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STRONG (Staffel 22)

GeschichteRomance, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character)
22.03.2021
22.03.2021
2
3.180
 
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Das junge Mädchen zog die Gurte ihrer Tasche ein wenig fester, ihre Mutter hatte ihr tatsächlich ein Butterbrot geschmiert. Jack war ihr dankbar, leider war sie tatsächlich ins Trödeln gekommen.

Sie musste ihr Tempo erhöhen, die Schüler würden mit einem Bus gemeinsam vom Gymnasium aus zum neuen Internatsgebäude fahren. Wie aufgeregt sie doch schon war, ein Sportgymnasium, naja es wurde mit dem Einstein zusammengelegt, aber auch nur so wer es ihr möglich gewesen die Elite dieser Schule zu genießen. Deshalb wechselte sie jetzt auch auf das Einstein für ihre hoffentlich letzten beiden Jahre.

Jackie sah nun allmählich das große Schulgebäude vom Weiten, ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Neue Schule, neue Leute, hoffentlich keine Idioten wie auf ihrer alten Schule. Dort die Schüler waren ziemlich unreif und es gab ständig Zoff. Es wurden Grüppchen gebildet und man wusste nie ob eine der Seiten die richtige war. Deshalb hielt sich Jack meist raus und endete mit dem Titel des Mädchens was kaum sprach. Dabei war sie gar nicht zurückhaltend oder still, sie konnte sogar ziemlich aufmüpfig werden, nur der Kindergarten in ihrer alten Schule war ihr zu blöd. Ihre einzigen Freunde hielten es auch nicht lange an diesem Ort und verließen zur 8. Klasse die Schule.

Sie erreichte schließlich ihre neue Schule und sah zu dem Einstein Gesicht hinauf, lustig streckte ihr es die Zunge entgegen und ihre Laune stieg erneut an. Aber wo waren denn alle?

Jackie sah sich um, der Wind ließ eine ihrer blonden Strähnen in ihr Gesicht fallen. Es war beinahe wie ausgestorben, nur ein paar Meter neben dem Eingang entdeckte sie einen Jungen der auf seinem Koffer saß. War sie doch pünktlich? Das Mädchen ging auf den jüngeren zu. ,,Hey!", lächelte sie und ließ sich neben ihm auf dem Boden nieder. „Hallo...?", kam es mehr wie einer Frage aus ihm heraus. Er musterte das Mädchen neben sich neugierig, blonde Haare, zusammengebunden. Sie trug eine einfache Regenjacke und eine zerlöcherte Jeanshose und außerdem Sportschuhe. Aber das Gesicht war fremd. „Ich sehe schon, du hast keinen Plan wer ich bin.", er nickte langsam „Jack, freut mich. Ich habe die Schule gewechselt.", er nickte. „Achso, dann haben dich die Lehrer schon erwähnt. Aber ich dachte du bist ein Junge!" Sie grinste ,,Ja, mein Name hat mir schon häufig dieses Problem bereitet. Aber was soll man machen." Der Junge lächelte nun auch ,,Schön, dass du nun an unsere Schule gehst. Ich bin Pit." Sie schüttelten gegenseitig ihre Hand ,,Sag mal, wo sind denn die anderen?" Plötzlich veränderte sich das Gesicht von Pit „Der Bus ist vorhin einfach an mir vorbei gefahren, fett durch eine Pfütze. Meine ganze Hose ist nass, muss ich wohl dann im Internat wechseln. Hier ist ja schlecht." Sie sah an ihm hinab und verzog die Mundwinkel „Hast du immer so ein Pech?" Er zuckte mit dem Schultern. Ein wenig Leid tat er ihr schon.

Jack sprang auf „Naja, aber das war doch wohl eher Glück im Unglück. So haben wir uns jetzt getroffen und können gemeinsam gemütlich zum Internat laufen. So weit wird es schon nicht sein und außerdem hat mir meine Mutter etwas zum Essen eingepackt.", sie versuchte ihn aufzumuntern. Pit sah immer noch nicht richtig begeistert aus ,,Du hast auch keine nasse Hose.", trotzdem erhob er sich.

„Puh...", er holte Luft „Warum bist du noch so fit, wir laufen bestimmt schon eine halbe Stunde und sind immer noch nicht da." Jackie nahm ihm seinen Koffer ab „So besser?", er nickte „Danke, sag aber Bescheid, wenn es zu viel wird." Sie lachte leise „Noch geht es. Weißt du ich bin schon mehrere Marathon gelaufen, vielleicht habe ich daher die Ausdauer." Pit verdrehte die Augen „Bist du deswegen an unsere Schule gewechselt , wegen Bergers 'Schule in Bewegung' ?" Sie wurde langsamer „Erwischt, ich liebe das Laufen. Dabei fühle ich mich frei und man kann oft auch was Gutes tun und bleibt fit." Sie sah ihn an „Lass mich raten, du bist bestimmt von dem Weltall fasziniert?" Sein Gesicht erhellte sich „Oh ja, dieses Jahr werde ich beweisen, dass außerirdisches Leben existiert. Ich habe sogar schon einige Beweise in den Ferien gesammelt! Die kann ich dir ja mal zeigen wenn wir da sind." Sie wunderte sich nicht über seinen plötzlichen Ausbruch an Begeisterung, es tat gut ihn etwas besserer Laune zu sehen. „Gerne, ich bin zwar nicht ganz so gut in diesem Gebiet, aber Science-Fiction mag ich schon." Er lachte „Echt? Hätte ich nicht erwartet. Was denn so?" Sie wurde ein wenig rot „Star Trek kenne ich nicht wirklich, aber Star Wars und Doctor Who ist schon ziemlich cool. Naja Star Wars kennt halt jeder." Das schien Pit nicht zu stören, er lächelte sie bloß an, es schien ihn zu freuen einen weiteren Kameraden gefunden zu haben, der ihn halbwegs vertreten konnte.

Weitere 15 Minuten waren vergangen und endlich erreichten sie das Internatsgelände ,,Wow", pfiff Jackie und brachte die Koffer zum Stehen. „Das ist mal was anderes.", das Hauptgebäude ragte vor ihnen in die Höhe „Das ist ja fast wie in einem Gefängnis.", brachte Pit auch ihre Gedanken zum Ausdruck. Sie wollte sich die Laune nicht verderben lassen und räusperte sich „Sehr professionell halt. Vielleicht sieht es innen drin ja ganz anders aus." Sie ergriff wieder den Koffer „Komm jetzt nimmst du deine eigenen lieber."

Es herrschte Stille. Was ein Empfang. Dachte sie sich, sie betraten das Gebäude. Hier war schon mehr los, Dinge wurden herumgetragen und es schien so als würde noch umgebaut werden. Hatte man das etwa nicht vor ihrer Ankunft gemacht. Man musste sich doch auf eine Schulzusammenlegung vorbereitet haben.

Pit und Jackie liefen an einem blonden Mädchen vorbei, welche daran haperte ihren Koffer die Treppe hochzutragen. Am liebsten hätte sie ihr geholfen doch ihr Nebenan stieß ihr in die Seite und schüttelte mit dem Kopf ,,Das ist Cäcilia, sie hat bei uns ihren Ruf. Wenn du verstehst.", und ob sie verstand. Dann ging es mal weiter. Als nächstes kam ihnen ein Junge in Pits Alter entgegen „Oh, Pit! Bist du erst jetzt angekommen?", Pit neben ihr hob die Brauen „Ja, Bus verpasst. Warum trägst du eine Matratze mit dir herum?" Der Junge seufzte ,,Zimmeraufteilung und so, sag mal was ist das da auf deine Rücken?" Pit begann von seinem Plan zu erzählen nach Außerirdischen zu forschen, wobei sein Freund ihm jedoch nur flüchtig zuhörte. Schließlich bemerkte er das Mädchen ,,Wer bist du denn, auch von den Sportlern?" Jackie lächelte, dass er sie endlich bemerkt hatte ,,Nein, ich gehe jetzt auch aufs Einstein. Habe zur Zusammenlegung gewechselt. Mein Name ist übrigens Jackie, Jack reicht aber." Er machte ein komisches Gesicht, dann schien ihm plötzlich einzufallen, dass er eigentlich noch etwas vorgehabt hatte. „Cool", nickte er kurz „Ich bin Hermann, muss jetzt aber auch weiter. Zur Zimmeraufteilung müsst ich Zettel aus den Gläsern ziehen."

Gesagt getan, das einzige Problem. Die einzigen beiden Zettel welche übrig waren befanden sich in dem für Jungs. „Warum nicht", grinste Jack. Pit sah sie verwirrt an „Dein Ernst?" „Klar, wenn es kein anderes Zimmer mehr gibt. Mal sehen wie lange sich das mit machen lässt." Sie öffnete den Papierschnipsel „Zimmer 6", las sie leise vor. Sie sah zu Pit „Ich auch.", er sah sie abwartend an. „Passt doch, wir kennen uns ja schon. Ich verspreche ich mache keine Umstände. Man bemerkt mich kaum." Er zögerte und nickte dann „Schön, besser als im schlechtesten Fall mit Leuten auf einem Zimmer zu sein die ich nicht kenne." „Gehen wir dann schon mal unsere Sachen auf die Zimmer bringen?", Jack ergriff wieder ihre Tasche „Geh du ruhig schon mal, ich gehe mich noch umschauen."

Sie schlängelte sich durch die Gänge, alles war zugestellt, hoffentlich war ihr Zimmer schon halbwegs auf Vordermann. Zimmer 6, das war es. Sie sah die Tür eine Weile an TNT, was sollte das denn? Hoffentlich waren die Typen keine Idioten, dann zog sie gerne direkt wieder zu ihrer Mutter. Sie öffnete die Tür, niemand da, aber hier lebten welche. Hui wie es in dem Zimmer roch, wie bei Sportlern. Sie freute sich, aber was für ein Sport machten die Jungs, sie hatte die Tür hinter sich geschlossen und sah sich um. Auf einem Bett entdeckte sie eine Hantel, dort lagen Laufschuhe, Jackpot dachte sie sich und hier und da lagen ein paar benutzte und nicht ordentlich weggepackte Sportklamotten. Sie lief zu dem Fenster hinüber und riss es auf, so frische Luft brauchte sie dann doch. Wie viele Betten gab es denn? Drei Einzelbetten und ein Doppelbettchen, wow 5 in einem Zimmer. Das konnte aufregend werden. Sie sicherte sich das freie Einzelbett in der Ecke und räumte es erst einmal frei. Jetzt musste sie sich nur noch Bettwäsche holen. Obwohl, noch hatte sie ein wenig Zeit ob sie vielleicht doch noch einmal laufen ging um die Gegend zu erkunden. Der Weg zum Sportplatz sollte ja auch nicht so weit sein. Gut, dass wollte sie jetzt tun. Eine letzte Runde laufen gehen und dann das Bett machen und ihre Sachen in Ruhe ausräumen. Ihren Koffer und konnte sie ja hier lassen, öffnen musste sie ihn trotzdem kurz um ihre Sportsachen anzuziehen.
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