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Hier beginnt ein neues Leben

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Chakotay Kathryn Janeway
22.03.2021
06.05.2021
93
103.085
5
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08.04.2021 656
 
Chakotay ahnte nichts von den Geschehnissen im Wohnzimmer. Er genoss die Dusche, sie weckten seine Lebensgeister in ihn. Er selbst hatte wenig Ruhe gefunden in der Nacht. Als er gestern Kathryn in den Arm gehalten hatte und sie so lange gestreichelt, bis sie endlich einschlief, ließ sein Kopf, seine Gedanken nicht zu, ihr ins Land der Träume folgen. So fand er selbst nur wenig Schlaf. Als er sich nun anzog, zwang er sich ein Lächeln ab und ging ins Wohnzimmer. Er wollte ihr nicht auch noch Sorgen bereiten und hoffte, ihre Kopfschmerzen sei sie los. Er hoffte, sie würde etwas mehr Appetit als gestern haben. Seine Hoffnungen zerschlagen sich schnell. Als er sie sah, wusste er, etwas stimmte nicht. Sofort ging er zu ihr, kniete sich vor sie und streichelte sie an ihren Armen. "Was ist los?" "Owen.", sagte sie nur tonlos. "Owen? Was ist mit ihn?" "Owen ist der Maulwurf." "Woher weißt du das?" "James Mackenzie. 8 SSW und kein Rang. Das sagte ich zu Owen." Er bemerkte, wie sie sich ein Stück in sich selbst zurückzog. Sie wollte ihn nicht zeigen, wie es ihn ihr aussah. "Kathryn, du bist wunderschön und stark, auch wenn du weinst." Damit zog er sie an sich und bemerkte, wie sie ein wenig in sich zusammen sank. Sie brauchte einen Moment, aber sie sprach mit ihn. "Wie kann er nur Chakotay?", sagte sie an seinen Hals. "Er hat alles, was man sich nur wünschen kann. Eine Frau, die ihn abgöttisch liebt. Ein schönes Heim. Drei gesunde und ihn liebende Kinder. Ein tolles Enkelkind. Eine Karriere, auf die man stolz sein kann. Kollegen, die ihn verehren und schätzen. Ich zählte mich dazu. Tom, oh Chakotay, wie soll ich es nur Tom beibringen? Owen hat uns alle verraten und verkauft, aber Tom wird es am Härtesten treffen. Wie soll ich Owen jemals in die Augen schauen und nicht an diesen Verrat denken?"
Chakotay löste sich von ihr und schaute in ihre feuchten und traurigen Augen. Er bemerkte die feuchte Stelle an seiner Schulter." Ich kenne Owen nicht so gut wie du, aber ich glaube fest daran, dass wir den Grund raus finden. Vielleicht war es nicht Owen selbst. Vielleicht hat er sich doch jemanden anvertraut, den er für vertrauswürdig hält oder er wird ausspioniert oder oder. Ich weiß, es fällt dir schwer, den Verrat zu verzeihen, besonders weil er dir so viel bedeutet. Verliere nicht die Hoffnung. Vielleicht ist er unschuldig." Sie nickte."Mir ist der Hunger selbst vergangen, aber wir sollten was essen." Er zog sie auf die Beine, legte einen Arm um ihre Hüften und führte sie zum Frühstück, wo sie beide sich das Essen hinunter zwängen. Zum Großteil hing jeder seinen Gedanken nach, als Chakotay sie ansprach:"Was willst du nun tun?" "Wenn ich das nur wüsste. Über Marc's Kontakt können wir die Spur verfolgen, belegen, dass es Owen war. Max hat seine öffentliche Arbeit begonnen. Das heißt, ich nutze meine Mittagspause, um Phoebe und Marc zu kontaktieren. Spreche mit ihnen, wie wir weiter vorgehen. Was anderes fällt mir gerade nicht ein. Entschuldige bitte, aber ich bin noch nicht ganz aus meiner Schockstarre, glaube ich." "Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen Kathryn. Du hast keinen Fehler begangen. Mittagessen ausfallen lassen, finde ich allerdings nicht gut, wenn ich ehrlich bin. Du solltest bei Kräften bleiben. Ich bemerke, wenn du Kopfschmerzen hast. Du schläfst nicht gut. Bitte entziehen deinen Körper nicht noch die Nahrung."
Sie bemerkte sein sorgenvollen Blick und hatte ein klein wenig ein Schuld Gefühl in sich. Er hatte auch so vieles zu verarbeiten und sollte sich nicht um sie sorgen. Sie hatte einfach keinen Appetit. "In Ordnung. Wir essen zusammen, während der Gespräche. Wir müssen bald los, also mache ich mich schnell fertig."
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