ich habe ein Geschäft zu führen und soweit ich weiß, zählte ich nicht einmal zu den aktiven Superhelden also entschuldige mich.“, sie wandte sich zum gehen.
„DAS IST EIN BEFEHL!“, rief Izuku streng ihr hinterher und in dem Moment wusste sie, dass sie verloren hatte.

Jeder lizensierte Superheld musste die Befehle der Nummer Eins aller Superhelden folge leisten. So war das Gesetz und den Eid, welchen man bei seiner Abschlusszeremonie ablegte. Ihr Vater leitete nicht nur die Agentur VICTORY. Er war der Kopf der gesamten Heldenvereinigung. Er war der Chef. Der Hüter allen Friedens. Der Stratege. Die Verbindung zwischen den Ländern der Welt. Stets davon geleitet sein Bestes zu geben. Die Grenzen jeden Tag zu überschreiten. Immer und immer weiter.
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